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Der Schwimmtrainer Nr. 106

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DSTV / Der Schwimmtrainer 36 November 2014 4. Projektinhalte Führung des PTP durch den DSV (CBT) Gemeinsame KLD beim IAT in Leipzig oder OSP in Hamburg Aufstockung der Lehrgangswochen in den einzelnen Saisons der Olympiade Screenings an Land und im Wasser Vermehrtes Abfordern von Standardtests des DSV Hinführen zur Belastungsverträglichkeit der unter Punkt 3 aufgezeigten Kennziffern Vermehrtes Abfordern von Topwettkämpfen aus dem Training heraus Der CBT berät, plant und führt das Perspektivteam. Im Falle von Krankheit oder anderer Verhinderung übernimmt sein Stellvertreter, Gerd Eßer, seine führende Rolle. Grundsätzlich sollen der DSV Athletiktrainer, ein Trainingswissenschaftler sowie zwei Lehrkräfte ebenfalls immer in den durchzuführenden Maßnahmen anwesend sein. Die ansteigende Anzahl an Lehrgangswochen in der Olympiade 2012-2016 soll sicherstellen, dass die unter Lehrgangsbedingungen verbesserten Trainingsbedingungen für das PT (starke Konkurrenz, gruppenübereinstimmendes Ziel, gleiche Philosophie, begleitende Diagnostik, begleitender Athletiktrainer usw.) stetig vergrößert werden: Saison 2013/2014 > 09-11 Lehrgangswochen (LGW) von September-August Saison 2014/2015 > 11-13 Lehrgangswochen (LGW) von September-August Saison 2015/2016 > 13-16 Lehrgangswochen (LGW) von September-August Ausblickend auf die Olympischen Spiele in Japan 2020 soll diese Grundidee bestehen bleiben, jedoch direkt mit 15 LGW beginnen und sich auf 18 LGW als absolute Zielgröße erhöhen. Saison 2016/2017 > 15 Lehrgangswochen (LGW) von September-August Saison 2017/2018 > 16 Lehrgangswochen (LGW) von September-August Saison 2018/2019 > 17 Lehrgangswochen (LGW) von September-August Saison 2019/2020 > 18 Lehrgangswochen (LGW) von September-August Weiterhin sollen immer wiederkehrende „Screenings“ an Land und Wasser dazu beitragen, die Kontrolle über den Trainingszustand der Mitglieder des PT mehrfach im Jahr zu behalten um ggf. Einwirken zu können. Die Screenings umfassen im Wasser den Pansold-Test sowie die DSV Standardtests in einer festgelegten zeitlichen Reihenfolge, an Land die bereits durchgeführten Übungen zu den bestimmenden Muskelgruppen beim Schwimmen. Das Screening an Land baute Arthur Jankowski aus dem bekannten „Schweizer Modell“ auf. Screening Allgemein Die Tests der verpflichtenden KLDs können die Screening-Ergebnisse an Land und im Wasser ergänzen und umgekehrt. Nicht nur die Testergebnisse der Screenings, sondern auch die KLD-Testergebnisse sollten dazu beitragen, die Leistungsentwicklung (-stagnation) eines PTP-Sportlers einzuschätzen. Im Wasser ist hier besonders die DBe-Bewegung zu nennen. An Land ist die gemessene Sprunghöhe eine wichtige Ergänzung des „Schweizer-Modells“. Mit der inhaltlichen Verknüpfung von Ergebnissen der DSV-Tests, dem Pansoldtest,

DSTV / Der Schwimmtrainer 37 November 2014 dem Athletikscreening, den KLD-Ergebnissen und häufigeren WK-Laktatabnahmen entsteht somit ein „rundes Bild“, welches den Leistungszustand und die Leistungsentwicklung des Sportlers abbildet. Das Zusammentragen der Daten ist mit der neuen Datenbank (nationale Schwimmer Analyse) unproblematisch. Durch die verbindliche Erhebung von Testdaten im Perspektivteam und über die Verknüpfung mit den ebenfalls verbindlichen Trainingsdaten könnte es darüber hinaus gelingen, Zusammenhänge zwischen Training und Wettkampfleistung aufzudecken. Screening im Wasser Das Ziel beim einheitlichen Stufentest als DSV Standard ist die Verbesserung der Steuerung und Wirksamkeit des Trainings. Das Screening im Wasser besteht aus dem Pansoldtest und den DSV- Standardtests. Die DSV-Standardtests werden durch einen weiteren Test ergänzt – ein 12 Minuten – Schwimmen. Im Grunde der bekannte Cooper-Test - der oft im Laufen angewendet wird - aufs Schwimmen übertragen. Der Cooper-Test ist einer der am häufigsten verwendeten Tests zur Ermittlung der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit. Durch die zurückgelegte Strecke lassen sich Rückschlüsse auf die Ausdauerleistungsfähigkeit ziehen. Nach Rücksprache mit Wissenschaftlern wurde bestätigt, dass der Test sicherlich eine sinnvolle Ergänzung der Standardtests ist und auch im Schwimmen ohne Probleme durchgeführt werden kann. Einige Studien belegen eine enge Korrelation zwischen maximaler Sauerstoffaufnahmefähigkeit (die entscheidende Kenngröße für das Abschätzen der aeroben Sauerstoffaufnahmefähigkeit) und zurückgelegter Strecke beim Cooper-Test. Eine Verbesserung im 12- Minuten-Schwimmen kann also mit einer Verbesserung der aeroben Kapazität gleichgesetzt werden. Wie jeder Feldtest (also auch der Pansold Test) ist der Cooper-Test wissenschaftlich nicht 100% sauber. Er ist jedoch sehr ökonomisch und kann auch mit einer relativ großen Gruppe durchgeführt werden. In Ergänzung zu den bekannten DSV- Tests ist der 12-Minuten-Test eine sinnvolle Ergänzung um das Gesamtbild weiter zu komplettieren. Für die besten jugendlichen Schwimmer Deutschlands sollte es kein Problem sein, den 12Minuten-Test in der Hauptlage zu absolvieren. In der folgenden Tabelle 2) werden die zu absolvierenden Tests in der Saison 2014/2015 beschrieben. NOCH FREIE KAPAZITÄT! NEUJAHR – lastminute & OSTERFERIEN 2015 Sportkomplex Rabenberg Preis 2015: ab 55,50 € pro Tag/Person BILDER Speedo/ Füller/Anzeige