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Kutzenberger liest Friedinger

Sein Roman „Friedinger“ hat eingeschlagen. Der gebürtige Oberösterreicher

beschäftigt sich wesentlich mit seiner Heimat.

„Ja, es stimmt wirklich, dass ich immer schon einmal ein

Buch schreiben wollte“, sagt Stefan Kutzenberger (47) im

Gespräch mit dem KURIER. „Ich habe mit 14 Jahren ein

Buch von einer Schriftstellerin gelesen, die 15 Jahre alt war.

Ich habe es in einer Bücherei ausgeborgt. Ich habe mir gedacht,

die kann das, das will ich auch machen. “

Warum hat es dann 30 Jahre bis zum ersten Roman gedauert?

„Ich habe eh ständig geschrieben, Friedinger ist eigentlich

mein vierter Roman. Ich habe aber gewusst, wenn ich das

Manuskript zu einem Verlag schicke, dass es nicht einmal

gelesen wird, da kann ich es gleich zum Altpapier geben.

Ich habe dann Literaturwissenschaft studiert und ich unterrichte

auch an der UniversitätLiteratur. Literatur war

immer mein Leben. Wenn ich geschrieben habe,

habe ich mir gedacht, ich werde schon einmal jemanden

kennenlernen, der mir weiterhelfen wird.

Aber ich habe niemanden kennengelernt. Es blieb

immer beim Traum, ich habe für die Schubladen

geschrieben.

Mit 45 habe ich mir gedacht, jetzt wird es schön

langsam lächerlich, worauf warte ich eigentlich?

Ich habe das Manuskript dann einfach blind zum

Deuticke-Verlag geschickt. Ab dann war es wie ein

Märchen. Zwei Wochen später hat mir der Verlag

zurückgeschrieben, dass sie das Manuskript nehmen.

Sie haben mir gesagt, die Chance, dass es

Foto: Deuticke

Kutzenberger liest Friedinger,

am 12. Oktober um 19:30 Uhr

im Schlosssaal Peuerbach.

Mit Musik von pt art Jazz Trio

Freier Eintritt!

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