Der Bayerwald - Bayerischer Wald Verein

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Der Bayerwald - Bayerischer Wald Verein

Seite 62 Der Bayerwald Ausgabe 3/2009

der Stadtpfarrkirche mit den Bischöfen Dr. Gerhard

Ludwig Müller (Regensburg) und Frantisek Radkovsky.

Begleitend zur Feier im Kongresszentrum

wird diese einmalige Fotodokumentation ausgestellt.

Vorab, schon ab 11. Oktober, wird ein Teil dieser

Dokumentation im Foyer der Bayerischen Spielbank

Bad Kötzting ausgestellt. -hr-

Bayerische und tschechische Museen

vernetzen sich

Mit einer gemeinsamen Marketing-Aktion wollen

sich 24 Museen auf bayerischer und tschechischer

Seite vernetzen. Zum internationalen Museumstag

trafen im Centrum Bavaria Bohemia in Schönsee

die Leiter der Museen zusammen und wollen das

Projekt „Kultur ohne Grenzen“ verwirklichen.

Als erste Aktion wurde eine Übersichtskarte der

Museen mit ihren Inhalten und Einrichtungen ausgearbeitet.

Federführend wird Günther Bauernfeind,

Leiter des Wallfahrtsmuseums Neukirchen

beim Heiligen Blut und Mitarbeiter im Kulturreferat

des Landratsamtes Cham, sein. Schließlich

bringt er seine reiche Erfahrung in dieser Beziehung

ein. Das Wallfahrtsmuseum hat inzwischen

schon 21 grenzüberschreitende Ausstellungen

ausgerichtet. -hr-

Zum 70. Geburtstag von Albert Krottenthaler

Zur Ausstellung mit seinen Skulpturen

im Oktober 2009 im Alten Rathaus in Viechtach

Der akademische Bildhauer Albert Krottenthaler

wurde am 22. November 1938 in Pochermühle in

der Gemeinde Lindberg geboren. Er besuchte das

Gymnasium in Niederalteich. Die Meisterschule

für Holzbildhauerei in München schloss er als

Jahrgangsbester ab. An der Akademie für Bildende

Künste in Nürnberg studierte er anschließend

Bildhauerei bei Professor Hans Wimmer, einem

gebürtigen Niederbayern aus Pfarrkirchen. Von

1972 bis 1997 lehrte Krottenthaler Bildhauerei am

Berufsbildungszentrum für Bau und Gestaltung

in München.

Albert Krottenthaler ist seit 1981 Mitglied der

Münchener Secession und beteiligt sich seit 1972

regelmäßig an der Großen Kunstausstellung im

Haus der Kunst in München.

Er fertigt Bildhauerarbeiten in Stein, Bronze, Holz

und Terrakotta. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die

menschliche Figur, Tierdarstellungen, das Porträt

und sakrale Arbeiten. „Krottenthaler will in seinen

Werken das Innere eines Lebewesens sichtbar machen.

Alle Skulpturen, ob Mensch oder Tier, wirken

wie von innen schwellend und nicht einfach von

außen behauen, sie scheinen sich aus innerer Kraft

körperlich zu entwickeln“, schreibt dazu Christian

Schedler. Und bei der Eröffnung der jüngs-

Albert Krottenthaler, Pferdepaar, Bronze, aus der

Viechtacher Ausstellung.

ten Ausstellung, nur mit Werken des Bildhauers, im

Golfpark Gut Häusern in Oberbayern am 30. Mai

2009 würdigte Laudator Wilfried Scharnagl sein

Werk so: „Albert Krottenthaler konzentriert sich in

seiner Kunst in der Tat auf das Wesen und damit auf

das Wesentliche. An keinem seiner Werke findet

sich auch nur ein überflüssiger Schnörkel. Was

nicht dazugehört, muss wegbleiben, und deshalb

bleibt es weg. Übrig bleibt die Klarheit der Form

und der Gestalt, das auf den ersten Blick Einfache

wird auf den zweiten Blick zum Großartigen.

Hier bewegt sich Krottenthaler auf der von seinem

Lehrer Hans Wimmer mit dauerhafter Gültigkeit

formulierten Spur:

Vereinfachung als Folge des Naturstudiums – über

die Einfachheit zur Klarheit.“

Krottenthaler lebt und arbeitet in Sixtnitgern in der

Nähe von München, ist verheiratet und hat zwei

Töchter. Ludwig Treimer

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