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2006 - Jurybericht SBB Stadtraum HB Zürich, 70 S - Europaallee

2006 - Jurybericht SBB Stadtraum HB Zürich, 70 S - Europaallee

Anhang A: Beschrieb der

Anhang A: Beschrieb der zur Weiterbearbeitung empfohlenen Konzepte Hinweis: Nachstehend sind von den Planungsteams nur die federführenden Architekturbüros aufgeführt Nr. 4 VARIUS BDE Architekten GmbH / Brunnschweiler Denzler Erb, Winterthur Nr. 5 ACE Team P.arch (GWJ Architekten AG, Bern; Itten + Brechbühl AG, Bern; Ernst Basler Partner AG, Zürich) Nr. 10 Dreiklang Architektengemeinschaft b3: Atelier 5, Bern; matti ragaz hitz architekten ag, liebefeld; Büro B, Bern Nr. 11 EMILE Gigon / Guyer dipl. Architekten ETH / BSA / SIA AG, Zürich; David Chipperfield Architects, London Nr. 14 Stadtskulptur Max Dudler Architekt, Zürich Nr. 17 URBAN DEVICE Architektenbüro B & E Baumschlager Eberle GmbH, A-Lochau 49

«VARIUS» 50 Federführendes Architekturbüro BDE Architekten GmbH, Brunnschweiler Denzler Erb, Winterthur Konzeptbeschrieb In städtebaulicher Hinsicht wird bei diesem Konzept eine interessante Auseinandersetzung vorgeschlagen. Das Gesamtkonzept besteht aus drei Teilen, den drei Baufeldern entsprechend, die jeweils eine eigene und differenzierte Typologie aufweisen und zur gleichen Zeit Bestandteile einer klaren, übergeordneten, urbanen Gesamtheit bilden. Daraus entstehen schon auf dieser Entwicklungsstufe interessante Hinweise auf Möglichkeiten, je nach Standort und Nutzung eine bereichernde und differenzierte Architektur zu entwickeln (Fassaden, Grundrissorganisationen). VARIUS zeigt eine schon relativ detaillierte und realistische Konzeption der PHZH. Die Organisation ist hierarchisiert und differenziert. Der Umbau bzw. der Umgang mit der bestehenden Bausubstanz ist überzeugend. Modellansicht aus Nord-Ost Die Baufelder c und e sind hinsichtlich Beleuchtung und Belüftung gut gestaltet. Sie sind auch mit einem dezentralen und flexiblen Erschliessungssystem versehen. Dagegen wird das Fehlen einer Adressbildung der PHZH auf dem Erdgeschossniveau bemängelt. Im Erdgeschoss dieser Baufelder werden unterschiedliche Nutzungen vorgeschlagen; in Anbetracht der schwierigen Vermietbarkeit von Detailhandelsflächen im Baufeld c ist dies positiv zu werten. Das Konzept weist für die Baufelder a und c eine attraktive Wirtschaftlichkeit aus. Das haustechnische Konzept wird generell als ungenügend beurteilt. Aussagen zu den Systemen für die Wärme-, Lüftungs- und Kühlungstechnik sind nicht vorhanden. Kritisch wird auch die natürliche Belichtung zwischen den Teilbaufeldern a2 und a3 beurteilt. Bei der PHZH und bei den Bürohäusern sind einzelne Geschosshöhen (3,0 m OK-OK) kritisch. Gesamthaft handelt es sich bei VARIUS um eine Arbeit mit Potenzial, das in verschiedenen Bereichen noch nicht ausgeschöpft ist. Situation

Christian Faber, SBB Immobilien - Europaallee Zürich
Europaallee-Journal_3/2012, 9 S., 2.5 MB
2009 - Jurybericht SBB Baufeld G, 82 S., 7.1 - Europaallee
2008 - Jurybericht SBB Baufeld E, 60 S., 11.5 - Europaallee
2010 - Jurybericht SBB Baufeld H, 77 S., 13.7 - Europaallee