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TE KW 04

Jägerschaft zieht

Jägerschaft zieht erfreuliche Zwischenbilanz Landesjägermeister Anton Larcher und Bezirksjägermeister Thomas Messner loben die Jäger in höchsten Tönen Der Tiroler Jägerverband hat nun eine erste Zwischenbilanz vom Jagdjahr 2017/18 veröffentlicht. Beim Rotwild konnte bis Ende Dezember eine Quote von mehr als 96 Prozent und beim Rehwild 94 Prozent erreicht werden. Für das Gamswild gelte hingegen weiterhin ein moderater Zugang, heißt es. Landesjägermeister Anton Larcher lobt jedenfalls die Jägerschaft. Das tut auch Bezirksjägermeister Thomas Messner, der beim RUNDSCHAU- Gespräch ebenfalls von einem perfekten Zwischenergebnis berichtete. der Großteil dieses hochwertigen Lebensmittels in Tirol verarbeitet und veredelt wird. „Daher sind wir heuer äußerst zufrieden mit dieser ersten Jahresbilanz. Die Zusammenarbeit zwischen Jagdpächtern, Hegemeistern und Behörden funktioniert reibungslos und ermöglicht eine rasche Umsetzung der Bejagungskonzepte“, so Larcher. Landesjägermeister Anton Larcher lobt die Jägerschaft. RS-Foto: Archiv/Schnöll Von Gebi G. Schnöll Nach dem frühen Winterbeginn im Herbst gibt man sich beim Tiroler Jägerverband mit der bisherigen Erfüllung der Abschusspläne sehr zufrieden. Schon Ende Dezember konnte der Abschussplan für Rotwild zu 96 Prozent und beim Rehwild zu 94 Prozent erfüllt werden. „Die Witterungsverhältnisse im Spätherbst und die zeitigen Schneefälle im Oktober kamen den Jägern dabei zu Gute, da die Tiere früher begonnen haben zu wandern und zudem um diese Zeit weniger Freizeitsportler diese Wanderungen beeinflussten“, erklärt Landesjägermeister Anton Larcher in einer Aussendung. „SEHR ZUFRIEDEN!“ 2017 wurden in den rund 1.250 Tiroler Revieren 11.117 Stück Rotwild als Abgang verzeichnet – davon war der überwiegende Teil (58 Prozent) weibliche Tiere. Beim Rehwild beträgt der Abgang 15.522 Stück, davon waren ca. 56 Prozent weibliche Tiere. Mit diesen Abgangsquoten konnte der seinerzeitigen Kritik des Rechnungshofs entgegengewirkt werden. Damit verbunden ist die Gewinnung von ca. 900 Tonnen bestem regionalen Wildfleisch, wovon UNGÜNSTIGE VORAUS- SETZUNGEN FÜR DAS GAMS- WILD. Weniger erfreulich ist für den Landesjägermeister jedoch immer noch die Situation beim Gamswild. Larcher: „Bei einem Gesamtabgang von 7.152 Stück Gamswild verzeichnen wir mehr als acht Prozent Hegeabschüsse – die Erlegung von Tieren in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand.“ Im Vergleich dazu sind im Jahr 2017 nur 1,6 Prozent Hegeabschüsse beim Rotwild und 2,5 Prozent Hegeabschüsse beim Rehwild angefallen. „Eine Fülle von Krankheiten wie Räude, Gamsblindheit, aber auch der Klimawandel und zunehmende Störungsfaktoren zeichnen für den ungünstigen Erhaltungszustand unseres Gamswildes verantwortlich. Diese Umstände spiegeln sich entsprechend in der Quotenerfüllung von 79 Prozent der Abschussvorgaben“, erklärt der Landesjägermeister und er kündigt an: „Um die Entwicklungen beim heimischen Gamswild zu analysieren, wird der Tiroler Jägerverband in Zukunft mehr in Erforschung und Erfassung der Krankheiten beim Gamswild investieren. Entsprechende Konzepte in Kooperation mit AGES, Forschungsinstitut für Wildtierkunde, aber auch mit der Tiroler Landesjagd liegen bereits vor!“ Das Jagdjahr endet offiziell am 31. März. „Bis dahin bleibt noch abzuwarten, wieviel Fallwild der Winter fordert, bevor die endgültige Bilanz gezogen wird und in weiterer Folge die neuen Abschusspläne für das nächste Jagdjahr erstellt werden können“, schließt Landesjägermeister Anton Larcher ab. JÄGERSCHAFT ARBEITET Im Straßenverkehr kommen viele Wildtiere um. Besonders um diese Jahreszeit ist höchste Vorsicht geboten. Symbolfoto: pixbay.com BESTENS. 1.868 Stück Rotwild stehen im Bezirk Innsbruck-Land in diesem Jagdjahr auf dem Abschussplan, 1.785 Stück wurden bereits erlegt. Der Gesamtabgang liegt bei 1.898 Stück Rotwild. Damit liegt der momentane Gesamtabgang beim Rotwild im Bezirk Innsbruck-Land bei 106 Prozent, die Abschusserfüllung bei 96 Prozent. „Insgesamt 113 Stück Rotwild sind bis jetzt als Bezirkjägermeister Thomas Messner spricht von bester Rotwild-Gesamtabgangbilanz seit 2010. Foto: privat Fallwild in Lawinen ungekommen, haben den Mähtod erlitten oder sind Opfer von anderen Umständen wie dem Straßenverkehr geworden“, ergänzt Bezirksjägermeister Thomas Messner. Und er sagt: „Viele Jäger haben bis jetzt mehr Rotwild geschossen, als sie eigentlich mussten. Man sieht, dass der Wille für ein gediegenes Weidwerk vorhanden ist. Die Bilanz wird am Ende des Jagdjahres beim Rotwild den höchsten Gesamtabgang seit 2010 aufweisen!“ VIELE REHE STERBEN DEN „MÄHTOD“. Erschreckend viele Rehe kamen im Bezirk Innsbruck- Land in diesem Jagdjahr bisher im Straßenverkehr und beim Abmähen der Wiesen um. 227 Stück waren es bis jetzt im Straßenverkehr, 395 erlitten den so genannten Mähtod. Auch die Gamsblindheit stellt die Jägerschaft derzeit vor Probleme. - Die RUNDSCHAU berichtete. Besonders dramatisch ist die Lage offenbar immer noch im Stubaital, Wipptal und Sellraintal. „Glücklicherweise gibt es viele vernünftige Jäger, die bisher nur kranke Tiere geschossen haben“, so Messner. Bei der Gamsräude wurden in diesem Jagdjahr bisher nur wenige Fälle registriert, bei der Moderhinke gab es keinen einzigen Fall mehr. VIELE JUNGJÄGER. Über Nachwuchs braucht man sich bei der Tiroler Jägerschaft keine Sorgen zu machen. Derzeit belegen im Bezirk Innsbruck-Land mehr als 100 Männer und mehr als 70 Frauen den Kurs zur Jagdprüfung. „Rund neunzig Prozent der Kursteilnehmer sind Bergsteiger und Tourengeher. Mit der Jagdprüfung können sie die Tiere in freier Wildbahn besser kennenlernen und sie auch besser vor negativen Einflüssen schützen“, so Bezirksjägermeister Thomas Messner. RUNDSCHAU Seite 4 24./25. Jänner 2018

Felipe zu Besuch in Seefeld Ortswärme-Anlage fand bei LH-Stellvertreterin Gefallen (ghh) Zu einem Kurzbesuch kam in der vergangenen Woche LH-Stv. Ingrid Felipe nach Seefeld, um sich vor Ort persönlich ein Bild von der Ortswärme-Anlage zu machen, die nach ihrer Erweiterung inzwischen den Probebetrieb abgeschlossen und bis auf einige Feinabstimmungen in den Regelbetrieb übergegangen ist. MEIN JOB MIT MEHRWERT Mitarbeiter/in Logistik für 18 Stunden/Woche in der Zweigniederlassung Rietz • Ihre Aufmerksamkeit für das Ausführen sprachgesteuerter Systemanweisungen • Ihr Orientierungssinn für schnelle Wege im Logistikzentrum • Ihre Sorgfalt für ein gewissenhaftes Kommissionieren von Filialbestellungen • Ihre Bereitschaft zum Anpacken für das zeitgerechte Ausliefern der Waren • Ihre Einsatzbereitschaft für ein erfolgreiches Miteinander • Unser überdurchschnittlich hohes Gehalt * für Ihre Zufriedenheit • Unsere umfangreiche Einarbeitung für Ihren guten Start • Unsere modernen Arbeitsmittel für Ihr angenehmes Arbeiten • Unser sympathisches Team für ein gutes Arbeitsklima • Unser Unternehmenserfolg für Ihre Sicherheit * deutlich über dem Kollektivvertragsgehalt von € 1.586,– brutto/Monat für 38,5 Stunden/Woche „In meinem Job bei HOFER entdecke ich gerne Neues, genauso wie beim Tauchen.“ Christine Cakir Beruf: Mitarbeiterin Logistik Hobby: Tauchen LH-Stv. Ingrid Felipe informierte sich bei Bürgermeister Werner Frießer (2.v.l.) und GF Andreas Glatzl (r.) über die erweiterte Ortswärme-Anlage. Foto: H. Holzknecht Felipe zeigte sich nach dem Rundgang durch das Vorzeigeobjekt mit Bürgermeister Werner Frießer und dem Geschäftsführer der „Ortswärme Seefeld Gmbh“, Andreas Glatzl, sehr beeindruckt und bezeichnete die Anlage als „beispielgebend“. Frießer und Glatzl erläuterten Felipe die Geschichte der Anlage, von der Reise ins Tannheimer Tal vor mehr als zehn Jahren zu einer dort schon existierenden kommunalen, mit Biomasse betriebenen Anlage, über den Baubeginn, den Ausbau des Rohrleitungsnetzes und die jetzt abgeschlossene Erweiterung bis zum heutigen Stand: Aktuell umfasst das Rohrleitungsnetz 19 Kilometer, 255 Gebäude werden mit Wärme versorgt. Wie Andreas Glatzl ergänzte, ist die Kapazität der Anlage momentan zu 90 Prozent ausgelastet und nachdem derzeit Gespräche mit weiteren Großabnehmern liefen, könnte die 100-Prozent-Marke in Kürze erreicht werden. „Dies alles“, so Bgm. Frießer, „lässt trotz der jetzt in die Erweiterung neuerlich investierten sechs Millionen Euro die Erwartung zu, dass sich die Investition bereits innerhalb weniger Jahre amortisiert haben wird und der Ort Seefeld zusätzlich von einer deutlich verbesserten Luftqualität profitiert!“ Ein interessantes Detail lieferte GF Andreas Glatzl am Rande des Rundgangs: Der Wärmeverlust liege selbst bei den am weitesten entfernten Abnehmern unter einem Grad Celsius, über das ganze Jahr unter zehn Grad. Alles in allem, waren es „beeindruckende Zahlen“, die Felipe aus Seefeld und vom abschließenden Besuch des Seefelder Wasserkraftwerks „Eppzirl“ mitnahm und sie nicht nur von einem „schönen Beispiel für moderne Energieversorgung“ sprechen ließ, sondern auch davon, dass der in den Tiroler Tourismusregionen angebotene Wellnesskomfort nicht zwingend mit erhöhtem Energieverbrauch verbunden sei. Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler. Dr. Georg Dornauer € 955,– Brutto- Monatsgehalt für 18 Stunden pro Woche # freudichtirol Polizisten schnappten zwei Einbrecher in Hatting (GeSch) Zwei Georgier (23 und 28 Jahre) versuchten am Dienstag letzter Woche kurz vor ein Uhr nachmittags in ein Wohnhaus in Hatting einzubrechen. Der Hausbesitzer überraschte die beiden Ganoven, die sofort die Flucht antraten. Weit kamen sie allerdings nicht. Alarmierte Beamte der Polizeiinspektionen Zirl und Telfs konnten die beiden Männer in der Nähe des Wohnhauses stellen und festnehmen. Den beiden Georgiern konnten inzwischen 24./25. Jänner 2018 acht Einbrüche im Großraum Innsbruck mit einem Gesamtschaden in Höhe von ca. 40.000 Euro nachgewiesen werden. Gegen den 23-Jährigen lag ein internationaler Haftbefehl vor. Er und sein Komplize wurden in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Das Duo gab an, in einer Pension ein Zimmer gemietet zu haben. Wo, konnte es nicht sagen. Hinweise zur Unterkunft werden an das LKA Tirol unter Tel. 059 133 70 333 erbeten. Dornauer frischt auf. Mach mit! Gib Deine Vorzugsstimme Dr. Georg Dornauer. Denn: Je mehr Stimmen bei der Landtagswahl 2018 für die neue SPÖ Tirol, desto frischer die Politik! Die neue SPÖ Tirol ist da! RUNDSCHAU Seite 5