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ChefHeads-Magazin #07/12

Das gedruckte ChefHeads-Magazin als ePaper zum nachlesen, erschienen im April 2012

Das gedruckte ChefHeads-Magazin als ePaper zum nachlesen, erschienen im April 2012

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Nr. 7 – Frühjahr 20<strong>12</strong> 6 Euro | 11 sFr www.chefheads.de<br />

<strong>ChefHeads</strong><br />

Das <strong>Magazin</strong> aus dem Club der Küchenchefs<br />

Charity-Dinner<br />

in der Hauptstadt<br />

Sterne über Berlin<br />

Weil Geschmack verbindet. <strong>ChefHeads</strong>


Schäfer-Shop 1/1


INHALT<br />

Liebe Leserin, lieber Leser,<br />

liebe Kolleginnen und Kollegen,<br />

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Foto: Lawrenz<br />

<strong>12</strong> | Italie<br />

14 | Royal Lamb<br />

Infor<br />

22 | Lamm<br />

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Viel Spaß beim Lesen wünschen die <strong>ChefHeads</strong>!<br />

<strong>ChefHeads</strong> – Club der Küchenchefs<br />

Am Lingenstock 42, 51515 Kürten-Biesfeld<br />

Tel.: 02207/704164, Fax: 02207/704165<br />

E-Mail: magazin@chefheads.eu<br />

V. i. S. d. P.: Guido Fritz<br />

Das <strong>ChefHeads</strong>-<strong>Magazin</strong> erscheint<br />

in der rhein&berg Verlagsges. mbH<br />

Konzeption, Layout & Redaktion:<br />

Werbeagentur LAWRENZ – Die Qualitäter,<br />

Großdresbach 5, 51491 Overath<br />

www.qualitaeter.de, Telefon 02204/768698<br />

Druck und Vertrieb:<br />

RASS GmbH & Co. KG,<br />

Höffenstr. 20–22, 51469 Bergisch Gladbach<br />

www.rass.de, Telefon 02202/29949-0<br />

chefheads Nr. 7 3


4 chefheads Nr. 7 | 1-20<strong>12</strong>


KOCHMOMENT<br />

Jeder sechste Deutsche<br />

urlaubt im Stammhotel<br />

16,8 Prozent aller Deutschen haben nach einer Umfrage<br />

des Reiseportals HolidayCheck.de ihr Stammhotel für den<br />

Urlaub bereits gefunden. Ob’s nur an Lage und Ausstattung<br />

des Feriendomizils liegt und welche Rolle die Hotelgastronomie<br />

für die Wahl spielt, wurde leider nicht gefragt.<br />

Für die große Mehrheit kommt jedoch nicht in Frage,<br />

immer wieder im gleichen Hotel zu buchen: 35,5 Prozent<br />

antworteten „Ich wechsle lieber immer ab!“<br />

Die Küche von Nils Henkel im Schlosshotel Lerbach in Bergisch<br />

Gladbach würde sich für Gourmets der ertsen kategorie<br />

mehr als anbieten – für die Wechselfraktion unter<br />

den Feinschmeckern bieten schon allein die Lerbacher<br />

Partnerhotels aus der Althoff-Collection ausgezeichnete<br />

Abwechslung für die nächsten Jahresurlaube.<br />

chefheads Nr. 7 | 1-20<strong>12</strong> 5


Weil Geschmack verbindet ...<br />

Guido Fritz<br />

Präsident & Gründer<br />

Telefon 02207/704164<br />

guido.fritz@chefheads.eu<br />

<strong>ChefHeads</strong>-Geschäftsstelle<br />

Am Lingenstock 42, 51515 Kürten-Biesfeld (bei Köln)<br />

www.chefheads.de<br />

info@chefheads.eu<br />

Dieter Müller<br />

Ehrenpräsident<br />

dieter.mueller@chefheads.eu<br />

Georg Maushagen<br />

Ehrenpräsident<br />

Telefon 0211/464748<br />

georg.maushagen@chefheads.eu<br />

Christopher Wilbrand<br />

Vizepräsident West<br />

Telefon 02202/977780<br />

christopher.wilbrand@chefheads.eu<br />

Heinz Otto Wehmann<br />

Vizepräsident Nord<br />

Telefon 040/883070030<br />

heinz.wehmann@chefheads.eu<br />

Dieter B. Schmidt<br />

Vizepräsident Mitte<br />

Telefon 0614/757170<br />

dieter-b.schmidt@chefheads.eu<br />

Ulrich Wüllenweber<br />

Vizepräsident Süd<br />

Telefon 0160/96900414<br />

uli.wuellenweber@chefheads.eu<br />

Peter Schärer, Landesbeauftragter Schweiz<br />

Executive Head-Chief<br />

Restaurant Kronenhalle, Zürich<br />

Telefon +41 4426/29900<br />

peter.schaerer@chefheads.ch<br />

Thomas M. Walkensteiner<br />

Landesbeauftragter Österreich<br />

Küchendirektor Hotel Schloss Fuschl<br />

Telefon +43 6229/2253–0<br />

thomas.m.walkensteiner@chefheads.at<br />

Unsere Premium-Partner:<br />

6 chefheads Nr. 7


MITGLIEDSCHAFT<br />

Gute Gründe, ChefHead zu sein!<br />

Als neue Mitglieder<br />

begrüßen wir herzlich:<br />

Gregor Marx<br />

AMIDA Restaurant<br />

Elberfelder Straße 221, 42781 Haan<br />

Thomas Sternbeck ETS Elektrotechnik Sternbeck<br />

Ginsterweg 6, 42799 Leichlingen<br />

Peter Metternich Naturmetzgerei Hennes<br />

Severinstraße 20, 50678 Köln<br />

Stephan Muus Restaurant Amtsrichter<br />

Amtsstraße 8, 37434 Gieboldehausen<br />

Christian Senff<br />

Parkstraße 9, 61331 Bad Nauheim<br />

Franz Axel Gruber Gruber's Restaurant<br />

Clever Straße 32, 50668 Köln<br />

José Antelo Jimenez<br />

El Borriquito<br />

Wielandstraße 6, 10625 Berlin<br />

Peter Olah<br />

V-Zug Partner Kochschule<br />

Bielefeld<br />

Marcel Attianese Restaurant Vintage GmbH<br />

Hahnenstraße 37, 50667 Köln<br />

Jörg Leschke Mühlhäuser Serviceteam GbR<br />

Feldstraße 5, 99974 Mühlhausen<br />

Grischa Savoca GALERIA Kaufhof GmbH<br />

Hohe Straße 41-53, 50667 Köln<br />

Elke Karsch<br />

Hotel Schnetzenburg<br />

Hauptstraße 116, 51399 Burscheid<br />

Hartmut Jabs<br />

Swiss Titan AG<br />

Sven Dörge Barbecue-Company-Berlin<br />

Berlin<br />

Marc Blestel<br />

Zucker Design<br />

Berlin<br />

Philipp Liebisch Wellnesshotel Seeschlößchen<br />

Buchwalder Straße 77, 01968 Senftenberg<br />

Dennis Mattern FACHWERK Restaurant<br />

Solinger Straße 1, 42799 Leichlingen<br />

In unserem Club der Küchenchefs finden die Entscheidungsträger der Küche<br />

schnelle Antworten auf die täglich steigenden Anforderungen eines immer anspruchsvoller<br />

werdenden „Publikums". Im deutschsprachigen Raum sind wir die<br />

erste Vereinigung, in der die „Sterne-Küche", die gehobene Hotellerie und die<br />

Gemeinschaftsverpflegung eine Symbiose bilden. Aufnahmekriterium für unsere<br />

Chefkochvereinigung ist: Sie sind Patron, Küchenchef, Sous-Chef, Pâtissier,<br />

Restaurantleiter, Sommelier, Konditor, Bäcker, Hoteldirektor oder F&B-Manager<br />

und haben Lust, Kontakte zu pflegen und Ihr Netzwerk aufzubauen.<br />

Über 300 Mitglieder im deutschsprachigen Raum (D / A / CH / L)<br />

nutzen bereits unser Netzwerk der Entscheidungsträger.<br />

✔ Plattform und Community im Internet für alle gastronomischen Bereiche<br />

✔ Förderung der Jugend und des Berufsnachwuchses<br />

✔ Kostenloser Bezug des <strong>ChefHeads</strong>-<strong>Magazin</strong>s<br />

✔ Spezialist für alle Betriebs- und Verpflegungssysteme<br />

✔ Kompetente Anlaufstelle für Fachauskünfte<br />

✔ Teilnahmemöglichkeit im Culinary-Team<br />

✔ Zusammenarbeit mit anderen Verbänden<br />

✔ Fort- und Weiterbildung bei Netzwerkpartnern<br />

✔ Teilnahme an Wettbewerben<br />

✔ Kontaktpflege zu Berufskollegen<br />

✔ Aktives Clubleben – regional und national<br />

✔ Teilnahme an Wettbewerben für die Köchejugend<br />

✔ Partner der Nahrungsmittelindustrie und der Küchentechnik<br />

✔ Veranstalter von Fach- und Studienreisen<br />

✔ Information über Messen und Ausstellungen<br />

✔ Veranstalter von Kochkunstwettbewerben<br />

✔ Ausrichter von Workshops zu Top-Themen<br />

✔ <strong>ChefHeads</strong> – Chefkoch-Online-Shop<br />

Ihr persönliches Willkommens-Präsent:<br />

eine hochwertige „<strong>ChefHeads</strong>"-Chefkochjacke<br />

mit Ihrem eingestickten Namen!<br />

Haben Sie Fragen zu den <strong>ChefHeads</strong>?<br />

Sprechen Sie uns einfach an.<br />

Telefon: 0 22 07 / 70 41 64<br />

E-Mail: info@chefheads.eu<br />

chefheads Nr. 7 7


DIE PRÄSIDENTEN-KOLUMNE<br />

Foto: Lawrenz<br />

Kompetenz-Zentrum<br />

Nun ist es soweit, am 1. Mai wird das<br />

erste Kompetenz-Zentrum der Chef-<br />

Heads eröffnet. In der Nähe von<br />

Köln, im Bergischen Land, nahe der<br />

<strong>ChefHeads</strong>-Geschäftsstelle werden<br />

die <strong>ChefHeads</strong> ihren Treffpunkt<br />

haben. Und das ist nur der Anfang:<br />

Weitere Kompetenz-Zentren sollenfolgen.<br />

Aber nicht nur Mitglieder sind hier herzlich willkommen,<br />

sondern auch Nichtmitglieder die sich für die Chef-<br />

Heads und für Kulinarik im Allgemeinen interessieren.<br />

Hauptaufgabe der Kompetenz-Zentren ist die Durchführung<br />

von Aus- und Weiterbildungsangeboten. Die als<br />

„Leuchttürme der Kulinarik" agierenden Kompetenz-<br />

Zentren entwickeln Leitprojekte, in denen fachliche Inhalte<br />

nach modernsten Methoden des Kompetenzerwerbs<br />

aufbereitet und anderen Kollegen zur Verfügung<br />

gestellt werden. Hiermit leisten die Kompetenz-<br />

Zentren einen wesentlichen Beitrag zur Aktualisierung<br />

und Qualitätsverbesserung von Aus- und Weiterbildung.<br />

Dabei gilt es, die vorhandenen Partner und deren Produkte<br />

und Infrastrukturen zu nutzen und entsprechend<br />

den neuen Anforderungen weiterzuentwickeln. Kompetenz-Zentren<br />

sollen aufeinander abgestimmte, aber unterschiedliche<br />

Schwerpunkte bilden und sich zu diesem<br />

Zweck mit Kooperationspartnern vernetzen.<br />

Aufgaben eines Kompetenzzentrums<br />

• Entwicklung und Erprobung<br />

• Integration neuer Technologien und Lebensmittel<br />

• Unterstützung beim Transfer dieser Angebote<br />

• Personalentwicklung<br />

• Karriereplanung / Beschäftigungsfähigkeit<br />

• Lebenslanges Lernen<br />

• Erprobung von Innovationen<br />

• Methodik / Didaktik / Mediennutzung<br />

• Technologien<br />

• Organisations- und Personalentwicklung<br />

Weitere Informationen über die Kompetenz-Zentren<br />

finden Sie auf unserer Homepage unter www.chef -<br />

heads.de oder schicken Sie uns eine Anfrage per E-Mail<br />

an info@chefheads.eu. Wir senden Ihnen dann umgehend<br />

eine Infobroschüre zu.<br />

Ihr Guido Fritz<br />

Gastronomiepreis<br />

für Claudia Stern<br />

Für ihre leidenschaftliche Schaffenskraft, ihre<br />

Kompetenz für Lebens- und Genussmittel und<br />

ihre Kreativität als Gastgeberin im Vintage erhielt<br />

Claudia Stern den Deutschen Gastronomiepreis<br />

2011 in der Kategorie „Food“.<br />

„Sie vereint kulinarisches Wissen<br />

mit der Schöpfung neuer kreativer<br />

Produkt- und Erlebniswelten. Mit<br />

ihrer ausgeprägten Kommunikationsfähigkeit<br />

bringt sie immer wieder<br />

näher: ‚Genuss ist erlernbar’“,<br />

so lautete die Begründung der Jury.<br />

Schließlich biete das „Vintage“ mehr als ein Restaurant:<br />

„Einen Weinhandel, eine Genuss-Schule und die eigene<br />

Gourmet-Marke ‚Köln ist ein Genuss‘, dazu der Cateringservice<br />

und die kulturellen Veranstaltungen, die Claudia<br />

Stern ausrichtet – all das zeigt die Bandbreite unserer<br />

Preisträgerin.“ Alles in allem habe Claudia Stern mit ihrem<br />

Gastronomiekonzept eine kreative Genuss- und Kommunikationswelt<br />

rund um Wein, Feinkost und raffinierte<br />

Küche geschaffen, so Helmut Rehmsen, der Moderator<br />

der Preisverleihung. www.warsteiner-preis.de<br />

Weltrekord mit<br />

100 Sterneköchen<br />

Zur „Nacht der Sterne“ sollten mindestens 50<br />

Sterneköche kommen, um einen neuen Rekord<br />

aufzustellen – es wurden über 100.<br />

Aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und aus Spanien<br />

waren die mit einem, zwei oder sogar drei Sternen<br />

ausgezeichneten Kollegen nach Stuttgart gekommen<br />

und somit dem Aufruf des Matthaes Verlag mit der<br />

AHGZ gefolgt. Die Festgesellschaft von mehr als 500<br />

geladenen Gästen verköstigte das Team von Sternekoch<br />

Rolf Straubinger von Burg Staufeneck an neun Kochstationen.<br />

Foto: Vintage<br />

8 chefheads Nr. 7


CLUB<br />

Markus Haxter „Meilleur Ouvrier“<br />

Im Rahmen der „Internationalen Grüne Woche“ in<br />

Berlin wurde <strong>ChefHeads</strong>-Mitglied Markus Haxter<br />

zum „World-Toques / Euro-Toques Meilleur Ouvrier“<br />

mit der Medaille in Gold am Bande der Farben<br />

Deutschlands ausgezeichnet.<br />

Damit gehört Haxter als erster in Nordrhein-Westfalen<br />

nun zu diesen als „Beste seiner Handwerkskunst“ ausgezeichneten.<br />

Die Einfachheit und Kreativität seiner Gerichte<br />

sowie sein Kochen auf qualitativ höchstem Niveau<br />

über Jahre waren Anlass der Auszeichnung, die Euro-<br />

Toques President Deutschland Ernst-Ulrich W. Schassberger<br />

persönlich vornahm. www.eurotoques.de<br />

Foto: Privat<br />

Kirberg catert für Daniel Brühl<br />

Kleines Essen für eine große Menge Leute: Beim<br />

Thema „Tapas“ arbeiten Kirberg Catering und Daniel<br />

Brühls Berliner „Bar Raval“ bundesweit zusammen.<br />

Kirberg Catering-Gründerin Jutta Kirberg und Daniel Brühl<br />

wissen, dass kaum eine Küche so perfekt für Fingerfood<br />

und Caterings geeignet ist wie spanische Tapas. Bei größeren<br />

Veranstaltungen ab 150 Personen arbeiten die<br />

beiden Partner ab sofort bundesweit zusammen. Von<br />

Pinxto mit drei Arten Tortilla über Montadito mit Lomo<br />

Ibérico und Salmorejo sowie vielen anderen Köstlichkeiten<br />

bietet Kirberg Catering die ganze Vielfalt authentischer<br />

Tapas-Spezialitäten aus erster Hand. Schließlich<br />

gilt der in Barcelona geborene Daniel Brühl als versierter<br />

Kenner des raffinierten Fingerfoods von der Iberischen<br />

Halbinsel.<br />

„Die Kunst guten Caterings besteht darin, den Gästen ein<br />

echtes gastronomisches Erlebnis zu bieten“, so Kirberg-<br />

Geschäftsführer und <strong>ChefHeads</strong>-Mitglied Volker Beuchert.<br />

„Dafür müssen viele Gerichte an die Anforderungen<br />

eines Events erst angepasst werden. Bei Tapas ist<br />

das nicht der Fall: Tapas sind per se Fingerfood, bedürfen<br />

von daher kaum einer Veränderung und sind deswegen<br />

immer sehr authentisch. www.kirberg-catering.de<br />

Gesprächs- oder Geschmackssache<br />

Topköche aus der ganzen Welt schätzen die Koppert<br />

Cress Spezialitäten und Kressen aufgrund ihres<br />

Geschmacks und der Farben sowie ihrer dekorativen<br />

Einsatzmöglichkeiten.<br />

Entdecken Sie auf unserer Homepage Rezepte zum<br />

Nachkochen und lernen Sie unsere zukunftsorientierte<br />

Produktion kennen.<br />

Tel: +31 174 24 28 19 • Fax: +31 174 28 32 52<br />

info@koppertcress.com • www.koppertcress.com<br />

chefheads Nr. 7 9


CLUB<br />

Ulli Wüllenweber (gr. Bild re.) hatte den Kontakt zu José Antelo Jimenez (Mitte) und seinem El-Borriquito-Team hergestellt, das<br />

Ellis Paustenbach, Christopher Wilbrand, Claudia Kömpel, Sylvia Paul und Dieter B. Schmidt (v. o. n. u.) begeisterte.<br />

Get together der <strong>ChefHeads</strong> im „kleinen Eselchen“<br />

Der eigentliche Höhepunkt des Abends hätte eigentlich<br />

die Überreichung der Mitgliedsurkunde an Neu-Chef-<br />

Head José Antelo Jimenez werden sollen. Doch der spanische<br />

Gastronom sorgte beim Get together der Köche<br />

in Berlin dafür, dass der formale Akt weit in den Schatten<br />

gestellt wurde.<br />

Das „El Borriquito“ in der Wielandstraße gehört zu den ersten<br />

spanischen Adressen der Hauptstadt: Seit 1972 werden dort<br />

original spanische Spezialitäten in gemütlicher Atmosphäre serviert:<br />

hervorragende Fisch- und Fleischgerichte, köstliche Tapas<br />

und Paellas sowie täglich frische Fische und Muscheln. Kein<br />

Wunder, dass sich die Mitglieder das Lokal als Treffpunkt ausgesucht<br />

hatten und bei vorzüglichen Weinen sowie Livemusik und<br />

spanischer Folklore bis in die Morgenstunden ausgelassen feierten.<br />

Und José Antelo Jimenez zählt seit diesem Abend auch<br />

offziziell zu den über 300 <strong>ChefHeads</strong>. www.el-borriquito.de<br />

Eine besonders schöne Überraschung<br />

für Stiftung KinderHerz-Vorstand<br />

Sylvia Paul: Michael Volkmar<br />

überbrachte Grüße seines Chefs, der<br />

bedauerte, nicht persönlich am<br />

„SternSchnuppern“ teilnehmen zu<br />

können – und einen Spendenscheck<br />

der Hogasta – Hotel- und Gaststättenbetriebe<br />

in Xanten über 500 Euro!<br />

10 chefheads Nr. 7


CLUB<br />

Degustationsabend mit feinsten Produkten<br />

Herbert Zehetner war in seinem Element: Wenn es<br />

darum geht, die Vorzüge der Veronelli-Olivenöle charmant<br />

mit harten Fakten und feinen Aromen an die<br />

Gourmets zu bringen, ist dem Österreicher kein Weg<br />

zu weit.<br />

„Olivenöl trifft Weine und Saft-Cuvées“ war der Abend überschrieben,<br />

bei dem sich die Produktpartner des <strong>ChefHeads</strong>-<br />

Charityabends im Grand Hotel Esplanade vorstellen konnten.<br />

Im Rahmen einer dreiteiligen Speisenfolge samt Aperitif<br />

konnten die Gäste die unterschiedlichen Kombinationen von<br />

Speisen mit den diversen Veronelli-Ölen probieren. So war<br />

die Frage zu klären, welches Öl optimal mit Schmortomaten,<br />

Mozzarella und Basilikum harmoniert. Beim Saibling, pochiert<br />

mit Pak Choi, machte zudem die Frage des begleitenden Weines<br />

die Wahl schwer: einem 2010er Riesling „Heerkretz“ vom<br />

Weingut Peth-Wetz aus Rehinhessen wurde der 2010er<br />

Riesling Kabinett trocken des Weinguts Villa Hochdörffer aus<br />

der Pfalz gegenübergestellt. <strong>ChefHeads</strong>-Partner Frutinha<br />

lieferte zudem Mangomark für das Dessert, Braufactum besondere<br />

Biere und Perger die Saft-Cuvées als alkoholfreie Alternative<br />

zu den Weinen.<br />

Yvonne Fuchs präsentierte Weine der Villa Hochdörffer zu<br />

den Olivenöl-Probierportionen.<br />

INNOVATIVE SCHWEIZER PRODUKTE<br />

AUF HOCHSTEM NIVEAU.<br />

Das Geheimnis der LUMA D.A.C besteht in einer Kombination<br />

aus einer langsamen, traditionellen Reifung<br />

am Knochen (56 Tage) und der Verfeinerung durch unseren<br />

speziellen Edelschimmelpilz. Diese Veredelung führt<br />

zu noch zarterem Fleisch und der unverkennbaren nussigen<br />

LUMA-Geschmacksnote.<br />

Um den hohen Ansprüchen unserer Kunden gerecht<br />

zu werden, legt die LUMA D.A.C den Grundstein ihrer exklusiven<br />

Produkte bereits bei der aufwendigen Selektion<br />

der heimischen Tiere. Unsere Homepage: www.lumabeef.ch<br />

Exklusiv erhältlich bei Otto Gourmet<br />

chefheads Nr. 7 11


TERMINE<br />

Str<br />

Stern<br />

tetr<br />

Schnuppern<br />

Sh<br />

hupp<br />

npp<br />

pe<br />

n<br />

INTERNORGA<br />

Hamburg<br />

09.03.20<strong>12</strong> - 14.03.20<strong>12</strong><br />

Gastro_Tek Kalkar<br />

Kalkar<br />

27.03.20<strong>12</strong> - 28.03.20<strong>12</strong><br />

barzone<br />

Köln<br />

21.05.20<strong>12</strong> - 22.05.20<strong>12</strong><br />

HOGATEC<br />

Essen<br />

02.09.20<strong>12</strong> - 05.09.20<strong>12</strong><br />

InterCool<br />

Düsseldorf<br />

23.09.20<strong>12</strong> - 25.09.20<strong>12</strong><br />

inoga<br />

Erfurt<br />

06.10.20<strong>12</strong> - 09.10.20<strong>12</strong><br />

GastRo<br />

Rostock<br />

04.11.20<strong>12</strong> - 07.11.20<strong>12</strong><br />

Kul't'inaria<br />

Passau<br />

09.11.20<strong>12</strong> - 11.11.20<strong>12</strong><br />

Jetzt anmelden!<br />

Wir laden Sie als Kollegen herzlich ein, neben Schirmherr<br />

und Kochlegende Dieter Müller sowie dem Odenthaler<br />

Sternekoch Christopher Wilbrand Gastkoch bei diesem außergewöhnlichen<br />

Event zu sein: Der Vorplatz des Altenberger<br />

Doms bietet von 11 bis 20 Uhr die würdevolle<br />

Kulisse für die Freiluft-Veranstaltung, auf der die Gäste<br />

von Zelt zu Zelt schlendern und sich aus allen angebotenen<br />

Speisen und feinen Weinen ihr Gourmet-Menü selbst<br />

zusammenstellen können. Die Premiere des „Stern-<br />

Schnupperns in Altenberg“ im vergangenen Jahr wurde<br />

von Teilnehmern und Gästen gleichermaßen außerordentlich<br />

positiv aufgenommen.<br />

Stellen Sie Ihr Hotel oder Restaurant einem breiten<br />

Publikum von Gourmets vor. Zeigen Sie den interessierten<br />

Besuchern Ihr gastronomisches Können. Bringen Sie<br />

Ihren Sommelier oder Winzer des Vertrauens mit in Ihr<br />

Zelt und präsentieren begleitende Weine zu Ihren Genüssen.<br />

Bewerben Sie sich jetzt für die Teilnahme. Alle Bedingungen,<br />

Preise und unsere Leistungen als<br />

Veranstalter entnehmen Sie bitte den folgenden Seiten.<br />

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2011.<br />

<strong>12</strong> chefheads Nr. 7


TERMINE<br />

3. Juni 20<strong>12</strong> Das Gourmet-Festival in Odenthal-Altenberg<br />

mit Unterstützung des Verschönerungs- und Kulturverein Altenberg e. V.<br />

Mehrere tausend Besucher genossen im letzten<br />

Jahr ausgezeichnetes Essen, edle Weine – und<br />

den strahlenden Sonnenschein in Altenberg.<br />

Schlemmen vor der Kulisse des Altenberger Doms<br />

Das Gourmet-Festival „SternSchnuppern“ findet am Sonntag,<br />

den 3. Juni 20<strong>12</strong> in 51519 Odenthal-Altenberg (bei Köln)<br />

statt. Ausrichter des Events sind die <strong>ChefHeads</strong> – Club der Küchenchefs.<br />

Drei-Sternekoch Dieter Müller garantiert als Schirmherr<br />

dieses Events für eine hochkarätige, kulinarische Veranstaltung.<br />

Das „SternSchnuppern“ beginnt um 11 Uhr und endet um<br />

19 Uhr. Wir kalkulieren wie bei der Premiere 2011 mit etwa<br />

5.000 Besuchern. Die durch die touristisch hervorragend ausgebaute<br />

Infrastruktur um den Altenberger Dom garantiert ausreichende<br />

Parkmöglichkeiten und eine optimale Anfahrtsbeschilderung<br />

bereits ab der Autobahnausfahrt.<br />

Zum „SternSchnuppern in Altenberg“ werden zehn bis 15 Pagodenzelte<br />

an namhafte Köche aus der Gourmet- und der Sterneküche<br />

vermietet. So werden in dem „Freiluft-Restaurant“ an<br />

der Seite des Altenberger Doms Köstlichkeiten der gehobenen<br />

Küche bereits schon ab 5 Euro zum Kosten erhältlich sein. Zusätzlich<br />

bieten wir die Möglichkeit, kleine Zelte an Partner aus<br />

der Lebensmittelbranche (hochwertiges Olivenöl; Winzer; Confiserie;<br />

Kochbücher) zu vermieten.<br />

Die Köche der teilnehmenden Häuser können ihre Winzer<br />

oder ihren Sommelier mit in ihre Zelte nehmen, um ihren Gästen<br />

auch einen zu den Speisen korrespondierenden Wein und/oder<br />

einen Sekt oder Champagner anbieten zu können. Die <strong>ChefHeads</strong><br />

sorgen neben der allgemeinen Planung bei diesem Event für<br />

eine angemessene mediale Werbung vor und Berichterstattung<br />

nach diesem Ereignis. Zelte in Größen von 3 x 3 bis 6 x 6Meter<br />

können gebucht werden. Alle Preise und Voraussetzungen zur<br />

Teilnahme finden Sie im Internet unter www.chefheads.de<br />

chefheads Nr. 7 13


STERNSCHNUPPERN<br />

Berliner zeigten<br />

Herz für Kinder<br />

Zum SternSchnuppern zu Gunsten der Stiftung KinderHerz<br />

versammelten die <strong>ChefHeads</strong> zwölf Sterneköche<br />

im Grand Hotel Esplanade Berlin<br />

14 chefheads Nr. 7


Zeigten ein Herz für Kinder und viel Leidenschaft für ausgezeichnete Kochkunst:<br />

die Teilnehmer des SternSchnupperns in Berlin mit Moderatorin Katja Bienert.<br />

Zuckerbäcker Georg Maushagen hatte ein extragroßes Zuckerherz mitgebracht, das –<br />

unterschrieben von den Starköchen – für den guten Zweck versteigert wurde.<br />

chefheads Nr. 7 15


Stern<br />

Schnuppern<br />

Zwölf Sterneköche, ein Zuckerbäcker, eine Knusperfee<br />

und eine echte Königin hatten die <strong>ChefHeads</strong>, der Club<br />

der Küchenchefs, beim SternSchnuppern in Berlin am<br />

23. Januar versammelt. Rund 200 Gäste konnte <strong>ChefHeads</strong>-<br />

Präsident Guido Fritz bei der Premiere im Grand Hotel Esplanade<br />

Berlin begrüßen. Für das Walking Dinner waren die großen Veranstaltungssäle<br />

des Hotels sowie der Wintergarten festlich geschmückt.<br />

An den Livecooking-Stationen wurde genüsslich<br />

gebrutzelt, gefachsimpelt – und natürchlich verkostet. Der Erlös<br />

des SternSchnupperns geht an die Stiftung KinderHerz, die dieses<br />

Mal Forschungsprojekte am Kinderherzzentrum der Charité<br />

von Prof. Felix Berger unterstützen will.<br />

SternSchnuppern ist eine Reihe von Gourmet-Veranstaltungen,<br />

die die Schwellenangst vor der Sterneküche abbauen<br />

möchte. Die Besucher können sich jeweils frei zwischen den<br />

Livecooking-Stationen bewegen, den Kochstars bei der Arbeit<br />

zusehen, mit ihnen ins Gespräch kommen und natürlich deren<br />

Gerichte probieren. Im Grand Hotel Esplanade Berlin präsentierten<br />

sich so neben Kochlegende und <strong>ChefHeads</strong>-Ehrenpräsident<br />

Dieter Müller die Berliner Sterneköche Christian Lohse (Fischers<br />

Fritz**), Hans-Peter Wodarz (Palazzo), Matthias Diether (first<br />

floor*), Thomas Kammeier (Hugos Restaurant*) und der „Koch<br />

des Jahres Sebastian Frank (Horvath*). Als Gastköche waren<br />

zudem aus Köln Hans Horberth (La Vision**), Christopher Wilbrand<br />

aus dem Hotel-restaurant „Zur Post“* in Odenthal, Herbert<br />

Brockel aus Erftstadt (Husarenquartier*) sowie Joachim Kaiser<br />

(Wirtshaus Meyers Keller* in Nördlingen) und Heinz O. Wehmann<br />

(Landhaus Scherrer*, Hamburg) in Berlin mit dabei. Für die begleitenden<br />

Weine sorgten mit der Villa Hochdörffer und dem<br />

Weingut Peth-Wetz zwei deutsche Topadressen. Begehrtes Fotoobjekt:<br />

Mit Anna Hochdörffer schenkte die pfälzische Weinkönigin<br />

höchstpersönlich beste Gewächse aus der Pfalz an die<br />

16 chefheads Nr. 7


STERNSCHNUPPERN<br />

Dreisterne-Koch Dieter Müller (Bild links mit „Frau Gaumenrausch“<br />

Modjgan Eickhoff-Goudarzi) als Ehrenpräsident,<br />

Gesicht der Stiftung KinderHerz und – zum Glück für<br />

die Gäste – als Teilnehmer des SternSchnupperns mit<br />

„Gebratener Jakobsmuschel mit Avocadoconfit, Karotten-<br />

Vanillekompott und Portwein-Trüffelcreme“ (linke Seite).<br />

Prof. Felix Berger vom Kinderherzzentrum der Charité<br />

konnte sich auch auf den Aufsteiger des Jahres freuen:<br />

Hans Horberth kredenzte „Kabeljau im Gewürzjoghurt mit<br />

schwarzen Linsen“ (Bild rechts).<br />

Gäste aus. Der Düsseldorfer Zuckerbäcker Georg Maushagen<br />

sorgte mit einem Herz aus Zucker mit Hibiskusblütenschaum für<br />

den süßen Abschluss des Abends. Martina Kömpel, die „Knusperfee“<br />

aus Paris. Zusätzliche Spenden erbrachte die Versteigerung<br />

von attraktiven Andenken, so eines großen Zuckerherzes<br />

von Zuckerbäcker Georg Maushagen und ein Gemälde aus der<br />

Hand von Udo Lindenberg. Speziell für die Veranstaltung hatte<br />

auch die Bergisch Gladbacher Künstlerin Ellis Paustenbach zum<br />

Pinsel gegriffen und ihre Werke für den guten Zweck zur Verfügung<br />

gestellt.<br />

„Eine ganz und gar gelungene Veranstaltung“, resümierte<br />

<strong>ChefHeads</strong>-Präsident Guido Fritz: „Unsere Gäste waren vom<br />

Essen begeistert, niemand musste lange anstehen und das<br />

Showprogramm, das Hans-Peter Wodarz organisiert hatte, hat<br />

alle sprichwörtlich von den Stühlen gerissen!“ Ob und wenn ja<br />

wo das SternSchnuppern im nächsten Jahr in Berlin wiederholt<br />

wird, steht noch nicht fest. Fixiert hingegen ist der Termin für<br />

das kommende SternSchnuppern unter freiem Himmel: Am 3.<br />

Juni soll der große Erfolg des Vorjahres in Altenberg bei Köln wiederholt<br />

werden. Dort hatten mehrere tausend Besucher das<br />

SternSchnuppern 2011 besucht. Die genaue Spendensumme<br />

chefheads Nr. 7 17


TITEL<br />

steht noch nicht endgültig fest, wird aber zeitnah bekannt gegeben.<br />

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Mattias Diether (mit Ehefrau Vorname sowie Vorname Name und Vorname<br />

name, rechts) aus dem „first floor“ im Hotel Palace in Berlin hatte eine „Gänseleber-Milchschnitte<br />

mit Marmelade von Clementinen“ für die Gala-Gäste<br />

vorbereitet.<br />

18 chefheads Nr. 7


Von den ausgezeichneten weißen und roten Gewächsen<br />

der Villa Hochdörffer zeigte sich nicht nur Schauspielerin<br />

Michaela Schaffrath (Bildmitte) begeistert. Die amtierende<br />

Pfälzer Weinkönigin Anna Katharina Hochdörfer<br />

und ihr Bruder Martin konnten viele neue Freunde für die<br />

das Weingut an der Südlichen Weinstraße gewinnen.<br />

Edle Tropfen, Stars<br />

und eine echte Königin<br />

„Mit dem Löffel bitte einmal von unten bis oben durch!“ –<br />

Marco Müllers Glas mit „über Heu geräucherter Atlantik-<br />

Garnele, Vichy-Macadamianuss, Staudensellerie und gegrilltem<br />

Kürbis“ war ein Gaumenschmaus. Aus der Berliner<br />

Weinbar Rutz hatte der Sternekoch Vorname Name und<br />

Vorname Name (rechts) zur Unterstützung mitgebracht.<br />

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Mit Großem kennt sich Werner Pausenbach (links) aus: Die<br />

„Big Bottle“ fasst mindestens drei Liter. Kleinere Gebinde<br />

mit ausgezeichnetem Inhalt schenkten Christian und Vorname<br />

Peth vom Weingut Peth-Wetz in Bermersheim aus.<br />

chefheads Nr. 7 19


Für das „Filet vom bergischen Bachsaibling auf<br />

Mango-Limettenchutney mit Fenchelcrunch und<br />

Koriander-Aufguss“ von Christopher Wilbrand<br />

aus dem „Hotel-Restaurant Zur Post“ in Odenthal<br />

(Bildmitte mit Stefan Madeheim, links)<br />

hätte sich sogar das Anstellen gelohnt –<br />

Wartezeiten an den Livecooking-Stationen<br />

gab es in Berlin aber nie.<br />

Rheinländer in der Hauptstadt: Wolfgang Bosbach MdB (Bild<br />

oben, 2. v. r.) konnte mit Guido Fritz, Dieter Müller und<br />

Christopher Wilbrand drei <strong>ChefHeads</strong> aus seinem<br />

rheinisch-bergischen Wahlkreis in Berlin begrüßen.<br />

Während die Berliner auf ein erneutes Stern-<br />

Schnuppern in der Stadt noch etwas warten<br />

müssen, kann sich der Bergisch Gladbacher Bosbach<br />

auf das Open-Air der Gourmetreihe bereits in<br />

wenigen Wochen freuen: Am 3. Juni 20<strong>12</strong> werden vor<br />

dem Altenberger Dom wieder die Pagodenzelte für die<br />

Spitzenköche der <strong>ChefHeads</strong> aufgeschlagen.<br />

Aktuelle Infos unter www.sernschnuppern.com<br />

20 chefheads Nr. 7


STERNSCHNUPPERN<br />

Nicht nur optisch ein Gedicht: sein „Eifeler Reh<br />

auf Schokoladeningwerjus“ richtete Herbert<br />

Brockel (Husarenquartier, Erftstadt) mit einem<br />

Türmchen von Sellerie und Rotkohl sowie einer<br />

glasierten Marone an (links).<br />

Unterstützung bei der Zubereitung der krossen Vierländer-Ente<br />

(serviert mit Grünkohl, Batatenpüree, Cranberries-Eis und Orangen-<br />

Pfeffer-Sauce) erhielt Heinz O. Wehmann (rechts) vom Bochumer<br />

Daniel Birkner (Mitte). Aus dem Hamburger Landhaus Scherrer hatte<br />

Wehmann Vorname Name mit nach Berlin gebracht.<br />

chefheads Nr. 7 21


PRODUKTE<br />

Ein Entrecôte vom Holkohlegrill,<br />

zubereitet vom „Koch<br />

des Jahres“ Sebastian Frank.<br />

Der Küchenchef des Horvath<br />

in Berlin arrangierte seine<br />

Komposition mit Röstgemüse,<br />

Röstzwiebel-Emulsion<br />

und Lángos (Bilder oben).<br />

Joachim Kaiser (rechts) aus dem Wirtshaus<br />

Meyers Keller in Nördlingen servierte ein<br />

Senfrisotto mit geschmolzener Gänseleber<br />

auf Crème vom schwarzen Knoblauch<br />

mit Pfefferkrokant und Waldpilzsorbet<br />

und mariniertem Ganny-Smith.<br />

Spaß daran hatte offensichtlich<br />

nicht nur Souschef Vorname Name<br />

sondern auch Christoph<br />

Schulte-Vieting vom<br />

Culinary-Team (links).<br />

22 chefheads Nr. 7


PRODUKTE<br />

Aus der PALAZZO-Küche: Gesottene und<br />

geröstete Entenkeule, Dôme von Rosevalkartoffeln,<br />

Spreewaldsauerkraut und<br />

Vichy-Karotten mit Teekorinthenjus.<br />

chefheads Nr. 7 23


STERNSCHNUPPERN<br />

Ragout vom Hirschkalb, Herz, Schulter,<br />

Apfel, gebackene Zwiebel und Mole (links)<br />

brachte Thomas Kammeier von Hugos<br />

Restaurant im InterContinental in Berlin mit.<br />

Gastronomisches Duett: Hans-Peter Wodarz<br />

und Christian Lohse (kleines Foto oben rechts),<br />

der für die PALAZZO-Crew ein Rezept für „Filet<br />

vom Kabeljau in Aromaten gedämpft mit geschmolzenem<br />

Spitzkohl und Crème von grünem<br />

Thaicurry“ (Foto rechts) beisteuerte.<br />

24 chefheads Nr. 7


Stellvertretend für die vielen Chef-<br />

Heads, die im Hintergrund zum<br />

Gelingen des Abends beigetragen<br />

haben, herzte Christopher Wilbrand<br />

Mo Eickhoff-Goudarzi (oben).<br />

Helfende Hände: Culinary-Team & Friends<br />

Damit bei den Kochstars im Scheinwerferlicht alles<br />

pannenfrei lief, sorgten die Mitglieder des Culinary-<br />

Teams im Hintergrund des SternSchnupperns.<br />

Im Team von Leiter Thomas Jaumann waren in Berlin aktiv:<br />

Michael Volkmar, David Kikillus, Julian Doncaster, Michael Sobota,<br />

Christoph Schulte-Vieting, André Siegmann, Dieter B.<br />

Schmidt, Kevin Kohlhardt, Tim Brodersen, Daniel Birkner, Markus<br />

Haxter, Gregor Marx, Hannes Graurock, Daniel Schnackenberg,<br />

Stefan Madeheim und Vizepräsident Ulrich Wüllenweber.<br />

Hier wäre es schön, wenn der eine oder andere des Culinary-<br />

Teams zitiert werden könnte – im Sinne von „Toll, dem Kollegen<br />

XY über die Schulter schauen zu können – Treffen &<br />

Zusammenhalt inkl. dem „Bierchen danach!“<br />

Esplanade-Küchenchef Rene Scheike (links)<br />

überlies Thomas Jaumann und seinem Team die<br />

Herdplatten im Grandhotel. Den Überblick über<br />

die Reservierungsliste behielt derweil Anja<br />

Möcklinghoff, unterstützt von Cornelia Graurock.<br />

chefheads Nr. 7 25


PALAZZO-SHOW<br />

Showtime!<br />

26 chefheads Nr. 7 | 1-20<strong>12</strong>


VERSTEIGERUNG<br />

Gebote für den guten Zweck<br />

Ein riesengroßes Zuckerherz, signierte Herz-Schirme<br />

sowie Gutscheine und Kunstwerke von Ellis Paustenbach<br />

und Udo Lindenberg kamen unter den Hammer.<br />

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Bildunterzeile Show Hier brauche ich noch Namen<br />

und Infos!!!!<br />

Mit Schrim, Charme und<br />

Kunst:<br />

Wer ist das?<br />

chefheads Nr. 7 | 1-20<strong>12</strong> 27


STERNSCHNUPPERN<br />

Zuckerbäcker Georg Maushagen aus Düsseldorf<br />

hatte speziell für das Charity-Dinner hunderte<br />

Zuckerherzen angefertigt. Gefüllt mit Hibiskus -<br />

blütenschaum und flüssiger Orangenschokolade<br />

bildeten die keinen Meisterwerke in einem Kranz<br />

aus Früchten, Kräutern und Blüten den süßen<br />

Abschluss eines gelungenen Abends.<br />

28 chefheads Nr. 7 | 1-20<strong>12</strong>


PARTNER<br />

Naschkatzen bei Knusperfee Martina Kömpel<br />

(rechts): Modedesignerin Barbara Herzsprung<br />

und Schauspielerin Katja Bienert (links), die<br />

auch die Moderation des SternSchnupperns<br />

übernommen hatte.<br />

Dickes Dankeschön<br />

für die <strong>ChefHeads</strong>:<br />

Syvia Paul von der<br />

Stiftung KinderHerz<br />

freut sich über das Engagement<br />

von Guido Fritz.<br />

Herzensangelegenheit<br />

Im Vorfeld des SternSchnupperns hatten die <strong>ChefHeads</strong> die Intensivstation<br />

des Kinderherzzentrums an der Charité besucht. Sichtlich<br />

beeindruckt bestärkte der Club der Küchenchefs, sich für die<br />

kleinen Patienten besonders ins Zeug zu legen. Bleibende Erinnerung<br />

für Prof. Felix Berger: das KinderHerz-Doppelbild der Künsterlin<br />

Ellis Paustenbach.<br />

chefheads Nr. 7 | 1-20<strong>12</strong> 29


PRODUKTE<br />

Das exotische Fruchtkompetenz-Zentrum<br />

Wenn es um Premium Fruchtmark geht, ist die FRUTINHA Deutschland GmbH bundesweit führend, was Innovationskraft,<br />

Qualität und Wachstum angeht. Die Produkte des jungen Unternehmens begeistern in der Küche,<br />

in Hotels, Restaurants, Bäckereien, Catering-Unternehmen, Food-Ketten-Betrieben, Bars, bei Herstellern ebenso<br />

wie im Privathaushalt. Im Zentrum des Denkens und Handelns der Schweizer Tochterfirma steht darüber hinaus<br />

der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen. Dank modernster Prozesse bereits im Ursprungsland garantiert<br />

FRUTINHA ihren Kunden Spitzenprodukte. Dazu gehören selbstverständlich auch faire Geschäftsbeziehungen,<br />

wie Axel Bermeitinger, der Geschäftsführende Gesellschafter mit seiner Firmenphilosophie versichert: «Bei<br />

uns steht nicht nur das Produkt, sondern auch der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen im Zentrum unseres<br />

Denkens und Handelns».<br />

m Premium-<br />

. Aus diesem<br />

entscheiden,<br />

7 exotischen<br />

ofort bietet<br />

se-Mark an:<br />

ind seit März<br />

Im Jahre 2005 hatten ein paar kreative Köpfe eine Idee. Inspiriert von Reisen in sonnenverwöhnte Länder jenseits des Atlantiks<br />

stellten sie sich die Frage: Warum geniessen wir hier in Europa eigentlich nicht auch eine so faszinierende wie auch gesunde<br />

Früchtekultur? Natürlich war allen klar, dass auch in Europa genügend Früchte vorhanden wären, um einen Früchteboom auszulösen.<br />

Trotzdem war hier von einem solchen Boom nicht wirklich viel zu spüren. Von ihren Reisen wussten sie auch, dass<br />

viele von uns in den Ferien erstaunlich viele frische Früchte mehr konsumierten als zu Hause. Und somit wesentlich gesünder<br />

lebten. Aber zurück in Europa taten wir das nicht mehr. Warum eigentlich nicht? Ganz einfach: Weil wir im Alltag keine Zeit<br />

haben, die Früchte genussfertig zu machen! In den Ferien sind die Früchte nämlich jeweils bereits gewaschen, geschält und<br />

aufgeschnitten – oder schon in einen feinen, frischen Smoothie verquirlt. «Nie im Leben haben wir hier Zeit und Lust für Dinge<br />

wie Rüsten oder Pürieren». Doch das einzigartige Geschmackserlebnis dieser exotischen und spannenden Früchte, welches<br />

die Kreativen in den Köpfen hatten, liess sie nicht los. Es musste einen einfachen Weg geben, diese feinen und gesunden<br />

Früchte hier allen anbieten zu können. So entstand die FRUTINHA Suisse AG 2005 in der Schweiz.<br />

Im Mai 2011 wurde im Rahmen der Expansion die FRUTINHA Deutschland GmbH gegründet. Als „erste Aktion“ im neuen Markt<br />

nahm Axel Bermeitinger mit Guido Fritz Kontakt auf und wurde sogleich auch Premium-Partner der <strong>ChefHeads</strong>. Frutinha ist<br />

portugiesisch und bedeutet: „Früchtchen“. Das Unternehmen produziert in Brasilien gefrorenes, exotisches Fruchtmark und<br />

vertreibt es in Europa. Gefrorenes Fruchtmark wird u.a. für die Produktion von Säften, Smoothies, Cocktails, zur Eisherstellung,<br />

zum Kochen und Backen sowie für Desserts, Pralinen und für die Herstellung von Konfitüre verwendet.<br />

FRUTINHA produziert in Brasilien. 350 km nord-westlich von Sao Paulo befindet sich die Fabrik in der <strong>12</strong>0 MitarbeiterInnen<br />

das Fruchtmark herstellen. Das Unternehmen hat langfristige Verträge mit regionalen Bauernkollektiven. Diese Bauern in Brasilien<br />

ernten die Früchte – vorwiegend im Amazonas-Gebiet - erst dann, wenn sie wirklich reif sind. Deshalb ist das Premium -<br />

Fruchtmark von FRUTINHA so authentisch und äusserst schmackhaft. FRUTINHA garantiert, dass diese Früchte genauso<br />

schmecken wie im sonnenverwöhnten Ursprungsland.<br />

Das Premium Fruchtmark ist nicht pasteurisiert. Das erhöht das Geschmacks-Erlebnis und gewährleistet eine hohe Qualität<br />

der Vitamine und Mineralstoffe. Durch Pasteurisierung in der Industrie gehen viele dieser Inhaltsstoffe und der natürliche Geschmack<br />

verloren. Nur mit absolut reifen Früchten kann ein so einzigartiges Fruchterlebnis erzielt werden. Dies setzt voraus,<br />

dass die Früchte vor Ort reif geerntet und rasch verarbeitet werden. Bereits im Ursprungsland werden die geernteten Früchte<br />

tiefgekühlt transportiert.<br />

Handarbeit im Zeitalter der Automatisierung bedeutet für Bermeitinger, ein Zeichen zu setzen. So, wie Früchte Zeit zum Reifen<br />

benötigen, braucht das Premium Fruchtmark Zeit, um vom Baum bis zu den Verbrauchern auf den Teller oder ins Glas zu gelangen.<br />

Diese Zeit nimmt sich FRUTINHA, und zwar in Form von Handarbeit bei Ernte und Verarbeitung. Dies garantiert die<br />

bestmöglichste Qualität von dem, was die Natur zu bieten hat. Nachhaltigkeit wird bei FRUTINHA groß geschrieben und täglich<br />

gelebt. So bestehen „faire“ und langfristige Verträge mit den Bauern. Der Transport wird per Tiefkühl-Container mit einem<br />

Schiff von Santos nach Rotterdam und anschliessend mit dem Zug in das Zentrallager nach Wuppertal organisiert. Das schont<br />

wiederum die Umwelt und Ressourcen.<br />

Frische Produkte sind in jeder Küche sehr wertvoll – aber nicht immer verfügbar. Oder sie bleiben zu lange liegen und verlieren<br />

an Geschmack und Qualität. Wir mögen es halt bequem und praktisch. Mit den verbraucherfreundlichen und individuellen Einheiten<br />

von FRUTINHA hat der Konsument die maximale Frische und Qualität immer zur Hand – und zwar genau dann, wenn es<br />

30 chefheads Nr. 7


PRODUKTE<br />

Moderne<br />

Kaffeekultur<br />

Kaffee begleitet durch den Tag.<br />

Immer seltener kommt das Trendgetränk<br />

dabei solo daher, immer<br />

öfter bedeutet Kaffee trinken<br />

gleichzeitig Frühstück, Snack,<br />

Lunch oder Kuchengenuss. So variantenreich<br />

und vielschichtig wie<br />

die heutige Kaffeekultur ist auch<br />

das neueste Porzellankonzept von<br />

<strong>ChefHeads</strong>-Premiumpartner Tafelstern:<br />

Solutions beeindruckt mit Formenvielfalt<br />

und dem terrassenförmigen<br />

Design der Unteren – Solutions<br />

überzeugt mit hoher Funktionalität<br />

und fügt sich nahtlos in<br />

das modulare System von Tafelstern<br />

ein.<br />

Außergewöhnliche Designsprache mit täglichem praktischen<br />

Nutzen Die stufige Gestaltung der Unteren und Platten<br />

setzt nicht nur optische Akzente, sondern bringt für Tassen,<br />

Schalen und Gläser festen Halt. Die versetzt zum Rand angelegten<br />

Innenflächen sind Hingucker und geben Fläche<br />

dort frei, wo der Daumen zum Servieren greift. Sich konisch<br />

öffnende Tassen laden zum Genuss ein und bringen zudem<br />

das Kaffeearoma zur Entfaltung. Auch die eckige Außenform<br />

der Teller ist nicht nur zeitgemäß als Designmerkmal – denn<br />

durch sie spart man Platz auf dem Tisch, im Tresen oder gestapelt<br />

im Schrank. Formen- und Größenvielfalt für alle Einsatzzwecke<br />

Ob Kaffee als Umsatzbringer im Mittelpunkt<br />

steht oder das gastronomische Angebot begleitet: Solutions<br />

vereint alle Anforderungen an passendes Porzellan in einem<br />

innovativen Konzept, das auch Flachteile zum Servieren von<br />

Speisen sowie Gläser einschließt.<br />

Mit Oberen und Unteren aus Porzellan lassen sich Kaffeespezialitäten<br />

vom Espresso bis zum Cappuccino inszenieren.<br />

Kommt zusätzlich eine Platte zum Einsatz, kann stilvoll mit<br />

Wasserglas serviert werden. Macchiato wird im zur Kollektion<br />

gehörenden Glas gereicht; hierzu passt auch das ovale Porzellan-Schiffchen<br />

für Milchkännchen und Zucker. Eine spezielle<br />

Teetasse und eine charakterstarke Kanne, in die ein<br />

Sieb für losen Tee passt, laden Teeliebhaber zu Verwöhnmomenten<br />

ein. Passend zum Konzept kommen auch die Speiseteller<br />

im „Stufenlook“ – durch die verschobenen<br />

Innenflächen werden die Speisen besonders stilsicher in<br />

Szene gesetzt. Die auffälligen Teller und Platten bringen Gebäck<br />

und Snacks zur Geltung – alternativ werden auf ihnen<br />

Schalen mit Suppen oder anderen Köstlichkeiten gereicht.<br />

Die lange Platte macht sich nicht nur gut für Sandwiches,<br />

sondern auch für die Präsentation von Dipschälchen. Appetizer<br />

lassen sich verlockend auf dem neuartigen Gourmetlöffel<br />

platzieren, der sich ebenso als Presenter für Pralinés<br />

eignet. Einen reizvollen Auftritt für Desserts bietet auch das<br />

Macchiato-Glas – edel präsentiert auf einer Platte aus Porzellan.<br />

chefheads Nr. 7 31


INFOMERCIAL<br />

Eine Vision,…<br />

…eine Garage und vier Paar begabte Hände waren es,<br />

die 1993 den ersten Retigo Kombidämpfer entstehen<br />

ließen.<br />

Heute wachen die zu den Händen gehörenden Köpfe<br />

über eine Jahresproduktion von über 3000 Vision Kombidämpfern<br />

und über mehr als <strong>12</strong>0 Mitarbeiter, die Tag<br />

für Tag mit Liebe, Geschick und Verstand an der Entwicklung,<br />

der Produktion und dem Vertrieb der Retigo<br />

Produkte beteiligt sind. Das sind mittlerweile nicht nur<br />

Kombidämpfer, sondern unter anderem auch Regeneratoren<br />

und Schockfroster. Der tschechische Hersteller<br />

ist bereits jetzt Marktführer in mehreren Ländern.<br />

In über 35 Ländern, verteilt auf 4 Kontinente exportiert das<br />

ISO zertifizierte Unternehmen seine Kombidämpfer heute. Zu<br />

den Kunden zählen nicht nur erstklassige Restaurants und Hotels,<br />

sondern auch Catering-Betriebe, Kantinen, Metzgereien,<br />

Bäckereien, Biergärten oder Supermarktketten und man findet<br />

die Vision Kombidämpfer sogar auf Ölplattformen in Norwegen,<br />

in Militärbasen oder auf Kreuzfahrtschiffen.<br />

Mag die Firmengeschichte, die einst in der kleinen Garage begann,<br />

zum Teil an uns bekannte Historien schnell gewachsener<br />

Unternehmen, welche heute ganze Märkte beherrschen, erinnern,<br />

so erkennt man bei genauerem Hinsehen doch gewaltige<br />

Unterschiede.<br />

Ein Unternehmen, das sich ohne Fremdkapital in einem von<br />

großen, kapitalorientierten Mitbewerbern beherrschten Markt<br />

einen Namen gemacht hat, ist heutzutage schwer zu finden.<br />

Ein Betrieb, in welchem sogar Wünsche und Vorschläge von<br />

Endkunden noch in die Entwicklung durchdringen und verwirklicht<br />

werden, Zusammenarbeit in allen Vertriebsebenen groß<br />

geschrieben wird und der sich flexibel und mit viel Liebe jeder<br />

neuen Entwicklungsstufe widmet, ist leider selten geworden.<br />

Eine Firma, die jeden begeisterten Kunden und Partner bei sich<br />

willkommen heißt und Einblick in die Produktion gewährt, die<br />

nichts geheim hält und Tür und Tor jederzeit für jeden interessierten<br />

Besucher öffnet - das ist Retigo.<br />

Fachwissen und kreativen Ideen ein Kombidämpfer, d<br />

nur optisch aus der Masse herausragt, sondern in Be<br />

Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit so manchen<br />

Konkurrenten in den Schatten stellt.<br />

Gerade deswegen freut sich das Team des Retigo Serv<br />

ter Deutschland und Österreich über die neu eingeg<br />

Partnerschaft mit den <strong>ChefHeads</strong>, denn hier werden W<br />

hohe Qualität, Benutzer- und Umweltfreundlichkeit de<br />

senprodukt vorgezogen. Schließlich bietet der Markt<br />

weile genug Auswahl und viele Kombidämpfer sin<br />

schon Zweit- oder Drittgeräte.<br />

In der fortgeschrittenen Gastronomie sind Kombidäm<br />

nehin nicht mehr wegzudenken. Seien es große Prod<br />

mengen im Cateringbetrieb oder punktgenau und sc<br />

gegarte Speisen im erstklassigen Restaurant oder Ho<br />

die flexible und gesunde Zubereitung ihrer Gerichte<br />

und wollen die meisten Küchenchefs nicht mehr ver<br />

Bei minimalem Garverlust und Fettverbrauch bleiben V<br />

und die frische Farbe erhalten - ein perfektes Filet<br />

oder eine, dank Kerntemperaturfühler auf den Punkt<br />

Seezunge können auch bei großem Gästeandrang en<br />

zubereitet werden.<br />

Ein bei Niedertemperatur über Nacht gegarter Braten<br />

Folgetag saftig im Fleisch und knusprig in der Kruste<br />

wird, begeistert jeden Gast und wer möchte, kann be<br />

regenerieren, ohne dass der Gast die Zeiteinsparun<br />

Küche mit Genussmangel oder Qualitätsverlust büße<br />

Doch nicht nur auf gesund zubereitete Produkte wird W<br />

legt - in der heutigen Zeit richtet sich im Blick auf st<br />

Energie- und Abwasserpreise auch von Seiten der B<br />

führung der Augenmerk immer mehr auf den Strom- u<br />

serverbrauch der Kombidämpfer. Schließlich geht es<br />

Investition, die sich über die Jahre rechnen muss und<br />

spanntes Arbeiten in der Küche will mit Anschaffun<br />

Betriebskosten aufgewogen sein. Umweltfreundlich<br />

Zuverlässigkeit sind wichtig – auch wenn das Küchenp<br />

schon lange gegangen ist und die automatische Re<br />

die restliche Arbeit übernimmt.<br />

Der kleinste Kombidämpfer-Hersteller der Welt versteht sich<br />

als Familie, die nach wie vor Visionen zur Wirklichkeit werden<br />

lässt und ist stolz darauf – denn ein Retigo Vision Kombidämpfer<br />

ist kein Massenprodukt, sondern Qualitätsware. Gerät für<br />

Gerät wird in Handarbeit zusammengesetzt:<br />

aus hochwertigem deutschen Edelstahl, schweizer Elektronik,<br />

versehen mit einer Prise Leidenschaft und einem guten<br />

Schuss tschechischer Präzision entsteht unter Zugabe von<br />

Retigo ist daher besonders stolz, dass die Vision Kom<br />

fer-Linie in einem unabhängigen Vergleich* der gängi<br />

bewerber mit dem besten Gesamtergebnis abgeschlos<br />

Viele Besonderheiten wie Wärmetauscher, Garraumiso<br />

optimiertes Aufheizen, Energielogik oder Wasserspa<br />

sorgen für einen Sparsamen Verbrauch teurer Ressour<br />

dank des durch Passivierung besonders rostresisten<br />

raums ist ein Einsatz in Seenähe absolut unbedenklic<br />

32 chefheads Nr. 7


INFOMERCIAL<br />

er nicht<br />

zug auf<br />

großen<br />

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heute<br />

Die einfache Bedienung über einen großen, übersichtlichen<br />

Touchscreen, modernste HACCP Verwaltung und vor allen Dingen<br />

die Freiheit, ein Garprogramm selbst im Betrieb jederzeit<br />

ändern und aktuelle Werte wie Temperatur jederzeit einsehen<br />

zu können, machen Retigo Vision Kombidämpfer zu einem<br />

idealen Begleiter für den kreativen Küchenchef. Zugleich erleichtern<br />

praktische Optionen wie zum Beispiel das Piktogramm-Menü<br />

oder Zusatzfunktionen wie das durch die Retigo<br />

Küchenchefs eigens entwickelte Easy-Cooking auch weniger<br />

erfahrenem Personal die Arbeit mit Retigo Vision Kombidämpfern.<br />

pfer ohktionshonend<br />

tel - auf<br />

können<br />

zichten.<br />

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ersonal<br />

inigung<br />

Trotzdem sind noch viele Visionen da, die verwirklicht werden<br />

wollen. Dann fahren der Vertriebsbeauftragte Heiko Götz und<br />

Technikchef Thorsten Gstatter wieder in den idyllischen Ort<br />

Rožnov pod Radhoštěm und stecken die Köpfe mit den Entwicklern<br />

zusammen, so wie einst in der kleinen Garage vor fast<br />

20 Jahren.<br />

*unabhängiger Kombidämpfer-Vergleichswettbewerb der ungarischen<br />

Zeitschrift Vendéglátás, Juni 2010, Budapest.<br />

Info Kasten:<br />

Retigo Vision Kombidämpfer sind in zwei Produktlinien verfügbar:<br />

Der Orange Vision vereint alle wichtigen Funktionen und beste<br />

Verarbeitung mit optionalem Zubehör, während der Blue Vision<br />

mit seinen Zusatzfunktionen und dem übersichtlichen<br />

Touch Screen auch anspruchsvollen Kunden unzählige Möglichkeiten<br />

bietet.<br />

6 Gerätegrößen und Ausführungen als Boiler- oder Injektionsgerät<br />

passen sich jedem Bedarf an.<br />

Kontakt Deutschland:<br />

Retigo Service Center GmbH Deutschland und Österreich<br />

servicecenter@retigo.de<br />

www.retigo.de<br />

bidämpen<br />

Mitsen<br />

hat.<br />

lierung,<br />

rsystem<br />

cen und<br />

en Garh.<br />

chefheads Nr. 7 33


PRODUKTE<br />

34 chefheads Nr. 7


Geschmack, Zartheit<br />

und Saftigkeit<br />

Lucas Oechslin und Marco Tessaro veredeln<br />

schweizer Fleisch zu „Luma D. A. C.“<br />

Die Luma Dry Aging Company veredelt Schweizer Frischfleisch mit einem speziellen Edelschimmelpilz – daraus entsteht<br />

Fleisch, das höchsten Qualitätsstandards entspricht. Der Edelschimmelpilz bewirkt, dass Fleischstücke vom<br />

Rind, Schwein und Kalb eine maximale Stufe an Zartheit und Geschmack erreichen. Zusätzlich verleiht der Edelschimmelpilz<br />

dem Fleisch das unvergleichliche Aroma von Luma.<br />

Luma macht sich eine alte Tradition zunutze und kombiniert<br />

diese mit neuster Biotechnologie. So setzen die Jungunternehmer<br />

Lucas Oechslin und Marco Tessaro auf das althergebrachte<br />

Verfahren des Abhangens am Knochen. Der<br />

spezielle Edelschimmelpilz durchwächst während der Reifung<br />

das Fleisch (siehe Verfahren). Vor knapp zwei Jahren gegründet,<br />

beliefert Luma heute zahlreiche Schweizer Spitzengastronomen<br />

wie Marcus Lindner oder André Jaeger. Ab dem Frühling dieses<br />

Jahres wird Luma auch in Deutschland erhältlich sein. Der Markteintritt<br />

in weiteren Ländern befindet sich in Planung.<br />

Fleischliebhaber und Gourmands waren Lucas Oechslin und<br />

Marco Tessaro schon immer. Abenteuerlust, der Durst nach Herausforderungen<br />

und eine grosse Portion Neugierde sind den<br />

beiden Schaffhausern in die Wiege gelegt worden. Vor vier Jahren<br />

ist dem Biotechnologen Lucas Oechslin und dem Betriebswirtschafter<br />

Marco Tessaro aufgefallen, dass in der heimischen<br />

Spitzengastronomie selten Schweizer Fleisch verwendet wird.<br />

Im Verlaufe von Gesprächen mit Metzgern und Gastronomen<br />

stellte sich heraus, dass die Qualität von Schweizer Fleisch<br />

schlicht nicht genügend konstant ist für die Köche der Gault-Millau-Gilde.<br />

Doch Oechslin war überzeugt, dass mittels biotechnologischen<br />

Verfahren Qualitätskonstanz erreicht werden kann.<br />

Bereits in früheren Verfahren war beispielsweise Salami mit<br />

Edelschimmelpilz veredelt worden. Die Idee war geboren: Luma<br />

wollte die Qualität von Schweizer Fleisch mithilfe eines Edelschimmelpilzes<br />

verbessern. Oechslin und Tessaro begannen, sich<br />

durch die vielseitige und weltweite Lektüre zu arbeiten. Die beiden<br />

wussten: Der optimale Pilz muss mit dem Geschmack des<br />

Fleischs harmonieren, biochemisch etwas bewirken und auch bei<br />

tiefen Temperaturen wachsen können. Es folgten viele Stunden<br />

Recherche, Forschung und Testreihen. Ehrgeiz und eine Portion<br />

Glück verhalfen dazu, dass im Herbst 2009 der optimale Pilz gefunden<br />

war – in der Natur. Dieser sorgt nicht nur für mehr Zartheit<br />

im Fleisch, sondern verleiht dem Stück auch seine<br />

charakteristische Luma-Note.<br />

Das Fleisch, das Luma verwendet, wird in ausgewählten<br />

Schweizer Schlachthöfen abgeholt. Die Qualitätskriterien, die<br />

dabei beachtet werden, sind die Rasse, das Alter, die Fütterung<br />

chefheads Nr. 7 35


PRODUKTE<br />

und die Haltung der Tiere sowie die Marmorierung und die<br />

Vollfleischigkeit des Fleisches. Die ausgewählten Fleischstücke<br />

werden am Knochen in die Produktionsstätte in Neuhausen<br />

transportiert. Bevor das Fleisch verarbeitet wird, findet<br />

eine weitere Qualitätskontrolle statt. Anschliessend werden<br />

die Stücke passend zugeschnitten und der unter speziellen<br />

Gegebenheiten gezüchtete Pilz auf der gesamten Fleischoberfläche<br />

homogen verteilt. Luma hat den Pilz in der Natur<br />

gefunden. Um ihn aber in der Lebensmittelbranche verwenden<br />

zu dürfen, muss er im Labor gezüchtet werden. Nur so<br />

ist garantiert, dass der Pilz in seiner reinsten Form verwendet<br />

wird. Unverpackt gelangen die Fleischstücke – sie sind nach<br />

wie vor am Knochen – in den Kühlraum. Dessen Temperatur<br />

und Luftfeuchtigkeit müssen perfekt abgestimmt sein, um<br />

den Ansprüchen der Lebensmittelkontrolle sowie des Verfahrens<br />

zu genügen.<br />

Im Kühlraum durchwächst der Pilz das Fleisch gleichmässig.<br />

Myzel nennt sich der Bestandteil des Pilzes, der sich<br />

durch das Fleisch arbeitet. Je nach Grösse und Konsistenz lagern<br />

die Stücke zwischen 4 und 8 Wochen im Kühlraum. In<br />

dieser Zeit bildet der Pilz ein weisses Mäntelchen auf der<br />

Fleischoberfläche – der Fruchtkörper. Das Enzym des Pilzes<br />

bewirkt die Geschmacksveränderung und baut die Totenstarre<br />

und das Kollagen, welches das Fleisch zäh macht, ab.<br />

Im Übrigen wirkt der Edelschimmelpilz wie ein Polizist im<br />

Fleisch: Er verhindert nämlich, dass sich andere, unerwünschte<br />

Mikroorganismen ausbreiten. Aus dem Kühlraum<br />

gelangt das Fleisch mitsamt Knochen auf den Metzgertisch.<br />

Der Metzger schneidet das Fleisch vom Knochen und entfernt<br />

die weisse Schicht auf der Oberfläche. Die jetzigen Stücke<br />

sehen nicht mehr anders aus als herkömmliche<br />

Fleischstücke. Sie werden nun in die gewünschten Grössen<br />

zugeschnitten und anschliessend vakuumiert. Sie gelangen<br />

direkt in den Verkauf.<br />

Durch die Entfernung des weissen Pilzfruchtkörpers, der<br />

Knochen und den Wasserverlust bei der Lagerung der Stücke<br />

gehen etwa 50 Prozent an Gewicht verloren. Dies erklärt<br />

auch die relativ hohen Preise von Luma-Fleisch. Mit den Abschnitten,<br />

die aus den Fleischresten entstehen, stellt Luma<br />

hochwertige Hamburger her. Die internationale Patentrecherche<br />

ergab einen positiven Bericht. Darauf basierend kann<br />

Luma das weltweite Patent auf seinem Verfahren inklusive<br />

dem Pilz beanspruchen.<br />

Fakten über Luma<br />

Luma verkauft etwa 200 Kilogramm Fleisch in der<br />

Woche, Tendenz steigend. Es werden Stücke vom<br />

Rind, Kalb und Schwein angeboten. Es sind dies:<br />

• Luma Beef (Rindfleisch): Entrecote, Filet,<br />

Hohrücken, weitere Stücke auf Anfrage<br />

• Luma Veal (Kalbfleisch): Nierstück, Kotelettenstücke,<br />

Filet, weitere Stücke auf Anfrage<br />

• Luma Pork (Schweinefleisch): Nierstücke, K<br />

otelettenstücke, Filet, weitere Stücke a. A.<br />

Luma ist erhältlich in den Globus Delikatessen-Abteilungen<br />

sowie in auserlesenen Spezialitätenmetzgereien.<br />

In der ganzen Schweiz bieten<br />

diverse Gastronomiebetriebe, vorwiegend Spitzengastronomen,<br />

Luma an. So beispielsweise das<br />

Restaurant „Seven“ in Ascona oder das Restaurant<br />

„Epoca“ im Waldhaus Flims. Luma ist im Detailhandel<br />

über einen Drittel teurer als vergleichbares,<br />

herkömmliches Fleisch.<br />

www.luma.ch<br />

36 chefheads Nr. 7


PRODUKTE<br />

2008 Die Idee, Schweizer Frischfleisch<br />

mit einem Schimmelpilz zu<br />

veredeln, ist geboren. Die Forschung<br />

beginnt. Herbst 2009 Der<br />

optimale Pilz ist gefunden. Ende<br />

2009 Zum ersten Mal wird Fleisch<br />

mit dem Edelschimmelpilz beimpft.<br />

Anfang 2010 Oechslin und<br />

Tessaro melden ihr Verfahren beim<br />

Patentamt an. Erste Hälfte 2010<br />

Es folgen Tests und Degustationen.<br />

Sommer 2010 Die Luma Beef<br />

GmbH wird gegründet und hat<br />

einen ersten Kunden: den Schweizer<br />

Starkoch Ivo Adam. Herbst<br />

2010 Die Produktion in Neuhausen<br />

wird aufgenommen. Frühling<br />

2011 Über den Comestibles-Händler<br />

Hugo Dubno gelangt Luma<br />

Beef in ein grösseres Verteilernetz<br />

und gewinnt so an Wachstumsmöglichkeiten.<br />

Luma Beef ist nun<br />

im Globus erhältlich. Frühling<br />

2011 Kalbfleisch wird in das Sortiment<br />

aufgenommen. Herbst 2011<br />

Schweinfleisch wird in das Sortiment<br />

aufgenommen. Januar 20<strong>12</strong><br />

Luma Beef wird zur Luma Dry<br />

Aging Company und bezieht sein<br />

Head Quarter in Zürich.<br />

Lucas Oechslin (29) und Marco Tessaro (30) – Luma setzt sich zusammen aus den beiden<br />

ersten Buchstaben ihrer Vornamen – sind zwei neugierige, innovative Schaffhauser Unternehmer.<br />

Bereits seit Kindesbeinen befreundet, verbindet die beiden ihre Abenteuerlust und<br />

ihre Begeisterung für Sport in der freien Natur. Gelernt haben beide den Beruf des Maschinenmechanikers,<br />

nach der Berufsmaturität studierte Oechslin Biotechnologie in Zürich, Tessaro<br />

Betriebswirtschaft in Chur. Heute leben und arbeiten die beiden Unternehmer in Zürich und<br />

Neuhausen am Rheinfall.<br />

Luma sieht sich als ein Unternehmen, das auf altes Wissens setzt und dennoch ständig<br />

auf der Suche ist nach innovativen Ideen. Den Unternehmern ist es wichtig, weiter in die Forschung<br />

zu investieren, um so den ständigen Fortschritt von Luma zu garantieren und die Konsumenten<br />

immer wieder mit neuen Produkten begeistern zu können. Luma soll für höchste<br />

Fleischqualität stehen und sich in Zartheit, Saftigkeit und im Geschmack von der Masse unterscheiden.<br />

Die tiergerechte Haltung liegt Luma am Herzen, denn sie wirkt sich auch stark<br />

auf die Qualität des Fleisches aus.<br />

chefheads Nr. 7 37


KOCHSCHULE<br />

Kochschule: Warme Küche<br />

Fonds<br />

38 chefheads Nr. 7


KOCHSCHULE<br />

Unser Kochschul-Kurs ist dem Pauli Lehrbuch entnommen,<br />

Seite 330 des Neudrucks 2010<br />

Pauli Lehrbuch der Küche, 13. Auflage,<br />

ISBN 978-3-9523024-0-8, 145 Euro;<br />

Pauli Rezeptbuch der Küche, 4. Auflage,<br />

ISBN 978-3-9523024-1-5, 95 Euro<br />

Die Bücher können im Internet bestellt werden:<br />

www.pauliph.com<br />

www.pauliapp.ch<br />

chefheads Nr. 7 39


40 chefheads Nr. 7


REZEPTE<br />

Die Brüder Alejandro (l.) und<br />

Christopher Wilbrand führen<br />

gemeinsam das<br />

Hotel-Restaurant<br />

„Zur Post“ in Odenthal<br />

Variation von Jakobsmuscheln<br />

mit Rübstielmousse und Kartoffelespuma<br />

Zubereitung<br />

Für das Carpaccio 4 Jakobsmuscheln nebeneinander<br />

auf Klarsichtfolie setzen, eindrehen und<br />

einfrieren. Danach auf der Aufschnittmaschine<br />

dünn schneiden und auf den Teller legen. Mit Zitronenöl<br />

und Meersalz würzen. Für die Rübstielmousse<br />

Rübstiel, Schalotten und Knoblauch<br />

anschwit- zen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.<br />

Danach alles in den Mixer geben und mit kalten<br />

Butterflocken bis zur gewünschten Konsistenz<br />

mixen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.<br />

Für das Kartoffelespuma die Kartoffeln in Sahne<br />

und Butter weich kochen und durch eine Kartoffelpresse<br />

drücken, mit Salz und Muskatnuss abschmecken.<br />

Danach durch ein feines Sieb<br />

passieren und in eine Easy-Sprayer-Flasche füllen,<br />

zwei Patronen anschließen und kalt stellen.<br />

Für die Kartoffelrouladen 8 dünne Scheiben Kartoffeln<br />

in warmem Salzwasser weich werden<br />

lassen. Die Scheiben auf Kupferrohre legen und<br />

im Backofen goldbraun backen (180 °C, ca. 8<br />

Min.).<br />

4 Jakobsmuscheln in heißem Olivenöl von jeder<br />

Seite glasig braten. Die anderen 4 Stück mit<br />

Räucherspänen im Ofen ca. 45 Min. kalt räuchern.<br />

Für die Kartoffelwürfel 1 Kartoffel fein<br />

würfeln und in Butterschmalz goldbraun backen.<br />

Zutaten<br />

Rezept für 4 Personen<br />

Für das Carpaccio:<br />

4 Jakobsmuscheln<br />

Zitronenöl<br />

Meersalz<br />

Für die Rübstielmousse:<br />

400 g Rübstiel<br />

(nur das Grüne)<br />

2 Schalotten<br />

½ Knoblauchzehe<br />

Salz und Pfeffer<br />

kalte Butter<br />

Für das Kartoffelespuma:<br />

200 g Kartoffeln<br />

300 ml Sahne<br />

50 g Butter<br />

Muskat und Salz<br />

außerdem:<br />

8 Jakobsmuscheln<br />

Kartoffeln<br />

chefheads Nr. 7 41


REZEPTE<br />

Kabeljaufilet<br />

auf Apfel-Aalragout<br />

Zutaten<br />

Rezept für 4 Personen<br />

Zubereitung<br />

In einer flachen Pfanne mit Deckel die Schalottenwürfel mit<br />

der Butter glasig dünsten und mit Weißwein ablöschen. Die<br />

Kabeljaufilets dazugeben und abgedeckt 5 bis 6 Minuten bei<br />

ganz kleiner Hitze dünsten. Die Filets herausnehmen und zugedeckt<br />

warm stellen. Den restlichen „Dünstfond“ auf die<br />

Hälfte reduzieren und durch ein Sieb in einen kleinen Topf<br />

passieren. 10 Fäden Safran und die verbliebene Butter mit<br />

dem Stabmixer einmontieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken<br />

und warm stellen.<br />

Für das Ragout die Äpfel schälen und in Würfel von etwa 5<br />

mm Kantenlänge schneiden. Den Aal häuten und filetieren,<br />

ebenfalls in kleine Würfel schneiden. In einen Topf etwas<br />

Butter geben, die Schalotten darin glasig dünsten, Äpfel und<br />

Aal dazugeben und unter Rühren (nicht zu lange) rund 3 Mi -<br />

nuten garen. Abschmecken mit Salz und Pfeffer.<br />

Auf einem vorgewärmten Teller das Apfel-Aalragout in der<br />

Mitte aufbringen (evtl. im Ring), darauf das Fischfilet legen<br />

und die Safransauce angießen. In unserem Restaurant reichen<br />

wir unseren Gästen noch gegrillten Pulpo, Brotknusper<br />

und ein Paprika- ketchup dazu.<br />

Für den Kabeljau:<br />

4 Stück filetierte Tranchen<br />

von je ca. 160 g<br />

2 Schalotten<br />

(fein geschnitten)<br />

80 g Butter<br />

150 ml trockener Weißwein<br />

Meersalz & Pfeffer<br />

10 FädenSafran<br />

Für das Apfel-Aalragout:<br />

2 Äpfel (Elstar)<br />

200 g geräucherter Aal<br />

1 El Schalottenwürfel<br />

Butter, Salz & Pfeffer<br />

42 chefheads Nr. 7


chefheads Nr. 7 43


REZEPTE<br />

44 chefheads Nr. 7


Schokoladenparfaitkugel<br />

mit Limonen-Sablé und Avocadorahmeis<br />

Zubereitung<br />

Für das Schokoladenparfait: Eigelbe mit dem Zucker aufschlagen.<br />

Weiße Kuvertüre im Wasserbad erwärmen. Das<br />

geschlagene Eigelb mit der aufgelösten Kuvertüre verrühren<br />

und anschließend die geschlagene Sahne und den<br />

Cointreau unterheben. In geeignete Formen füllen und<br />

für mind. 4 Stunden in den Gefrierschrank geben. Nach<br />

dem Frieren in den gemahlenen Löffelbiskuits wälzen<br />

und bis zum Anrichten wieder einfrieren.<br />

Für das Avocadorahmeis: Milch und Zucker aufkochen,<br />

kurz abkühlen und mit den Eigelben auf 80 °C erhitzen.<br />

Achtung: Masse darf nicht heißer werden. Avocadopüree<br />

und Cointreau zugeben und in einer Eismaschine gefrieren<br />

und bis zum Anrichten einfrieren.<br />

Für das Limonen-Sablé: Eigelbe mit dem Zucker und der<br />

Butter schaumig rühren. Die restlichen Zutaten mischen<br />

und anschließend unter die Masse aus Eigelb, Zucker und<br />

Butter heben. Circa 3 mm dick auf Back papier ausrollen<br />

und bei 180 °C ca. 10 –<strong>12</strong> Minuten backen. Noch warm<br />

in 3 x 3 cm große Würfel schneiden.<br />

Für das Baiser: Eiklar mit dem Puderzucker aufschlagen.<br />

Mit einem Spritzbeutel kleine Kugeln aufdressieren (auf<br />

Backpapier) im Backofen mit geöffneter Klappe bei 80 °C<br />

ca. 2 Stunden trocknen lassen. Anschließend in einer verschlossenen<br />

Dose trocken aufbewahren. Als Garnitur:<br />

Kokos-Hippen, Schoko zuckerfäden.<br />

Zutaten<br />

Rezept für 4 Personen<br />

Schokoladenparfait:<br />

4 Eigelbe<br />

50 g Zucker<br />

100 g Weiße Kuvertüre<br />

350 g geschlagene Sahne<br />

10 ml Cointreau<br />

100 g Löffelbiskuit gemahlen<br />

Avocadorahmeis:<br />

300 ml Milch<br />

100 g Avocadopüree<br />

85 g Zucker<br />

80 g Eigelbe<br />

10 ml Cointreau<br />

Limonen-Sablé:<br />

80 g Eigelbe<br />

160 g Zucker<br />

160 g weiche Butter<br />

225 g Mehl<br />

3 Abriebe von Limonen<br />

25 g gemahlene Pistazien<br />

2 g Backpulver<br />

Baiser:<br />

100 ml Eiklar<br />

100 g Puderzucker<br />

chefheads Nr. 7 45


LESEMARKT<br />

Erfolgreich in der Privathotellerie<br />

Burkhard von Freyberg, Axel Gruner, Marina Lang<br />

39,90 Euro, 224 Seiten, 1. Auflage 20<strong>12</strong><br />

Hardcover, 20 x 27,5 cm, Matthaes Verlag<br />

ISBN: 978-3-87515-066-7<br />

Wie gelingt es, sich am hart umkämpften Hotelmarkt mit seinem Privathotel von<br />

der Masse abzuheben, seinem Hotel ein einzigartiges „Gesicht“ zu geben? Burkhard<br />

von Freyberg, Axel Gruner und Marina Lang ist es in ihrem Buch „ErfolgReich<br />

in der Privathotellerie“ gelungen, einen unverzichtbaren Ratgeber zu schaffen,<br />

der wissenschaftliche Erkenntnisse genauso berücksichtigt wie die langjährige<br />

praktische Erfahrung etablierter, sehr erfolgreicher Privathoteliers. Die Autoren<br />

geben Antworten auf die Fragen: Wie ist es möglich, sich zu profilieren, um sich<br />

gegen das Angebot international agierender Hotelkonzerne durchzusetzen? Was<br />

kann ein Privathotelier von der Kettenhotellerie lernen oder sogar besser machen?<br />

Welche Eigenschaften sollte ein erfolgreicher Privathotelier besitzen?<br />

Dazu ist es ihnen gelungen, außergewöhnliche Hotelunternehmungen herauszufiltern<br />

und die Verantwortlichen für ein Interview zu gewinnen. Der Leser bekommt<br />

einen inspirierenden Einblick in deren Arbeit und zusammen mit<br />

zahlreichen Abbildungen, Tabellen und Checklisten, wird die Grundlage für langfristigen<br />

sowie stabilen Erfolg mit dem eigenen Hotel gelegt.<br />

Hotel der Zukunft<br />

Harry Gatterer, Hanni Rützler<br />

39,90 Euro, 180 Seiten, 1. Auflage 20<strong>12</strong><br />

Hardcover, 27,5 x 20 cm, Matthaes Verlag<br />

ISBN: 978-3-87515-064-3<br />

Das Hotel der Zukunft muss sich vielfältigen Anforderungen stellen, denn es wird<br />

immer mehr zum Ort der Erholung, Arbeit, Inspiration, Gesundheit, Kommunikation<br />

… Die Möglichkeiten für Hoteliers sind mannigfaltig und die Erwartungen der<br />

Gäste, privat oder geschäftlich, hoch. Harry Gatterer, Trendforscher und Experte<br />

für „New Living“, und Hanni Rützler, Ernährungstrendforscherin, zeigen in diesem<br />

Handbuch die Themen auf, mit denen sich der Hotelier von heute beschäftigen<br />

muss, um morgen gerüstet zu sein und seine Gäste begeistern zu können. Sechs<br />

Thesen zeigen, wohin die Entwicklung geht und wie sich das Konsumverhalten<br />

der Gäste und somit ihre Wünsche und Anforderungen an ein Hotel verändern.<br />

Wichtige Trendfelder werden ausführlich beleuchtet und geben jedem Hotelier<br />

unzählige Anregungen, die im eigenen Haus umgesetzt werden können. Kurze<br />

und prägnante Schlussfolgerungen schließen dieses inspirierende Buch ab.<br />

46 chefheads Nr. 7


PARTNER-HOTELS<br />

Die Partner-Hotels der <strong>ChefHeads</strong><br />

Gute Adressen – nicht nur für unsere Mitglieder<br />

Wellnesshotel Palmenwald<br />

Schwarzwaldhof ****s<br />

Lauterbadstraße 56<br />

D-72250 Freudenstadt<br />

Tel.: +49 7441/8887-0<br />

E-Mail: info@palmenwald.de<br />

www.palmenwald.de<br />

Das Wellnesshotel Palmenwald Schwarzwaldhof in Freudenstadt<br />

(****s) ist das letzte Juwel in der Kollektion „Sharlopov Hotels” mit<br />

Hauptsitz in Sofia, Bulgarien. „Sharlopov Hotels” ist die erste private,<br />

bulgarische Hotelkette und einer der Pioniere in den Wellness- und<br />

SPA-Hotels der höheren Klasse in Bulgarien. Für die Leistungen und<br />

Errungenschaften in diesem Bereich wurde die Kette bereits des Öfteren<br />

ausgezeichnet.<br />

Grand Hotel Esplanade Berlin<br />

Lützowufer 15<br />

D-10785 Berlin<br />

Tel.: +49 30/254780<br />

E-Mail: info@esplanade.de<br />

www.esplanade.de<br />

Nur 600 m vom schönen Tiergarten entfernt, erwartet Sie das 5-<br />

Sterne-Designhotel Esplanade im Herzen von Berlin mit Blick auf den<br />

Landwehrkanal. Freuen Sie sich auf elegante Unterkünfte und moderne<br />

Wellness - einrichtungen mit Innenpool.<br />

Romantik- & Wellnesshotel<br />

Deimann*****<br />

Winkhausen 5<br />

D-57392 Schmallenberg<br />

Tel.: +49 2975-810<br />

E-Mail: info@deimann.de<br />

www.deimann.de<br />

Traditionsbewusst gehen wir mit der Zeit. Denn der Charakter und Stil<br />

eines Gutshofs machen nach wie vor den Charme unseres Hauses aus,<br />

das wir gemeinsam in der dritten und vierten Generation führen. Mit<br />

Herz und Verstand. Wellness – Stärken Sie Vitalität und Lebensfreude.<br />

Ganz gleich, ob Sie lieber aktiv oder passiv neue Kräfte sammeln, unsere<br />

3.200 m² große Vital-Oase wird Sie an Körper und Geist erfrischen.<br />

Wellnesshotel Lindenwirt****<br />

Unterried 9<br />

D-94256 Drachselsried<br />

Tel.: +49 9945/9510<br />

E-Mail: info@hotel-lindenwirt.de<br />

www.hotel-lindenwirt.de<br />

Nach umfangreichem Um- und Neubau unseres beliebten Wellnesshotels<br />

heißen wir Sie im „neuen“ 4-Sterne-Hotel Lindenwirt herzlich willkommen!<br />

Neu, weil wir Ihnen viele neue Angebote und Leistungen<br />

vorstellen werden, die Ihren Aufenthalt bei uns noch gemütlicher, komfortabler,<br />

entspannender und abwechslungsreicher machen werden:<br />

So dürfen wir Sie in insgesamt 26 zusätzlichen neuen Zimmern, Appartements<br />

und Suiten begrüßen.<br />

Romantik-Hotel Platte****<br />

Repetalstraße 219<br />

D-57439 Attendorn<br />

Tel.: +49 2721/1310<br />

E-Mail: info@platte.de<br />

www.platte.de<br />

Inmitten einer der schönsten und beliebtesten Landschaften Westfalens,<br />

im Herzen des Südsauerlandes – versteckt zwischen Wäldern,<br />

Wiesen und Feldern – mutet das Romantik-Hotel Platte aus der Ferne<br />

an wie ein kleines Fachwerkdorf. Das Bächlein Repe, das unserem romantischen<br />

Tal seinen Namen gab, plätschert verträumt vorbei. Einfach<br />

wohlfühlen, einen Urlaub lang. Dieses kleine, ländliche Paradies liegt<br />

viel näher, als Sie denken.<br />

Waldhotel Davos****s<br />

Buolstrasse 3<br />

CH-7270 Davos Platz<br />

Tel.: +41 81/4151515<br />

E-Mail: info@waldhotel-davos.ch<br />

www.waldhotel-davos.ch<br />

Das stilvoll 4 Sterne Superior Hotel in Davos (Schweiz) ist das perfekte<br />

Haus für Individualisten, Genussmenschen und Ruhesuchende, die Entspannung<br />

und Abstand vom hektischen Alltag suchen. An einzigartiger<br />

und ruhiger Aussichtslage gelegen, bietet es einen einmaligen Panoramablick<br />

auf Davos und die umliegenden Berggipfel. Das geschichtsträchtige<br />

Haus, bis 1957 als Waldsanatorium geführt, war Vorbild für<br />

den weltberühmten Roman „Der Zauberberg“ von Thomas Mann.<br />

Romantik-Hotel Stryckhaus<br />

Höhle OHG<br />

Mühlenkopfstraße <strong>12</strong><br />

34508 Willingen<br />

Tel.: +49 5632/9860<br />

E-Mail: info@stryckhaus.de<br />

www.stryckhaus.de<br />

Rundum Grün – das Romantik Hotel Stryckhaus im nördlichen Sauerland,<br />

ein paar Kilometer von Willingen entfernt, hat für jede Absicht das<br />

passende Angebot: kulinarische Erlebnisse aus der Frischeküche,<br />

Durchatmen beim Kurzurlaub, Entspannung mit Beauty und Wellness,<br />

belebende Aktivitäten beim Wandern, Sport oder effizientes Arbeiten<br />

bei Tagung, Workshop oder Seminar. Ganz gleich zu welcher Jahreszeit<br />

– Genießen kann so einfach sein!<br />

Interesse, Partnerhotel der <strong>ChefHeads</strong> zu werden? www.chefheads.de/hotel-partner.aspx<br />

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PORTRAIT<br />

48 chefheads Nr. 7 | 1-20<strong>12</strong>


Die Stufen<br />

zu frühem Ruhm?<br />

Mit gerade einmal 21 Jahren übernimmt <strong>ChefHeads</strong>-Mitglied<br />

Maximilian Lorenz mit dem „L’escalier“ in Köln ein Restaurant,<br />

das der Guide Michelin aktuell mit einem Stern führt<br />

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PORTRAIT<br />

Der aktuelle Guide Michelin weist das „L’escalier“<br />

als Sternerestaurant aus. Jens Dannenfeld hatte<br />

diese Auszeichnung für die Kölner Spitzenadresse<br />

in der Brüsseler Straße erkocht – und<br />

Ende 2011 nach Redaktionsschluss des Gastroführers aufgeben<br />

müssen. Das kulinarische Erbe hat am 1. März Maximilian<br />

Lorenz angetreten. Mit gerade einmal 21 Jahren bietet<br />

der neue Patron des „L'escalier“ (frz. die Treppe), der seine<br />

Ausbildung bei Sternekollege und <strong>ChefHeads</strong>-Vizepräsident<br />

Christopher Wilbrand absolviert hat, seinen Gästen dort eine<br />

„neue deutsch-französische Küche“. Seine ruhige und verbindliche<br />

Art und sein Kochtalent hatten ihn im Gourmetrestaurant<br />

„Zur Post“ in Odenthal schnell bis zum Souschef<br />

aufsteigen lassen. Köln ist nun seine erste eigene Adresse.<br />

Nach der ersten Woche in Köln klingt Maximilian Lorenz<br />

atemlos. Das mag zum einen daran liegen, dass die Belastung<br />

für den jungen Patron gewaltig ist. Zum anderen aber<br />

auch am Erstaunen darüber, wie gut das „L’escalier“ nach der<br />

wiedereröffnung angenommen wurde: „Ich hätte nie damit<br />

gerechnet, dass Gäste bei ausgebuchtem Restaurant vor unserer<br />

Tür stehen und sagen: ‚Okay, dann warten wir, bis ein<br />

Tisch frei wird!‘“ 42 Essen hat sein team gerade an diesem<br />

Samstagaben geschickt – bei maximal 30 Plätzen im Restaurant.<br />

Unter der Woche ist der Zuspruch noch eher „verhalten“,<br />

wie Lorenz die abendliche Auslastung von 75 bis 80<br />

Prozent umschreibt. Für Freitag und Samstag hat er seine<br />

Gäste bereits per Facebook gebeten, „frühzeitig zu reservieren.“<br />

„Da hatten wir bislang nie auch nur einen Platz unbesetzt!“<br />

„Altbekanntes wahren und neue Reize schaffen“ lautet<br />

das Motto des jungen Küchenchefs, demensprechend finden<br />

sich keine Molekular-Experimente auf der Karte wieder. Lieber<br />

soll der Wein als Teil des Essens begriffen werden, vom<br />

freundlichen Service-Team um Restaurantleiter Stanislas<br />

Moriani aus einer 400-Positionen-Karte mit feinsten, aber<br />

auch dem einen oder anderen gut bezahlbaren Weinen geschmackssicher<br />

ausgewählt. Der Franzose kommt direkt aus<br />

einem Haus mit großem Namen (Ducasse in Monte Carlo)<br />

und hat „bestimmt 15 Sterne“ bei seinen Service-Stationen<br />

in England, Frankreich und Spanien erlebt. Das gibt ihm die<br />

Souveränität, das junge Küchenteam von Anfang an beim<br />

Gast etwas zu entlasten. Warum er sich für das Engagement<br />

in Köln entschieden hat? Grund 1 ist die Liebe: Seine deutsche<br />

Freundin wollte zurück in die Heimat. Punkt 2: „Die restaurantgröße<br />

und das junge Team – hier kann ich das Flair<br />

hineinbringen, das ich mir von einem ausgezeichneten Restaurant<br />

wünsche!“ Wenn der Service an den ersten Tagen<br />

noch nicht perfekt lief, konnte es der Restaurantprofi sympathisch<br />

überspielen. Mittlerweile hat sich das Serviceteam<br />

aber eingespielt und umsorgt seine Gäste vorbildlich.<br />

Damit schließt die Crew zum Niveau der Küchenmannschaft<br />

auf, die erstaunlich schnell ihre Linie gefunden hat: „In<br />

der Auftaktwoche konnten wir uns vom derzeitigen Degustationsmenü<br />

vor allem für das gedämpfte Filet vom Polarsaibling<br />

begeistern, das durch eine Erbsen-Minz-Creme und<br />

Brunnenkressesalat abgerundet wird. Auch wenn die Brunnenkresse<br />

in ihrer Geschmacksnote eine leichte Dominanz<br />

hatte, in der Summe ein schönes und ausgewogenes Gericht<br />

mit einem Top-Produkt,“ werteten die „Sternefresser“ als<br />

erste die Kochkunst des neuen Küchenchefs an der Brüsseler<br />

Straße: „Dies galt auch für alle weiteren Fischgerichte, die allesamt<br />

von einem sehr guten Konzept und einer feinen Ausführung<br />

zeugten. Beim zweiten Teil des Menüs, den<br />

Fleischgängen, gab es bei unserem Besuch noch Potenzial,<br />

auf das wir uns beim nächsten Besuch freuen. Wenngleich<br />

einschränkend erwähnt werden muss, dass es bei vollem<br />

Haus, wie es bei unserem Besuch der Fall war, eine Meisterleistung<br />

ist aus der nur 16 qm großen Küche konsequent<br />

hohe Qualität und mit Tempo zu schicken.“<br />

Natürlich liest Maximilian Lorenz derlei Lob gerne. Die<br />

Frage, ob er sich und seinem Team denn zutraue, den Stern<br />

für das „L’escalier“ bereits im ersten Jahr zu verteidigen, umgeht<br />

er aber konsequent und mit einem gesunden Maß an<br />

Demut. „Zunächst vorrangig“ sei es, die Gäste zu begeistern,<br />

nicht die Kritiker, heißt es dann zum Beispiel. Und ob es nicht<br />

anmaßend sei, sich schon nach wenigen Wochen mit den<br />

Großen seiner Zunft auf einem Niveau zu wähnen. Dass Maximilian<br />

Lorenz das Zeug dazu hat, auf Augenhöhe zu kochen<br />

– und das Selbstbewusstsein, dies auch rasch bestätigt<br />

zu bekommen, lesen gute Zuhörer aus seiner Reaktion auf<br />

die erste öffentliche Bewertung: „Wir haben natürlich nachgemessen:<br />

Unser Küche ist nur zehneinhalb Quadratmeter<br />

groß!“ Und genau in diesem Moment zeigt Maximilian Lorenz<br />

das schelmische Lächeln, das ihn eben doch als 21-Jährigen<br />

outet, der gerade dabei ist, sich seinen Traum zu erfüllen.<br />

Mittags sorgt im „L’escalier“ knapp außerhalb der vielbe-<br />

50 chefheads Nr. 7


Gerade einmal zehneinhalb Quadratmeter klein ist das Reich von Maximilian Lorenz. Dafür mit direkter<br />

Anbindung zum im Bistrostil eingerichteten Gastraum des Restaurants „L’escalier“ in Köln.<br />

völkerten Kölner Ringe ein Business-Lunch (2 Gänge, 24<br />

Euro) für schnellen Genuss, auch Wünsche à la carte werden<br />

erfüllt: Eine Trilogie von der hausgemachten Blutwurst (mit<br />

Bratkartoffelcrème, Granny-Smith-Sorbet und violettem<br />

Senf) für 16 Euro zum Beispiel. Oder „Maximilians Suppeneskalation“<br />

(Karotte, Erbse, Tomate, Ingwer, Minze, Wacholderbeeren,<br />

14 Euro), ein wunderbares Duett von der Wachtel<br />

(Walnussblini, glasierte Pfefferkirschen, Trüffeljus, 23 Euro)<br />

und „Dies und Das vom Weiderind“. Mit 35 Euro das teuerste<br />

Gericht auf der Karte. Mit gebratener Ochsenschwanzpolenta,<br />

gegrilltem Thai-Spargel und Balsamessigsauce aber<br />

von höchster Qualität.<br />

Das Menü am Abend umfasst acht, wahlweise fünf Positionen<br />

(97 bzw. 64 Euro). Dann kommen nach einer Terrine<br />

von der Gänsestopfleber und dem Polarsaibling der „neu interpretierte“<br />

Atlantiksteinbutt à la Bouillabaisse und der<br />

kross gebratene Zander (mit Halver-Hahn-Praline, Selleriecrème<br />

und Malzbier-Kümmel-Jus) zum Gast. Nach einem Intermezzo<br />

aus Ananas und Buttermilch folgt unser<br />

persönliches Highlight: der „Zwiebelrostbraten“ vom Rinderrücken,<br />

der, sous-vide-gegart und mit Petersilienpüree angerichtet,<br />

so gar nichts mehr mit dem zu tun hat, was man<br />

wie „bei Muttern“ hätte erwarten können. Beschlossen wird<br />

das Menü mit einer Trilogie vom Salzwiesenlamm und einem<br />

schönen Dessert von Apfel und Schokolade.<br />

Beim Preoepening achtet Lorenz beim Defilé im Gastraum<br />

sehr darauf, den Applaus von Freunden und Kollegen nicht<br />

alleine für sich zu beanspruchen. Zu viel Wert hat er auf die<br />

Auswahl seines Teams gelegt: Mit Sonja Andishmand neben<br />

Stanislas Moriani im Service zum Beispiel, die vom Kölner Excelsior<br />

ins „L’escalier“ wechselte, zuvor zwei Jahre in den USA<br />

in Hotels und der Künstlerberteuung gearbeitet hat. Oder<br />

Florian Pesch, dem Jungkoch, dem die Empfehlung von Sternekollege<br />

Herbert Brockel („Riesengroßes Talent mit viel Potenzial.<br />

Den nehme ich in zwei jahren gerne wieder!“) die<br />

Kölner Küchentür öffnete. Nicht zu vergessen: Azubi Jonas<br />

Keller. „Eigentlich wollte ich noch gar nicht ausbilden“, sagt<br />

Maximilian Lorenz. Bevor in ihm die Erkenntnis reifte: Den eigenen<br />

Nachwuchs musst Du Dir optimal selbst heranziehen!<br />

Jonas Keller dankt es ihm schon nach kurzer Eingewöhnung<br />

mit einem großen Lob: „Endlich weiß ich, wofür ich 18 Stunden<br />

am Tag in der Küche stehe.“<br />

Mit dem Restaurantleiter die wichtigste Person in der<br />

„L’escalier“-Hierarchie unter dem Patron: Souschef Marcel<br />

Benda. „Er muss genau wissen, wie ich ticke und verstehen,<br />

wie ich Aromen auslege. Klar, dass er das am Anfang noch<br />

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PORTRAIT<br />

Das Duett von der Wachtel serviert Lorenz mit<br />

Walnussblini, glasierter Pfefferbirne und Trüffeljus.<br />

52 chefheads Nr. 7


PORTRAIT<br />

nicht wissen kann – da müssen wir uns noch besser kennenlernen,“<br />

sieht Lorenz die Aufgabe für die nächsten Wochen.<br />

Und verblüfft: „Eigentlich ist Marcel noch zu jung für diese<br />

Position. Aber er möchte wirklich auf dieses Nievau in der<br />

Küche, das hat den Ausschlag gegeben.“ Zu jung? Benda,<br />

zuvor im „Vintage“ von Claudia Stern beschäftigt, ist 24.<br />

Somit also drei Jahre älter als sein neuer Chef.<br />

Es sind solche Momente, in denen bewusst wird, wie besonders,<br />

wie gewagt auch der Schritt dieses jungen Mannes<br />

ist, den die Illustrierte „Prinz“ in den „Typ Schwiegersohn mit<br />

braver Haarwelle“ kategorisierte. In den sechs Wochen des<br />

Umbaus, der nach der Aufgabe von Jens Dannefeld an gleicher<br />

Stelle notwenig geworden war, wurde auch die Küche<br />

mit dem Bestmöglichen ausgestatten, was für Geld derzeit<br />

zu kaufen ist: Hold-O-Mat, drei Wasserbäder fürs Sous-Vide-<br />

Verfahren, Pacojet, Thermomix, Induktionsherde – technische<br />

Hemmnisse sollen die Küchenkreativität nicht bremsen<br />

können. Lorenz’ Mutter, erfolgreiche Steuerberaterin in der<br />

Domstadt, hat den Filius in Finanzfragen von Anfang an beraten.<br />

Beate Weimann-Lorenz hat schon viele gastronomischen<br />

Betriebe betreut. Deshalb hat sie ihrem Sohn eine klare<br />

Ansage mit auf den selbstständigen Weg gegeben: „Du<br />

kannst Umsätze schreiben, wie Du willst – auch wenn es mal<br />

nicht so laufen sollte, stehe ich Dir mit Rat und Tat zur Seite.<br />

Aber wenn Du auch nur einen Cent ‚schwarz‘ machst, fliegst<br />

Du aus der Familie!“ Was sich für Außenstehende wie eine<br />

ungeheuerliche Drohung anhört, werden Insider der Gastronomie<br />

als deutliche Warnung erkennen: Gefährde nicht deinen<br />

Erfolg durch wirtschaftliches Fehlverhalten. Wie viele<br />

Betriebe sind unter der Last von Steuernachzahlungen zusammengebrochen,<br />

weil es doch scheinbar so einfach war,<br />

nicht jede Charge Fleisch und nicht jede Gastrechnung ordentlich<br />

zu verbuchen?<br />

Mit den Profis im Umfeld hat Maximilian Lorenz einen annähernd<br />

perfekten Start in Köln hingelegt. Was ihn dabei besonders<br />

auszeichnet: Er hört zu, nimmt Tipps von Fachleuten<br />

wie auch Fachfremden an, sucht nach der optimalen Lösung<br />

und lässt sich dabei nicht von seinem generellen Weg abbringen.<br />

Und wer einmal seine „Bretonische Rotbarbe auf warmem<br />

Essiggemüse mit einem Sud vom Lorbeer“ oder die<br />

„Trilogie vom Salzwiesenlamm“ mit Graupenrisotto, Tomatenmarmelade<br />

und Süßholzjus gekostet hat, wird Maximilian<br />

Lorenz bestärken, diesen Weg weiter zu beschreiten.<br />

Die besten Wünsche der alten Kollegen aus der „Post“ überbrachte<br />

„Lehrmeister“ Christopher Wilbrand.<br />

Ob das alleine reicht, um die Michelin-Bewertung direkt<br />

weiterführen zu dürfen? Neben aller Küchenkunst wird diese<br />

Frage wohl (auch) „politisch“ beantwortet werden: Muss sich<br />

Maximilian Lorenz mit gerade einmal 21 Jahren diese Kochmeriten<br />

erst noch „verdienen“? Oder machen ihn die Tester<br />

zum dann jüngsten Sternekoch der deutschen Michelin-Geschichte?<br />

Die Gäste werden das mit Spannung verfolgen. Der<br />

Küchenchef lässt sich in dieser Frage kein Statement entlocken.<br />

Lieber lässt er seine Gerichte für sich sprechen.<br />

Klaus Lawrenz<br />

Maximilian Lorenz im „L'escalier“<br />

Brüsseler Straße 11, 50674 Köln<br />

Telefon: (0221) 205 39 98<br />

Öffnungszeiten:<br />

Dienstags bis samstags:<br />

<strong>12</strong> bis 14 und 18 bis 22 Uhr<br />

www.lescalier-restaurant.de<br />

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INTERVIEW<br />

Interview Jens<br />

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INTERVIEW<br />

Interview Jens<br />

chefheads Nr. 7 55


Führende Fachmesse<br />

85.782 Besucher auf der INTERGASTRA<br />

Die 26. Auflage der INTERGASTRA brach alle Rekorde: mehr als 90.000 Quadratmeter<br />

Ausstellungsfläche, über <strong>12</strong>00 Ausstellern, mehr als 85.000 Fachbesucher. Für zusätzliche<br />

Highlights sorgte ein prominent besetztes Rahmenprogramm mit Wettbewerben<br />

wie dem Bocuse d’Or – Selection Germany, dem Meisterkoch des Jahres oder<br />

dem „European Championship of Gelato“. „Mit ihrem Angebot hat sich die INTER-<br />

GASTRA zur führenden Fachmesse für die Gastronomiebranche in Deutschland entwickelt“,<br />

erklärt Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. „Europas größte<br />

Halle für Küchentechnik“, der Sonderbereich FOKUS HOTEL, die GELATISSIMO und der<br />

Wettbewerb „Restaurant der Zukunft“ rundeten das Angebot ab.<br />

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PARTNER<br />

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ÜBER DEN TELLERRAND<br />

Executive-Chef Sven Kracht blickt für die <strong>ChefHeads</strong><br />

auf die große weite Köche-Welt.<br />

Come in<br />

and burn out!<br />

Foto: Lawrenz<br />

Die neue Volkspest der Köche bekam einen Namen, aber ich will sie an dieser Stelle nicht mal mehr benennen. Wer sich<br />

heute ein wenig überarbeitet fühlt, muss sich zwingend was neues einfallen lassen. Wie zum Beispiel: „Oh, heute habe<br />

ich einfach keinen Bock mehr und ich glaube die nächsten drei Monate auch nicht.“ Nichts an bekannten Krankheiten<br />

wurde so fein ziseliert, zerrissen und mit einem Stempel versehen wie „Burn Out“. Plötzlich gibt es keine Talkshow mehr<br />

ohne indiskrete Stress-Veröffentlichungen mit prominenten und weniger prominenten Fallbeispielen samt „Comming<br />

(burning) Outs“.<br />

Schweinepest-Träger, Sars-Behaupter und Ehec-Verdränger sind längst in Vergessenheit geraten. Während der Salat,<br />

das Huhn und sogar das Schwein zum Tagesgeschäft übergehen konnten, muss sich der „Real Burner“ immer noch<br />

darum bemühen, seinen Stempel zu verwischen. Im Marketing nennt man das auch Brand – nur bezogen darauf, dass<br />

man etwas 1500 mal gelesen oder gesehen haben muss, bis die „Marke“ im Kopf ist.<br />

Jede Pest hat ihre Folgen, sagt man – nur welcher Art, schweigt man.<br />

Vielleicht sind wir sogar noch mit einem blauen Auge davon gekommen, verglichen mit den Zeiten, als der Salat nicht<br />

essbar erschien und man besser zur Massenvernichtung überging, sind die Menschen zum Glück noch essen gegangen<br />

und haben uns wieder bewusst mit den Stressfolgen ihrer Bestellung konfrontiert.<br />

Ich kann mich noch an meine Ausbildung erinnern, da gab es diesen Küchenchef der eigentlich nicht sprach sonder eher<br />

schrie. Eines Tages fiel er dann einfach um, kein Herzinfarkt, keine Leberzirrhose , keine Maul- und Klauenseuche. Wohl<br />

einfach nur irgendwie überfordert, hieß es. Danach war er sehr still, fast schweigsam. Das ist wohl der Typus derer, der<br />

davon nichts wusste und heute nichts mehr davon wissen will – und bestimmt kein Einzelfall und bleibt.<br />

Unser neuer Bundespräsident, ja der Neue, erwähnte neulich in diesem Zusammenhang das Wort Luxuskrankheitsängste.<br />

Stellen wir uns doch also bitte nicht so an. Ein Riesenluxus unserer Zivilisation ist es also, an den Folgen von<br />

Stress und Überlastung abzutreten. Als beispielsweise nur wegen einfachem Hunger oder gar Durst umzufallen. Also<br />

Aids zum Beispiel hat es jetzt wirklich schwer: Ist das eher Luxus oder so ‘ne ganz normale Sache, die auch den Geringverdiener<br />

treffen kann?<br />

Aber eigentlich haben wir dafür sowieso überhaupt keine Zeit, denn der pure Luxus (und nur für die ganz wenigen und<br />

ausgesuchten unserer Luxusangstgesellschaft), der „Angst-Oskar“ geht an: „Der Weltuntergang – das vererbte Blattgold<br />

der Majas“! Ja … wer sich das leisten kann, der hat es wirklich geschafft. So lässt sich’s leben! Und auf die Küchentür<br />

schreiben wir: „Come in and burn out“. Der Anfang wäre damit gemacht.<br />

Aber angasen (schließlich haben wir nicht den ganzen Tag Zeit) – den Luxus gönn ich mir!<br />

Sven Kracht<br />

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