Im Revier meiner Köhlerschildkröten

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Im Revier meiner Köhlerschildkröten

Wachstumsschübe einer jungen Schildkröte sind

abhängig von der Dosierung der Futtermenge

und der Art des Futters. So sind unserer Wildkräuter

sehr kalorienreich. Diese Kalorien müssen in einer

Gehegehaltung erstmal „verbrannt“ werden. Auch

tierisches Eiweiß wirkt sich „positiv“ auf das Wachstum

einer Schildkröte aus. Ist dann nicht genügend Kalzium

im Spiel, können Höcker entstehen. Kalzium kann aber

nur eingelagert werden, wenn ausreichend Vitamin D3

vorhanden ist. Zu kalorienreich gefüttert, wächst ein

Jungtier unnormal schnell. Ein schnelleres

Sättigungsgefühl erreicht man durch rohfaserreiche

Nahrung. Kräuterheu und Gräser werden zwar nicht

gerne gefressen, aber bei mangelnden Alternativen auch

angenommen. Es liegt also immer am Halter, ob eine

junge Landschildkröte natürlich langsam wachsen kann.

Die Pflanzen die Köhlerschildkröten in ihren natürlichen

Lebensräumen finden, gibt es hier in Deutschland gar

nicht oder nur bedingt. Aber die hier wachsenden

Wildkräuter sind ein geeigneter Ersatz. Die in der

Gärtnersprache als Unkräuter bezeichneten Pflanzen

werden in den Freigehegen von den Tieren gerne

aufgesucht und gefressen.

Ergänzt wird die pflanzliche Kost durch tierische

Nahrung. In den Freigehegen finden die Tiere Würmer

und Schnecken ganz alleine, daher ist ein zufüttern nicht

notwendig. In den Wintermonaten kann man auf Fisch

und andere tierische Leckerbissen zurückgreifen. Neben

der körpereigenen Bildung des Vitamins D3 durch UV-

B Strahlung, enthalten Fische dieses Vitamin.

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