Die Elektroindustrie in Ostdeutschland - Otto Brenner Shop

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Abbildung 8: Ost-West-Vergleich von Auslandsumsatz und Exportquote der ostdeutschen Elektroindustrie

1995–2006

1997, 2002 und 2005 wurden statistische Umstellungen vorgenommen; bis ausschließlich 2005 Ostdeutschland ohne West-Berlin

Quelle: Statistisches Bundesamt; eigene Berechnungen IMU-Institut

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Kapitel 3

Die WZ-30 Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen erreicht in der Elektroindustrie

die höchsten Steigerungsraten des Auslandsumsatzes. Die Exportquote der ostdeutschen Teilbranche

kletterte zwischen 1995 und 2004 von 16,4 % auf 54 %. Sie erreichte durch die Einbeziehung West-Berlins im Jahr

2006 nahezu die 60 % Marke. Bereits seit 2004 wird in dieser Abteilung hauptsächlich für das Ausland produziert.

Betrachtet man die Kurven der Exportquoten von Ost- und Westdeutschland, so ist im Westen ein Rückgang seit

1998 und eine Stagnation seit 2000 ersichtlich. Im Jahr 2000 erreichte die WZ-30 Ostdeutschlands das Niveau der

westdeutschen Exportquote.

Die WZ-31 Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung u. ä. zeigt einen deutlichen Anstieg des

Auslandsumsatzes. Dieser hat sich zwischen 1995 und 2004 von ca. 304 Mio. E auf 1.151 Mio. E erhöht. Die Teilbranchen

WZ-31.6 Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, a. n. g., WZ-31.2 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs-

und -schalteinrichtungen sowie WZ-31.1 Herstellung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren

leisteten mit je 300 Mio. E im Jahr 2004 jeweils ähnlich hohe Beiträge dazu. Die Exportquote ist in Ostdeutschland

bis zum Jahr 2000 kontinuierlich von 8,8 % in 1995 auf 24,0 % in 2000 gestiegen. Seitdem war sie bis 2004

leicht rückläufig. Erst mit der Einbeziehung West-Berlins stieg sie wieder an. In Westdeutschland ist die Exportquote

in Abteilung WZ-31 deutlich höher und weitgehend stetig von 33,3 % im Jahr 1995 auf 39,2 % im Jahr 2004 gestiegen.

Eine Annäherung der ostdeutschen Exportquote an das Westniveau zeigt sich in dieser Teilbranche nicht.

Als stark wachsende Abteilung der Elektroindustrie Ostdeutschlands hat sich in der WZ-32 Rundfunk- und Nachrichtentechnik

auch der Auslandsumsatz stark erhöht und ist gegenüber 1995 im Jahr 2004 um Faktor 14,4 sowie

im Jahr 2006 um Faktor 16,4 gewachsen. Der Anteil Ostdeutschlands am Auslandsumsatz der gesamtdeutschen

WZ-32 ist zwischen 1995 und 2004 von 2,6 % auf 9,8 % gestiegen. Im Jahr 2006 betrug er 10,7 %.

Während die Teilbranche Herstellung von elektronischen Bauelementen (WZ-32.1) ihren Auslandsumsatz ähnlich

dem der Abteilung WZ-32 steigerte, ist insbesondere der stark gestiegene Auslandsumsatz der Teilbranche WZ-

32.2 Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik auffällig, der sich zwischen 1995

und 2003 verdreißigfachte, nach Einbeziehung West-Berlins sogar mit Faktor 63 gegenüber 1995 stieg. Der Absolutwert

ist mit ca. 480 Mio. E im Jahr 2006 jedoch relativ gering.

Die Exportquote der Abteilung WZ-32 stieg von 25,6 % im Jahr 1995 auf 55,1 % im Jahr 2004 bzw. 46,7 % im Jahr

2006. Auffällig ist die stark schwankende Entwicklung der Exportquote dieser Abteilung. Die Teilbranchen weisen

sehr unterschiedliche Exportquoten auf. Die WZ-32.1 Herstellung von elektronischen Bauelementen steigerte ihre

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