31.03.2022 Aufrufe

Krankenhaus der Zukunft

Diese Ausgabe ermöglicht einen Einblick in schon existierende Neuerungen und kommende Veränderungen im Gesundheitswesen. Eines ist klar: Das Krankenhaus der Zukunft ist nachhaltig, modern, sicher, wirtschaftlich erfolgreich, innovativ, digital und effizient.

Diese Ausgabe ermöglicht einen Einblick in schon existierende Neuerungen und kommende Veränderungen im Gesundheitswesen. Eines ist klar: Das Krankenhaus der Zukunft ist nachhaltig, modern, sicher, wirtschaftlich erfolgreich, innovativ, digital und effizient.

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2 | www.zukunft-medizin.info<br />

IN DIESER AUSGABE<br />

VORWORT<br />

FOTO: SHUTTERSTOCK<br />

06<br />

Auf dem Weg an die Spitze<br />

Univ.-Prof. Dr. Christine Radtke<br />

spricht über die Herausfor<strong>der</strong>ungen<br />

von Frauen in <strong>der</strong> Medizin<br />

Senior Project Manager: Julia Buchberger<br />

Senior Business Developer: Florian Rohm, BA<br />

Business Developer: Kerstin Köckenbauer<br />

Content and Production Manager: Viktoria Pisker, BA<br />

Lektorat: Joseph Lammertz<br />

Layout: Juraj Príkopa<br />

Managing Director: Bob Roemké<br />

Medieninhaber: Mediaplanet GmbH ·<br />

Bösendorferstraße 4/23 · 1010 Wien · ATU<br />

64759844 · FN 322799f FG Wien<br />

Impressum: mediaplanet.com/at/impressum/<br />

Distribution: Mediaplanet GmbH<br />

Druck: Walstead NP Druck GmbH<br />

Erscheinungstermin: 31.03.2022<br />

Kontakt bei Mediaplanet:<br />

Tel: +43 676 847785219<br />

E-Mail: julia.buchberger@mediaplanet.com<br />

@Mediaplanet Austria<br />

@austriamediaplanet<br />

08<br />

Das digitale<br />

Gesundheitssystem<br />

Diese Vorteile bringt eine digitale<br />

Gesundheitsplattform<br />

14<br />

Disease-Management-<br />

Programm<br />

Dr. Günter Schreier, Digital-<br />

Health-Experte am AIT, über<br />

die Rolle des <strong>Krankenhaus</strong>es bei<br />

Integrierter Versorgung<br />

Bleiben Sie in Kontakt:<br />

FOTO: SHUTTERSTOCK<br />

FOTO: SHUTTERSTOCK<br />

FOTO: INITS<br />

Dr. Irene<br />

Fialka<br />

CEO of INiTS<br />

Managing<br />

Director of<br />

Health Hub<br />

Vienna<br />

Mehr Informationen<br />

finden<br />

Sie unter<br />

zukunftmedizin.info<br />

Österreichs Gesundheitssystem<br />

ist eines <strong>der</strong> besten <strong>der</strong><br />

Welt. Die aktuelle Situation<br />

in den Krankenhäusern ist<br />

aber geprägt von knapper werdenden<br />

Budgets und hoch qualifiziertem<br />

Personal, das nach langer Ausbildung<br />

mit immer mehr Vorschriften immer<br />

weniger Zeit für die Patient:innen hat.<br />

Die gute Nachricht ist: Die zunehmende<br />

Digitalisierung unterstützt in <strong>der</strong><br />

Administration o<strong>der</strong> bei <strong>der</strong> Terminvereinbarung.<br />

Das Arztgespräch wird<br />

als Telekonsultation digital, die Blutwerte<br />

werden erklärt durch künstliche<br />

Intelligenz (KI), Nachkontrolle und<br />

Therapie können bequem von daheim<br />

o<strong>der</strong> im Büro erledigt werden. Es gibt<br />

Operations- und Reinigungsroboter,<br />

Telemonitoringlösungen, digitale<br />

Erfassung <strong>der</strong> Therapie und KI für<br />

Zweitmeinungen o<strong>der</strong> Qualitätsmanagement.<br />

Das Fachpersonal trainiert<br />

mit Simulatoren und Familienmitglie<strong>der</strong><br />

o<strong>der</strong> Ersthelfer:innen werden mit<br />

<strong>der</strong> VR-Brille unterstützt.<br />

Das <strong>Krankenhaus</strong> ist <strong>der</strong> spezialisierteste<br />

und teuerste Ort für die<br />

Behandlung, muss daher so effizient<br />

wie möglich sein und die Patient:innen<br />

mehr ins Zentrum stellen. Während<br />

man aber am Flughafen Warteschlangen<br />

nur noch beim Securitycheck in<br />

Kauf nimmt, sind große Flächen im<br />

<strong>Krankenhaus</strong> sterile Wartezimmer,<br />

in denen man dicht gedrängt neben<br />

an<strong>der</strong>en Kranken stundenlang wartet.<br />

Warum gibt es da noch keine Justin-time-Möglichkeiten<br />

wie in <strong>der</strong><br />

Logistik? Warum können wir nicht den<br />

<strong>Krankenhaus</strong><br />

<strong>der</strong> <strong>Zukunft</strong><br />

Health-IT Expertin Dr. Irene Fialka<br />

erklärt, welchen Problemen<br />

österreichische Krankenhäuser<br />

sich aktuell stellen müssen,<br />

welche Verän<strong>der</strong>ungen kommen<br />

werden und in welchen Bereichen<br />

man auch schon Fortschritte<br />

beobachten kann.<br />

Warteraum flexibel und das Krankenzimmer<br />

zu einem personalisierbaren<br />

Wohlfühlort machen? Warum durchlaufen<br />

Patient:innen mehrfach die<br />

gleichen bildgebenden Verfahren, die<br />

nicht nur viel Geld kosten, son<strong>der</strong>n<br />

auch eine (Strahlen-)Belastung<br />

darstellen?<br />

Die Antwort ist: Es ist halt so<br />

gewachsen. Wir sind gewohnt, dass<br />

man mit je<strong>der</strong> Kleinigkeit zu je<strong>der</strong><br />

Uhrzeit in jedes <strong>Krankenhaus</strong> hineinspazieren<br />

kann, dass Ärztinnen und<br />

Ärzte nur in Gesundheitseinrichtungen<br />

arbeiten. Unsere gewohnten Pfade<br />

zu verlassen, ist wohl die schwierigste<br />

Aufgabe, um im <strong>Krankenhaus</strong> <strong>der</strong><br />

<strong>Zukunft</strong> anzukommen. Es wird ein<br />

„Hotel“ sein, in dem absolute Spezialist:innen<br />

für Notfälle und chirurgische<br />

Eingriffe am Werk sind. Diese<br />

werden sich, durch IT, KI und Roboter<br />

unterstützt, vor allem um die Patient:innen<br />

kümmern, teilweise sogar<br />

vom Homeoffice aus. Sie werden auch<br />

im Umgang mit Daten und IT ausgebildet<br />

sein. Implantate werden<br />

3D-gedruckt und Therapien evidenzbasiert<br />

individuell auf die zu Behandelnden<br />

abgestimmt. Die Medizin wird<br />

von <strong>der</strong> labordiagnostischen und<br />

therapeutischen Medizin in Gesundheitseinrichtungen<br />

zu einer präventiven<br />

Medizin im Alltag, wo die<br />

Menschen mobil Gesundheitsdaten<br />

sammeln. Das <strong>Krankenhaus</strong> <strong>der</strong><br />

<strong>Zukunft</strong> wird an Größe verlieren, aber<br />

an Wert gewinnen, unter an<strong>der</strong>em<br />

mithilfe von Start-ups, auch aus<br />

Österreich.

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