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28. NOVEMBER 2007 l AUSGABE 24

Himmlische

Zeiten?

Im Flugverkehr zwischen EU-Staaten und den USA gelten von

April an neue Regeln. Was das Open-Skies-Abkommen bringt ➤ 10

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INTERVIEW

DRV-Umweltpreisträger

Ahmed Moussa

Wie der Hotelier die

Chancen für Ökotourismus

in Ägypten bewertet ➤ 8

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Harmonische

Gähn-Atmosphäre

Christian Schmicke, Chefredakteur

Wenn es draußen kalt und ungemütlich

wird, macht sich die Tourismusbranche

in Richtung Süden auf und

tagt. 900 Teilnehmer waren es bei der DRV-

Tagung im nicht immer sonnigen türkischen

Belek, rund 1.700 sollen es am Wochenende

bei der ersten Tagung der QTA in Kairo sein.

Für manchen mögen diese Tagungen, zu

denen sich im Terminkalender der Reisebüros

noch eine Reihe von Veranstalter-Roadshows

gesellen, eine willkommene Abwechslung sein.

Für die meisten Teilnehmer allerdings handelt

es sich um Pflichttermine, die nicht unangenehm

sind, aber den ohnehin üppigen Terminkalender

um je vier weitere Tage bereichern.

Dass dies so ist, spricht nicht gegen die

Tagungen. Aber es legt die Messlatte für das,

was in diesen Tagen passiert, ziemlich hoch.

Dieser Tatsache tragen die Organisatoren

Rechnung, indem sie das Who-is-Who der

deutschen Touristik aufs Podium bringen.

Doch das allein genügt nicht mehr – das hat

die DRV-Tagung nur zu deutlich gezeigt.

Podiumsdiskussionen, einst ins Leben gerufen,

um müden Veranstaltungen Leben einzuhauchen

und den Dialog zu fördern, erschöpfen

sich immer häufiger in Belanglosigkeiten. Die

Ausgabe 24 l 28.11.2007 EDITORIAL

Positionen sind bekannt, eigentlich ist alles

gesagt, nur noch nicht von jedem. Peter

Fankhausers Verwunderung darüber, »wie lieb

wir heute miteinander sind« – in einer dieser

Diskussionen geäußert – umschreibt das

Dilemma treffend. Vor allem auf dem Reisebürotag,

einst Schauplatz herrlicher Schaukämpfe,

herrschte harmonische Gähn-Atmosphäre.

Und das, obwohl die Gräben zwischen

Vertrieb, Veranstaltern, Airlines und Bahn de

facto keineswegs schmaler geworden sind.

Natürlich reist niemand nur wegen der Action

auf der Bühne zu einer Tagung. Und wenn ein

Verband seine internen Querelen nicht mehr

vor den Augen der Öffentlichkeit austrägt, ist

das durchaus ein Zeichen zunehmender

Professionalität. Doch gerade unter diesen

Vorzeichen wäre es aufschlussreich gewesen,

zu erfahren, was es mit dem Tagungsmotto

»Die neue Lust auf Urlaub« auf sich hatte.

Neue Ansätze dazu, wie diese Lust entfacht

werden soll, waren in Belek jedenfalls nicht

erkennbar.

Dass die spannendsten Vorträge gerade jene

waren, die sich nicht ausschließlich mit der

Touristik befassten, könnte ein Hinweis für die

Zukunft sein. Straffer, genauer auf den Punkt

und mehr Blicke über den Tellerrand – das

wäre schön.

Mailen Sie uns Ihre Meinung.

c.schmicke@travel-one.net

28.11.2007 TRAVEL ONE 3


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Foto: Marco Limberg

28

■ PULS

6 Flugmarkt. Germanwings und Tuifly vor Zusammenschluss.

7 Kerosinzuschläge. Ferienflieger geben den Aufpreis an

Veranstalterkunden weiter.

8 Interview mit Ahmed Moussa. Der Manager der

preisgekrönten Desert Lodge über Ökotourismus in Ägypten.

■ TITELTHEMA

10 OPEN-SKIES-ABKOMMEN. TRAVEL ONE skizziert die Folgen

für Airlines, Flughäfen und die Touristik.

■ PRODUKT

12 AIRPORTS/AIRLINES. Flughäfen setzen auf Technik, um die

Abfertigung zu optimieren.

14 Kaufrausch. Golf-Airlines bestellen 235 neue Flugzeuge.

16 Lufthansa. Mit dem Business-Jet nach New York.

Inhalt

18 STUDIENREISEN. Veranstalter bedienen die Geschmäcker

ihrer Kunden mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

22 Meier‘s Weltreisen. Erlebnisse rücken in den Vordergrund.

24 Rewe-Bausteinmarken. Neu sind tagesaktuelle One-Way-

Tarife. Ansonsten dominieren Feinarbeiten am Produkt.

26 1-2-Fly. Eine neue Produktlinie wirbt um Komforturlauber.

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34

INHALT

28.11.2007 TRAVEL ONE 5

Foto: stockXpert Foto: stockXpert

■ SALES

28 DRV-TAGUNG. In Belek üben die Protagonisten

demonstrativ Schulterschluss und Harmonie.

30 Reisebüro-Sterben. Weniger Büros, mehr Umsatz.

31 Kurzinterview. Dieter Schenk, Tourismusdirektor der Turcon

Holding, wünscht sich mehr Produktvielfalt in der Türkei.

■ DESTINATION

34 USA. Florida ist vor allem für seine Strände bekannt. Dabei

wartet der Staat mit jeder Menge Naturerlebnissen auf.

38 Lufthansa. Seattle wird neues Ziel.

40 Neu-England. Neue Repräsentanz für Massachusetts.

■ EXIT

Titelfoto: Lufthansa/Gerd Rebenich

42 Relax. Schnäppchen für Touristiker.

43 TV Tipps.

44 Community. Neckermann verleiht den Primo in London.

45 Feedback & Impressum.

46 Mensch. Elisabeth Sulzenbacher von Beachcomber Hotels.


PULS News, Facts, Trends

Konsolidierung vor neuer Etappe

Ein ZUSAMMENSCHLUSS von Tuifly und Germanwings wird immer wahrscheinlicher

Fusionieren Tuifly und Germanwings, verfügen sie über 80 Flugzeuge

Updates

Bei Emirates und Sri Lankan ist der Kerosinzuschlag ab sofort im

Flugpreis enthalten.

Pete Lindow hat bei Traveltainment die Aufgaben des Managers

International Content & Connectivity übernommen.

Das Nachfrageportal Askerus, auf dem Verbraucher ihre Reisewünsche

an Reisebüros abgeben können, hat nun auch eine Rubrik für

Insidertipps von Expedienten eingerichtet. Die Agenturen können

sich auch mit Mitarbeiter- und Unternehmensprofilen präsentieren.

Die Internet Booking Engine für das neue Reiseportal von Lidl,

www.lidl-reisen.de, kommt von Traffics. Neben der Buchungstechnologie

Tibet wurde auch eine Drittanbieter-Software zur Analyse

des Nutzerverhaltens integriert.

Sunny Cars bietet bei Mietwagenbuchungen in den USA vom

1. April 2008 an Navigationsgeräte in den Fahrzeugen an. Das GPS

ist im Mietpreis enthalten.

Neuer Country Manager bei Travelport für Deutschland und die

Schweiz ist Chris Dorner. Er leitet die beiden CRS Galileo und

Worldspan, Hans Günter-Korts bleibt verantwortlich für Tourselect.

Der neue Dänemark-Katalog von Novasol ist erschienen. Zur Wahl

stehen rund 6.000 Ferienhäuser und -wohnungen.

Der Düsseldorfer Flughafen hat unter www.dusflyer-lounge.de

ein Extranet für Expedienten eingerichtet.

Foto: Dorint

■ Die Ehe stand nie unter einem

guten Stern. Wenn jetzt die Scheidung

folgt, kommt das daher für

niemanden überraschend: Die

TUI-Airlines HLX und Hapagfly,

die seit dem Zusammenschluss

unter Tuifly firmieren, trennen

sich möglicherweise demnächst

wieder.

Ein mögliches Szenario: Die

Billigairline HLX findet in Germanwings

einen neuen Partner

und die Charterfluggesellschaft

Hapagfly bleibt bei TUI. Denkbar

wäre aber auch, dass Tuifly komplett

in Germanwings aufgeht.

Insider bezeichneten die Fusion

von Tuifly mit der Lufthansa-

Tochter Germanwings zu Redaktionschluss

als beschlossene Sache

und berichteten von laufenden

Verhandlungen. TUI dagegen

äußerte sich nicht. »Wir kommentieren

keine Gerüchte«, hieß

es aus der Zentrale in Hannover.

Schließen sich die beiden

Fluggesellschaften zusammen,

verfügen sie gemeinsam über

eine Flotte von rund 80 Flugzeugen.

Deren Flugplan ist nach Informationen

des Handelsblatts

bereits auf die geplante Fusion

abgestimmt. Tuifly gebe im nächsten

Sommer Strecken nach Leipzig

auf, die künftig Germanwings

anbiete, schreibt das Blatt.

TUI und Lufthansa waren

durch die Übernahme von LTU

und die geplante Übernahme von

Condor durch Air Berlin unter

Zugzwang geraten. Experten halten

Germanwings und Tuifly einzeln

für zu klein, um dem neuen

Block genug entgegenzusetzen.

Bremerin gewinnt Wellness-Trip

■ Die Gewinnerin der Verlosung zur Leserumfage von TRAVEL ONE

zum telefonischen Service der Reiseveranstalter steht fest. Die Glücksfee

kürte aus den 1.800 Teilnehmern der Umfrage Ettje Kucharski

vom TUI Reisecenter in Bremen zur glücklichen Gewinnerin.

Auf sie wartet nun ein Aufenthalt im Dorint Resort & Spa Bad Brückenau

mit zwei Übernachtungen inklusive Frühstück, Abendessen für

zwei Personen und zwei Wellness-Anwendungen.

Ort der

Entspannung:

Die Asia-Sauna

im Dorint Resort

Bad Brückenau

6 TRAVEL ONE 28.11.2007


Große Bahn-Agenturen gründen Verband

■ Vom DRV fühlen sie sich nicht vertreten. Deshalb

will der neu gegründete Verband der Premium-Bahnagenturen

das Zepter nun selbst in

die Hand nehmen. Die neue Kooperation wurde

als Reaktion auf die angekündigten Provisionskürzungen

der Bahn, die am 1. Januar in Kraft

treten, ins Leben gerufen. Weil sie ihre Existenz

Veranstalter erheben Zuschläge

Teurer Sprit. Jetzt bitten auch

Veranstalter Kunden zur Kasse

■ Die hohen Ölpreise haben

nicht nur die Fluggesellschaften

zu einer Anhebung der Kerosinzuschläge

veranlasst. Nun werden

auch die Kunden von Veranstaltern

zur Kasse gebeten. Von

Condor heißt es, der hohe Spritpreis

lasse keine andere Lösung

zu. Als erste geben die Thomas-

Cook-Veranstalter die Zuschläge

an ihre Kunden weiter. Sie werden

zusammen mit dem ursprünglichen

Reisepreis voll verprovisioniert.

Bei allen Cook-

Marken werden seit dem 23.

November für sämtliche Ferienfluggesellschaften

auf der Kurz-

strecke neun Euro, auf der Mittelstrecke 14 und auf der Langstrecke

39 Euro fällig. Bei Linienfluggesellschaften werden deren jeweilige

Zuschläge erhoben.

Bei der Rewe-Pauschaltouristik, Alltours und bei TUI war die

Entscheidung, ob sie ihre Kunden ebenfalls mit den Zuschlägen

belasten wollen, bei Redaktionsschluss noch offen.

i

www.travel-one.net

Aktuelle Infos zur Entwicklung auf unserer Homepage

durch die Provisionskürzung und die drohende

Abschaffung der Provision »massiv in Frage gestellt«

sehen, wollen die Reisebüros nun direkt

mit dem Vertrieb der Bahn verhandeln, um die

»Zukunft des qualitativ hochwertigen Fahrscheinverkaufs

zu sichern«.

Zur Aufnahme neuer Mitglieder wurde ein

Katalog mit zehn Qualitätskriterien aufgestellt.

Dazu gehören unter anderem aktiver Bahnverkauf,

sehr gute tarifliche Kenntnisse, hohe Akzeptanz

in der Region und Service-Orientierung.

Zum Konzept gehört auch ein Netzwerk, in dem

sich alle zum aktiven Austausch verpflichten.

Diese Standards sollen Bestandteil der Markenpolitik

werden. Mittelfristig sind eine Zertifizierung

und ein Qualitätssiegel geplant. Verbandssprecher

sind Helmut Lutz (Kopfbahnhof, Berlin),

Frank Tyzak (Bahnagentur Köpenick) und

Benedikt Bisping (Bund-Reisen, Bahnhof Lauf).

Die Gründungsmitglieder des neuen Verbands

auf dem Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe

TRAVEL ONE

stärkt Verkauf

■ Der Anzeigenverkauf des

Magazins für Reiseprofis hat

Verstärkung erhalten. Neu an

Bord ist Vanessa Ksionsek.

Die Betriebswirtin war bereits

während ihres Studiums

für T&M Media tätig. Vor ihrem

Wechsel in den Anzeigenverkauf

betreute die 24-

Jährige unter anderem den

ITB-Katalog.

Tel.: 06151/39 07-943

v.ksionsek@travel-one.net

Tagesaktuelle Preise bei Bucher

■ Eigentlich ist es erstaunlich, dass es bei Bucher Reisen so lange ohne

dieses Instrument ging. Der Veranstalter startet die neue Produktlinie

»Go Bucher«. Damit können Reisebüros Flüge und Hotels als Bausteinprodukte

zu tagesaktuellen Preisen buchen und zu Pauschalreisen zusammenfügen.

Flüge von Charterfluggesellschaften und Lowcost-Airlines

sind ab sofort mit Angeboten von rund 1.000 Hotels kombinierbar.

Das Produkt wird als »pauschaler Bausteinurlaub« vermarktet und kann

über MAR_TravelOne_Vorurteil_Rückstand_106x78 Bistro Portal/Traveloffice unter der Reiseart »Go« gebucht RZ 16.11.2007 werden. 13:44

Der Go-Umsatz fließt ins B-Sortiment der Thomas-Cook-Umsätze ein.

Marokko. Ganz anders als viele denken.

7.Vorurteil:

Marokko ist rückständig.

Stimmt das?

“Marokko ist ein Baum, der seine Wurzeln in Afrika hat

und seine Äste nach Europa ausstreckt”, sagte schon

seine Majetät König Hassan II. Sein Sohn Mohamed VI

28.11.2007 TRAVEL ONE treibt die Demokratisierung und Modernisierung des

Landes weiter voran.

Mehr Infos unter www.marokko-schulung.de

7

Marokko


PULS Interview

Das Interview führte

Petra Hirschel

Die Internationale Umweltauszeichnung

des DRV

geht in diesem Jahr an Ihr

Hotel. Öko-Tourismus in

Ägypten – das klingt sehr

ungewöhnlich. Kann man

sich damit in einem vom

Massentourismus dominierten

Markt behaupten?

■ Für Ägypten ist das sicher ein

neuer Typus von Tourismus. Es

gibt zwar seit jeher kleine Hotels,

auf dem internationalen

Markt spielen sie bislang jedoch

kaum eine Rolle. Aber die Nachfrage

aus dem Ausland nach einem

Urlaub fern des Massentourismus

ist durchaus da. Dabei

handelt es sich um Menschen,

die Ruhe und die Atmosphäre

eines außergewöhnlichen Hotels

suchen.

Sieht das die ägyptische Regierung

auch so? Sie schenkte

in der Vergangenheit vor

allem Großprojekten ihre

Aufmerksamkeit.

■ Die Regierung unterstützt

sehr wohl kleine Hotels. Das

Segment befindet sich einfach

noch in einem sehr frühen Stadium.

Auch unterstützt die Regierung

unser Anliegen, in den

Oasen der Westlichen Wüste

den Öko-Tourismus zu etablieren.

So nehmen etwa der

Tourismus- und der Umweltminister

an unserer Pressekonfe-

Ahmed Moussa ist Manager der Desert Lodge in der ägyptischen

Oase Dachla. Das Haus hat sich dem ökologischen und sozialverantwortlichen

Tourismus verschrieben.

Öko-Hotels in Ägypten,

geht das Herr Moussa?

renz zu diesem Thema Ende November

teil.

Wie kamen Sie dazu, sich

in der Oase Dachla, also in

einer äußerst abgeschiedenen

Region in der Wüste,

zu engagieren?

■ Unsere Firma veranstaltet seit

vielen Jahren Jeeptouren durch

die Sahara und passierte dabei

auch Al Qasr in der Oase Dachla.

Wir hätten mit unseren Gruppen

dort gerne übernachtet, aber

es gab keine vernünftige Unterkunft.

So entstand allmählich die

Idee, ein eigenes Hotel zu errichten

– und zwar nach meinen

Vorstellungen.

Und das heißt?

■ Ein Haus, das den Gästen viel

Privatsphäre bietet, in dem sie

aber auch die Möglichkeit haben,

Kontakt zur Bevölkerung zu bekommen.

Und es sollte ein Hotel

sein, das unter den Gesichtspunkten

Ökologie und Sozialverträglichkeit

betrieben wird.

Was verstehen Sie darunter?

■ Beim Bau des Hotels knüpften

wir an die traditionelle Oasen-

Architektur an. Das Hotel sollte

sich harmonisch in den Ort einfügen.

Zudem wollten wir den

Bewohnern begreiflich machen,

wie schön und erhaltenswert diese

Architektur ist. Das Hotel

gleicht den alten Häusern von Al

Qasr jedoch nicht nur äußerlich,

sondern wurde auch genauso gebaut

wie diese, also mit Materialien

der Region. Die Mauern der

Gebäude bestehen aus Steinen

und Lehm. Die Räume sind dadurch

kühl, so dass wir auf eine

Klimaanlage verzichten können.

Die Desert Lodge liegt in Al Qasr, einem der 14 Orte der Oase

Dachla. Diese befindet sich in Ägyptens Westlicher Wüste, 500

Kilometer westlich von Luxor, und damit in einer strukturschwachen

Region. Das Hotel wurde 2003 oberhalb der Altstadt von Al Qasr

erbaut. Es verfügt über 32 Zimmer, ein Atelier und einen mit

Quellwasser gespeisten Pool. Betreiber ist die Wildlife Association for

Development and Investment. Einer der Eigentümer ist gleichzeitig

Inhaber von Pan Arab Tours, einer Incoming-Agentur, die in erster

Linie Jeeptouren durch die Wüste organisiert und für die Ahmed

Moussa als Geschäftsführer arbeitet. Studiosus, Ikarus Tours, Helios

Reisen und Marco Polo Reisen bringen die Gäste ihrer Wüstentouren

in der Lodge unter. Reisebüros, die Kunden dorthin schicken, erhalten

zehn Prozent Provision. Weitere Informationen gibt es unter

www.desertlodge.net oder unter T. 069/6 65 75 60.

Was macht die Lodge darüber

hinaus zum Öko-Hotel?

■ Wir setzen auf regenerative

Energien. Das Wasser wird beispielsweise

durch Solarenergie

erhitzt.

Apropos Wasser. In der Wüste

ist dies ein knappes Gut.

Wie lösen Sie das Problem?

■ Das Hotel bezieht sein Wasser

aus einem eigenen, 1.200 Meter

tiefen Brunnen. Wir haben so

500 Liter täglich zur Verfügung.

Das Wasser wird gefiltert und ist

von sehr guter Qualität und wurde

sowohl von den ägyptischen

Behörden als auch der Weltgesundheitsorganisation

(WHO)

geprüft. Unsere Gäste können es

also bedenkenlos trinken. Das

hat einen großen Vorteil: Wir

müssen kein Wasser kaufen, das

in Plastikflaschen abgefüllt ist.

8 TRAVEL ONE 28.11.2007

Foto: TRAVEL ONE


Was spricht dagegen?

■ Es gibt in diesen Regionen keine

Mülltrennung. Wer eine Plastikflasche

hat, schmeißt sie in die

Wüste. Wir vermeiden daher

den Gebrauch von Plastik und

trennen konsequent Müll. Das

Hotel verfügt über eine eigene

Pressmaschine für Dosen. Zudem

versuchen wir, bei der Bevölkerung

ein Bewusstsein für

das Müllproblem zu schaffen

und organisieren Müllsammelaktionen

mit Schülern.

Wie kommt das an?

■ Sehr gut. Die Bevölkerung erwartet

inzwischen sogar, dass

wir uns engagieren. Zehn Prozent

der Einnahmen des Hotels

fließen in die Oase, zum Beispiel

in einen Kindergarten.

Wie wichtig ist Ihnen

die Einbeziehung der

Bevölkerung in den

Tourismus?

■ Wir müssen Hand in Hand

mit den Bewohnern arbeiten

und dürfen nicht nur nehmen,

sondern müssen auch geben. Bereits

bei der Errichtung des Ho-

tels achteten wir darauf, vor al-

lem Einheimische zu beschäfti-

M

gen. 95 Prozent der Arbeiter

stammten aus der Region. Und Y

auch heute kooperieren wir mit

CM

der Bevölkerung.

Wie sieht diese

CY

Kooperation aus?

CMY

■ Wir beschäftigen vor allem

K

Einheimische und kaufen

unsere Produkte in der Region.

Einen Teil unseres Gemüses bauen

wir selbst an. Was wir nicht

selbst haben, beziehen wir von

Bauern aus der Umgebung.

Sie werben mit biologisch

angebauten Produkten.

Ist das überhaupt möglich,

wenn Sie die Produkte vor

Ort beziehen?

■ In der Oase dürfen laut Gesetz

keine Chemikalien verwendet

werden. So haben wir die

Garantie, dass wir unseren Gästen

ausschließlich biologisch angebautes

Essen servieren.

C

MY

Mit der Desert Lodge sprechen

Sie vor allem Gäste an,

die von der Wüste fasziniert

sind. Hätte ein solches

Projekt auch am Roten Meer

eine Chance?

■ Sicher. Wir sind davon sogar

so überzeugt, dass wir bei Marsa

Alam ein Haus eröffnen wollen.

Natürlich nicht neben den gro-

ßen Resorts, sondern möglichst

weit weg von ihnen.

Welche Entwicklung

wünschen Sie sich für den

ägyptischen Tourismus?

■ Ich würde mir wünschen, dass

mehr Rücksicht auf Natur und

Umwelt genommen wird. Und

man sollte die Bevölkerung so

3453_TO_152x210_China.ai 09.11.2007 11:31:55 Uhr

ausbilden, dass sie vom Tourismus

besser profitieren kann.

Wünschenswert wäre eine hohe

Qualität der handwerklichen Produkte.

Wir haben die Handwerker

der Oase geschult, damit sie

den Touristen hochwertige Souvenirs

anbieten können. So haben

auch sie eine Verdienstmöglichkeit.

28.11.2007 TRAVEL ONE 9


TITELTHEMA Airlines/Airports

Was bringt

Open Skies?

Im April tritt das OPEN-SKIES-

ABKOMMEN zwischen Europa

und den USA in Kraft. TRAVEL

ONE wirft einen Blick auf die

Folgen für Airlines, Airports, die

Touristik und ihre Kunden.

Vom nächsten Frühjahr an sieht die Flugwelt

über dem Nordatlantik anders aus.

Mehr Flüge, eine Steigerung des Verkehrsaufkommens

um 50 Prozent innerhalb von fünf

Jahren, günstigere Preise und tausende zusätzliche

Arbeitsplätze hatten Politiker wie Bundesverkehrsminister

Wolfgang Tiefensee und EU-

Verkehrskommissar Jacques Barrot im Frühjahr

bei der Verabschiedung des Vertragswerks angekündigt.

Eine Entwicklung, die auch der Touristik

hierzulande sehr gelegen käme. Schließlich

sind Flugangebote und Preise für viele Veranstalter

das Nadelöhr, das eine nachhaltige Ankurbelung

des US-Geschäfts verhindert.

Doch ob es wirklich dazu kommt, ist ungewiss.

Denn dem freien Spiel der Kräfte könnten

Kapazitätsgrenzen der großen Flughäfen zunächst

einen Riegel vorschieben.

WER BEKOMMT SLOTS AN DEN MEGA-AIR-

PORTS? Auf europäischer Seite versuchen die

großen Fluggesellschaften – allen voran British

Airways, Air France/KLM und Lufthansa – sich

Start- und Landerechte an den Drehkreuzen der

Mitbewerber zu sichern und gleichzeitig ihre

eigenen Hubs zu verteidigen. British-Airways-

Chef Willie Walsh hat bereits im Sommer Flüge

von kontinentalen Flughäfen nach New York

angekündigt. Im Gespräch sind Frankfurt, Paris

und Amsterdam. Air France/KLM setzt auf ein-

Joint Venture mit Skyteam Partner Delta. Es soll

vom nächsten Jahr an Slots von Air France am

Flughafen London-Heathrow für Flüge in große

amerikanische Städte nutzen. Von 2010 an sind

weitere Routen von Kontinentaleuropa nach

Nordamerika geplant.

Heathrow, der größte europäische Flughafen,

spielt in den Open-Skies-Szenarien auch

deshalb eine Sonderrolle, weil dort bislang vier

Fluggesellschaften das Transatlantik-Geschäft

unter sich aufteilen: British Airways mit Oneworld-Partner

American Airlines, United Airlines

und Virgin Atlantic. Nach dem Inkrafttreten

von Open Skies soll diese Bastion gestürmt werden.

Neben Air France/KLM und Delta hat

Continental Airlines von April an Flüge ab Heathrow

angekündigt. Und auch Lufthansa denkt

offenbar darüber nach, die bislang 30-prozentige

Beteiligung an British Midland aufzustocken,

um auf diese Weise an wertvolle Slots für Langstreckenflüge

aus dem Londoner Airport zu gelangen.

Das Lufthansa-Management äußert sich

10 TRAVEL ONE 28.11.2007

Foto: stockXpert


allerdings bislang weder zu dieser Vermutung

noch zu anderen Projekten, die nach der Liberalisierung

vorangetrieben werden sollen.

In Deutschland sind wegen ihrer Hub-Funktion

vor allem Frankfurt und München für große

Carrier interessant. Doch ebenso wie in Heathrow

oder Paris wird auch hier die Kapazität

zum limitierenden Faktor – zumindest so lange,

wie Lufthansa, Air France/KLM oder British

Airways an den Airports, die sie jeweils dominieren,

mittels der sogenannten Großvaterrechte

automatisch im Besitz ihrer vorhandenen Slots

bleiben dürfen, wenn sie diese regelmäßig nutzen.

Bereits heute liegt die Nachfrage der Airlines

in Frankfurt nach Angaben der Fraport AG

um 15 Prozent über der Kapazitätsgrenze. Neue

Slots und mehr Wettbewerb stehen also erst ab

dem Jahr 2011 in Aussicht, wenn die geplante

neue Landebahn zum Einsatz kommt.

CHANCE FÜR SEKUNDÄR-FLUGHÄFEN. Angesichts

der Kapazitätsgrenzen der großen Hubs

könnten auch Flughäfen wie Düsseldorf, Hamburg,

Köln/Bonn oder Stuttgart künftig eine größere

Rolle im Verkehr zwischen Europa und

Nordamerika spielen. Airline-Experte Jürgen

Ringbeck von der Unternehmensberatung Booz

Allen Hamilton rechnet damit, dass die Airports

diese Rolle aktiv vorantreiben – etwa indem sie

selbst Dienstleistungen zur Verfügung stellen,

die den Passagieren bequemeres Umsteigen

auch zwischen Fluggesellschaften ermöglichen,

die nicht miteinander kooperieren. Denn Langstreckenverbindungen

lassen sich in den meisten

Regionen nur dann profitabel betreiben,

wenn sie durch inländische oder innereuropäische

Zubringer gut gefüttert werden. Durch ein

eigenes Angebot, beispielsweise das Gepäck vom

einen Flugzeug zum anderen zu befördern,

könnten Flughäfen diese Vernetzung aktiv unterstützen,

so Ringbeck – vorausgesetzt, die Pünktlichkeit

werde verbessert. Neu wäre diese Rolle

nicht. Denn bereits heute werben etwa der Flughafen

Köln/Bonn und der Flughafen Berlin-

Schönefeld für ihre Funktion als Umsteigeflughäfen

mit Lowcost-Verbindungen.

An einen Ansturm großer Airlines auf die

mittelgroßen Flughäfen glaubt Ringbeck nicht.

Lufthansa werde sich nicht auf Airports wie Kopenhagen

oder Wien stürzen, vermutet er. Dagegen

sei ein Engagement zum Beispiel in Mailand-

Malpensa nicht ausgeschlossen, sofern Lufthansa

die italienische Alitalia nicht kaufe, sagt ein anderer

Airline-Experte im Gespräch mit TRAVEL

ONE. Schließlich verfüge der Kranichcarrier mit

Air One in Italien bereits über einen Partner für

Zubringerflüge. Auch Madrid dürfte auf der

Agenda von Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber

stehen, wenn er beim Verkauf der spanischen

Iberia nicht zum Zuge kommt.

BA-Chef Walsh: In Heathrow

verteidigen, anderswo angreifen

NOCH MEHR VERNETZUNG GEFORDERT. Für

alle Fluggesellschaften, die im Europa-Amerika-

Geschäft nach neuen Regeln mitmischen wollen,

verstärkt die Liberalisierung den Druck zur

Kooperation mit Partnern, um auf beiden Seiten

des Atlantiks Fluggäste in die Interkont-Verbindungen

zu holen. Der Druck der großen Netzcarrier

auf die Kleinen wächst; und diese müssen

ihrerseits nach Allianzpartnern suchen.

Die Bündelung der Angebote von Air Berlin,

LTU und Condor sei vor dem Hintergrund des

Open-Skies-Abkommen interessant, sagt Gerd

Pontius, Chef der Airline-Unternehmensberatung

Prologis. Eine Option für den Air-Berlin-Verbund,

der ab Mai mit Business Class von Düsseldorf

in die Vereinigten Staaten startet, könnten

Langstreckenflüge vom Drehkreuz Mallorca

sein. Pontius geht zudem davon aus, dass sich

die Airlines aus dem Arabischen Golf verstärkt

Airlines/Airports TITELTHEMA

LH-Chef Mayrhuber: Soll BMI den

Weg nach Heathrow ebnen?

nach europäischen Partnern umsehen werden.

Denn angesichts der gigantischen Zahl bestellter

Flugzeuge seien diese geradezu gezwungen, im

Verkehr zwischen allen Erdteilen ein gewichtiges

Wort mitzusprechen.

Bleibt die Frage, wie die echten Lowcost-

Airlines reagieren. Geht Ryanair wirklich auf die

Langstrecke? Und falls ja: Gibt die Airline ihr

reines Lowcost-Konzept auf, das jede Komplexität

scheut wie der Teufel das Weihwasser?

Für Kunden und Reiseveranstalter ist der

zunehmende Wettbewerb jedenfalls gut. Angebot

und Auswahl werden wachsen. Ob deshalb

das Preisniveau für Transatlantikflüge tatsächlich

sinkt, bleibt allerdings abzuwarten. »Die Nachfrage

ist so stark, dass der erste Angebotsschub

vom Markt aufgesogen wird und das Preisniveau

kaum beeinflusst«, vermutet jedenfalls Airlineberater

Pontius. Christian Schmicke

Der Inhalt des Open-Skies-Abkommens

■ Das Open-Skies-Abkommen zwischen der Europäischen Union und den USA regelt, dass jede

Fluggesellschaft aus einem Land der EU oder den USA zwischen jedem beliebigen Flughafen in

der EU und jedem beliebigen Flughafen in den USA fliegen darf. Bisher waren die Verkehrsrechte

für die einzelnen EU-Airlines auf Flüge zwischen dem eigenen Land und den USA beschränkt.

Das Abkommen tritt im März 2008 in Kraft.

■ Nach wie vor werden europäische Fluggesellschaften nicht das Recht haben, Passagiere von

einem amerikanischen Flughafen zum nächsten zu transportieren beziehungsweise Zwischenstopps

in den USA einzulegen, wenn das Endziel ebenfalls in den USA liegt. Dies bleibt auch

nach Inkrafttreten des Abkommens allein US-Fluglinien vorbehalten. Amerikanische Gesellschaften

dürfen innereuropäische Routen, aber keine Inlandsstrecken in EU-Ländern bedienen.

■ Ausgeklammert bleibt bislang der Kauf von Fluggesellschaften auf der jeweils anderen Seite

des Atlantiks. US-Fluglinien dürfen sich bislang mit bis zu 49 Prozent an EU-Airlines beteiligen,

umgekehrt gilt eine Höchstgrenze von 24,9 Prozent.

■ Der Originaltext des Abkommens ist unter http://eur-lex.europa.eu/JOHtml.do?uri=OJ:

L:2007:134:SOM:DE:HTML. oder über Wikipedia unter dem Suchwort »Open Skies« zu finden.

28.11.2007 TRAVEL ONE 11


Foto: Helmut Gries

Und über Nacht

sieht die Welt

ganz anders aus.

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PRODUKT Airlines/Airports

Wir schreiben das Jahr

2015: Fluggast Walter

Müller tritt eine

Reise an. Bereits am Vorabend

checkt er im Internet ein und

sucht sich einen Sitzplatz aus.

Automatisch sendet ihm die

Airline eine SMS mit einem

2D-Barcode, einem Strichcode,

der als Identifizierung

dient. Am nächsten Tag – zwei

Stunden vor Abflug – geht

Müller an die Gepäckabgabe,

holt sich über den im Handy

gespeicherten 2D-Barcode

den Klebestreifen fürs Gepäck

und stellt den Koffer aufs

Band. Bei der Sicherheitskontrolle

durchläuft er eine Schleuse

und authentifiziert sich

über Iris-Erkennung. Um das

Gate zu passieren, zückt er

sein Handy und lässt den Barcode

scannen.

So könnte in wenigen

Jahren das Boarding aussehen.

Treibende Kraft für die

Veränderung ist die steigende

Zahl der Fluggäste. Schließlich

erwarten Experten im

Jahr 2020 rund vier Milliarden

Passagiere weltweit –

doppelt so viele wie im Jahr

2006. Um die Warteschlangen

kurz zu halten, sind die

Flughäfen zur Optimierung

der Prozesse gezwungen. Die

einzelnen Schritte Check-in,

Sitzplatzwahl, Ausgabe der

Bordkarte, Sicherheitskontrolle

und Boarding werden

zum Teil zusammengezogen,

auf jeden Fall aber mit neuen

Technologien ausgestattet.

Schneller durch

die Kontrolle

Check-in, Ausgabe der Boarding-Karte, Sicherheitskontrollen: Auf

dem Weg zum Flugzeug gibt es für Passagiere viele Barrieren. Und

jede Hürde kostet Zeit. Angesichts steigender Fluggastzahlen

müssen Flughäfen die ABFERTIGUNG optimieren.

Grundsätzlich lassen sich

drei Trends erkennen: »Erstens

wird es zu einer zunehmenden

Automatisierung

kommen. Zweitens werden

sich die Produkte Economy,

Business und First Class stärker

differenzieren und drittens

werden sich papierlose

Verfahren durchsetzen«, erläutert

Michael Schwarz, Leiter

Entwicklung Fluggastanlagen

bei der Fraport AG.

ALLEIN AM AUTOMATEN.

Dass künftig Prozesse immer

häufiger automatisiert werden,

ist heute bereits sichtbar.

Automaten rücken in den

Mittelpunkt an Flughäfen,

personenbediente Schalter

werden weniger. Schon heute

nutzt eine Vielzahl der

Kunden mit elektronischen

Tickets Automaten. Und die

Airports wollen die Zahl erhöhen:

»Wir stellen zudem

Servicepersonal ab, um den

Kunden die Funktionsweise

der Automaten zu erklären«,

schildert Pressesprecher Robert

Wilhelm vom Flughafen

München. Erfahrungswerte

zeigten, dass die Passagiere

nur beim ersten Mal Berührungsängste

hätten. »Wenn

sie die Handhabe begriffen

haben, gehen sie immer zum

Automaten.«

Bislang stellen Airlines

eigene Automaten auf. Die

Zukunft gehört jedoch sogenannten

Common-Use-Self-

Service-Automaten (CUSS).

Diese Geräte werden von

mehreren Fluggesellschaften

gleichzeitig genutzt. Der Automaten-Check-in

soll in Zukunft

die Hauptlast tragen.

Alternative Wege sind das Internet

und mobile Endgeräte

wie Handy oder Blackberry.

Während der Check-in über

Internet bereits bei vielen

Fluglinien möglich ist, bieten

den mobilen Check-in erst

einzelne Airlines wie ANA,

KLM oder Air Canada.

Der große Unsicherheitsfaktor

bei diesem Verfahren

sind die weltweit unterschiedlichen

Technologien.

Aus diesem Grund hat die

Iata erst kürzlich dazu aufgefordert,

beim Handy-Checkin

einen einheitlichen Standard

zu schaffen.

Diese Tatsache macht ein

Grundproblem der Technisierung

deutlich: »Sicherlich

können einige Flughäfen mit

den modernsten Anlagen

und Standards arbeiten. Um

aber eine Technologie zu etablieren,

müssen Flughäfen in

aller Welt die gleiche technische

Infrastruktur aufweisen«,

erklärt Schwarz. Die

schwierige Handhabe mit Papiertickets,

deren Ende 2008

geplant ist, macht diese Problematik

ebenfalls deutlich.

TRENNUNG VON BUSINESS

UND ECO. Neben der Automatisierung

soll die stärkere

Trennung der unterschiedlichen

Klassen die Passagierab-

12 TRAVEL ONE 28.11.2007


Eine Reisende passiert die biometriegestützte Grenzkontrolle

wicklung optimieren – für jene,

die dafür zusätzlich zahlen. So

hat etwa Lufthansa am Flughafen

Frankfurt seit 2004 ein eigenes

First-Class-Terminal in Betrieb,

in dem Passagiere der

ersten Klasse die Abfertigungsprozesse

gesondert durchlaufen.

Bei Business-Kunden setzen Airports

auf »Fast Tracks« – eigens

für Geschäftsreisende eingerichtete

Schleusen. In der Economy,

der zahlenmäßig stärksten Klasse,

baut man voll auf Selbstbedienung.

»Die Passagiere werden

in Zukunft alles im Selfservice

erledigen«, sagt Schwarz.

So werde es zentrale Gepäckabgaben

geben, auf die Economy-

Kunden ihre Koffer stellen.

PAPIERLOS BOARDEN. Boarding-Cards

sind ebenfalls ein

Auslaufmodell. Als Ersatz dient

der 2D-Barcode. Er kann auf Papier

ausgedruckt werden und

dient als Erkennungsmerkmal.

In Frankfurt wird das Verfahren

derzeit getestet. Ein innovativeres

Modell ist die Versendung

des Barcodes aufs Handy. Diese

Alternative nutzt ANA bereits

auf 50 Flughäfen in Japan.

SICHER DURCH KONTROLLEN.

Bleibt noch die Grenzkontrolle.

Diese hoheitliche Aufgabe der

Behörden steht ebenfalls vor ei-

ner technologischen Revolution.

Am Frankfurter Flughafen

testete die Bundespolizei im

Auftrag des Bundesministeriums

des Innern und in Zusammenarbeit

mit Fraport und Lufthansa

die automatisierte biometriegestützte

Grenzkontrolle

(ABG). Dabei werden Versuchspersonen

via Iris-Erkennung

identifiziert.

Dafür müssen sie sich zuerst

in einem sogenannten Enrolment-Center

registrieren lassen.

Neben der Aufnahme von

persönlichen Daten wird dort

die Iris gescannt und dieser

Scan samt den restlichen Daten

im Computer gespeichert. Passiert

der Passagier die Kontrolle,

wird erneut die Iris gescannt

und die Person aufgrund eines

Abgleichs mit den archivierten

Daten identifiziert.

Dieser Test ist ein vielversprechender

Anfang, die Technologie

hat sich aber noch nicht

durchgesetzt. Das Problem: »Es

gibt noch keine Standards«,

weiß Schwarz. Setzt sich nun

der Fingerabdruck, die Iris- oder

die Gesichtsfelderkennung

durch? Diese Frage ist bislang

völlig offen.

Während in Deutschland

die biometriegestützte Erkennung

bislang nur getestet wurde,

ist in den Vereinigten Staa-

Foto: Fraport AG

Airlines/Airports TITELTHEMA

»Um eine Technologie zu etablieren, müssen alle

Flughäfen die gleiche technische Infrastruktur aufweisen«

Foto: Lufthansa

In Zukunft checken Fluggäste noch mehr als heute am Automaten ein

ten schon ein System in Betrieb: gerabdruck und Iriserkennung re-

Das »Registered-Traveller-Progistrieren lassen und können dann

gram« wird an rund einem Dut- separate Schleusen passieren.

zend Flughäfen genutzt, die Mitgliederzahl

beläuft sich bereits auf

Armin Leßner

75.000 Kunden. Die Passagiere www.flyclear.com

071114 TUIfly Anzeige TO Zeitung 106x132.FH11 Wed Nov 14 11:47:55 2007 Seite

müssen sich am Airport per Fin- i Seite von Registered Traveller

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28.11.2007 TRAVEL ONE 13

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PRODUKT Airlines/Airports Mix

Golf-Airlines im Kaufrausch

EMIRATES und QATAR AIRWAYS bestellen insgesamt 235 neue Flugzeuge

Insgesamt 58 Airbus A380 hat Emirates auf der Liste der Bestellungen

■ Den Strategen von Lufthansa,

British Airways & Co. dürfte

schwindelig geworden sein. Vergangene

Woche kündigten sowohl

Emirates als auch Qatar

Excellence in Satisfaction

Genießen Sie unsere Prestige Class

PREMIUM BUSINESS

Airways Flugzeugbestellungen im

Umfang von mehreren Milliarden

Euro an. Scheich Ahmed bin

Saeed Al-Maktoum, Chef der

staatlichen Fluggesellschaft von

www.koreanair.com

14 TRAVEL ONE 28.11.2007

An der Welle 4 | 60322 Frankfurt am Main | Tel: 069 - 138 112 - 20 | Fax: 069 - 138 112 - 99

Dubai, hat 120 Airbus A350

Großraumflugzeuge geordert, davon

70 fest. Hinzu kommen die

Bestätigung der Bestellung über

elf A380 sowie die Erweiterung

um drei zusätzliche Maschinen

des Riesenflugzeugs. Der Gesamtumfang

der A380-Bestellungen

klettert damit auf 58. Zusätzlich

erweitert wird die Langstreckenflotte

durch einen Auftrag über

zwölf Boeing 777-300ER.

Qatar Airways greift unterdessen

bei Boeing zu. Auf der

Liste stehen 60 Boeing 787 und

32 Boeing 777, die 2010 bis

2014 ausgeliefert werden sollen.

Bislang war die Fluggesellschaft

ausschließlich mit Airbus-Maschinen

unterwegs. Laut CEO Akbar

Al Baker will Qatar Airways vor

allem »das Angebot im Bereich

der Regional- und Mittelstrecken

deutlich ausbauen«.

Emirates erwägt, den Kauf

der Flugzeuge durch einen Börsengang

zu finanzieren. Bis zu 30

Prozent der Firma sollten an die

Börse gebracht werden, sagte Ahmed

bin Saeed Al-Maktoum einem

Fernsehsender. Wann es zu

einem Verkauf der Anteile

kommt, lässt er offen: Bisher gebe

es noch keine konkreten Schritte

für das Vorhaben.

Der erste private Käufer eines

Airbus A380 kommt ebenfalls aus

der Golfregion. Der saudiarabische

Prinz Al Walid bin Talal bin

Abdulasis al Saud, bislang mit einer

Boeing 747 unterwegs, will

das Flugzeug für mehrere hundert

Millionen Euro zu einem

»fliegenden Palast« machen. CS

Ein Airbus A340 fliegt die neuen Routen in Drei-Klassen-Konfiguration

Neue Interkont-Strecken bei SAS

■ Der Star-Alliance-Partner SAS fliegt im nächsten Jahr von Kopenhagen

nach Delhi und San Francisco. Vom Herbst an steht die indische

Metropole viermal pro Woche auf dem Plan, San Francisco wird dreimal

angeflogen. Beide Strecken bedient die Airline mit einem neuen

Airbus A340 in Drei-Klassen-Konfiguration. Mats Jansson, Vorstandsvorsitzender

von SAS, hat kürzlich in einem Zeitungsinterview angekündigt,

SAS wolle langfristig selbstständig bleiben. Mit ihrem großen

Marktanteil in Skandinavien sei die Fluggesellschaft dafür stark genug.

i

www.flysas.de

Infos zu SAS und den Töchtern Spanair, Air Baltic, Widerøe, Blue1


Im August soll Qantas die ersten Airbus A380 erhalten

Qantas rüstet auf

■ Die australische Fluggesellschaft und ihre Lowcost-Tochter Jetstar

wollen neue Mittelstreckenflugzeuge kaufen, um ihr Geschäft in Südostasien

und Australien auszubauen. Die Gruppe werde 68 Airbus

A320 und A321 plus 40 Optionen erwerben, erklärt Qantas-Chef Geoff

Dixon. Bei Boeing werde Qantas 31 737-800 kaufen und 49 Optionen

erwerben. Die Flugzeuge sollen zwischen Februar 2008 und 2014 in

Dienst gestellt werden. Eingesetzt werden die A320 und A321 im umkämpften

pazifisch-asiatischen Markt, als Gegengewicht zu Lowcost-

Airlines wie Air Asia und Virgin Blue. Mit den Boeing 737 sollen in

erster Linie inneraustralische Routen bedient werden. Für die Langstrecke

hat Qantas 20 Airbus A380 und 65 Boeing 787 geordert.

Afriqiyah fliegt ab Düsseldorf

■ Dreimal pro Woche hebt seit kurzer Zeit die libysche Fluggesellschaft

Afriqiyah Airways in Düsseldorf ab. Das Ziel der Maschinen ist

Tripolis in Libyen. Die Airline wurde vor sechs Jahren gegründet. Insgesamt

bedient Afriqiyah 14 afrikanische Ziele über das Drehkreuz Tripolis,

darunter Benghazi als zweites

Ziel in Libyen, Abidjan (Elfenbeinküste),

Accra (Ghana), Bamako

(Mali), Bangui (Zentralafrikanische

Republik), Cotonou (Benin), Dakar

(Senegal), Douala (Kamerun), Khartoum

(Sudan), Lagos (Nigeria), Lomé

(Togo), N‘Djamena (Tschad), Niamey

(Niger) und Ouagadougou

(Burkina Faso). Die Flotte besteht

aus sechs Airbus A320, die beiden

jüngsten wurden im September aus-

Area-Manager Abdulgasem Shadi

will Veranstalter als Partner

geliefert und werden auf der Strecke

Düsseldorf – Tripolis eingesetzt.

Die Airline zahlt IATA-Agenturen

neun Prozent Provision. Um

sich ins Gespräch zu bringen, plant die Fluggesellschaft im nächsten

Jahr eine Agency-Night. Außerdem denkt man über eine gemeinsame

Infoveranstaltung mit dem Düsseldorfer Flughafen nach.

Airlines/Airports TITELTHEMA

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28.11.2007 TRAVEL ONE

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PRODUKT Airlines/Airports

Zum Lunch nach New York

Lufthansa fliegt mit einem reinen BUSINESS-CLASS-JET über den Atlantik

■ Sie kommen in Mode: Jets, die

einzig und allein Geschäftsreisende

zwischen wichtigen Städten

hin und her fliegen. Einen solchen

Business-Jet setzt Lufthansa

seit Anfang November von Frankfurt

nach New York ein. Die

Boeing 737-700 (LH 484) startet

in Rhein-Main um 8.15 Uhr und

landet auf dem Flughafen Newark

rechtzeitig zum Business

Lunch um 11.20 Uhr. In der Maschine

finden 44 Reisende Platz.

Die Lie-Flat-Sitze lassen sich zu

einem zwei Meter langen Bett

umfunktionieren. Es sind Steckdosen

für den Betrieb von Laptops

installiert. Auf Wunsch bekommen

Reisende einen DVD-

Player mit einer Auswahl an Musiktiteln

und Videos an den Platz

gestellt. Der Business-Jet fliegt

um 15.55 Uhr zurück (LH 485)

Izmir weiter ausbauen

Platz so weit das Auge reicht: In der Boeing 737-700 stehen 44 Business-Sitze zur Verfügung

und erreicht Frankfurt um 5.40

Uhr des folgenden Tages.

Bis zum 31. März bietet Lufthansa

wahlweise den Service eines

Helikopter- oder Limousinen-

Transfers nach Manhattan an – al-

■ Sun Express rechnet damit, bis Ende des Jahres drei Millionen

Passagiere zu befördern. »Das Konzept der zwei Drehscheiben in

der Türkei mit Antalya und Izmir ist voll aufgegangen und ermutigt

uns zu einer weiteren, konsequenten Wachstumsstrategie«, sagt

Sun-Express-Geschäftsführer

Paul Schwaiger. So plant er, den

Hub Izmir weiter auszubauen.

Mindestens zehn deutsche Abflughäfen

sollen innerhalb von

anderthalb Jahren im Flugplan

stehen. Hamburg stehe auf der

Wunschliste, so Schwaiger. Helfen

sollen dabei auch die drei

neuen Maschinen des Typs Boeing

737-800, die von 2008 an

zur Sun-Express-Flotte gehören

Sun-Express-Chef Schwaiger:

650.000 Gäste ab Izmir

Foto: Private Air (li.); TRAVEL ONE

werden.

Ebenfalls auf Schwaigers

Agenda: Die Expansion in Europa

mit neuen Abflughäfen in

Österreich, der Schweiz und Frankreich. Sein Ziel: 2008 mindestens

dreieinhalb Millionen Passagiere zu befördern.

i

www.sunexpress.de

Überarbeitete Website mit Service-Nummern

les im Reisepreis enthalten. Der

Hubschrauber startet alle 30 Minuten

und benötigt acht Minuten

für den Transfer.

Der Business-Jet, betrieben

von der schweizerische Fluglinie

Privat Air, fliegt täglich außer

samstags. In Newark kommen

zudem Business-Jets von Swiss

(Zürich), Silverjet (London-Luton)

und L‘Avion (Paris-Orly) an.

AL

Auf Strecken

in den Orient

bietet AUA

Geschäftsreisenden

mehr

Komfort

Mehr Business-Sitze bei AUA

■ Austrian Airlines will bis September 2008 vier Flugzeuge des Typs

Airbus A320 umbauen und die Business Class mit 24 Schlafsitzen ausstatten.

Der Sitzabstand liegt bei 116 cm, die Sitze verfügen über elektrisch

verstellbare Rücken- und Fußstützen sowie eine Massagefunktion.

Außerdem sind die Sessel mit einer im Sitz integrierten PC-Steckdose

ausgerüstet, ein individuelles Leselicht und einen persönlichen Bildschirm

gibt es auch. Für den Flug erhält jeder Passagier einen eigenen

DVD Player, der individuell bedienbar ist.

Die Flugzeuge in neuer Konfiguration werden auf den Strecken

nach Damaskus, Kairo, Teheran, Dubai und Astana eingesetzt.

16 TRAVEL ONE 28.11.2007


Fünfte Frequenz für Air Namibia

■ Vom 20. Januar an bietet Air

Namibia einen zusätzlichen

Nachtflug von Frankfurt nach

Windhoek an. Der Start erfolgt

sonntags um 22.30 Uhr, die Landung

am Montag um neun Uhr

morgens. Der Rückflug für die

fünfte wöchentliche Frequenz

zwischen Frankfurt und der

Hauptstadt Namibias hebt samstags

um 20.50 Uhr in Windhoek

ab und erreicht die Main-Metropole

am Sonntagmorgen um 5.40

Uhr. Die bisherigen Flugtage sind

Montag, Dienstag, Donnerstag

und Samstag.

Parallel zur Einführung des

neuen Fluges bietet die Airline unter

dem Titel »African Summer

Special« Sondertarife für Abflüge

bis 4. März nach Windhoek, Kapstadt

und Johannesburg. Das regionale

Streckennetz hat Air Namibia

bereits vor einigen Wochen

erweitert. Zu den Victoria-Fällen

Vier neue Ziele

ab Memmingen

■ Tuifly erweitert das Flugangebot

vom Flughafen Memmingen

zum Sommer um vier Verbindungen.

Antalya steht zweimal, Heraklion

einmal, Thessaloniki und

Valencia jeweils zweimal pro Woche

auf dem Flugplan. Am häufigsten

bedient werden vom Airport

im Allgäu aus nach wie vor die

Inlandsstrecken. Nach Berlin-Tegel,

Hamburg und Köln-Bonn finden

jeweils bis zu sechs Flüge pro

Woche statt.

Der Flughafen Köln/Bonn erhält

eine zusätzliche Tuifly-Maschine

und gegenüber dem Winter

neue Verbindungen nach Antalya,

Araxos, Bilbao, Korfu, Kos, Rimini,

Rhodos.

Von Frankfurt aus nimmt die

TUI-Airline Brindisi, Monastir und

Marrakesch zusätzlich in den

Flugplan. Der Airport Paderborn

erhält neue Flüge nach Heraklion,

Fuerteventura und Las Palmas.

in Simbabwe geht es nun fünfmal

pro Woche, nach Katima Mulilo

im Caprivi-Streifen zweimal statt

bisher einmal wöchentlich und

nach Ondangwa in der Nähe des

Etosha-Nationalparks 13-mal. Air Nambia wirbt mit Sondertarifen für die neue Verbindung

Foto: Air Namibia

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28.11.2007 TRAVEL ONE 17

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PRODUKT DESTINATION Studienreisen Frankreich

Wieviel KULTUR

darf‘s denn sein?

Anbieter von Studienreisen

bedienen nicht nur eine Klientel.

Sie warten mit einer PALETTE

verschiedener Touren auf

und gehen dabei auf die

unterschiedlichen Geschmäcker

ihrer Kunden ein.

Das Land ist von seinem Spitzenplatz

nicht zu vertreiben: Italien gilt seit jeher

als das beliebteste Ziel bei Studienreisenden.

So bestücken die Veranstalter ihre Kataloge

eifrig mit Touren durch die reiche Kultur-

Destination – und stellen ihre Kunden dabei

vor die Qual der Wahl. Denn längst gibt es

nicht nur einen Typus von Studienreise. Doch

was sind die Unterschiede? TRAVEL ONE erklärt,

was sich hinter den verschiedenen Angeboten

verbirgt, am Beispiel von Reisen durch

die Toskana.

Eines vorweg: Bei allen Studienreisen

steht die Weitergabe von viel Wissen im Mittelpunkt.

Die Teilnehmer sollen sich intensiv

mit der Kultur des besuchten Ziels auseinandersetzen

können; deshalb werden ihnen akademisch

gebildete Experten zur Seite gestellt.

Durch die Reiseleiter mit Hochschulabschluss

unterscheiden sich Studienreisen von anderen

Rundreisen. Wohin der Fachmann seine Gäste

aber führt und wie viel Zeit die Gruppe jeweils

dort verbringt, hängt von der Art der Tour ab.

DIE KLASSISCHE STUDIENREISE. Trümmertouristen

nennt die Touristik diejenigen, die

einst das Bild der Studienreisenden prägten.

Sie pilgerten in Italien von einer Kirche zur

nächsten, verbrachten etliche Stunden in Museen

und hüpften früh aus den Federn, um

auch ja keine Ausgrabungsstätte oder Freske

zu verpassen. Ausgestorben ist diese Klientel

bis heute nicht. Doch derart Bildungshungrige

sind Exoten geworden – und die auf sie zugeschnittenen

Reisen aus den meisten Katalogen

verschwunden. Lediglich Studiosus bietet

noch ein paar ganz klassische Studienreisen

an, so auch für die Toskana.

Das Programm der Reise ist ordentlich gespickt

mit sämtlichen Sehenswürdigkeiten der

18 TRAVEL ONE 28.11.2007


Florenz Foto: stockXpert

Region. Die Teilnehmer besuchen beispielsweise

die Uffizien, Florenz' weltberühmte

Gemäldegalerie. Dort erwartet sie ein mehrstündiger

Rundgang, bei dem sie von Leben

und Werk bekannter Künstler bis ins letzte

Detail erfahren. Später geht es dann noch ins

Kloster San Marco und nach San Gimignano.

»Frei« haben die Wissensdurstigen während

der elftägigen Reise nur an einem Nachmittag.

Den meisten Urlaubern wäre das zu

wenig. Sie wollen nicht jeden Stein zehnmal

umdrehen, sondern stattdessen einfach nur

gemütlich durch die Gassen der toskanischen

Orte schlendern.

DIE MODERNE FORM. »Die Teilnehmer erwarten,

dass sie fundierte Informationen bekommen,

sie möchten aber gleichzeitig das

Land in all seinen Facetten erleben«, weiß

Matthias Palm, Leiter des Reiseleitermanage-

ments bei Gebeco. Und Studiosus-Chef Peter-

Mario Kubsch unterstreicht: »Die Reisenden

befassen sich vor allem mit dem Heute.«

Die Veranstalter haben das Kulturprogramm

der meisten Studienreisen daher in

den vergangenen Jahren abgespeckt und den

Aufbau der Touren den heutigen Erwartungen

angepasst. So halten sich Studiosus-Gäste, die

eine »normale« und keine klassische Studienreise

durch die Toskana buchen, in den Uffizien

keine drei, sondern in der Regel nur eine

Stunde auf. Und statt sich mit sämtlichen Gemälden

eines Künstlers eingehend zu beschäftigen,

lassen sie sich vom Reiseleiter lediglich

das Hauptwerk des Malers erklären. Die anderen

Bilder betrachten sie alleine – oder sie

steuern die nächste Eisdiele oder ein Café an.

»Weniger ist oft mehr«, sagt Palm. Einen

Tag verbringen die Toskana-Urlauber der Gebeco-Marke

Dr. Tigges in Florenz. Der Besuch

der Uffizien gehört selbstverständlich zum

Programm. Länger als zwei Stunden dauert

der Aufenthalt in der bedeutenden Gemäldesammlung

jedoch nicht. Und den Nachmittag

gestalten die Teilnehmer nach ihrem Geschmack.

So haben sie Zeit, meint Palm, das

Gesehene zu verdauen.

Dr. Tigges bestückte die Reise mit einer

Weinprobe. Alle Veranstalter fügen ihren Studienreisen

gerne solche Elemente hinzu. Auch

lassen sie – gerade in Gebieten wie der Toskana

– ihre Gäste hin und wieder in landestypischen

Restaurants einkehren. Ausgesprochene

Feinschmecker kommen dabei allerdings nicht

auf ihre Kosten. An diese richten sich die Spezialisten

mit einer weiteren Variante der Studienreise.

REISEN FÜR SCHLEMMER. Wer Wert auf gutes

Essen legt und sich eingehend mit der Landesküche

befassen will, bereist die Toskana im

Rahmen einer kulinarischen Studienreise. Die

Feinschmecker sollten aber ebenso neugierig

auf die Renaissance-Malerei in den Uffizien

sein. Denn auch sie besuchen die wichtigsten

Sehenswürdigkeiten der alten Kulturlandschaft.

Wie die Teilnehmer der »normalen«

Studienreise widmen sie sich in Florenz ein

bis zwei Stunden Giotto, Michelangelo & Co.

Anschließend aber suchen sie eine Trattoria

auf, um die verschiedenen Spezialitäten der

Stadt zu kosten.

Studiosus hat eine derartige Reise im Programm

(Dr. Tigges-Kunden fahren zum

Schlemmen an den Golf von Neapel), bittet

zudem in einem Feinschmecker-Restaurant zu

Tisch und bringt seine Gäste auf verschiedene

Bauernhöfe. Dort wird den Reisenden beispielsweise

das Fleisch der Cinta Senese, einer

Schweinerasse aus Mittelitalien, ser- ��

Studienreisen PRODUKT

Unterwegs mit dem

Experten

An der Seite ihres Studienreiseleiters

und in einer Gruppe von Gleichgesinnten

erleben Ihre Kunden faszinierende

Kulturen auf höchstem Niveau.

Reise Tipp

Andalusien

Höhepunkte des

spanischen Südens

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28.11.2007 TRAVEL ONE

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PRODUKT Studienreisen

Der Innenhof des Palazzo Medici-Riccardi:

Wie lange sich Studienreisende dort aufhalten,

hängt von ihren Interessen ab

Toskana für...

...Wissensdurstige

■ »Die Etrusker in der Toskana«: Achttägige Studienreise, Übernachtung in drei Drei- bis

Vier-Sterne-Hotels in Florenz, Massa Marittima und Cortona, Besuch von Florenz, Fiesole, Volterra,

Massa Marittima, Populonia, Orbetello, Grosseto, Siena, Cortona, Chiusi, ein Archäologe als

Reiseleiter, maximal 20 Teilnehmer, buchbar bei Karawane Reisen.

...extrem Bildungshungrige

■ »Toskana ausführlich erleben«: Klassische Studienreise, elf Tage, Unterbringung in Pescia

in einem Vier-Sterne-Hotel (fünf Nächte) und San Gimignano in einem Drei-Sterne-Hotel, (fünf

Nächte), ausführlicher Besuch von Pistoia, Florenz (zwei Tage), Vinci, Pescia, Carrara, Lucca, Pisa,

San Gimignano, Volterra, Siena, Monte Oliveto Maggiore, Pienza, Massa Marittima (zuvor Besuch

von etruskischen Ausgrabungen in der Maremma) und Populonia, vier Kunsthistoriker und

eine Archäologin als Reiseleiter, maximal 20 Teilnehmer, buchbar bei Studiosus.

...Genießer

■ »Toskana kulinarisch erleben«: Kulinarische Studienreise, zehn Tage, Übernachtung in

drei Drei- bis Vier-Sterne-Hotels in Montopoli, Siena und Florenz, Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten

von Florenz, Pisa, Siena, Pienza u.a., Küche der Toskana steht im Mittelpunkt:

Mittagessen auf einem Bauernhof bei Lucca (Zuchtbetrieb der Schweinerasse Cinta Senese), Besuch

eines Schokoladenherstellers in Pisa, Einführung in den Safrananbau bei San Gimignano,

Slow Food in Siena, Mittagessen bei einem Züchter von Chianina-Rindern, Besuch einer Olivenölmühle

in S. Quirico d‘Orcia, Wanderung durch das Chianti-Gebiet, Einkehr in landestypische

Restaurants, maximal 20 Teilnehmer, buchbar bei Studiosus.

...Aktive

■ »Natur und Kultur in der Nordtoskana«: Elftägige Wanderstudienreise, für Wanderer

mit normaler Kondition geeignet, Standortreise von Montecatini Terme aus, Übernachtung in

einem Vier-Sterne-Hotel, fünf Wanderungen von zwei bis zu dreieinhalb Stunden Gehzeit, kombiniert

mit Besichtigungen (beispielsweise von Pisa und San Gimignano), Startpunkte werden

teils mit dem Bus angesteuert, auch reine Besichtigungstage (von Siena, Lucca und Florenz), ein

Tag zur freien Verfügung, maximal 24 Teilnehmer, buchbar bei Wikinger Reisen.

...Einsteiger

■ »Toskana – Impressionen im Land der Zypressen«: Achttägige Studienreise, Standortreise

von Montecatini Terme aus, Übernachtung in einem Drei-Sterne-Hotel, Besuch von Florenz,

Pisa, Volterra und Pistoia sowie fakultativ von Lucca, San Gimignano und Siena, die Städte

werden mit der Bahn oder einem Reisebus angesteuert, italienischer Studienreiseleiter (deutschsprachig),

maximal 29 Teilnehmer, verhältnismäßig günstig, buchbar bei Dr. Tigges.

viert. Gleichzeitig hören sie etwas über deren

Zucht. An anderen Tagen beschäftigt sich die

Gruppe mit der Herstellung von Wein, Olivenöl,

Safran und Schokolade – und probiert die

Produkte natürlich auch.

AKTIV LERNEN. Eine andere Form von Genuss

verspricht die aktive Studienreise. Die Urlauber

erschließen sich die besuchte Region zu

Fuß oder mit dem Fahrrad. Das Thema Kultur

rückt dabei etwas in den Hintergrund, auch

aus Zeitgründen. Denn wer wandern will, hat

keine Muße für stundenlange Museumsbesuche.

So sehen sich die Teilnehmer der Wanderstudienreise

von Studiosus zwar einen Tag

lang Florenz an, die Uffizien stehen jedoch

nicht im Programm. Statt dessen spaziert die

Gruppe hinauf zur Piazzale Michelangelo, einem

Aussichtspunkt oberhalb der Altstadt.

Auch die Gäste von Wikinger Reisen kommen

nicht zwangsläufig in die Gemäldegalerie.

Die Teilnehmer der Wanderstudienreise

durch die nördliche Toskana nehmen an einer

Stadtführung teil und erobern sich dann Florenz

auf eigene Faust. Gewandert wird an

diesem Tag nicht, an den meisten anderen Tagen

jedoch ist die Gruppe rund drei Stunden

auf Schusters Rappen unterwegs, bewegt sich

durch Olivenhaine sowie auf alten Maultierpfaden

und besichtigt zwischendurch immer

wieder historische Bauten.

PREISWERT REISEN. Für Kunden, die sich an

all diese Varianten bislang nicht heranwagten,

bieten die Veranstalter eine weitere Alternative

an: Sozusagen zum Hineinschnuppern gibt

es die günstige Studienreise. Die Spezialisten

machen dabei beim Kulturprogramm keine

Abstriche. Das Hotel ist jedoch einfacher, die

Gruppen sind größer. Und der Reiseleiter

stammt, wie bei der Toskana-Reise von Dr.

Tigges, aus Italien und betreut somit die Gäste

nicht von Beginn der Reise an. Petra Hirschel

20 TRAVEL ONE 28.11.2007

Foto: Studiosus


Frauenreise

in den Iran

■ Unter dem Thema »Freiheit

hinter dem Schleier?« präsentiert

Biblische Reisen im neuen Katalog

eine Reise in den Iran. Die

Rundreise beginnt und endet in

Teheran. Unterwegs sind mehrere

Treffen mit iranischen Frauengruppen

geplant.

Auch Tunesien, entweder als

alleiniges Ziel oder in Kombination

mit Libyen und Algerien, feiert

Premiere im Katalog. Neu ist außerdem

eine Gartenreise durch

England. Und zudem sind erstmals

Reisen nach Indien und Myanmar

buchbar.

Biblische Reisen zahlt Reisebüros

von der ersten Buchung an

zehn Prozent Provision. Der Veranstalter

unterstützt außerdem

Agenturen, die eine eigene Gruppenreise

auflegen wollen – etwa

durch die Teilnahme an einem

Kundenabend.

Armenien ist nun Karawane-Ziel

■ Gäste von Karawane Reisen können 2008 Armenien erkunden.

Der Veranstalter bietet im neuen Jahr eine 16-tägige Studienreise in

das Land im Kaukasus an. Start- und Endpunkt ist Erewan. Von dort

aus organisiert Karawane unter anderem Ausflüge zu den Kirchen

Arudsch, Talin und Ereruk.

Weitere Stationen sind die

Gebirgsprovinz Lori mit ihren

vielen Kirchen und

Klöstern, der Sevansee sowie

die Heiligtümer von

Berg Karabach.

Karawane-Chef Uli Albrecht

hat zudem das Italien-

und Frankreich-Angebot

ausgebaut. »Im Europa-Teil,

Die Festung Amberd ist eine

Station der Armenien-Studienreise

Foto: Studiosus

Foto: Karawane Reisen

■ »Steckt der Vogel Strauss wirklich den Kopf in

den Sand, warum heißt das Kap der Guten Hoffnung

so und wie leben Gleichaltrige in Johannesburg?«

Diese und andere Fragen beantworten

Reiseleiter, die die neue Familienstudienreise

von Studiosus durch Südafrika begleiten.

insbesondere in Italien und

Frankreich, sind nahezu 90

Prozent aller Reiseangebote

neue, beziehungsweise

überarbeitete Reisen«, ver-

106x132_Travel_One_Studien.qxp 09.11.2007 10:37 Uhr Seite 1

Willkommen weltweit

Studienreisen Mix PRODUKT

Mehr Auswahl für Familien und Alleinreisende

Der Veranstalter hat das Angebot an familienfreundlichen

Reisen im Katalog 2008 aufgestockt

und führt Eltern und Kinder nicht nur

nach Afrika, sondern auch nach Portugal. Zwei

Wochen lang bewegen sie sich dort auf den Spuren

von Seefahrern und Entdeckern. Sie starten

in Lissabon und reisen bis an die Algarve.

Mehr Auswahl haben im nächsten Jahr

auch Alleinreisende. Studiosus bedient die ständig

wachsende und lukrative Zielgruppe mit

vier neuen Trips. So wurde der Katalog »Me &

More« um eine zehntägige Reise in den Iran bereichert.

Darüber hinaus hat erstmals ein 15-tägiger

Trip durch Südindien seinen Weg in die

Broschüre gefunden. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit,

mit gleichgesinnten Singles den Golf

von Siam und Angkor kennenzulernen. Zudem

wurde eine Türkei-Reise für Alleinreisende aufgelegt.

Ein Beispiel für neue Silvestertouren ist

eine Reise in die »goldene Stadt« Prag.

Mit der ganzen Familie nach Afrika: Studiosus

gestaltet das passende Programm für die Reise

rät Albrecht. Als Beispiel nennt er eine literarische Reise durch das

Elsass sowie den Italientrip »Die Etrusker in der Toskana«.

In Südamerika bietet Karawane eine neue Argentinien-Rundreise

sowie eine Tour mit der Länderkombination Mexiko, Guatemala und

Belize an. Thematisch befasst sich diese Reise mit den Hochkulturen

im Regenwald.

Starke Argumente sprechen für Studien- und Erlebnisreisen

bei MEIER’S WELTREISEN:

{ Große Produktauswahl und hohe Qualitätsstandards

{ Kompetente Studienreiseleitung von Anfang bis Ende der Reise

{ Hohe Flexibiltät und viele Inklusivleistungen

{ „Rundum-Sorglos-Paket“ bei allen Studienreisen inklusive

28.11.2007 TRAVEL ONE { TOP Leistung zum TOP Preis

21

Besuchen Sie uns auch unter www.making-EXPerts.de


Foto: Dertour

PRODUKT Studienreisen Mix

Stärkerer Akzent auf Erlebnis

Im Studienreisen-Katalog legt MEIER´S WELTREISEN 13 neue Trips auf

■ Afrika und Asien bilden die

Schwerpunkte der neuen Studienreisen

bei Meier's Weltreisen.

Der Veranstalter hat im Katalog

Studienreisen & Erlebnisreisen

2008 gleich 13 von insgesamt 72

Reisen neu ins Programm genommen.

Die neuen Ziele in Asien

sind Radschasthan, Indischer Himalaya,

Darjeeling/Sikkim/

Offroad-Feeling: Meier´s kooperiert dafür mit Land Rover

Gebeco lanciert Themenjahr

■ »Wir bieten keine Pilgerreisen an und niemand soll bekehrt werden«,

sagt Gebeco-Chef Uri Steinweg und stellt das erste Themenjahr

in der Geschichte des Veranstalters vor: »Religionen unserer

Welt«. Passend zum Thema bietet der Kieler Veranstalter unter

anderem Reisen nach China,

Äthiopien, Ägypten, Israel, Mexiko,

Georgien, Tibet und in die

Türkei an.

Die Türkei-Reise beschäftigt

sich mit Christentum und Islam

im Land am Bospurus. Auf dem

Programm stehen deshalb auch

der Austausch mit Vertretern

beider Religionen sowie ein Besuch

des griechisch-orthodoxen

Sehzade Moschee In Istanbul:

Religion steht auf dem Reiseplan

Foto: Kessler Medien

Patriarchs in Istanbul.

Wer sich für China begeistert,

reist entlang der Seidenstraße.

Themen sind unter anderem

die buddhistische Stein-

metzkunst bei Bezeklik, Binglingski und Maijishan. Darüber hinaus

besuchen Gebeco-Kunden die Id-Kah-Moschee in Kashgar und ein

Lama-Kloster. Die Journalistin Gisela Mahlmann, die von 1988 bis

1994 als ZDF-Korrespondentin in China lebte, begleitet diese 18tägige

Reise.

Bhutan, Nepal und China/Tibet.

In Afrika bietet Meier's neue Trips

in Ägypten, Libyen, Mali, Namibia

und auf Madagaskar an. Zwei

Reisen führen in den Orient, in

den Oman und Jemen. Diese Länder

fokussiert Geschäftsführer

Matthias Rotter für die Zukunft:

»Der Orient hat großes Potenzial

für Studienreisen.«

Dem Erlebnischarakter der

Reisen will Rotter mehr Gewicht

verleihen. Dafür hat er beispielsweise

in Spanien, Island, Namibia

und Argentinien zusammen mit

dem Autohersteller »Land-Rover-

Experience-Reisen« aufgelegt. Bei

diesen Trips steuern Urlauber ihr

Offroad-Gefährt selbst.

Erstmals hat Meier's eine Reise

nach Madagaskar ins Programm

aufgenommen; eine Insel,

die durch eine eindrucksvolle

Stupa im Khumbu-Gebiet des Himalaya

Rotter: »Der Orient hat großes

Potenzial für Studienreisen«

Tier- und Pflanzenwelt – rund 85

Prozent der Arten kommen nur

auf dieser Insel vor – eine reizvolles

Angebot für Naturliebhaber

darstellt. Neu im Programm ist

zudem die Reise mit der Tibet-

Bahn nach Lhasa.

Der neue Katalog umfasst

186 Seiten. Zur besseren Orientierung

werden nun Symbole für

den unterschiedlichen Charakter

der Reisen verwendet. Meier's

unterteilt in Kultur, Abenteuer,

Natur und Land & Leute. Für einige

Reisen bietet der Veranstalter

Termine mit garantierter Durchführung.

Bei allen Reisen ist das

Rundum-Sorglos-Paket der Europäischen

Reiseversicherung im

Reisepreis enthalten. AL

Nepal und Indien im Programm

■ Bei Eberhardt Travel ist jetzt eine 14-tägige Studienreise nach Nepal

und Bhutan buchbar. Stationen sind unter anderem Kathmandu,

Patan und Bhaktapur. Ebenfalls auf dem Reiseplan steht die Besichtigung

der Nationalbibliothek und der Festung in Thimphu.

Neu im Angebot ist auch die Reise »Mythos, Magie und Maharadschas«

nach Indien. Während der 15-tägigen Tour besuchen Touristen

Delhi, Jodhpur, Jaisalmer, Bikaner und Jaipur.

www.eberhardt-travel.de

Website mit Agentur-Log-In

22 TRAVEL ONE 28.11.2007

i

Foto: stockXpert


Mehr Günstiges bei Dr. Tigges

Mehr Stadt. Mehr Programm.

MehrWert.

• Eine Stadt von allen Seiten kennenlernen

• Programm-Mix mit ausreichend Zeit für eigene Pläne

• Erstklassige Studiosus-Reiseleiter

• Zentral gelegene Hotels

• Ticket-Service für Theater, Festivals, Konzerte u.v.m.

Intensiverleben

Studienreisen Mix PRODUKT

■ »Viele Kunden und Reisebüromitarbeiter gehen davon aus, dass

eine Studienreise sehr teuer ist«, weiß Thomas Bohlander, Geschäftsführer

von Gebeco und Studienreiseveranstalter Dr. Tigges.

Um Vorurteile abzubauen und neue Kunden zu gewinnen, bietet

Dr. Tigges unter der Rubrik

»Günstigges« in diesem Jahr

erstmals preiswertere Reisen an.

»Die Angebote werden unterschiedlich

gut angenommen. In

einigen Regionen tun sich die

Kunden noch schwer«, sagt Relikte der Maya-Kultur stehen im Mittelpunkt der neuen Helios-Reisen

Bohlander. Trotzdem hält er an

dem Produkt fest. »Wir wollen

‚Günstigges‘ fest etablieren. Wir

sehen diese Reisen als Einstiegs-

Neue Reisen durch Mexiko

angebote«, ergänzt Bohlander. ■ Helios Reisen bietet im neuen Katalog mehr Auswahl in Mexiko.

In den neuen Katalogen sind Neu ist die achttägige Sudienreise »Höhepunkte Mexikos«. Sie führt

Bohlander: Mit preiswerten

Reisen neue Zielgruppen finden

die Reiseleiter inklusive ihrer

Qualifikation präsenter als zu-

zunächst nach Mexiko-Stadt. Von dort aus geht es zu den Maya-Stätten

Yucatans: Uxmal, Kabah, Chichen Itza, Cobà und Tulum. Auf dem Provor.

»Die Gäste haben das geforgramm steht auch ein Besuch der Kolonialstadt Mérida.

dert«, sagt Bohlander. Er betrachte die stärkere Betonung der Reise- Ebenfalls neu im Helios-Portfolio ist die zehntägige Kombireise »Ruta

leiter-Qualifikation auch als Versprechen gegenüber den Kunden.

Neue Reisen gibt es natürlich auch – etwa nach Italien an den

Maya« durch Mexiko und Guatemala.

Golf von Neapel. Dort steht Kulinarik im Vordergrund: zum Bei-

www.helios-reisen.de

spiel mit Essen im Sterne-Restaurant und einer Mozzarella-Probe. i Über die Homepage kann man Kataloge bestellen

SRM_Fach_CL_215x132_BE3.qxd:Travel One 12.10.2007 14:03 Uhr Seite 1

Foto: stockXpert

28.11.2007 TRAVEL ONE 23


Die wichtigste Neuigkeit war

schon vorab publiziert worden:

Zur Sommersaison

steigt Dertour ins Geschäft mit

Busreisen ein. Dabei wagt sich

der Baustein-Spezialist weit ins

Territorium der Paketreiseveranstalter

vor: Er koordiniert mit 20

Busunternehmen die Anfahrt von

15 Städten aus und will mit bundesweitem

Vertrieb die Durchführung

sichern. Zielgruppe sei

die klassische Busreiseklientel,

die »praktisch von Haustür zu

Haustür in einer Gruppe begleitet

reisen möchte«, fasst Michael

Frese, Geschäftsführer Dertour,

Meier's Weltreisen und ADAC

Reisen, zusammen.

ONEWAY-KONZEPT. Die zweite

wichtige Neuerung hat der Veranstalter

fast geräuschlos eingeführt.

Seit Oktober weist das System

die tagesaktuellen Preise der

Ferienfluggesellschaften getrennt

nach Hin- und Rückflug aus, so

dass die Kunden das günstigste

Flugpaar wählen können.

Foto: stockXpert

Rewe-Bausteinmarken

bleiben auf Erfolgskurs

DERTOUR, MEIER‘S WELTREISEN und ADAC REISEN liegen mal wieder

gut im Rennen. Zum Sommer können sie sich mit Feinarbeiten begnügen.

Neues aus den Dertour-Katalogen

Japan ist neu auf der Landkarte

von Meier‘s Weltreisen;

Frese: Tagesaktuelle Tarife oneway

Davon abgesehen ändert sich das

Angebot von Dertour, Meier's

Weltreisen und ADAC Reisen

zum nächsten Sommer eher im

Detail. Mit Bermuda, Jemen,

Neukaledonien, der italienischen

Insel Pantelleria und dem russischen

Kurort Sotschi, wo 2014

die Olympischen Spiele stattfinden,

nimmt Dertour einige neue

Reiseziele ins Programm. Meier's

Weltreisen legt Reisen nach Japan

auf. Und darüber hinaus wird das

Angebot für Deutschland, die

Türkei und Slowenien, Australien

und die USA ausgeweitet.

Frese rechnet damit, dass der

günstige Dollarkurs die Nachfrage

nach Nordamerika-Reisen ankurbelt.

Die drei Veranstalter zusammen

räumen dem Land der

unbegrenzten Möglichkeiten in

ihren Katalogen immerhin insgesamt

1.228 Seiten ein.

■ Fernreisen: Neue Ziele: Bermuda, Jemen, Neukaledonien. Neuntägige Safari auf den Spuren der

Tierwanderung in Tansania und Kenia; zwölftägige Rundreise »China mit Flair«; Flugsafaris in Australien;

Katamaran-Tour rund um die Seychellen; Boutique-Hotels in Havanna; Expeditions-Kreuzfahrt von Argentinien

ins ewige Eis mit der Mare Australis; Rafting auf dem Colorado River und Allard-Tour in Utah/USA.

■ Mittelmeer: Insel Pantelleria südlich von Sizilien; Adam & Eve Hotel in Belek/Türkei; neue stilvolle Hotels

an der Costa de la Luz und auf Mallorca; Motorjachten in Kroatien. ■ Weitere Kataloge: Zwei neue

Kreuzfahrtschiffe von Azamara Cruises; fünftägige Autotour entlang der Elsässer Weinstraße; Kanu-, Wander-,

Boots- und Radreise »Litauen aktiv erleben; Wandern und Yoga im Südwesten Irlands; Reisen zu Public-

Viewing-Events bei der Fußball-Europameisterschaft.

Meier‘s Weltreisen im Sommer 2008

■ Asien: Neues Ziel Japan mit zwei Rundreisen und vier Hotels in Tokio, Kyoto und Osaka. ■ Afrika: Wandertour

im Fishriver Canyon in Namibia. ■ Australien: 20 neue Ausflugspakete, zum Beispiel Schwimmen

mit Walhaien im Ningaloo Reef, Schnabeltierbeobachtung im Hinterland von Cairns; »Gerstensaft und edle

Tropfen« in Sydney, Melbourne, Perth und Südaustralien. ■ Südamerika: Mit der Privatjacht durch die Inselwelt

von Los Roques, Venezuela. ■ Nordamerika: Kombinierbare Kurz-Autotouren in Westkanada.

Katalog-News ADAC Reisen

■ USA/Kanada: »Go as you please« – Auto- oder Motorradtouren mit mindestens sieben Übernachtungen

und zusammenhängender Route nach Kundenwunsch aus 150 Hotels erstellt, inklusive Routenbeschreibung

und Fahrerhandbuch. ■ Europa: Umweltbewusste Campingplätze in Frankreich; Oldtimer-Tour durch Franken;

rustikale Chalets im Oberwallis/Schweiz.

24 TRAVEL ONE 28.11.2007


GENÜGEND ZIMMER FÜR OLYM-

PIA. Nachdem Dertour als Generalagent

für den Verkauf von Eintrittskarten

zu den Olympischen

Spielen in Peking zwischenzeitlich

Alarm geschlagen hatte, weil

zu wenige Tickets in Deutschland

ankamen, ist man mittlerweile

mit der Entwicklung wieder versöhnt.

»36.000 Karten wollten

wir haben, 25.000 haben wir bekommen,

berichtet Frese. Neben

den Tickets habe Dertour rund

5.000 Reisepakete zu den Spielen

verkauft. Hotelbetten seien dabei

nicht so knapp wie Tickets. Dertour

habe genügend Zimmer zur

Verfügung« – unter anderem im

Kempinski Beijing, das während

der Wettbewerbe als »Deutsches

Haus« fungiert.

PREISANSTIEG IN ASIEN. Während

China-Reisen im Olympia-

Jahr nur um zwei Prozent teurer

werden, langen Thailand und die

Malediven kräftiger hin. Sie werden

um zehn Prozent teurer. In

Vietnam, Singapur und Kambodscha

steigen die Hotelpreise um

sechs, in Indonesien, Sri Lanka

und Malaysia um vier Prozent.

Auch die Golfstaaten werden

teurer – im Schnitt um sieben

Prozent. In den USA sinken die

Preise wegen des starken Euro

um zwei bis drei Prozent, obwohl

die Hotels in Dollar teurer geworden

sind. Kanada-Reisen werden

dagegen um fünf Prozent teurer.

Südamerika und die Karibik bleiben

weitgehend preisstabil.

In Europa gehen die Preise

um durchschnittlich drei Prozent

nach oben, in der Türkei und

Griechenland um fünf Prozent.

KRÄFTIGES WACHSTUM GE-

PLANT. Die wirtschaftliche Prognose

der Rewe-Touristiker für das

Jahr 2008 ist optimistisch. Nach

einem Umsatzanstieg um 6,7

Prozent auf 1,375 Milliarden

Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr

sollen die drei Marken erneut

kräftig zulegen.

Dass es in diesem Jahr so gut

gelaufen ist, hat die Frankfurter

selbst überrascht: »Das Ergebnis

liegt über unseren Erwartungen;

wir hatten fünf Prozent geplant.«

Zum Zuwachs trugen vor allem asiatische

Ziele mit einem Umsatzplus

von 15 Prozent bei. Deutschland,

Österreich und Frankreich legten

um 16 Prozent zu. Der Umsatz mit

Hochseekreuzfahrten stieg um 14,

das Geschäft mit Freizeitparks

wuchs um 33 Prozent.

In den Mittelmeerzielen lag das

Wachstum bei 21 Prozent; allerdings

noch auf relativ geringer Basis.

Dabei seien Spanien und Italien

wesentlich erfolgreicher gewesen

als die Türkei, so Frese.

Wichtigster Vertriebsweg sollen

weiter die Reisebüros bleiben.

»Der Anteil der Verkäufe über un-

Sommerprogramme PRODUKT

sere Websites liegt nur bei vier Prozent«,

sagt der Dertour-Chef. Viele

Kunden nutzten das Netz nur als

Informationsquelle – und das dürfe

so bleiben. Deshalb unterstütze

man die »Kümmerer«-Kampagne

des DRV nicht nur mit Anzeigen in

den Katalogen, sondern auch im

Internet. Christian Schmicke

“ Every Riva day is a holiday.“

Eines von sieben unvergleichlichen

Urlaubsdomizilen an der Türkischen Riviera

r i v a h o t e l s . c o m

28.11.2007 TRAVEL ONE 25


PRODUKT Mix

1-2-Fly erweitert die Palette

Der Veranstalter führt neue Rabattvarianten und die neue Produktlinie »Excellence« ein

■ »Die Basis unseres Erfolgs sind

die attraktiven Katalogpreise«, ist

Ralf Horter, Markenverantwortlicher

bei 1-2-Fly, überzeugt. Und

so setzt der Low-Budget-Veranstalter

der TUI in seinen sieben

Katalogen mit 1.588 Hotels und

Rundreisen in 28 Ländern weiterhin

auf Schnäppchenjäger.

Neben dem unteren Preissegment

will 1-2-Fly allerdings nun

auch komfortorientierte Urlauber

bedienen. Diese Gruppe habe

man »bislang etwas vernachlässigt«,

so Oliver Müller-Dukat, Leiter

ProduktportfolioManagement

westliches Mittelmeer. An sie

richtet sich die Produktlinie »Excellence«.

Dieses Label tragen im

Sommer nun 23 Häuser mit Vier-

bis Fünf-Sterne-Komfort in der

Türkei, in der Karibik, in Grie-

Horter nimmt sechs neue Solino-

Kinderclubs ins Programm auf

chenland, Ägypten, Mexiko, auf

Mallorca und den Kanaren.

Neu im Sommer ist zudem

die Rabattvariante »Familienpreise«.

Dabei werden Reisepakete

Mehr Flüsse bei Lernidee

■ Im neuen Katalog für das nächste Jahr bietet Lernidee Erlebnisreisen

deutlich mehr Flusskreuzfahrten an. Neu sind Reisen auf

den russischen Flüssen Ob und Irtysch mit anschließender dreitägiger

Sonderzugfahrt von Labytnangi nach Moskau oder St. Petersburg,

Schiffsreisen auf dem Amazonas,

dem Rio Paraguay sowie dem

Rio Napo.

Neue Gruppenreisen durch Lateinamerika

führen beispielsweise

entlang des Panama-Kanals oder

von Chile aus in die Antarktis. Für

politisch Interessierte bietet Lernidee

eine Kombinationsreise nach

Nord- und Südkorea an. In Europa

hat der Veranstalter organisierte

Der Veranstalter fährt nun

auch auf dem Ob und Irtysch

Foto: Lernidee

Trips nach Makedonien und Montenegro

im Programm.

Ebenfalls zum ersten Mal bietet

Lernidee die Motto-Reise »Afrika

für Genießer« im südlichen und

östlichen Afrika an. Hinzu kommt eine Bahnreise durch Nordindien

sowie eine Reise im Luxuszug Rovos Rail.

www.lernidee.de

Internetseite mit Partner-Log-In

i i

für zwei Erwachsene und zwei

Kinder zu einem Komplettpreis

angeboten. Die Familienpreise

gelten inklusive Flug und Verpflegung

in 22 Häusern aus dem

Flugpauschalprogramm, eventuell

greift noch ein Flughafenabschlag.

Wie hoch das Kontingent

ist, will Horter nicht verraten.

Schnell müssten die Interessenten

sein, sonst sei die Offerte

möglicherweise vergriffen, so die

lapidare Antwort.

Ebenfalls zum ersten Mal

werden im Sommer auch »Sparwochen«

angeboten, die in 31

Häusern aus dem Flugpauschalprogramm

buchbar sind. Dabei

reduziert 1-2-Fly den Katalogpreis

um bis zu 128 Euro pro Person.

Der Schwerpunkt dieser Angebote

liege in der Vor- und Nachsai-

Neue Bootsbasis in Plaue

■ Hausbootanbieter Kuhnle Tours ersetzt im neuen Jahr die Basis

Neukalen an der Peene durch eine neue Basis in Plaue bei Brandenburg.

Von dort aus bereisen Hobbykapitäne die Wasserstraßen der Havel.

Die Gäste können außerdem die Städte Brandenburg, Rathenow

und Havelberg anlaufen. Gut für Musikfreunde: Im Frühjahr sollen die

Kormoran-Neubauten sowie die Boote der Vetus-Reihe mit einer

Schnittstelle für Audio-Systeme ausgestattet sein.

www.kuhnle-tours.de

Ausführliche Infos über Bootstypen und Reviere

ETI weitet Tauchangebote aus

■ Buchungsfreigabe beim Ägypten-Spezialisten ETI Express Travel

International: Neu im Angebot ist das Vier-Sterne-Hotel Grand Marina

in Hurghada. Für Tauchsportler hat ETI zubuchbare Tauchpakete in

Hurghada, Makadi und Sharm el Sheikh ins Programm aufgenommen.

Einen Frühbucher-Anreiz gewährt ETI für Reisebüros: Zwei Prozent

extra erhalten Agenturen auf alle Nilkreuzfahrten und Nilkombinationen,

die vor dem 31. Januar gebucht werden.

www.expresstravelinternational.de

Auf der Internetseite stehen Online-Kataloge zur Verfügung

26 TRAVEL ONE 28.11.2007

i

son, es gebe aber auch Offerten

während der Ferien. Zudem werden

die Preisbrecher-Tarife mit

besonders günstigen Flugreisetarifen,

die zur Wintersaison eingeführt

wurden, im Sommer fortgesetzt.

Auf Familien zugeschnitten

sind Extras wie beispielsweise die

»Schnullerwochen« in den Kitzbühler

Alpen. Windeln und Babysitter

sind inklusive.

Ein Blick aufs Preisbild: Günstiger

werden Reisen nach Mallorca,

Tschechien und in die Karibik,

teurer wird es auf den Kanaren

und in Griechenland. Im Schnitt

bleiben die Preise stabil.

Neue Ziele bei 1-2-Fly sind

Andalusien, Kampanien und Apulien,

Sardinien, Naxos und Malta.

Außerdem ist Jamaika nun auch

im Sommer buchbar. TRO


Updates

RUF Jugendreisen bietet im neuen Katalog für den Sommer

erstmals ein »Südseecamp« mit eigenem Sandstrand an. Standort

ist Pakostane in Kroatien.

Reiseprofi s auf der Suche nach Heli-Ski-Angeboten in Kanada

werden bei Aeroski Reisen fündig. Buchbar sind dort auch

Skiferien in Frankreich und Italien, etwa in Monte Rosa. Das Gebiet

eignet sich für Familienferien.

Nicko Tours erweitert seine Flotte im nächsten Jahr um das Drei-

Sterne-Schiff Dnepr. Das Kreuzfahrtschiff wird von April an im

Wechsel auf sechs- und 17-tägigen Reisen ab/bis Passau bis zum

Donaudelta eingesetzt.

Der Veranstalter Pferd & Reiter bietet jetzt eine zweiwöchige

Reittour in Tibet an. Die Tour führt über alte Karawanenwege in den

Osten des Landes. Neu im Katalog ist auch eine Reise hoch zu Ross

zur jordanischen Felsenstadt Petra.

Natours hat neue Radtouren in Costa Rica und Südafrika entwickelt.

Buchbar sind darüber hinaus Kombireisen mit Rad und Schiff,

beispielsweise durch holländische Grachten, die türkische Ägäis

oder zwischen den kroatischen Inseln

S.A. Landprogramm wirbt mit einem besonders dicken Katalog.

Der Afrika-Spezialist hat die im Internet veröffentlichten Offerten in

die Broschüre integriert und feilt an einem neuen Webaufritt.

Wildniswoche

für Jugendliche

■ Rucksack Reisen hat das

Angebot an Eltern-und-Kind-

Reisen ausgebaut. Jugendliche

ab 15 Jahren können

jetzt mit dem Veranstalter

eine Woche in der schwedischen

Wildnis verbringen. Sie

bewegen sich im Kanu fort,

absolvieren aber auch eine

drei- bis viertägige Trekkingtour.

Wen es in wärmere Gefilde

zieht, der kann nun

auch eine Reise nach Südafrika

buchen. Im Makutsi-Reservat

gehen junge Gäste mit

ihren Eltern auf die Pirsch.

Neuigkeiten auch für den

Winter – zum Beispiel zweitägige

Schnuppertouren mit

dem Hundeschlitten in

Schweden. Dazu bietet der

Veranstalter Outdoor-Kurse

an. Die Gäste lernen unter

anderem Wissenswertes über

Orientierung im Gelände.

m o m e n t

X Petra

Foto: Kessler Medien

Dass Singles eine lukrative Zielgruppe sind,

spricht sich in der Touristik allmählich herum.

Veranstalter bestücken ihre Programme sogar

mit speziellen Reisen für diese Kunden. Und auch

Verkehrsträger entdecken deren Potenzial – und

kümmern sich ganz rührend um Alleinstehende.

Die Bahn etwa organisierte kürzlich für einsame

Herzen ein sogenanntes Speed-Dating. Auf der

Strecke zwischen Nürnberg und München

durften die Passagiere zweier Sonderwaggons

ungeniert miteinander flirten. Aber selbstverständlich

nicht ohne Fahrplan: Die Bahn wies

jedem Single ein Pendant zu. Diese beiden

durften sich dann zehn Minuten lang tief in die

Augen blicken. Danach wechselten die Partner.

Wie viele frisch Verliebte den Bahnhof Händchen

haltend verließen, wissen wir nicht. Nur, dass es

Mix PRODUKT

Das Tadsch Mahal ist Teil des Programms der Chamäleon-Nordindien-Reise

Mit Chamäleon zu neuen Zielen

■ Chamäleon Reisen legt den Katalog 2008 vor und präsentiert neue

Rundreisen, darunter eine 16-tägige Tour durch Venezuela, eine Erlebnisreise

in das Okavangodelta in Botswana sowie die Nordindienreise

»Tadsch Mahal«. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, sich einer Antarktis-Expedition

anzuschließen. Der Veranstalter hat zudem das Angebot

in Namibia um luxuriöse Lodges ausgeweitet. In Neuseeland können

Gäste jetzt auf Farmen übernachten.

www.chamaeleonreisen.de

Hier geht es zum Reisebüro-Partnerprogramm

28.11.2007 TRAVEL ONE 27

i

Hirschel, Redakteurin

Auf Flirt-Kurs

in der Luft einen Nachahmer gibt. Sky Europe

Airlines will sich als Kuppler versuchen. Auf

einem Sonderflug von London nach Prag

animiert die Fluggesellschaft 25- bis 42-Jährige

zum Anbaggern. Die Frauen bleiben auf ihren

Plätzen sitzen, während die Männer von einer

Auserwählten zur nächsten wandern. Im Fünf-

Minuten-Takt – schließlich sind die Liebeshungrigen

mit einem schnelleren Verkehrsmittel

als ihre Bahn-Leidensgenossen unterwegs.

Alles nur Blödsinn? Keineswegs. Vielmehr ein

schlauer Schachzug: Die Singles bleiben nicht

Singles, vermehren sich und sorgen so für mehr

Kunden bei Bahn und Airline. Und Kundenbindung

ist das Ganze allemal – wer kehrt nicht

gerne an den Ort des Kennenlernens zurück?

p.hirschel@travel-one.net


SALES DRV-Tagung

Harmoniekurs in Belek

Bei der DRV-JAHRESTAGUNG und dem DEUTSCHEN REISEBÜROTAG dominierte der demonstrative Schulterschluss

das Geschehen. Dabei bietet der künftige Kurs, den der Vorstand anstrebt, durchaus Stoff für Konflikte.

Die Szene spiegelt die Dramaturgie der gesamten

Veranstaltung wider. Vorne auf

dem Podium: DRV-Präsident Klaus Laepple

und Peter Fankhauser, Thomas-Cook-

Chef für Kontinentaleuropa. Im Plenum der als

Workshop etikettierten Veranstaltung: Vertreter

von Reiseveranstaltern, Airliner, Hoteliers,

Presse, Reisebüros. Fankhauser sei nicht als

Thomas-Cook-Manager, sondern als DRV-Vorstand

der Säule D gekommen, verkündete Laepple

gleich zu Beginn der Veranstaltung. Deshalb

solle es nicht um Vertriebskonditionen

von Thomas Cook gehen, sondern um übergreifende

Interessen. Und in der Tat: Eine Konstellation,

die vor Jahresfrist noch jede Menge

Sprengstoff geboten hätte, war plötzlich derart

entschärft, dass die Akteure Mühe hatten, sie

über die Zeit zu bringen. Kaum Wortmeldungen,

wenig Dissens, noch weniger Dialog.

GÜNSTIGE RAHMENBEDINGUNGEN. Zur Konfliktarmut

der diesjährigen Tagung mag beigetragen

haben, dass die Rahmenbedingungen in

günstigerem Licht erschienen als in den Vorjahren:

Die Branche ist im abgelaufenen Geschäftsjahr

gewachsen – Reiseveranstalter mit

rund drei Prozent stärker als die Reisebüros,

die sich mit einem Plus von 1,5 Prozent begnügen

mussten. Und für 2008 stellten viele Redner

die positiven Signale einer florierenden

28 TRAVEL ONE 28.11.2007

1

2

Konjunktur in den Vordergrund. Im Tagungsmotto

»Die neue Lust auf Reisen« drückt sich

dieser Optimismus aus. Wirtschaftsprofessor

Bert Rürup schürte diesen Optimismus in einem

eleganten Vortrag, an dessen Ende er für

2008 anhaltendes Wachstum in der Touristik

prognostizierte – drei Prozent seien drin, meint

der oberste Wirtschaftsweise.

WER IST DER VERBAND? Das grundlegendste

Motiv für die Betonung der gemeinsamen Interessen

dürfte allerdings der Plan von Präsident

Laepple sein, künftig »auch die Interessen

der Leistungsträger stärker in die Verbandsarbeit

einzubinden«. Die beabsichtigte


5 6

3 4

1 BRUDERKUSS: der Gouverneur von Antalya Alaaddin Yüksel und DRV-Präsident

Klaus Laepple 2 KUNSTGENUSS: Bei der Eröffnungsfeier im Gloria Golf Resort

reichte das Spektrum von Geige bis Percussion 3 KEYNOTE: Wirtschafts-Professor

Bert Rürup appellierte an die Politik, gewonnene ökonomische Spielräume nicht

zu verschenken 4 ABGEFAHREN: Bei der Chill-out-Party im Adam & Eve Hotel

wurde auch auf der Theke (bauch)getanzt 5 KAMPAGNE: DRV-Vizepräsident Ralph

Osken stellte die Neuauflage der »Kümmerer«-Kampagne vor 6 AMÜSIERT: Otto

Schweisgut (Isaria Reisen), Roland Kepper (Tuifly), Jürgen Büchy (Bahn), Wybcke

Meier (Öger Tours), Hasso von Düring (TUI)

Strukturänderung, die Laepple im TRAVEL-

ONE-Interview bereits angekündigt hatte, soll

vor allem das Gewicht des Verbandes auf dem

politischen Parkett stärken. Erst wenn Airlines,

Autovermieter, Hotellerie, Technologieanbieter

und Versicherer wirklich mit im Boot

sitzen, kann der DRV mit Fug und Recht als

Vertreter der gesamten Branche auftreten, so

der einleuchtende Ansatz.

Dennoch wird den einen oder anderen

Inhaber der früher dominierenden Reisebüros

bei dem Gedanken ein ungutes Gefühl befallen.

Weniger wegen der Sorge vor wachsendem

Einfluss von Autovermietern und Hoteliers

als wegen des nach wie vor angespannten

Verhältnisses zu den Leistungsträgern im

Transportwesen: Bahn und Airlines. Der Plan

von Lufthansa-Vertriebschef Josef Bogdanski,

GDS-Kosten an den Vertrieb weiterzureichen

und die Incentives kräftig zu beschneiden,

dürfte dieses Gefühl noch untermauern.

Dass die notwendige Erweiterung bei Teilen

der Basis auf Widerstand stoßen wird, ist

absehbar. Diesen Effekt kann der Verband angesichts

ohnehin rückläufiger Mitgliederzahlen

nicht auf die leichte Schulter nehmen. Um 205

ordentliche Mitglieder schrumpfte der DRV in

diesem Jahr auf 3.500. Konstant blieb dagegen

die Zahl der nun umworbenen assoziierten

Mitglieder: bei 843. Christian Schmicke

DRV-Tagung SALES

28.11.2007 TRAVEL ONE 29

3

Fotos: Marco Limberg

DRV-Präsidium

und Vorstand

■ Als Präsident mit 97 Prozent der

Stimmen wiedergewählt: Klaus Laepple,

Reisebüro Kö 27, Düsseldorf

■ Finanzvorstand Reinhard Werner,

Derpart Reisevertrieb, Frankfurt

■ Vizepräsidenten:

Hans Doldi (Säule A,

konzernungebundene Reisemittler),

DER-Reisebüro Hamm, Hamm

Ralph Osken (Säule B,

konzerngebundene Reisemittler),

Deutsches Reisebüro, Frankfurt

Johannes Zurnieden (Säule C,

konzernungebundene Reiseveranstalter),

Phoenix Reisen, Bonn

Dietmar Kastner (Säule D,

konzerngebundene Reiseveranstalter),

Rewe Touristik, Köln

■ Weitere Vorstandsmitglieder:

Säule A: Angelika Hummel, TUI Reise-

Center, Freiburg (nicht mit auf dem Foto),

Otto Schweisgut, Isaria Lufthansa City

Center, München

Säule B: Ralph Schiller Reiseland,

Hamburg

Hasso von Düring, TUI Leisure Travel,

Hannover

Säule C: Markus Daldrup,

Müller-Touristik, Münster

Wybcke Meier, Öger Tours, Hamburg

Säule D: Dr. Peter Fankhauser, Thomas

Cook, Oberursel (nicht mit auf dem Foto),

Günter Ihlau, TUI, Hannover

Säule E: Peter Hamburger, Touristik Assekuranz

Service, Frankfurt, setzte sich in

der Wahl gegen Gerhard Lorkowski durch.


SALES DRV-Tagung

Mehr Umsatz, weniger Büros

Der stationäre Vertrieb schrumpft. Seit 2001 hat jedes fünfte Büro zugemacht

Halle an der Saale hat die meisten

Reisebüros pro Einwohner

Kritik an Öffnungszeiten

■ Zwar ist der Umsatz der Reisebüros

in Deutschland im vergangenen

Jahr gewachsen, die Zahl

der Vertriebsstellen ist aber weiter

gesunken – im vergangenen

Jahr um 462 auf 11.404. Den

Stand der Dinge präsentierte

Rewe-Marktforscher Werner Sülberg

im Rahmen des Deutschen

Reisebürotages.

Zwar gab es im abgelaufenen

Geschäftsjahr durchaus Neueröffnungen

– etwa 400 waren es –

aber mit der Zahl von rund 900

Schließungen konnten es die

Newcomer nicht aufnehmen. In

den vergangenen drei Jahren sind

damit 2.349 Agenturen aus der

Vertriebslandschaft verschwunden.

Diese Entwicklung sei dem

25-prozentigen Einbruch des

Umsatzes nach den Anschlägen

■ Rewe-Vorstand Norbert Fiebig hat die Reisebüros aufgefordert,

über ihre Öffnungszeiten nachzudenken. »Wenn ein Reisebüro in

gefragter Innenstadtlage zur allerbesten Einkaufszeit am Samstag

um 14 Uhr schließt, frage ich mich, ob das vernünftig ist«, so Fiebig

in seinem Vortrag während der DRV-Tagung.

Der Einzelhandel habe auf die Möglichkeit zu längeren Öffnungszeiten

flexibler reagiert als die Touristik, meint der Vorstand,

der mittlerweile beide Branchen kennt: »Unsere Supermärkte sind

bis 22 Uhr geöffnet.« Auch DRV-Präsident Klaus Laepple warnte im

Verlauf der Tagung: »Die Kunden wollen sich nicht an Öffnungszeiten

von neun bis 18 Uhr orientieren.« Da Reisebüros nicht rund um

die Uhr geöffnet sein könnten,

müssten die Informations- und

Buchungsmöglichkeiten im

Internet von vielen Büros noch

intensiver genutzt werden.

Fiebig rechnet nach eigenen

Worten damit, dass die

Zahl der Reisebüros weiter abnimmt.

»Ob ein Umsatzpotenzial

von durchschnittlich zwei

Millionen Euro auf Dauer

Rewe-Vorstand Fiebig: Einzelhandel

ist flexibler als Touristik

Foto: Marco Limberg Foto: IMG

reicht, um im Schnitt drei bis

vier Mitarbeiter zu bezahlen,

bezweifele ich«, sagt er.

vom 11. September 2001 »phasenverschoben

gefolgt«, erläutert

Forscher Sülberg.

Damit reduzierte sich die

Dichte der Reisebüros von 16

Agenturen pro 100.000 Einwohner

im Jahr 2002 auf 12,7. Dies

bedeutet für jedes Reisebüro im

Schnitt ein Einzugsgebiet von

7.900 Einwohnern. Zum Vergleich:

Im Jahr 2002 kam ein Reisebüro

auf 6.500 Einwohner.

Daraus ergibt sich nach aktuellem

Stand angesichts eines durchschnittlichen

Reisepreises von

rund 600 Euro ein Umsatzpotenzial

von rund zwei Millionen

Euro pro Jahr.

Einzelne Städte und Regionen

bieten laut Sülberg unter statistischen

Gesichtspunkten noch gute

Chancen für die Eröffnung neuer

Sülberg: Reisebürosterben als verzögerter

Effekt des 11. Septembers

Reisebüros. Als Beispiele nennt er

Bayern, Baden-Württemberg und

Rheinland-Pfalz. Die Einwohner

Bayerns beispielsweise verfügten

über eine starke Kaufkraft, während

die Reisebürodichte mit 11,9

Reisebüros pro 100.000 Einwohner

relativ gering sei. Die höchste

Reisebürodichte hat Halle an der

Saale mit 39,9, die niedrigste Lübeck

mit 10,4. AL

LH-Manager Bogdanski: GDS-Kosten müssen weiter sinken

LH stellt GDS-Incentives in Frage

■ Lufthansa denkt darüber nach, GDS-Kosten aus dem Flugpreis herauszunehmen

und dem Vertrieb zuzuschlagen. In puncto GDS-Kosten werde es

ebenso sein wie bei der Provision, sagte Lufthansa-Vertriebschef Josef

Bogdanski auf dem Reisebürotag der DRV-Jahrestagung. Anstelle der Airlines

allein müssten alle Nutznießer die Kosten für die Reservierungssysteme

tragen. Das Modell, das Amadeus und Easyjet jüngst eingeführt haben, hält

Bogdanski unter diesem Gesichtspunkt für »äußerst interessant«. Das GDS

habe dabei eine »bislang ungekannte Flexibilität an den Tag gelegt«. Zudem

gebe es in anderen Ländern Modelle, bei denen die Reisebüros auf einen

Teil ihrer Incentives verzichteten, um auf das volle Tarifangebot zurückgreifen

zu können.

30 TRAVEL ONE 28.11.2007

Foto (re.): Gerd Rebenich


»Die Türkei muss

neue Wege gehen«

■ Viele Teilnehmer der DRV-Tagung kehrten mit dem Eindruck

nach Hause zurück, die Türkei habe ausschließlich

riesige Hotelanlagen zu bieten. Hat das Land die Chance

verpasst, sich als vielfältiges Urlaubsziel darzustellen?

Die Türkei hätte zeigen können, dass sie mehr Potenzial hat. Der

Tagungsort Belek ist für den Golftourismus weltweit bekannt. Das

wurde den Teilnehmern aber nicht so rübergebracht. Die Region

Antalya ist zudem nur eine Facette des Türkei-Tourismus. Als Ziel

mit Schwerpunkt Sonne, Meer und Strand ist sie austauschbar.

■ Haben dieses Problem nicht alle Badeziele?

Nicht wenn die Türkei wieder dorthin kommt, wofür sie früher

stand – für freundliche Menschen, Gastfreundschaft, eine reiche

Natur und eine Kultur, um die sie viele Länder beneiden.

■ Freundlich sind die Türken doch noch immer, oder?

Ja, aber es konnten im Service nicht so viele ausgebildete Menschen

nachrücken, wie große Hotels gebaut wurden. Die Förderung

junger Menschen, die ihr Handwerk verstehen und gleich-

TravOne_1-2_SOKat_2307 30.10.2007 14:10 Uhr Seite 1

DRV-Tagung SALES

Dieter Schenk, Tourismusdirektor der Turkon Holding (das Unternehmen ist unter anderem Eigentümer

des Club Resorts Select Maris an der türkischen Ägäis), plädiert für mehr Produktvielfalt.

zeitig gastfreundlich sind, ist aber nötig, wenn die Türkei im Tourismus

eine gute Zukunft haben will.

■ Wäre das weiterhin eine Zukunft mit All-inclusive?

Dieser Tourismus hat seine Berechtigung. Es gibt aber bereits zu viele

AI-Hotels. Jeder weiß, dass diese Auslastungsprobleme haben. Das

Land muss neue Wege gehen, auf Qualität setzen und Monotourismus

vermeiden. Es existieren vor allem an der Agäis, etwa auf der

Halbinsel Datça, auch andere Hotels, nur werden sie kaum beachtet.

Auch wird die riesige Chance, die im Individualtourismus liegt,

nicht genutzt. So hat sich das Produkt Mietwagen nicht etabliert.

■ Was müsste das Land anders machen?

Man sollte die Türkei nicht als Land verkaufen, sondern die verschiedenen

Regionen bewerben. Spanien präsentiert sich ja auch

nicht als ein Zielgebiet, sondern als Andalusien oder Mallorca. Die

Teilnehmer der DRV-Tagung hätte man etwa in die Altstadt von

Antalya bringen und so deren Besonderheiten vorstellen können –

statt einen allgemeinen Türkei-Abend zu veranstalten. PEH

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SALES Mix

m o m e n t

X

Tanja Ronge, Redakteurin

Von Sex und Bereichen

Sprache lebt. Was früher »voll gut«, später »geil« und »cool« war, ist heute

»sexy«. So gibt es sexy Hotels, sexy Städte, sogar Pläne, die sexy sind.

Manchmal geht mit so einer Bedeutungserweiterung eine sprachliche Aufwertung

einher. Hierarchien verwischen. Hausmeister sind Facility Manager,

Sekretärinnen Office Manager, Empfangsdamen Front Office Manager. Sicher

heißen Tankwarte bald Fuel-Manager und Müllmänner Waste-Manager.

Die widerlichste Wortpest aber heißt Bereich. Sie greift auch in der Touristik

um sich. Der Buchungsbereich nehme zu, meldet ein Verband – vor allem im

Bereich Mittelmeer. Dabei liege im Bereich Kundenherkunftsstruktur

■ Die EU-Kommission hat einen neuen Code of Conduct

Deutschland vor Österreich, heißt es weiter. Doch das ist nur die Spitze des für die Computerreservierungssysteme (CRS) beschlossen. Be-

Eisbergs. Hotels werden nicht mehr in Stockwerke unterteilt, sondern in sonders wegen der Eigentumsverhältnisse von Fluggesell-

Bereiche: Lobbybereich, Wellness-, Pool- und Fitnessbereich. Schiffe verfügen schaften an CRS gibt es aber bereits Proteste. So sieht die

zwar noch über Decks, mehr noch aber über Bereiche: Kabinenbereich,

Coalition for Fair Access in Europe (C-Fare), in der touristi-

Restaurantbereich, Animationsbereich. Apartments haben keine Küche mehr, sche Unternehmen und Verbraucher vertreten sind, hier Kor-

dafür einen Küchen- und Badbereich – meist neben dem Eingangsbereich. rekturbedarf.

Das wirft Fragen auf. Wo fängt ein Bereich an, wo hört er auf und wer

braucht ihn überhaupt? Der Blick ins Lexikon hilft auch nicht weiter. Dort ist

zu lesen, dass dies ein unspezifischer Raumbegriff sei, der erst durch einen

intentional hergestellten Kontext konkretisiert werde. Vielleicht kennt ein

Bereichsmanager die Antwort? Oder sorgt dieser gedankliche Exkurs auch

bei ihm für Schmerzen – wahlweise im Kopf- oder Magenbereich? Denn

»Bereich« ist unnötig, aber leider ansteckend. In einem Wort: Unsexy.

Da nicht genau definiert sei, wann eine Fluggesellschaft

als »Parent Carrier« einzustufen sei, gebe es für die Nutzer der

CRS keinen Schutz vor Mißbrauch. Lufthansa, Air France/

KLM und Iberia hätten durch ihren hohen Anteil an den

Stimmrechten bei Amadeus nun »grünes Licht« für den Ausbau

ihrer dominanten Marktposition. C-Fare sieht einen Anteil

von fünf Prozent an einem CRS als Grenzwert für einen

Parent Carrier. Lufthansa, Air France/KLM und Iberia sehen

t.ronge@travel-one.net

sich von den Regelungen über die Parent Carrier nicht betrof-

Image-Anzeige Motiv „Tjaereborg“, 215 mm x 97 mm, 3 mm Beschnitt FZ Sommer 08 fen, Travel da sie one »nur« über 46 DU: Prozent 16.11.2007 der Stimmrechte ET: 28.11.2007 verfügen.

Alle Ziele auf

einen Griff!

Bürokratieabbau steht in der EU auch beim Code of Conduct an

Neue Regeln, neue Diskussionen

Jetzt kommt’s dick.

Der neue TJAEREBORG-

Katalog ist da!

Unglaublich: So viel TJAEREBORG in einem Katalog! Mit allen

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dem Programm für 18- bis 30-Jährige. Deshalb ist der neue

TJAEREBORG-Katalog so dick wie nie. Macht sich aber in Ihrem

Regal nur so breit wie alle anderen. Versprochen!

32 TRAVEL ONE 28.11.2007

Foto: European Commission


Luxusmärkte und Klimakiller

■ Das Programm des ITB-Kongresses

Market Trends & Innovation,

der vom 5. bis zum 8.

März stattfindet, steht: Los geht es

mit dem Future Day am 5. März.

Thema sind die »Neuen Luxusmärkte«.

Asfa-Wossen Asserate,

Prinz von Äthiopien, Schriftsteller

und Unternehmensberater für Afrika

und den Nahen Osten, sowie

Philip C. Wolf von Phocus Wright

haben sich als Keynote-Speaker

angemeldet. Ein weiterer Programmpunkt

soll der boomende

Kreuzfahrtmarkt sein.

Beim Hospitality Day am 6.

März dreht sich alles um die Hotellerie.

Für Diskussionsstoff sollen

Themen wie »Marken als

Zielorte«, die »Umweltkonzepte

der Hotellerie« sowie »Hotels unter

Kostendruck« sorgen.

Einen Tag später, beim Aviation

Day, steht der »Klimakiller

Luftverkehr« auf dem Programm.

Onlineweg.de

macht Werbung

■ Das Reisebüro-Portal Onlineweg.de

intensiviert seine Marketingaktivitäten.

Die Online-Marke

für den stationären Vertrieb solle

künftig »zu den führenden zehn

Portalen gehören«, kündigt Geschäftsführer

Hans Simon an.

Eine zentrale Rolle innerhalb

des neuen Konzepts spiele die

Schaufensterdekoration. Onlineweg.de

bietet den Agenturen eine

komplette Ausstattung rund um

das Maskottchen »Manolito«.

Dazu gibt es die Möglichkeit, einen

»Reisemonitor« aufzustellen.

Über dieses Display können aktuelle

Angebote des Portals beworben

werden. »Bis März sollen

mehr als 250 Reisebüros die gemeinsame

Internetmarke bewerben«,

sagt Simon.

Darüber hinaus wird Onlineweg.de

2008 stärker auf Messen

vertreten sein. Das Konzept sieht

außerdem Kinospots vor.

Darüber hinaus nehmen Branchenkenner

den »EU-US Open

Sky auf dem Nordatlantik« genauer

unter die Lupe. Der Luftverkehrsmarkt

Russland wird

all_152x210_travelone.qxd:all_152x210_travelone 13.11.2007 13:56 Uhr Seite 1

ebenfalls analysiert. Die Internationale Tourismusbörse in Berlin findet vom 5. bis 9. März statt

Wer früh seinen Urlaub plant, sichert sich mit dem neuen

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28.11.2007 TRAVEL ONE 33

alles - aber günstig

Foto: Messe Berlin


Foto: stockXpert

DESTINATION USA

Der Staat im Südosten der USA

ist vorwiegend wegen seiner

Strände und des warmen Klimas

berühmt. Doch Florida hat

Urlaubern auch viel an

NATURERLEBNISSEN und

KULTUR zu bieten.

Abenteuerland

FLORIDA

Foto: St. Petersburg/Clearwater

34 TRAVEL ONE 28.11.2007


Die Kajaks gleiten übers Wasser, rechts am

Ufer liegt ein Alligator in der Sonne. Die

vorbeifahrenden Boote scheinen ihn

nicht zu interessieren. Die Gäste machen Fotos

und halten bereits nach dem nächsten Bewohner

der Sümpfe Ausschau. Dass Florida

Heimat von Alligatoren ist, ist allgemein bekannt

– immerhin trägt der Highway 41 zwischen

Naples und Miami den Beinamen »Alligator

Alley«. Aber dass man mit Kajaks und

Kanus durch die Mangroven und Everglades

paddeln kann, hat sich noch längst nicht überall

herumgesprochen.

Wer nach ein paar Tagen an den weißen

Sandstränden genug von »Sun and Sea« hat,

dem wird im Sunshine State nicht langweilig,

denn die Palette der Freizeitmöglichkeiten ist

groß. Touren für Individualurlauber stellt Visit

Florida in einer eigenen Broschüre unter dem

Titel »Worth the Drive« vor. Dazu gehören

themenbezogene Fahrten für Outdoor-Enthusiasten

und Kunstliebhaber, aber auch solche

zu den markantesten Leuchttürmen des Staates,

außerdem zu regionalen Höhepunkten

wie den Everglades, den Weinanbaugebieten

im Norden. Und nicht zuletzt das Space Center

an der Atlantikküste.

FREIZEITPARKS UND NATUR. Ein wichtiger

Bestandteil des Freizeitangebots ist natürlich

Orlando mit seinen zahlreichen Vergnügungsparks.

Neben den altbekannten Attraktionen

wie Disney World, Sea World und den

Anlagen von Universal eröffnet Anheuser

Busch im nächsten Frühjahr einen neuen

Park. Der Wasserpark Aquatica soll eine Mischung

aus der Begegnung mit Tieren und

Besonders im Winter lassen sich Seekühe

(Manatees) gut aus der Nähe beobachten

Crystal River

St. Petersburg

Sarasota

Orlando

Fort Lauderdale

Key West

Wassererlebnissen ermöglichen. Dazu gehören

diverse Wasserrutschen, sechs Flüsse und

Lagunen mit ausgedehnten Strandbereichen.

In einer durchsichtigen Röhre rutschen die

Gäste mitten durch einen Schwarm schwarzweißer

Commerson-Delfine. Außerhalb der

Stadt lässt sich die Natur Floridas dann direkt

erleben. In der Umgebung Orlandos finden

sich zahlreiche Seen und kleine Flüsse mit

Möglichkeiten zum Wassersport, aber auch

Radtouren sind dort möglich. Laut wird es

dann bei einer Fahrt mit einem Propellerboot,

wie den Boggy Creek Airboats.

Naturerlebnisse erwarten Touristen auch

im Weedon Island Preserve im Norden von St.

Petersburg, der Stadt an der Golfküste, die

vor allem wegen ihrer mehrfach prämierten

USA DESTINATION

Strände bekannt ist. Im »Learning Center« des

Reservats finden sich Kunsterzeugnisse der

präkolumbianischen Ureinwohner. Urlauber

können das Reservat entlang der mehr als

sechs Kilometer langen Kanustrecke oder auf

dem 14,5 Kilometer langen Wanderweg erkunden.

Ebenfalls nördlich von St. Petersburg

liegt mit Brooker Creek Preserve ein zweites

Reservat in der Nähe von Tarpon Springs. Die

Stadt wurde von griechischen Einwanderern

gegründet und ist heute das Zentrum des

Schwammtauchens. Ein Museum informiert

über die Schwammindustrie und ihre Bedeutung

für die Region. Auch Kunstfreunde werden

in St. Petersburg fündig. Das aus einer

Privatsammlung entstandene Salvador Dalí

Museum feierte 2007 seinen 25. Geburtstag,

und das Leepa-Rattner Museum of Art bietet

eine umfangreiche Sammlung der Kunst des

20. Jahrhunderts.

BESUCH BEI INDIANERN. Einen Ausflug in die

Geschichte des Staates und seiner Ureinwohner

können Gäste beim Besuch der insgesamt

sechs Reservate des letzten Indianerstammes

Floridas unternehmen. Eines davon befindet

sich an der Ostküste in der Nähe von Fort

Lauderdale. Die Seminoles bieten unter anderem

im Seminole Okalee Indian Village mit

dem Ah-Tah-Thi-Ki Museum Einblicke in ihr

Leben und ihre Kultur. Vom 9. bis 12. Februar

2008 findet in Hollywood südlich von Fort

Lauderdale der Annual Tribal Fare der Seminoles

statt. Neben ihnen selbst sind auch Mitglieder

von rund 300 anderen Stämmen vor

Ort. Rund eine Stunde westlich liegt mit Big

Cypress ein weiteres Reservat. Dort wird vom

22. bis 24. Februar im Billie Swamp Safari

Camp der zweite Krieg der Seminoles gegen

die weißen Siedler szenisch nachgestellt. Das

ganze Jahr über gibt es dort Vorführungen und

Bootsausflüge.

Ruhiger geht es bei den Reitausflügen von

Dragonfly Expeditions in der Umgebung von

Fort Lauderdale zu. Ausgangspunkt der »Old

Florida Horseback Journey« ist die Bar-B-

Ranch im ländlichen, südwestlich von Downtown

Fort Lauderdale gelegenen Davie.

In Berührung mit einer anderen Tierart

kommen Urlauber im Crystal River National

Wildlife Refuge an der Westküste. Hier ist es

erlaubt, mit Manatees zu schwimmen oder zu

schnorcheln. Die bis zu 1.500 Kilogramm und

vier Meter langen Seekühe verbringen den

Winter in den wärmeren Küstengewässern

oder den Flussarmen des Crystal Rivers. Lokale

Tauchshops bieten Touren an, stellen die

Ausrüstung und achten darauf, dass die Tiere

in ihrer Lebenswelt nicht gestört wer- ��

28.11.2007 TRAVEL ONE 35

Miami

Foto: stockXpert


DESTINATION USA

den. Eine weitere Möglichkeit der Begegnung

ist der Homosassa Springs Wildlife State Park.

In der »Fish Bowl« befindet sich eine schwimmende

Beobachtungsplattform, von der aus

Manatees, Schildkröten und diverse Fischarten

durch eine Glasscheibe beobachtet werden

können. In der Nähe von Ft. Myers an der

Golfküste und bei Cocoa Beach an der Ostküste

können Reisende den Seekühen auf Kajaktouren

nahe kommen.

GROSSE TIERVIELFALT. Auch abgesehen von

den trägen, grauen Riesensäugern ist Florida

mit seiner subtropischen Vegetation ein lohnendes

Ziel für Naturfreunde. Im ganzen Bundesstaat

finden sich mehr als 160 State Parks und

der Everglades National Park im Südwesten. In

der Nähe von Sarasota an der Westküste bietet

der Myakka River State Park, einer der größten

Floridas, eine naturbelassene Flusslandschaft

mit Prärien und Wäldern und eine abwechslungsreiche

Tier- und Pflanzenwelt. Auf Panther,

Seeadler, Schwarzbären und Schlangen

können Besucher im Fakahatchee Strand Preserve

im Südwesten treffen. Dort leben zahlreiche

Tiere, die im Amazonasgebiet heimisch

sind. Ein Teil des Parks ist ein abgegrenztes

Schutzgebiet für Panther. Wer die Everglades

erkunden will, kann dies im State Park Collier-

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36 TRAVEL ONE 28.11.2007

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Das Eco Discovery Center informiert die Besucher über das Ökosystem Meer

Seminole, ebenfalls im Südwesten gelegen, tun.

Diverse Wanderwege unterschiedlicher Länge

führen durch das Gelände, das sich auch per

Rad oder Kanu erkunden lässt. Mit etwas Glück

lassen sich Alligatoren, Waschbären, Fischadler

oder weiße Ibisse entdecken. Einen intensiven

Einblick bietet eine neuntägige Kanutour entlang

des rund 160 Kilometer langen Wilderness

Waterway mit Start in Everglades City.

ART DÉCO UND SÜDLÄNDISCHES FLAIR. Nach

den Naturerlebnissen verspricht die Metropole

Miami den entsprechenden Kontrast. Die

Stadt, die sich in den vergangenen zehn Jahren

stark verändert hat, lässt sich nun auch per Boot

erkunden. Mit der Miami Beach Architecture

Cruise geht es durch

den Art Deco District

im Süden der

Insel und weiter

nach North Beach.

Dabei sind diverse

Baustile zu sehen,

wie der Mediterranean

Revival aus den

20er Jahren und

Häuser aus der Epo-

chen des Art Déco

und des Miami Modern,

darunter auch

Hotels wie das Fontainebleau

oder das

Eden Roc. Für den

futuristischen Stil

des Miami Modern

stehen vor allem das

Miami City Ballet

oder die Handelskammer.

Eine etwas andere

Bootstour steht

einmal im Monat in

North Beach auf

dem Plan. Dann geht

es bei Vollmond per

Kajak durch die Kanäle,

anschließend

gibt es eine »Parrillada«, ein argentinisches Barbecue.

Wer die Stadt lieber aus der Luft kennenlernen

möchte, kann dies auf den Touren von

Miami Flightseeing Air Tours tun. Das Unternehmen

hat seine Flotte ergänzt und kann nun

bis zu 20 Personen auf einmal mit auf einen

Rundflug nehmen.

Miami wäre aber nicht Miami ohne seine

lateinamerikanischen Einwanderer, die der

Stadt das entsprechende Flair verleihen. Ein beliebter

Treffpunkt ist an jedem letzten Freitag

im Monat die Achte Straße im Stadtviertel Little

Havana. Kubanische Künstler präsentieren auf

der Straße ihre Bilder, Kunstwerke und

Schmuck, in den Läden gibt es landestypische

Produkte zu kaufen. Geführte Touren bringen

Gäste zu den wichtigsten Punkten des Viertels.

TAUCHERPARADIES. Noch karibischer als in

Miami wird es dann auf den Florida Keys, der

Inselkette, die sich von der Südspitze Floridas in

den Golf von Mexiko zieht. Die bekannteste

Insel ist zweifellos die letzte der Kette, Key

West. Nicht zuletzt durch Ernest Hemingway,

der hier einen Teil seines Lebens verbrachte,

und als Ziel für Aussteiger und Hippies hat Key

West Bekanntheit erlangt. Für Wasserfreunde

ist die Insel ein Dorado, denn von hier aus starten,

wie auch von einigen anderen Keys, Tauch-

und Schnorchelausflüge und Fahrten mit Glasbodenbooten.

Vom Sommer 2008 an können

Taucher die Unterwasserwelt im künstlichen

Riff eines versenkten ehemaligen Transportschiffs

der US Navy kennenlernen. Die Bedeutung

des Tauchsports für die Region verdeutlicht

auch das neue Tauchmuseum, das vor einem

Jahr seine Tore öffnete. Ausgestellt sind

unter anderem historische Taucherausrüstungen.

Ebenfalls vor einem Jahr ging das Eco Discovery

Center in Betrieb. Hier erfahren die Besucher

mit interaktiven Touchscreens und Filmvorführungen

alles über das Ökosystem Meer.

Im begehbaren Nachbau des »Aquarius Undersea

Lab« wird die Arbeit des Unterwasserlabors

vor Key Largo anschaulich gemacht. Von Ft.

Myers gibt es nun auch eine Express-Fähre auf

die südlichste der Inseln. Wolfram Marx

Foto: Florida Keys


Infos über Florida

Die Zahl der INTERNETADRESSEN zum Sunshine State ist riesig.

TRAVEL ONE trifft eine Auswahl und gibt Tipps für den Verkauf.

WICHTIGE ADRESSEN

■ www.visitflorida.com/deutsch

Offizielle Seite von Visit Florida, hier kann

auch der Reiseführer des Verkehrsbüros

heruntergeladen werden.

■ www.orlandoinfo.com/trade/deutsch/

index.cfm

Deutschsprachige Website für Touristiker mit

Pepangeboten aus der Region Orlando.

■ www.floridasbeachtravel.com

Touristiker-Website der Region St. Petersburg

mit einer Karte der Region, Fotos zum

Download und einem Online Visitors Guide.

■ www.weedonislandcenter.org

Homepage des Weedon Island Reservats

inklusive einer virtuellen Tour.

■ www.sunny.org/static/index.

cfm?contentID=6

Internetauftritt von Fort Lauderdale für

Touristiker.

■ www.seminoletribe.com

Homepage der Seminole Indianer mit Infos zu

Aktivitäten in den Reservaten und Museum.

■ www.sarasotafl.org/natural

Offzielle Website der Region rund um Sarasota

mit Informationen zu Outdoor-Aktivitäten und

einer interaktiven Karte.

■ www.visitcitrus.com

Informationen zu den Parks in Crystal River

und Homosassa.

■ http://gmcvb.com/trade/trade.asp

Branchenwebsite des FVAs von Miami

Neuer

Glanz

USA DESTINATION

■ www.fla-keys.de

Informationen für Touristiker unter dem

Menüpunkt »Travel Trade«.

■ www.floridastateparks.org

Seite der State Parks in Florida mit

Informationen zu Eintrittsgeldern,

Übernachtungsmöglichkeiten, Events und

Karten der einzelnen Parks.

■ www.nps.gov/state/fl/

Homepage des National Park Service mit

Infos zu allen Parks in Florida.

INFOMATERIAL

■ Visit Florida

Diverse Broschüren: »Florida‘s Downtowns &

Smalltowns«, »Worth the Drive« (Rundreisen),

»Florida Paddling Trails«, »Map & Guide to

Florida Movies« und der Offizielle Visit Florida

Reiseführer.

■ Fremdenverkehrsämter

Expedienten können von allen Destinationen

Broschüren, Karten und weiteres Infomaterial

auf den entsprechenden Webseiten oder

bei den deutschen Repräsentanzen bestellen.

Visit St. Petersburg/Clearwater

Postfach 1806, D-61288 Bad Homburg

Tel: 06172 - 38 80 94 80

Fax: 06172 - 38 80 94 81

www.FloridasBeach.com

Email: info@fl oridasbeach.de

Nach fünfmonatiger Marktforschung in eine aktive Tourismusförderung wird auch durch

durchschnittlich 361 Tage Sonnenschein im Jahr,

durch den die Region St. Petersburg/Clearwater

sogar zu einem Eintrag ins Guinessbuch der

Rekorde kam. Diese zwei Elemente – Sonne und

Wasser – umrahmen Jahrhunderte alte einzigartige

Naturparadiese mit kleinen Inselchen an der Küste

oder großen Naturschutzgebieten im Landesinnern.

erhält das Tourismusbüro der beliebten das neue Logo verkörpert. Es steht für Dynamik, Zusätzlich lassen sie die Kulturhauptstadt Floridas –

Urlaubsregion an der Westküste ein neues Modernität und die natürlichen Reichtümer dieses St. Petersburg – in ihrem Glanz erstrahlen. Museen,

Gesicht: Der neue Name Visit St. Petersburg/ Paradieses an der Westküste Floridas. Wer denkt Galerien, Boutiquen sowie unzählige kleine und

Clearwater empfängt die Besucher mit offenen bei den drei Wellen des Logos nicht sofort an das große Festivals erwarten den Besucher hier. Für

Armen. Die Internetseite www.FloridasBeach.com türkisblaue Wasser des Golfes von Mexiko? Das weitere Unterhaltungsmöglichkeiten liegen die

wurde für internationale Gäste mit den Sprachen ganze Jahr über lädt es zu Wassersport jeder berühmten Themenparks von Tampa und Orlando

deutsch, spanisch und französisch ergänzt. Für

Heiratswillige 28.11.2007 wird TRAVEL es einen ONE eigenen Wedding

Art ein und ist Heimat von Delfi nen, Seekühen,

Wasserschildkröten sowie vieler teils bedrohter

direkt vor der Tür! Solch eine Kombination aus

Strand, Natur, Kunst, Kultur, Abenteuer 37

Specialist geben. Der neue Schwung und Aufbruch Tierarten. Und das Sonnensymbol steht für und Geschichte ist in Florida einzigartig.

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DESTINATION USA

Seattle wird neues LH-Ziel

Die Stadt im Nordwesten ist die vierte an der WESTKÜSTE im Flugplan

■ Erstmals in der Geschichte erhält

Seattle vom 30. März an eine

Direktverbindung aus Deutschland.

Vier Jahre nachdem Lufthansa

Portland im südlich gelegenen

Oregon in den Flugplan aufgenommen

hat, folgt nun die

Metropole im äußersten Nordwesten

der USA.

Bekannt ist Seattle vor allem

als Heimat des Flugzeugbauers

Boeing; ironischerweise bedient

Lufthansa die Strecke aber mit

einem Airbus A330-300. Neben

seinem Ruf als Industriestadt hat

sich Seattle in den vergangenen

Jahren aber auch zu einer Musikmetropole

entwickelt. Nicht zuletzt

wegen der Tatsache, dass in

der Stadt in den 90er Jahren der

Grunge Rock erfunden wurde.

Doch schon zuvor sorgte die

Stadt für musikalische Schlagzei-

len, so stammen unter anderem

Jimi Hendrix und Ray Charles

von dort. Zu sehen ist dies und

vieles weitere zur Geschichte der

(Rock-) Musik im interaktiven

Musikmuseum Experience Music

Zu den Wurzeln des Blues

■ Die Geheimnisse des Mississippi-Deltas wollen Greenwood

Heritage Tours Besuchern nahe bringen. Die Führungen des lokalen

Anbieters beschäftigen sich mit den Themen Blues, Bürgerrechtsbewegung,

Baumwollplantagen, Bürgerkrieg, Literatur und

Indianer. Auf der dreistündigen

Delta Blues Tour lernen die Gäste

die Radiostation WGRM kennen,

aus der B. B. King live sendete.

Außerdem geht es zu den

Häusern von John Hurt und

Muddy Waters sowie den drei

Gräbern der Blueslegende Robert

Johnson. Bis heute ist nicht

klar, in welchem der drei Gräber

Johnson wirklich liegt.

Foto: Delta Business Journal

Bei der Little Zion Church liegt

eines der Gräber Robert Johnsons

Seattle mit dem Wahrzeichen »Space Needle« (l.) ist von Ende März an direkt aus Deutschland zu erreichen

Die Bürgerrechtstour macht

am Bryant Store in Money Station,

einem der wichtigsten Orte

des Aufstands der schwarzen

Bevölkerung. Die Plantagentour

führt zur Farm Tallahatchie Falls, deren Hütten, die früher von Sklaven

bewohnt wurden, heute an Besucher vermietet werden.

www.threedeuces.net

Ausführliche Beschreibungen der Touren auf Englisch

Foto: stockXpert

i i

Foto: Al Burns

Project mit mehr als 80.000 Ausstellungsstücken.

Den Ruf, die Stadt mit der

höchsten Lebensqualität in den

USA zu sein, verdankt Seattle

auch der Umgebung. Vancouver

Eisige Kunst in Chicago

Island ist per Fähre zu ereichen,

die San Juan Islands sind ein beliebtes

Revier für Kajakfahrer und

mit Mount Rainier, North Cascades

und Olympic liegen drei Nationalparks

in direkter Nähe.

Winterliches Spektakel: Die Eiswand ist vom 1. bis 29. Februar zu sehen

■ Chigacos Millenium Park wird im Februar Heimat des Museum of

Modern Ice. Im Mittelpunkt steht eine rund 30 Meter lange und vier

Meter hohe kolorierte Eiswand des kanadischen Künstlers Gordon Halloran.

Dazu gehört auch ein abstraktes Eisgemälde bei der McCormick

Eislaufbahn. Die in mehreren vertikalen Schichten aufgebaute Eiswand

ist einer Gletscherwand kurz vor Erreichen des Ozeans nachempfunden.

Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm.

www.museumofmodernice.com

Links führen zu Infos über Park und Künstler

38 TRAVEL ONE 28.11.2007


New Yorks andere Seiten

■ New York gilt für viele als Inbegriff

des Schmelztiegels unterschiedlicher

Kulturen. Einen Einblick

in die Facetten der Immigrantenviertel

bietet Newrotic New

York City Tours. Gründer Marc

Preven führt seine Gäste durch die

Viertel der Inder, Pakistani, Japaner

und anderer Einwanderer.

In Brooklyn bringt Jewish

Tours Besucher in die größte jüdische

Gemeinde der Stadt unweit

der Brooklyn Bridge. Zur täglich

angebotenen dreistündigen Tour

gehören Besichtigungen der Rabbi-Bibliothek

und des Cassidic Art

Institute. Dazu gibt es ein koscheres

Mittagessen.

Die Geschichte New Yorks

steht im Mittelpunkt der Rundgänge

des NYC Heritage Tourism

Centers. Immer dienstags um

zwölf Uhr geht es durch Lower

Manhattan, mittwochs kann auch

die City Hall besichtigt werden.

FTI startet neues

C

Rundreise-Label

M

■ Portland ist im nächsten Jahr Y

bei FTI das »Highlight of the

CM

year«. Die Stadt und ihre Umge-

MY

bung können Gäste unter anderem

im Rahmen der neuen Rund- CY

reise »Auf den Spuren der Pionie-

CMY

re« kennenlernen. Diese führt

von Portland aus zum Hells Can- K

yon, an den Crater Lake, an die

Pazifikküste und in das Weinanbaugebiet

Willamette Valley.

Ausgebaut haben die Münchener

auch das Rundreiseprogramm.

Mit den »Komfort-Touren«

wird 2008 eine neue Kategorie

eingeführt, die sich durch

hochwertige Unterkünfte und

kürzere Tagesetappen auszeichnet.

Die Busrundreisen sind auf

maximal 36 Teilnehmer begrenzt,

die Busse weisen einen höheren

Sitzabstand auf. Zu den Komfort

Touren gehören neben zwei Busrundreisen

im Osten und Westen

auch vier Mietwagentouren.

Neue Touren gibt es auch in Harlem.

Sie werden von der Initiative

Harlem One Stop angeboten.

i

Foto: stockXpert

Aufregender Sport, Restaurants, Geschichte und mehr. Wir sind in Deutschland für Sie da:

Massachusetts Office of Travel & Tourism, c/o Buss Consulting.

Postfach 1213, 82302 Starnberg. Tel. 08151739787. Email: massachusetts@bussconsulting.de,

www.massvacation.com. Fordern Sie unseren kostenlosen Reiseplaner an.

USA DESTINATION

www.newyork.de

Deutscher Reiseführer als PDF Harlem, zwischen Central Park und Harlem River, ist das Ziel neuer Touren

Massachusetts_TravelOne_152x210.Page 1 175.00 lpi 45.00° 0.00° 75.00° 15.00° 16.11.2007 11:32:27 Uhr

Prozess CyanProzess MagentaProzess GelbProzess Schwarz

Es gibt so viel zu erleben in Massachusetts,

dass ein Spass zum nächsten führt.

28.11.2007 TRAVEL ONE 39

union oyster house, boston


Foto: Lakes Region Association

DESTINATION USA

Neu-England auf der Harley

Die Staaten im Nordosten erhalten mehr Präsenz in den KATALOGEN

Motorradfreunde können ihre Tour durch die Bergwelt New Hampshires

nun auch als Veranstalterreise buchen

VUSA mit neuem Messestand

■ Das Visit USA Committee Germany präsentiert sich vom 30. November

bis 2. Dezember auf der Reisemesse Köln International mit einem

neuen Messestand. Mit von der Partie sind 20 Aussteller. Von

weiteren Partnern liegt Infomaterial aus. Im Mittelpunkt des 120 Quadratmeter

großen Standes in Halle 6 stehen die Themen »Natur« und

»Moderne«. Für Unterhaltung sorgt eine Bühnenshow, die zweimal

täglich auf dem Programm steht. Im Anschluss folgt ein Gewinnspiel.

i

www.vusa-germany.de

Überblick über weitere Messedaten und Infos zur Online-Schulung

Es sind die vielen kleinen Dinge, die

unsere Kreuzfahrten so besonders machen:

ein freundliches Lächeln,

kulinarische Köstlichkeiten vom Feinsten,

spannende Landausflüge und Routen,

bei denen Ihre Kunden ins Träumen geraten...

10 Tage Inselperlen der Karibik

Karibikkreuzfahrten mit

MS MAASDAM*****

ab 990 Euro (ab/bis Hafen)

■ Discover New England, die offizielle Vertretung der Kooperation der

US-Bundesstaaten Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire,

Rhode Island und Vermont, ist nun auch die deutsche Repräsentanz des

Massachusetts Office of Travel and Tourism. Das Büro in Nürnberg ist

damit für das gesamte Marketing des Bundesstaates in Deutschland zuständig.

Änderungen gab es auch in der Zentrale von Discover New England

in den USA. Die langjährige Geschäftsführerin Jackie Ennis hat das

Unternehmen verlassen und macht sich als Beraterin selbstständig. Ihre

Nachfolgerin ist Sue Norrington-Davies, die vom Veranstalter New England

Country Homes kommt.

Neuigkeiten aus dem Nordosten der USA meldet Dörte Buss, Leiterin

der deutschen Repräsentanz, auch auf der Angebotsseite: »Die Veranstalter

haben ihre Produkte und Rundreisen ausgebaut. Vor allem mehr kleine

Unterkünfte, die sogenannten Country Inns, und Hotels sind in den

Katalogen zu finden.« So hat ADAC Reisen Häuser auf Cape Cod, in Rhode

Island, New Hampshire und Maine ins Programm genommen. Auch

Motorradfreunde können die Staaten im Nordosten nun im Rahmen einer

Veranstalterreise erkunden. ADAC Reisen bietet erstmals eine achttägige

Harley-Tour durch New Hampshire, Vermont und Maine an. Partner ist

das Unternehmen Eagle Rider, das in New Hampshire eine Station betreibt.

Für Kunden, die sich lieber fahren lassen, hat ADAC Reisen eine

Busrundreise durch den Indian Summer in den Katalog aufgenommen.

Updates

Die Museumslandschaft von Los Angeles erhält Zuwachs. Im

Frühjahr eröffnet das Broad Contemporary Art Museum. Es ist Mittelpunkt

des neu gestalteten Los Angeles County Museum of Art.

Die California Travel & Tourism Commission sucht gemeinsam mit

der Reisesendung Voxtours Fans des Golden State. Die Teilnehmer

können sich bis zum 31. Dezember auf www.california-reporter.de

bewerben. Wer beim Bloggen, Fotos einstellen und den Aufgaben

der Partner die meisten Punkte sammelt, darf im Frühjahr 2008 mit

einem Kamerateam von Voxtours nach Kalifornien reisen.

Die Skigebiete des Colorado Ski Country haben ihre Pistengebiete

erweitert. Die »Black Iron Bowl« von Telluride ist nun für alle

Skisportler freigegeben, Copper Mountain westlich von Denver

bietet mehr baumfreie Abfahrten.

Erstmals seit dem Hurrikan Katrina im August 2005 fahren die

historischen Straßenbahnen der St. Charles Linie wieder durch New

Orleans. Bislang ist die Hälfte der Strecke wieder eröffnet, bis zum

Frühjahr soll sie wieder komplett in Betrieb sein.

Die Vulkanlandschaft von Hawaiis Big Island können Gäste nun per

Rad erkunden. Bikevolcano.com bietet eine rund vierstündige Tour

mit abschließender Weinprobe in der Volcano Winery.

Ft. Lauderdale - St. Maarten

St. Lucia - Barbados

Die neue Go Blue Ridge Karte bietet freien Eintritt zu 29 Attraktionen

entlang des Blue Ridge Parkways im Westen von North

Carolina. Der Pass kann für zwei, drei oder fünf Kalendertage

Martinique - Tortola

erworben werden. Infos unter www.goblueridgecard.com.

Half Moon Cay

40

Ft. Lauderdale

Vertretung für Deutschland:

UC UNLIMITED CRUISES

Tel.: 04244-966259, www.unlimited-cruises.de

TRAVEL ONE 28.11.2007


Washington

DC für Läufer

■ Eine andere Art, die Sehenswürdigkeiten

der US-Hauptstadt

Washington DC zu erleben, bietet

DC Run. Zusammen mit einem

lokalen Tourguide, der auch Tipps,

beispielsweise über Restaurants,

verrät, laufen Besucher entlang

der Mall an den Monumenten

und am Capitol vorbei. Die Touren

werden nach den Wünschen

und konditionellen Voraussetzungen

der Teilnehmer individuell

gestaltet. Jeder Läufer erhält eine

Trinkflasche, abgerechnet wird

nach den gelaufenen Meilen.

Eine Attraktion der Hauptstadt

eröffnet im Frühjahr wieder

ihre Pforten. Die Library of Congress

begrüßt Gäste von April an

unter anderem mit interaktiven

Schaltern.

?

Mitmachen und Pennsylvania entdecken!

i

www.cityrunningtours.

com/dc/index.html

m o m e n t

X Wolfram

Bessere Voraussetzungen, in die USA zu reisen,

gab es seit Jahren nicht mehr. Zumindest für die

Kunden, für die der Preis das wichtigste Kriterium

ist. Der Dollar befindet sich auf dem niedrigsten

Stand seit vielen Jahren. Anscheinend ist die

Nachricht bei einigen Verbrauchern angekommen,

denn bis Juli reisten acht Prozent mehr Deutsche

über den Atlantik als in den ersten sieben Monaten

2006. Das Plus sollte jedoch nicht darüber

hinwegtäuschen, dass die USA ihren Nimbus als

das Traumziel für viele verloren haben.

Dafür gibt es diverse Gründe. Einer davon ist die

Politik, denn viele wollen das Land unter einem

Präsidenten Bush nicht besuchen. Zu sehr hat

sich bei vielen Europäern, und nicht nur Deutschen,

der Eindruck der Festung Amerika verfestigt.

Dieser ist leider nicht ganz falsch. Zwar

Das Fremdenverkehrsamt Pennsylvania und der Reiseveranstalter CANUSA

laden Sie in den vielseitigen Staat an der amerikanischen Ostküste ein. Besuchen

Sie die pulsierende Metropole Philadelphia und Pittsburgh, die Geburtsstadt

Andy Warhols. Wandeln Sie auf den Spuren der amerikanischen Geschichte

in Gettysburg und lernen Sie die Lebensweise der Amischen auf einer Fahrt

durch Lancaster County kennen. Verlost wird eine 14-tägige Reise für zwei

Personen inklusive Flug und Mietwagen sowie jeweils zwei Übernachtungen in

Philadelphia und in Pittsburgh.

Marx, Redakteur

Riesenchance

USA DESTINATION

verlängern die veränderten Einreisebestimmungen

das Prozedere nicht, doch dem Image der

USA haben sie nachhaltig geschadet. Ein weiterer

Grund ist die Ignoranz etlicher Hotels und anderer

Leistungsträger bezüglich der Wünsche und

Bedürfnisse von Urlaubern aus anderen Ländern.

Viele der Produkte sind zu einseitig auf den US-

Markt ausgerichtet.

Die Regierung hat einem nationalen Fremdenverkehrsamt,

so notwendig es wäre, mehrfach eine

Absage erteilt. Daher sollte sie sich endlich zu

einer Imagekampagne entschließen.

Die Finanzmärkte haben den Ball mit dem Wechselkurs

auf den Elfmeterpunkt gelegt. Jetzt muss

der Elfmeter nur noch ausgeführt werden.

w.marx@travel-one.net

28.11.2007 TRAVEL ONE 41


RELAX Schnäppchen für Touristiker

Nix wie

weg…

ZIEL & ZEIT LEISTUNG PREIS KONTAKT

Frankreich ■ Alpen

5.1. bis 26.4.2008

Afrika ■

bis 28.2.2008, exklusive

19. bis 25.12.2007

Europa ■ Griechenland

bis 14.12.2007, 11.1. bis

6.3, 11.3. bis 30.3. 2008

Kanaren ■ Fuerteventura

bis 31.10.2008

Atlantik ■

17.1. bis 26.1.2008

Deutschland ■ Berlin

bis 31.12.2007

Österreich ■ Wien

21.3. bis 24.3.2008

Karibik ■

4.1.2008

Eine Woche im Apartment in Les

Coches (Le Hameau du Sauget, La

Marelle), Valmorel (Planchamp et

Mottet) oder Le Corbier (Les Pistes),

verschiedene Termine

Flug ab/bis Düsseldorf mit Afriqiyah

Airways zu verschiedenen Zielen in

Afrika, etwa Libyen, Ghana, Mali,

Burkina Faso oder Senegal

Flug mit Aegean Airlines ab/bis

Düsseldorf, Frankfurt, München und

Stuttgart zu verschiedenen Zielen in

Griechenland

Eine Übernachtung im Doppelzimmer

im Drei-Sterne-Plus-Hotel Las

Marismas in Corralejo, Halbpension

Begleitperson pro Woche

Kreuzfahrt auf dem Drei-Sterne-Plus-

Schiff Columbus von Rio de Janeiro

nach Walvis Bay in Namibia

Zwei Nächte im Vier-Sterne-Hotel

Lindner inklusive Frühstück

Übernachtung im Intercontinental

Wien, 20 Prozent Rabatt auf Essen

und Getränke

Zehntägige Schiffsreise auf der

Galaxy ab/bis San Juan (Puerto Rico),

Innenkabine

Außenkabine

199 Euro Pierre & Vacances

T. 01805/5 57 17 59

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ab 200 Euro Afriqiyah Airways

T. 0180/500 52 00

www.afriqiyah99.eu

ab 70 Euro Aegean Airlines

Fax: 069/23 85 63 20

42 TRAVEL ONE 28.11.2007

0 Euro

160 Euro

Sun Promotions

www.sunpromotions.de

389 Euro Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

peps@hlkf.de

ab 86 Euro Pepxpress

www.pepxpress.com

ab 70 Euro Intercontinental Wien

T. 0043/17 11 22 62

vienna@ihg.com

485 Euro

541 Euro

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Programm vom 1.12. bis 7.12.

■ SAMSTAG, 1.12. l Spiegel TV: Die neue Lust

auf Meer. Kreuzfahrernation Deutschland,

10:00 Uhr, VOX l Wolkenlos: Tahiti, 17:00 Uhr,

VOX l Voxtours: New York, 17:30 Uhr, VOX l Die

Gondoliera von der Alster, 18:00 Uhr, Phoenix l

Postbote im Himalaja, 21:35 Uhr, ARTE l Schweden:

Das Eishotel, 22:35 Uhr, RBB.

■ SONNTAG, 2.12. l St. Pauli, 9:30 Uhr, MDR l

Vulkane, Zigarren und gute Geschäfte: Guatemala,

Kuba, Panama, 10:30 Uhr, 3sat l Münster,

11:15 Uhr, SWR l Traumpfade und Mythen:

Hawaii, Neuseeland und Australien, 12:45

Uhr, 3sat l Naturwunder Iguazu, 13:15 Uhr,

MDR l Nix wie raus: Botswana und Namibia,

14:45 Uhr, Hessen.

■ MONTAG, 3.12. l Mare TV: Hawaii, 12:00

Uhr, Hessen l Winter im Oberallgäu, 14:30 Uhr,

NDR l Länder , Menschen, Abenteuer: Taxi zum

Eismeer, 15:15 Uhr, NDR l Inseln: Liparische

Inseln, 15:15 Uhr, RBB.

■ DIENSTAG, 4.12. l Winter im Murnauer

Land, 14:30 Uhr, NDR l Trauminseln: Bahamas,

15:45 Uhr, 3sat l Weltreisen: Die Jungfernin-

Programm vom 8.12 bis 14.12.

■ SAMSTAG, 8.12. l Vietnam-Express, 8:15

Uhr, Phoenix l Istanbul. Ein modernes Märchen,

11:20 Uhr, 3sat l Quer durch Afrika. Von Kairo

nach Kapstadt (1/2), 12:00 Uhr, Hessen l Good

bye Queen Elisabeth 2, 16:15 Uhr, NDR l Söhne

der Wüste (2): Durch die Atacama, 16:55

Uhr, Phoenix l Voxtours: Südkorea, 17:30 Uhr,

VOX.

■ SONNTAG, 9.12. l Wiesbaden, 11:15 Uhr,

SWR l Fernweh: Skifahren made in USA, 17:05

Uhr, BR l Wunderschönes Schweden, 20:15 Uhr,

WDR l Schätze der Welt, Erbe der Menschheit:

Schwebefähre in Portugalete, 21:00 Uhr, 3sat.

■ MONTAG, 10.12. l LexiTV: Südsee, 7:35 Uhr,

MDR l Ligurien, 08:15 Uhr, Phoenix l Baltikum,

12:00 Uhr, Hessen l Länder, Menschen, Abenteuer:

Winter auf den Färöern. 13:30 Uhr, Hessen l

Winter im Tölzer Land, 14:30 Uhr, NDR l Die

Bahamas, 21:30 Uhr, 3sat l Die Rückkehr der

Sextouristen. Der Tsunami, die Armut und die

Prostitution, 23:00 Uhr, NDR.

■ DIENSTAG, 11.5. l Costa Rica, 13:15 Uhr,

MDR l Die Weihrauchstraße, 14:30 Uhr, 3sat l

TV-Tipps EXIT

seln, 16:00 Uhr, Hessen l Reisewege: Griechenland:

Von Mykene nach Epidauros, 16:30 Uhr,

3sat l Spiegel TV: Alles, nur nicht schlafen. Ein

XXL-Jugendhotel in Berlin Prenzlauer-Berg,

23:15 Uhr, VOX.

■ MITTWOCH, 5.12. l Weltreisen: Bretagne,

8:15 Uhr, SWR l Weltreisen: Die Jungferninseln,

13:00 Uhr, NDR l Wunderwelten: Chile. In der

Atacama, 17:35 Uhr, VOX l Reisewege: Spanien

(1/2): Von der Costa Brava in die Pyrenäen,

21:00 Uhr, SWR.

■ DONNERSTAG, 6.12. l Service: reisen: Türkische

Riviera im Winter, 8:55 Uhr, Hessen l Buckeln

für die neue Piste. Der Dresdner Flughafen

im Ausnahmezustand, 13:15 Uhr, 3sat l

Bremerhaven, 14:30 Uhr, NDR l Länder, Menschen,

Abenteuer: Winterreise durch das Riesengebirge,

15:15 Uhr, NDR l Mare TV: Nova

Scotia, 20:15 Uhr, NDR l 3satbörse: Israel. Jerusalem

zur Vorweihnachtszeit, 21:30 Uhr, 3sat.

■ FREITAG, 7.12. l Mit dem Zug durch Kasachstan

und Usbekistan, 8:15 Uhr, Phoenix l

Golden-Gate-Bridge, 20:05 Uhr, n-tv.

Reiselust: Kuba, 15:45 Uhr, ZDF l Colette Rückert

Hennen, die Frau mit dem Vier-Sterne-Blick.

Hotelkontrolle in der Karibik, 18:00 Uhr, 3sat l

Nix wie raus: Winterziele in den Alpen, 20:15

Uhr, Hessen.

■ MITTWOCH, 12.12. l Weltreisen: Unterwegs

in Mittelamerika, 13:00 Uhr, NDR l Abenteuer

Grönland, 13:30 Uhr, Hessen l Länder, Menschen,

Abenteuer: Macau, 15:45 Uhr, 3sat l Reisewege:

Spanien (2/2): Die Extremadura, 21:00

Uhr, SWR l Amerikas andere Seite. Was Kalifornien

besser macht, 22:15 Uhr, ZDF.

■ DONNERSTAG, 13.12. l Dänemark zwischen

Flensburg und Hadersleben, 14:30 Uhr,

NDR l Heidelberg, 15:15 Uhr, Hessen l Länder,

Menschen, Abenteuer: Karpatenwinter, 20:15

Uhr, NDR.

■ FREITAG, 14.12. l Sky Marshalls, 7:30 Uhr,

Phoenix l Paradies am Polarkreis. Im Urwald von

Nordschweden, 13:30 Uhr, Hessen l Husum,

14:30 Uhr, NDR l Länder, Menschen, Abenteuer:

Alaska, Kanada und Grönland (1/2), 15:15

Uhr, RBB.

Die

Besten

in den

Osten.

45 Ziele. Ausgezeichnete

Verbindungen. Mit Austrian

über Wien nach Osteuropa.

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28.11.2007 TRAVEL ONE 43

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Ronny de Clerq (l.), Stefanie Berk (7.v.l.) und Manny Fontenla-Nova (r.) überreichten den Primo

Der Club der Besten

Neckermann verleiht die Auszeichnung PRIMO 2007 erstmals in London

■ Mitte November war es wieder soweit. Neckermann

zeichnete die 100 Urlaubshotels, die bei den

Kunden am beliebtesten sind, mit dem Primo 2007

aus. Sie glänzen durch guten Service, Verpflegung

und Ausstattung. Veranstaltungsort war zum ersten

Mal nicht die Frankfurter Messehalle (bislang fand

das Event im Rahmen des Reisesommers statt); der

Queensland auf Europa-Tournee

■ Wie groß ist das Great Barrier Reef, wo liegen die Whitsunday

Islands und welche Aktivitäten sind im australischen Sunshine-State

Queensland besonders empfehlenswert? Diese und viele andere

Fragen beantwortete das Team von Tourism Queensland während

der alljährlichen »Tour d'Europe«. Die Aussies machten in

Zürich, Paris, Amsterdam, Mailand und München Station.

Höhepunkt war die Vorstellung der neuen Kampagne »Change

Your Latitude« von Tourism Tropical North Queensland.

Queensland-Team (v.l.): Bettina Authenried, Julia Wohlschiess,

Kai Ostermann, Annette Kegel, Peter Mierzwiak

Veranstalter lud die Hoteliers in die britische Hauptstadt

ein, in das Londoner Hotel Savoy. Ein Signal?

Michaela Doll-Lämmer (6. v. r.) dürfte der Gala-

Abend besonders gut gefallen haben: Die Direktorin

des Europa-Park-Hotels ist eine der Primo-Gewinnerinnen.

Deutschlands beliebtester Freizeitpark bekam

die Auszeichung bereits zum sechsten Mal.

Bahn stellt neue Vertriebler ein

■ Aus vier mach sechs: Zum 1. Januar ergänzt die DB Vertrieb GmbH

die Standorte der regionalen Vertriebsleitungen zusätzlich zu den existierenden

Büros in Hamburg, Köln, München und Berlin um Stuttgart

und Frankfurt am Main.

In Stuttgart übernimmt Reinhold Pohl die regionale Verantwortung

für Baden-Württemberg. Er leitet in Personalunion weiterhin das

Online-Reiseportal start.de. Vertriebschef für Hessen, Rheinland-Pfalz

und Saarland mit Sitz in Frankfurt wird Norbert Folsche. Neuer Vertriebsleiter

für Bayern in München wird Klaus Leven, bisher Leiter

Agenturvertrieb in Frankfurt. Seine Position besetzt Anfang des Jahres

Claudia Möhlenbruch. Sie berichtet an Mathias Hüske.

���������������������

Prämierte

Hotels

Flug Nah-Bereich:

■ Horizon Beach Resort, Kos

■ Hotel Iberostar Palace,

Fuerteventura ■ Protur Club

Monte Safari & Spa, Mallorca

■ Hotel Paradise Side Beach,

Side ■ Aspendos Beach, Side.

Fernziele &

Auto/City-Bereich :

■ Hotel Iberostar Hacienda

Dominicus, Dominikanische

Republik ■ Khao Lak Resort,

Thailand ■ Erlebnis-Hotel Colosseo

im Europa-Park Rust ■

Gran Hotel Torre Catalunya,

Barcelona ■ Parc Hotels Residence

Eden am Gar dasee.

Neue Gesichter im Vertrieb: Pohl, Leven, Folsche und Möhlenbruch

44 TRAVEL ONE 28.11.2007


KARRIEREN

■ BJÖRN CONRAD

verstärkt seit Anfang

November das Marketing-Team

der Arosa

Flussschiff GmbH. Der

37-Jährige arbeitet dort

als Brand Manager und

ist für den Bereich Marketingstrategie

und Mediaplanung

zuständig.

■ MARTIN O‘GRADY

wird zum 18. Februar

neuer Chief Financial

Officer von Orient-Express

Hotels Ltd.

■ CLAUS BUSCH, bislang

Executive Director

Finance, Management

Systems & Services bei

Lufthansa Air Plus, ist in

die Geschäftsführung

des Unternehmens aufgestiegen.

Er tritt die

Nachfolge von Lutz

Logemann an.

■ FIONA BUCHNER ist

nun Europachefin bei

South African Tourism.

Sie folgt Roshene Singh,

die zum Chief Marketing

Officer befördert wurde.

���������������������

FEEDBACK redaktion@travel-one.net

NUR EIN VORWAND

Feedback zum Interview mit Klaus Laepple, TRAVEL

ONE 23, 14.11.2007

■ Herr Laepple muss sich nicht wundern, dass die

Reisebüros weniger mitziehen als gehofft. Die

»Kümmerer-Kampagne« hat Unsummen verschlungen

ohne einen messbaren Erfolg zu bringen. Dass

die Veranstalter die Spendierhosen anhaben, sagt

zudem gar nichts aus. Das sogenannte »Engagement«

ist nur ein Vorwand um uns zu zeigen »Hey,

wir tun was für Euch Reisebüros« – und hinter vorgehaltener

Hand wird der Internetvertrieb weiter

forciert. Andreas Rapp, Reisebüro Rapp, Wehingen

WARUM SOLLTEN WIR?

Feedback zu Moment Mal: »Lautsprecher«, TRAVEL

ONE 23, 14.11.2007

■ Ich weiß ja nicht, wie Sie oder auch andere Reisebüros

rechnen, aber in Zeiten in denen wir ja nur

noch von Bearbeitungsgebühren leben – glauben Sie

da wirklich, wir würden einen Flug von irgendeiner

Airline, egal ob Easyjet oder sonst wer, via CRS buchen,

wenn wir (respektive der Kunde) dafür zwischen

fünf und 7,50 Euro mehr bezahlen müssen?

Wir leben von Bearbeitungsgebühren zwischen zehn

und 25 Euro. Würden wir mehr nehmen, würden die

■ ELISABETH MILTON

HEMMINGSEN übernimmt

am 1. Februar bei

SAS die Position des

General Managers Area

Germany mit Sitz in

Frankfurt. Sie löst Christian

Hylander ab, der als

Vice President Network

& Revenue Management

und Partner & Alliances

nach Stockholm zurückkehrt.

Hemmingsen war

bei der Airline zuletzt als

Area Managerin für die

Region Nord-Ost-Europa

verantwortlich.

■ SIMONE JOHANN ist

bei Robinson neue Verkaufsleiterin

mit Sitz in

München und damit für

die Reisebüros in Bayern

verantwortlich.

■ DETLEV DRANS-

FELD, Chef von Holiday-

Express, verlässt die

Firma. Die Holiday-Filialen

und das Airport-Büro

der Reiseland Reisebüro

GmbH werden in den

neu geschaffenen Bereich

Airport-Büros integriert

und von Arnold

Heggemann geleitet.

Neuer Leiter Franchise

ist nun Volker Heisig.

Kunden selber buchen. Sollen wir also auf zwischen

20 und 50 Prozent unseres Verdienstes verzichten,

nur um es über CRS zu buchen, wenn es online genauso

geht? Armin Ruthardt, S2T Reisen, Gebhardshain

■ Der Herr O'Leary soll sich mal nicht so weit aus

dem Fenster hängen! Der Parasit ist ja wohl nicht

das Reisebüro, sondern Ryanair. Wer täuscht denn

den Kunden mit Ein-Euro-Flügen, die im Endeffekt

30 Euro kosten? Fehlt bei Ryanair nur noch, dass

die Kunden für die Toilettenbenutzung im Flieger

auch noch zahlen müssen. Reisebüro Koch, Loxstedt

HUMORVOLLE AMERIKANER

Feedback zu Moment Mal »Nackte Kürbisköpfe«,

TRAVEL ONE 23, 14.11.2007

■ Ich habe Ihren Beitrag gelesen und mich köstlich

amüsiert... Ja, wir spinnen wir Amis (auch wenn

mein Name auf eine andere Nationalität schließen

lässt, ich bin einer). Wir kommen nun mal aus dem

Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der Extreme.

Hier werden Schauspieler Präsident, Österreicher

Gouverneur und Ex-First-Ladies vielleicht bald

Präsidentin. Aber bei allem was wir tun, unseren

Humor verlieren wir niemals, meistens jedenfalls.

Alon S. Boné, Holiday World Reisecenter, Neunkirchen

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TRAVEL ONE

erscheint 14-tägig mittwochs

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 37

gültig ab Januar 2007

Abonnementspreis Inland 25 Euro pro Jahr

inklusive Porto und MwSt, Einzelheft 2 Euro

Abonnementspreis Ausland 48 Euro pro Jahr

inklusive Porto, ohne Luftpostzuschlag

Reisebüros erhalten TRAVEL ONE kostenlos.

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Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

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28.11.2007 TRAVEL ONE 45


MENSCH Privat

■ Elisabeth Sulzenbacher, 45, Schütze,

verheiratet, ein 17-jähriger Sohn,

ist Geschäftsführerin des deutschen

Marketingbüros der Beachcomber Hotels.

1986 schließt sie ihr Studium mit dem Grad des

Diplom-Betriebswirts an der Fachhochschule

München ab. Dann beginnt sie ihre berufliche

Karriere beim Veranstalter Feria in München

und arbeitet dort vier Jahre lang als

Produktmanagerin für den Indischen Ozean.

1990 wechselt sie zu den Beachcomber Hotels

und übernimmt die Leitung des Deutschlandbüros.

Die begeisterte Sportlerin hält sich mit

täglichem Jogging mit ihrem Hund und einer

Golfpartie am Wochenende fit. Gelegentlich

greift sie auch zum Tennisschläger oder reitet.

Ansonsten bestimmen Bücher, besonders der

klassischen englischen Literatur wie Jane

Austen oder der Brontë-Schwestern, ihre

Freizeit. Ihre größte Leidenschaft

gilt aber dem Kochen.

Geschäftsführerin Beachcomber Hotels

Elisabeth Sulzenbacher

■ Was hat Sie in die Reisebranche verschlagen?

Ich bin im Ausland aufgewachsen (Indien und Thailand) und liebe

ferne Länder und Kulturen.

■ Ihr Traumberuf als Kind?

Einen Ponyhof zu betreiben.

■ Ihr Traumurlaub?

Eine Golf-, Kultur- und Gourmetreise durch Frankreich.

■ Drei Monate Zeit – was würden Sie machen?

Auf einer Pferdezucht in Island arbeiten (nur im Sommer – ich weiß aber nicht, ob

ich es durchhalten würde).

■ Drei Dinge, die Sie mitnehmen?

Lesebrille, gepolsterte Hosen, Wörterbuch.

■ Wo möchten Sie gerne leben?

Auf einem englischen Landsitz oder in einem kleinen Castle.

■ Worüber können Sie herzhaft lachen?

Über englische Komödien und Bastian Pastewka.

■ Was nervt Sie?

Dumme Menschen und Geiz.

■ Was lesen Sie gerade?

»Ein süßer Traum« von Doris Lessing.

■ Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Gutes Essen und gute Weine.

■ Ihr Lieblingsessen?

Fast alles – aber wohl Grünkohl mit Pinkelwurst oder Rindercarpaccio mit

weißem Trüffel.

■ Wofür hätten Sie gerne mehr Zeit?

Für meinen Sohn.

■ 20 Stunden Fliegen, neben wem möchten Sie nicht sitzen?

Ursula von der Leyen – zu viel Perfektionismus ist extrem anstrengend.

Der renommierte Ferien� ieger von GTI Travel, Alltours, TUI, FTI, Thomas Cook, ITS, Neckermann, 1-2- � y, Schauinsland, Phoenix, Demed

www.skyairlines.de

46 TRAVEL ONE 28.11.2007


Buchung über:

www.travel-one.net

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touristische Welt trifft sich vom 5. bis 9. März 2008 auf der ITB in Berlin. Ein Muss für jeden

Reiseprofi, aber bisher für viele nicht bezahlbar. Jetzt gibt es keine Ausrede mehr. TRAVEL ONE

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Das Lowcost-Paket im Einzelnen: DB-Fahrschein zweiter Klasse für die bundesweite Anreise;

zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC (Zweier belegung) im Kult-Hostel

Generator in Berlin-Mitte; Frühstück; ITB-Karte für Fachbesucher.

Alternativ bieten wir auch zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad/WC

(Zweierbelegung), Frühstück, ITB-Karte für Fachbesucher, im DERAG Hotel Königin Luise,

für 199 Euro. Wir haben insgesamt 100 Plätze frei. Wer früh bucht, hat die besten Chancen.

Die Buchungsbestätigung erhalten Sie per E-Mail. Dieses Angebot gilt nur für

Reisebüromitarbeiter bis zum 29. Januar 2008.

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