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14 „Zu Hause müssen

14 „Zu Hause müssen wir jetzt gewinnen..” Akrobatisch, praktisch, gut: Pablo de Blasis. ROUVEN SCHRÖDER Monat-Projekts als Teil der rheinhessischen Einheit. Kein Wunder, denn er ist froh, wieder zu spielen, nachdem er in Istanbul kein Vertrauen bekam: „Die Abstimmung hat gut geklappt, ich bin ein Typ, der sich schnell integriert. Die anderen wissen, was für ein Typ ich bin und was für eine Karriere ich hatte. Die respektieren mich und ich respektiere sie. Wir müssen immer offen miteinander reden.“ Der Niederländer (81 Länderspiele, WM-Finale gespielt) durfte auch gleich 80 Minuten in Hannover ran (36 von 39 Pässen angekommen). Auf der Minus- Seite stand dabei der verschuldete Elfmeter: „Da darf ich nicht so hingehen. Das habe ich der Mannschaft auch schon in der Halbzeit gesagt.“ Auf der Plus-Seite sieht sein Trainer aber deutlich mehr in der Liste der Leistungen: „Mit dem Debüt von Nigel de Jong bin ich sehr zufrieden. Nach so wenigen Tagen ein sehr guter Auftritt. Er hat Erfahrung reingebracht und viele Räume zugelaufen, war anspielbar, wollte den Ball haben.“ Bereits beim Test gegen Borussia Mönchengladbach war aufgefallen, dass der 33-Jährige ein Typ ohne Bedenken, ein Spieler ohne Zittern, ein Leader ohne

Wiedersehen Inhalt 15 Zweifel ist. Er forderte den Ball, spielte feine Pässe. Jetzt muss er sich aber im Abstiegskampf beweisen, statt, wie in früheren Stationen, um Meisterschaften zu spielen: „Vielleicht wäre es mit 22, 23 eine andere Situation gewesen, aber mit 33 Jahren habe ich damit überhaupt kein Problem. Deswegen bin ich gekommen, deswegen hier. Heute war ein schwerer Tag aber wir müssen positiv bleiben mit der ganzen Mannschaft. Nächste Woche haben wir ein Heimspiel, da müssen die drei Punkte her.“ Drin das Ding: Yoshinori Muto macht sich ganz lang - der Ball von Abdou Diallo landet klar hinter der Linie. 25 In den 18 Bundesliga- Partien setzte 05-Coach Sandro Schwarz insgesamt 25 Spieler ein. Fabian Frei und Jairo gehören nicht mehr zum Kader. Dafür feierten Nigel de Jong und Anthony Ujah in Hannover ihre Saisonpremiere. Die meisten Bundesliga- Spiele bestritten Daniel Brosinski und Giulio Donati (beide 17). Im Kampf um die Punkte gegen den Blick nach unten soll auch seine Mentalität helfen – eine, die ihm auch ein Bad-Boy-Image eingehandelt hat: „Mein Bekanntenkreis weiß ohnehin ganz genau, was für ein Mensch ich wirklich bin. Ich bin total offen, immer fröhlich, mache viele Witze. Aber auf dem Platz bin ich einfach ein Tier. Das ist mein Stil, ich möchte immer gewinnen.“ Zum Gewinnen steht jetzt auch wieder der alte Bekannte Anthony Ujah bereit. Der 27-jährige Nigerianer verbessert bei seiner zweiten Mainzer Station die Optionen im Sturm – auch was die Spielsysteme betrifft. Ein weiterer Plus-Punkt für das Spiel gegen den VfB: Die Mainzer sind jetzt schwerer auszurechnen: Eine Spitze? Zwei Spitzen? Mit „Toni“ kann das Trainerteam einen echten Joker ziehen. „Es nervt wie die Sau, dass wir noch keinen Auswärtssieg haben“, so Schwarz in der Winterpause. Das hat Bestand, aber nun ist eben Heimspielzeit. Und das führt zur klaren Ansage von Sportvorstand Rouven Schröder: „Zu Hause müssen wir jetzt gewinnen“, damit es nach der Begegnung mit einem Blick auf die Tabelle heißt: „Punktgleich mit Stuttgart sein“. Das wäre dann der gewünschte Neustart in die Rückrunde – dafür sollten die Mainzer an der gleichen Stelle aufs spielerische Surfboard steigen, auf der sie die Pokalwelle im Dezember so bravourös geritten haben. Mit alter Leidenschaft und neuen Jungs an Bord!

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