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HOTEL Taverne-Bar SONNE MUSIK | DART | BOWLING ab sofort täglich geöffnet! 6500 LANDECK | TEL. 05442/62519 Erfolgreiches erstes Jahr Schützenkompanie Zams hielt Generalversammlung ab (aktiefi) Die gut besuchte Generalversammlung vergangenen Freitag zeigte wieder einmal, dass die Schützenkompanie Zams in der Gemeinde und innerhalb des Schützenviertels Oberland geschätzt ist. Obmann Markus Stubenböck konnte in seinem Rückblick eine positive Bilanz seines ersten Jahres als Obmann der Schützenkompanie ziehen. Seinen Ausführungen stellte Stubenböck voran, dass er gerne Obmann ist und das vor allem deshalb, weil die Zusammenarbeit aller Beteiligten (Hauptmann Hannes Rudig, Ausschuss und Kompanie) gut funktioniert. Besonders erwähnte er die aktive Mithilfe und Unterstützung von Alt-Obmann und Ehrenleutnant Dietmar Pinggera. Die Kompanie verfügt über 86 aktive Mitglieder (67 Schützen, 13 Jungschützen, vier Marketenderinnen, zwei Jungmarketenderinnen). Stubenböck berichtete von 45 Zusammenkünften im Jahr 2017. Als Höhepunkte nannte er die Andreas-Hofer-Gedenkfeier in Mantua, das Bezirksjungschützenfest in Zams, die Durchschlagsfeier der zweiten Röhre des Perjentunnels, das Talschaftsfest in Schönwies, die 50-Jahr-Feier der Venet Bergbahnen und die 20-Jahr-Feier des Seniorenzentrums Zams-Schönwies. 2018 steht wieder eine spannende Zeit mit tollen Ausrückungen und Aktivitäten bevor: Dazu zählen jedenfalls die Kirchtage in Zams und Kronburg (beide im September) sowie die Mitwirkung am Alpenregionstreffen der Schützen in Mayrhofen im Mai und am Regimentsschützenfest in der Imsterau im September. Hochmotiviert sieht man der dreitägigen Veranstaltung (Bezirksschützenfest und Bezirksnassleistungswettbewerb der Feuerwehr) im Juni entgegen, die von der Schützenkompanie Zams in Zusammenarbeit mit der FF Zams organisiert und durchgeführt wird. Hauptmann Hannes Rudig dankte für die gute Kameradschaft bei den Zusammenkünften und ergänzte Stubenböcks Rückblick mit einigen Zahlen: 2017 gab es zehn Vollausrückungen, und einmal rückte die Fahnenabordnung aus. Hinzu kamen drei Vollproben mit Waffenschulung. Apropos Waffen: Die Schützenkompanie Zams wurde im Vorjahr mit neuen Waffen ausgestattet, finanziert durch großzügige Zuwendungen von Spendern (Gemeinde Zams, Wirtschaftstreibende und private Personen). GUTE NACHWUCHSAR- BEIT. Der Bericht des Jungschützenbetreuers Armin Rudig belegt, dass in Zams bei den Schützen auch 2017 gute Nachwuchsarbeit geleistet wurde. Es ist dies eine Mischung aus Wettkampf, Geselligkeit und Persönlichkeitsbildung, die dafür sorgt, dass bei den Zammer Jungschützen nicht „nur“ Schützen, sondern auch hilfsbereite und verantwortungsbewusste Menschen herangebildet werden. Auf der Tagesordnung der Generalversammlung standen auch Ehrungen: Albert Rauch und Ferdinand Neurauter wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. EHRENGÄSTE. Unter den Ehrengästen befanden sich Pfarrer Herbert Traxl, Bgm. Siegmund Geiger und Alt-Bgm. Helmut Gstir. Aus dem Bereich des Schützenwesens waren Viertelkommandant Fritz Gastl, Talschaftskommandant Josef Gfall und Ehrenmajor Emmerich Steinwender anwesend. Viertelkommandant Gastl informierte, dass die in einem Reflexionsprozess entstandenen elf Leitmotive bereits beschlossene Sache sind. „Diese Leitmotive stellen nun die Weichen für die zukünftige Ausrichtung und Schwerpunktsetzung der Tiroler Schützen“, betonte Gastl und empfahl den Schützen, sich diese Richtungsweiser auf der Homepage des Bundes der Tiroler Schützenkompanien zu Gemüte zu führen. In diesem Zusammenhang äußerte er sich sorgenvoll in Richtung Kirche: „Es ist zu befürchten, dass es zur Zusammenlegung von Prozessionen kommen wird. Dadurch würde dieses Brauchtum wohl verschwinden.“ Markus Stubenböck, Fritz Gastl, Ferdinand Neurauter, Albert Rauch, Josef Gfall, Hannes Rudig und Siegmund Geiger (v. l.) RS-Foto: Tiefenbacher „Viele Schutzengel“ Land lässt Felswände südlich von Landeck genau untersuchen (dgh) Bgm. Wolfgang Jörg hat bei LH-Stv. Josef Geisler nochmals den Bau einer Straßengalerie an der L 76 urgiert. Das Land sagt eine nochmalige „genaue Untersuchung“ des Gebiets zu. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen, so viele Schutzengel hat man nicht immer, es handelt sich um ein großes Gefahrenpotenzial, es besteht dringender Handlungsbedarf“, sagt Bgm. Wolfgang Jörg. In einem Schreiben an LH-Stv. Josef Geisler betont er nochmals die Wichtigkeit der Verkehrsverbindung. Und: Es sei glücklichen Umständen zu verdanken, dass beim Felssturz am 11. Jänner keine Personen zu Schaden gekommen sind. Für die Stadtgemeinde Landeck ist „die Errichtung einer Galerie als einzig wirksame und langfristig sinnvollste Maßnahme“ anzusehen – Josef Geisler wird ersucht, die Forderung einer Galerie im Interesse der Sicherheit und des Wirtschaftsraums Landeck-Zams und Oberes Gericht zu unterstützen. LAND LÄSST UNTERSU- CHEN. LH-Stv. Josef Geisler sagt Untersuchungen zu: „Nach dem Felsabbruch vergangene Woche an der L 76 südlich der Landecker Stadteinfahrt und der damit verbundenen 14-stündigen Straßensperre und Umleitung über den Landecker Tunnel wird nun die Steinschlagsituation zwischen Landeck und Fließ neuerlich beurteilt.“ Auch auf der B180 Reschenstraße erfolgte nach dem letztjährigen Felssturz mit einem Todesopfer eine umfassende Grundlagenerhebung. Erkenntnisse aus den aktuellen Ereignissen werden nun eingearbeitet, im Frühsommer sollen die aktuellen Risikoeinschätzungen für beide Straßenverbindungen vorliegen. „Das Ergebnis dieser Beurteilungen wird die Grundlage für weitere Maßnahmen auf der Reschenstraße und der Landecker Straße sein“, erklärt Straßenbaureferent Geisler. „Ich weiß, der Schock sitzt tief und ich kann auch den Wunsch nach einer Galerie nachvollziehen. Wir schauen uns die Lage ganz genau an und werden dann entscheiden“, so Geisler. BISHERIGE MASSNAHMEN. Aufgrund der ausgeprägten Schieferung und dem hohen Zerlegungsgrad des Gesteins gab es in der Vergangenheit immer wieder Block- und Steinschlagereignisse zwischen Landeck und Fließ. 2014 bis 2016 wurden deshalb oberhalb der L 76 auf einer Strecke von sieben Kilometern umfangreiche Sicherungsarbeiten durchgeführt und Blocksicherungen, Felsvernetzungen und Steinschlagschutzzäune angebracht – Kosten: 1,5 Millionen Euro. „Die bisher gesetzten Sicherungsmaßnahmen an der L 76 haben sich bewährt. Die neuerliche genaue Untersuchung des Felsen wird zeigen, ob sich die Situation seit der letzten umfangreichen Beurteilung vor vier Jahren maßgeblich verändert hat“, führt Christian Molzer, Vorstand der Abteilung Verkehr und Straße aus. Eine seriöse Beurteilung der aktuellen Situation könne allerdings erst nach dem Winter erfolgen. Basis aller Maßnahmen im Landesstraßennetz seien fundierte Risikoeinschätzungen. RUNDSCHAU Seite 8 24./25. Jänner 2018

Einkommen rauf, Mieten runter Benedikt Lentsch will „Vollzeit-Landtagsabgeordneter“ sein (dgh) Die SPÖ tritt im Bezirk Landeck mit Bezirksobmann Benedikt Lentsch als Spitzenkandidat an. Themen sind Wohnen, Einkommen und generell Chancen in der Region. Erhält er ein Mandat, wird er sich „hauptberuflich“ dem Landtag und dem Bezirk widmen. Der 30-jährige SPÖ-Bezirksobmann aus Zams ist beruflich derzeit politischer Referent im SP-Landtagsklub. Erhält die SPÖ am 25. Februar 2 bis 3 Prozent mehr Stimmen als 2013, dann schafft er es als Sechster der Landesliste in den Landtag – und dieses Mandat wird er dann hauptberuflich ausüben. Aber auch inhaltlich will er überzeugen: Die SPÖ Tirol stehe für neue Möglichkeiten, konkret niedrigere Mieten, höhere Einkommen für Frauen oder hochwertige Arbeitsplätze in den Regionen. Lentsch fordert eine Wohnbauoffensive, für Landeck konkret 400 zusätzliche Wohnungen, die im gesamten Bezirk gebaut werden sollen. Die hochwertigen Arbeitsplätze, so der seit mehr als 30 Jahren politisch tätige Listendritte VBgm. Wolfgang Huter aus Fließ, sollen in Landeck durch die Auslagerung von Bundes- und Landesbehörden entstehen. KINDER UND ALTE MEN- SCHEN. Irmgard Fink aus Schönwies und dort Gemeinderätin, setzt sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein – sie fordert etwa die Ausweitung der Kinderbetreuungszeiten. Dem Fachkräftemangel will die Berufsschullehrerin mit einer Aufwertung der Lehre begegnen, wobei sie z. B. für den Gratis-Führerschein (B) für Lehrlinge ist. Monika Rotter aus Landeck, bestens bekannt als ehemalige Gemeinderätin, Lebenshilfe-Mitarbeiterin und nunmehriges „Herz“ des Martiniladens, setzt sich für die Pflege ein: In stationärer wie mobiler Form soll sie ausgebaut werden. Diesbezügliche Angebote solle es auch am Wochenende und in der Nacht geben. AN 2 000 HAUSTÜREN KLOPFEN. An der Spitze dieses bunten wie erfahrenen Teams steht Irmgard Fink, Benedikt Lentsch, Monika Rotter und Wolfgang Huter (v. l.) – 50 Prozent Frauen-/Männeranteil, 30 bis 63 Jahre alt und politisch erfahren. RS-Foto: Haueis Bezirksobmann Benedikt Lentsch. Viele Landecker sollen die Chance bekommen, ihn persönlich kennenzulernen: Er will in den nächsten Wochen an 2 000 Haustüren im Bezirk klopfen. Sein Ziel ist es, dass die Sozialdemokratie an Stimmen zulegt – 14,62 % waren es 2013 im Bezirk, 13,7 % im Land. 2 bis 3 Prozent mehr, und der Bezirk Landeck verfügt mit Lentsch über einen Vollzeit-Landtagsabgeordneten. NÜTZE DEINE FERIEN! Elisabeth Blanik # freudichtirol Auftakt. Start in die #LTW18 mit Elisabeth Blanik und Christian Kern 26. Jänner 2018 Congresspark Igls 17 Uhr 8-tägiger Intensivkurs SEMESTERKURS KURSBEGINN 09.02.2018 Größter Übungsplatz Modernster Fuhrpark Längste Erfahrung 24./25. Jänner 2018 Die neue SPÖ Tirol ist da! LANDECK · info@ff1.at · www.ff1.at · 05442 667 11 RUNDSCHAU Seite 9