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Gutachten Eurodistrikt Grenzü. Stadtbahnerweiterung d Synthese de l'étude Teile1-4

TramTrain Studie mit Rosseltalbahn (Kleine Schleife) und Bisttalbahn (Große Schleife)

Eurodistrikt SaarMoselle Vertiefende Machbarkeitsstudie Im Anschluss wird die Trasse über die Dudweiler Straße oder die Betzenstraße an die vorhandene Stadtbahnstrecke in der Kaiserstraße angeschlossen. Dabei sind verschiedene Optionen denkbar: Führung über die Dudweiler Straße über separaten Bahnkörper mit integriertem Bussonderstreifen, Verlagerung des MIV auf die Stengelstraße, Führung über die Stengelstraße über separaten Bahnkörper mit integriertem Bussonderstreifen, Verlagerung des MIV auf die Dudweiler Straße, Eingleisige richtungsgetrennte separate Bahnkörper auf der Dudweiler Straße (Richtung Norden) und Stengelstraße (Richtung Süden). 2.3.2 Haltepunkte Im Rahmen der vorliegenden Studie kann die Lage der Haltepunkte überwiegend nur grob festgelegt werden. Die genaue Lage und bauliche Ausgestaltung bleibt detaillierteren Planungen vorbehalten. Name Haltestelle km Bemerkungen Forbach Gare 0,001 Forbach Rue Pasteur 0,500 Forbach Stadtgrenze 1,000 Stiring-Wendel Rue Kleegarten 1,500 Stiring-Wendel Rue St. Theodore 2,000 In der Untersuchung der kritischen Punkte wird eine Haltestelle bei km 2,300 angeordnet, weil dort der Stiring-Wendel Rue St. Maurice 2,500 Straßenraum aufgeweitet ist. Stiring-Wendel Rue de la 3,000 Republique Stiring-Wendel Rue de Metz 3,500 Stiring-Wendel Frontière de Ville 4,000 Goldene Bremm / Hauptfriedhof 4,800 Autohof 5,400 Industriegebiet 5,840 Südring 6,240 Kilometrierungssprung: km 6,250 = km 0,000 Folsterhöhe 0,500 siehe kritische Punkte Spielcasino 1,130 Calypso 1,800 siehe kritische Punkte Betriebshof Saarbahn 2,450 siehe kritische Punkte Richtweg / Hochschule 2,900 Stengelstraße 3,400 Wilhelm-Heinrich-Brücke 3,800 Betzenstraße 4,200 09.10.2015/ Seite 16

Eurodistrikt SaarMoselle Vertiefende Machbarkeitsstudie 2.4 Andere Form des ÖPNV mit eigener Fahrbahn (Busbahn-BHNS) Unter "Busbahn"/BHNS wird in der Regel eine Buslinienführung auf separater Trasse verstanden. Anwendungsbeispiele in Frankreich weisen häufig eine eigenständige Fahrbahn für den Busverkehr auf und ermöglichen damit eine höhere Qualität des Busverkehrs als Bussonderstreifen. Gelegentlich werden spezielle Fahrzeuge eingesetzt, die vom Design her Stadtbahnen nachempfunden sind. Die Abgrenzung zwischen separaten Busfahrbahnen für den Zweirichtungsverkehr und Bussonderstreifen ist jedoch fließend. Bussonderstreifen können ebenso mit Beschleunigungsmaßnahmen an LSA und Buskaps kombiniert werden und eine ähnliche Beförderungsqualität wie eine Busbahn im engeren Sinne aufweisen. Sie können bei Straßenräumen, die von ihrer Breite her keine Busbahn zulassen, auch in einer Richtung angelegt werden. Allgemein sind dazu zunächst zwei Dinge festzustellen: 1. Die Mitnutzung von DB-Gleisen schließt eine Busbahn aus. 2. Keine Variante kann vollständig als Busbahn im obigen Sinne trassiert werden. Zu 1.: Eine gemeinsame Trassierung von Eisenbahngleisen und Busfahrbahnen ist nach derzeitigen Erkenntnissen auf Grund der Unvereinbarkeit der baulichen Parameter und der Signaltechnik zwischen Bahn- und Busverkehr nicht möglich. Sie wird daher in dieser Studie nicht betrachtet und sollte auch für die Zukunft ausgeschlossen werden. Zu 2.: Da die für eine Busbahn erforderlichen Maße den Maßen der Stadtbahn ähneln, ist die Herstellung von Busbahnen in der Regel dort möglich, wo auch separate Gleiskörper möglich sind. Es gibt jedoch keine Variante, die einen durchgehend separaten Gleiskörper ermöglicht. Gemäß Aufgabenstellung wurde die ausgewählte Variante dahingehend geprüft, ob sie auch als Busbahn realisierbar ist. Da separate Bahnkörper nur abschnittsweise realisiert werden können, ist es aber auch für den Bus erforderlich, die Fahrbahn des allgemeinen Verkehrs mitzubenutzen. Ob ein solches System noch als "Busbahn" bezeichnet werden kann, oder als konventioneller Busverkehr mit abschnittsweisen Bussonderstreifen zu beschreiben ist, bleibt eine Frage der Systemdefinition. Zusammenfassung wesentlicher Merkmale der Variante Busbahn: Im französischen Abschnitt (RN 3) Busbahn nur abschnittsweise einseitig möglich; Alternative: abschnittsweise konventionelle Bussonderstreifen; Von Metzer Straße bis Heuduckstraße: Separate Busbahn möglich; Heuduckstraße bis Wilhelm-Heinrich-Brücke: Busbahn in Seitenlage oder Bussonderstreifen; Betzenstraße / Dudweiler Straße: Bussonderstreifen. 09.10.2015/ Seite 17