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Seite 2 Seite 3<br />

Editorial<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

„Warum ist deine Haut schwarz?“<br />

“Why is your skin black?”<br />

Liebe Leser,<br />

ich habe mich geirrt: in meinem letzten Vorwort hatte<br />

ich die Prognose gewagt, Deutschland habe zum<br />

Erscheinungsdatum eine neue Regierung – welch<br />

absurde Vorstellung!<br />

Dafür hat Sambias Nachbarland Simbabwe einen neuen<br />

Präsidenten. Simbabwe ohne Mugabe – auch eine<br />

absurde Vorstellung.<br />

Und blickt man sich<br />

in der Welt um, so<br />

findet sich noch manch<br />

anderes Absurdes,<br />

seien es Winterspiele<br />

am Schwarzen Meer,<br />

eine Fußball-WM in<br />

der Wüste oder, ganz<br />

<strong>aktuell</strong>, in meiner<br />

Heimat, die Aktion<br />

„Bonn leuchtet“ – eine<br />

Woche nachts in bunten<br />

Farben angestrahlte<br />

öffentliche Gebäude,<br />

um während der Klimakonferenz mal so richtig Strom<br />

zu verpulvern.<br />

Manches davon lässt sich erklären, anderes weniger, oft<br />

bedarf es zumindest einer gewissen Orientierung, im<br />

Großen wie im Kleinen.<br />

Von der Suche nach Orientierung höre ich viel in den<br />

<strong>aktuell</strong>en Berichten der Freiwilligen. Vieles ist neu und<br />

anders, für Deutsche in Sambia und auch für Sambier<br />

in Deutschland. Das ist oft aufregend, aber auch nicht<br />

immer gleich ganz toll. Ich freue mich daher über sehr<br />

ehrliche Einschätzungen der Freiwilligen und über ihre<br />

Offenheit und ihr Bemühen, sich mit dem „Anderen“<br />

anzufreunden und so Orientierung zu finden.<br />

Eine gute Orientierung wünsche ich euch und Ihnen<br />

auch im kommenden Jahr – auf das wir für alle<br />

Absurditäten gerüstet sind!<br />

Johann Heilmann<br />

2<br />

5<br />

10<br />

16<br />

18<br />

Mbonyiwe<br />

Jolina<br />

Alisha<br />

Gemeinden im<br />

Bistum Monze<br />

Editorial<br />

Chilala<br />

Charleen<br />

Ausgewählt<br />

Machtwechsel<br />

Hoffnung?<br />

3<br />

7<br />

14<br />

17<br />

Die Zeit vergeht sehr schnell und es fühlt sich an, als<br />

wäre ich gerade erst vor ein paar Tagen angekommen,<br />

obwohl ich jetzt seit bereits drei Monaten und<br />

drei Wochen hier bin. Ich habe bereits viele Dinge<br />

gesehen und viele Orte besucht. Auch habe ich bereits<br />

Freunde kennengelernt wie beispielsweise meine<br />

Arbeitskollegen, andere Freiwillige aus Südamerika<br />

und andere Deutsche in meiner Seminargruppe, die Ihr<br />

freiwilliges soziales Jahr absolvieren und letztendlich<br />

natürlich die Kinder aus<br />

dem Kindergarten.<br />

Das Wetter spricht mich<br />

leider absolut nicht an.<br />

Es wird jeden Morgen<br />

kälter und die Sonne<br />

ist nie zu sehen. Am<br />

30.10.<strong>2017</strong> hatte ich<br />

die Chance mit meiner<br />

Familie für einen Urlaub<br />

in die Niederlande zu<br />

reisen. Es war ein toller<br />

Urlaub für mich und<br />

eine tolle Erfahrung,<br />

die ganzen Wunder<br />

der Welt zu sehen. Die<br />

ganzen Gewässer haben<br />

mich allerdings nicht so<br />

in Holland überrascht,<br />

weil ich schon ein wenig<br />

über die Niederlande im<br />

Voraus wusste.<br />

Auf meiner Arbeitsstelle,<br />

dem Kindergarten, fühle<br />

ich mich sehr wohl und<br />

mein Deutsch verbessert<br />

sich mit jedem Tag – die<br />

Kinder helfen einem<br />

da ganz besonders. Sie<br />

haben lauter Fragen und<br />

sind immer neugierig.<br />

Die lustigste Frage, die<br />

ich gefragt wurde war<br />

„Warum ist deine Haut<br />

schwarz?“.<br />

Ich bin wirklich<br />

überwältigt, wenn<br />

Time moves very fast, it is only like a few days ago<br />

when I came to Germany but in reality, it‘s now 3<br />

months and 3 weeks. And in this period, I have seen a<br />

lot of things and been to many places.I have also made<br />

a number of friends, that‘s my colleagues at work,<br />

fellow volunteers from South America, as well as other<br />

Germans who are having their social year who we are<br />

in the same seminary group with and of course, the<br />

kids at my kindergarten.

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