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Gutachten Eurodistrikt Grenzü. Stadtbahnerweiterung d Synthese de l'étude Teile1-4

TramTrain Studie mit Rosseltalbahn (Kleine Schleife) und Bisttalbahn (Große Schleife)

Eurodistrikt SaarMoselle Vertiefende Machbarkeitsstudie Ergebnisse Grobkostenschätzung Abschnitt Grobkosten (in Mio. EUR) Grobkosten (Mio. EUR/km) Forbach 34,6 7,9 Saarbrücken, gemeinsamer 1,8 7,0 Abschnitt Saarbrücken, restliche Abschnitte 67,6 11,0 Gesamt 102,8 9,6 Ergebnisse Busbahnanteil (einschließlich Bussonderstreifen) Rang Anteil Variante 1 81 % Stiring-Wendel West – Westspange 2 79 % Stiring-Wendel West – Luisenbrücke 3 78 % Friedhof – Westspange 78 % Folsterhöhe Süd – Westspange 5 77 % Kombi Tunnel / Folsterhöhe / ZF über Westspange 6 76 % Friedhof – Luisenbrücke 76 % Folsterhöhe Süd – Luisenbrücke 76 % Folsterhöhe Nord – Luisenbrücke 9 75 % Stiring-Wendel West – Wilhelm-Heinrich-Brücke 10 74 % Kombi Tunnel / Folsterhöhe / ZF über Luisenbrücke 11 73 % Folsterhöhe Nord – Westspange 73 % Folsterhöhe Nord – Wilhelm-Heinrich-Brücke 73 % Tunnel – Westspange … 40 38 % ZF-Werk Mitte Platz 41 bis 46: keine Busbahn möglich (DB-Strecke) Die zur vertieften Untersuchung ausgewählte Variante liegt hinsichtlich des realisierbaren Busbahnanteils mit 73 Prozent auf Platz 10. Die Unterschiede in der Spitzengruppe sind gering; zudem beruhen sie auf einer überschlägigen Einschätzung der einzelnen Abschnitte. In Abschnitten wie der Route Nationale in Forbach und Stiring-Wendel kann ein genauerer Anteil erst nach einer detaillierten Planung und Bürgerbeteiligung ermittelt werden. 09.10.2015/ Seite 18

Eurodistrikt SaarMoselle Vertiefende Machbarkeitsstudie 3 Teil 3 – Kleine Schleife und große Schleife Bei der Machbarkeitsuntersuchung der kleinen Schleife wurde von folgenden Grundlagen ausgegangen: - weitestgehend eingleisige Führung der Trasse (dort wo die Trassenführung außerhalb des Straßenraumes möglich ist), mit Einrichtung mehrerer Kreuzungsstellen zur Abwicklung des Betriebs und des vorgesehenen Takts; - Elektrifizierung der kompletten Strecke; - Einsatz von Zweisystemfahrzeugen, die sowohl mit 750 V Gleichstrom als auch mit 15 kV Wechselstrom betrieben werden können (Fahrzeuge wie derzeit bei der Stadtbahn Saar GmbH im Einsatz); - wo möglich vom Individualverkehr unabhängiger Gleiskörper, um Akzeptanz des Verkehrsmittels zu erhöhen und die Unabhängigkeit vom Individualverkehr zu erreichen; - Es wird davon ausgegangen, dass auf der Trasse zumindest in der Hauptverkehrszeit ein 15 Minuten Takt abgewickelt werden soll. 3.1 Beschreibung der Trasse der „kleinen Schleife“ Die als „kleine Schleife“ bezeichnete Stadtbahntrasse beginnt im Hauptbahnhof Saarbrücken und quert die Saar über die bestehende Eisenbahnbrücke im Bereich der Messe. Die Trasse verläuft weiter in südliche Richtung über Stiring – Wendel und Forbach und zweigt hinter Forbach in nordwestliche Richtung über die ehemalige Grubenbahn in Richtung Petite-Rosselle ab. In Großrosseln schließt die Trasse an die stillgelegte Trasse der DB AG Fürstenhausen – Warndt an. In Völklingen schleift die Trasse in die bestehende DB Strecke Rosseltalbahn ein und verläuft parallel zur Saar in östlicher Richtung, bis die Trasse wieder über die Eisenbahnüberführung in Richtung Saarbrücken Hauptbahnhof führt. Verlauf Trasse „kleine Schleife“ 09.10.2015/ Seite 19