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TE KW 07

Auto-Fit ins Frühjahr

Auto-Fit ins Frühjahr Die langen Wintermonate beanspruchen Autos und verlangen im Frühjahr nach einem Makeover Wenn die Tage wieder länger werden und die Sonne sich wieder öfter blicken lässt, steht der lang ersehnte Frühling endlich in den Startlöchern. Dann ist es für Autofahrer an der Zeit, ihren fahrbaren Untersatz für die bevorstehende warme Jahreszeit zu rüsten. Die nasskalten Wintermonate hinterlassen an Autos unverkennbaren Spuren. Was vom Winter bleibt, sind vom Streusalz angegriffene Bremsen, abgestumpfter Lack und verschmutzte Felgen. Die meisten Autofahrer nehmen den Wechsel von Winter- auf Sommerreifen zum Anlass, um ihr Fahrzeug genauer prüfen zu lassen. Doch was sollte bei einer Frühjahrskur alles berücksichtigt werden? Die nachstehenden Punkte können als Check-Liste dienen. GIB DEM ROST KEINE CHANCE. Streusalz leistet gute Dienste, wenn es um sichere Straßenverhältnisse geht, aber durch das aggressive Salz wird die Karosserie belastet. Gerade der Unterboden ist nach den langen Wintermonaten von Korrosion bedroht. Wer auf eine gründliche Autowäsche inklusive Unterbodenreinigung verzichtet, um Geld zu sparen, spart definitiv am falschen Ende. Hartnäckige Schmutzpartikel sollten vor der Einfahrt in die Waschanlage mit dem Hochdruckreiniger entfernt werden. Sonst wirken sie wie Schmirgelpapier. Ein Blick auf die Batterie ist auch kein Fehler. Hier müssen eventuelle Korrosionsstellen an den Polen und der Säurestand vom Profi überprüft werden. Eine Motorwäsche vornehmen zu lassen kann ebenso nicht schaden. LACKSCHÄDEN. Steinschläge und kleine Kratzer können auf lange Sicht Roststellen nach sich ziehen. Deshalb sollten diese bei Bedarf sofort mit einem Lackstift der entsprechenden Lacknummer behandelt werden. Glanz und Langzeitschutz bieten hochwertige Lackkonservierer und Autopolituren mit natürlichem Wachs. Ungeübte sollten die Handhabung einer Politurmaschine aber besser dem Profi überlassen – bei unsachgemäßem Einsatz droht nämlich mehr Schaden als Nutzen. GESCHMEIDIGE GUMMIS. Kunststoff und Gummiteile düfen bei einer gewissenhaften Autopflege nicht zu kurz kommen. Salz kann auch hier auf Dauer für Rost und spröde Abdichtungen sorgen. Die Türschwellen samt Gummidichtungen sowie die Fugen der Motorhaube und Heckklappe sind gründlich zu säubern und anschließend mit einer Tiefenpflege oder einem Kunststoffgel zu behandeln. BEHALTEN SIE DEN DURCHBLICK. Im Winter nutzen sich die Wischblätter der Scheibenwischer durch den häufigen Einsatz und das Wegwischen leichter Eisschichten schneller ab. Die raue Oberfläche des gefrorenen Wassers und das Salz zerstören die Wischkante. Deshalb müssen die Scheibenwischblätter ebenfalls genauer unter die Lupe genommen und gegebenenfalls getauscht werden. LICHTFAHRER SIND SICHTBARER. Durch die extremen Temperaturen werden auch die Leuchtmittel im Winter stärker beansprucht. Daher sollte man die Lichtanlage in den Frühjahrscheck miteinbeziehen und die Scheinwerfer unter anderem polieren. Ist Feuchtigkeit in den Scheinwerfer gelangt, führt kein Weg an einem Austausch vorbei. Zudem sollten die Scheinwerfer von Zeit zu Zeit auch neu eingestellt werden. FLÜSSIGKEITSSTÄNDE ÜBERPRÜFEN. Neben der gründlichen Reinigung der Karosserie und des Unterbodens ist die Überprüfung sämtlicher Flüssigkeiten ein unverzichtbares Muss. Motoröl, Kühlflüssigkeit und Scheibenklar können selbst kontrolliert und gegebenenfalls nachgefüllt werden. Muss das Motor- und/oder Getriebeöl gewechselt werden, ist allerdings der Profi gefragt. Bei dieser Gelegenheit kann zugleich der Stand der Bremsflüssigkeit im Motorraum überprüft werden. APROPOS BREMSEN. Die Bremsen gehören ohne Frage zu den wichtigsten Bauteilen eines Fahrzeugs. Das aggressive Streusalz macht natürlich auch vor ihnen nicht halt. Deshalb sind diese nach dem Winter – im Zuge des Reifenwechsels – ebenso einer Prüfung zu unterziehen wie Aufhängung und Stoßdämpfer. EINE RUNDE SACHE – SOMMERREIFEN. Winterreifen sollten nicht vor Ende der Winterreifenpflicht (15. April) gewechselt werden – denn erst dann ist man mit Sommerreifen auch rechtlich auf der sicheren Seite. Vergessen Sie nicht vor dem Wechseln der Reifen die Profiltiefe zu überprüfen. Neu aufgezogene Reifen müssen zudem gewuchtet werden. Bevor die Winterreifen an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort gestapelt werden, sollten sie mit dem Dampfreiniger gereinigt und auf Profiltiefe sowie Beschädigungen überprüft werden. Mit einem um 0,2 bis 0,5 bar erhöhten Luftdruck können sie nun in der Garage oder im Keller gelagert werden. Bei dieser Gelegenheit kann auch der Luftdruck des Reserverades (insofern vorhanden) geprüft werden. RUNDSCHAU Seite 24 14./15. Februar 2018

Mit dem Bike in die Mongolei Multimedia-Vortrag in Telfs - RUNDSCHAU verlost Tickets (RS) Mit dem Motorrad in die Mongolei fahren? Ist doch verrückt! Aber diesen Bikertraum erfüllten sich sechs Mühlviertler Freunde aus Altenfelden (OÖ) und sie berichten davon am kommenden Freitag, dem 16. Feber, um 20 Uhr bei einem Multi-Media-Vortrag im Rathaussaal Telfs. Die RUNDSCHAU verlost fünf mal zwei Tickets. Schach und Kartenspiel mit 90 Die sechs Mühlviertler haben auf ihrer Tour durch die wilde Mongolei viele Strapazen durchgemacht, aber auch viele postive Erfahrungen gemacht. Fotos: privat Die sechs Biker fuhren 2016 über Litauen, Weißrussland, Russland, und Kasachstan weiter nach Ulan Bator in die Mongolei. Hauptziel war das Heilige Flusstal Karakol im Altai-Gebirge, das im Dreiländereck Kasachstan/Russland/Mongolei liegt. Insgesamt waren sie 23 Tage unterwegs und legten 8.300 Kilometer auf dem Motorrad zurück. Was sie bei der Reise durch fünf Zeitzonen erlebten, wie die Vorbereitungen liefen und welche Überraschungen auf sie zukamen, berichten sie mit Live- Kommentar in einer sehenswerten Bild-Präsentation. „Alleine die monatelange Planung der Reise, die Beschaffung der Visa, die Adaptierung der Motorräder und die Zusammenstellung des Gepäcks waren organisatorisch eine große Herausforderung“, meint Tourchef und Guide Stefan Pöchtrager. Hinzu kam das Problem der fremden Sprachen, der unterschiedlichen Kulturen, der vielen Schlaglöcher und insgesamt mehr als 1.000 Kilometer Offroadstrecke. Trotz einiger Pannen und elf Stürzen kamen jedoch alle Biker gesund in der Mongolei an. Für die RS-Gewinnspiel Die RUNDSCHAU Telfs verlost am Freitag, dem 16. Februar, um 11 Uhr 5x2 Tickets. Einfach unter 05262 620 30 anrufen, durchkommen und mit etwas Glück gewinnen! 14./15. Februar 2018 Tankstelle mitten in der Steppe. Heimreise war ein Flug gebucht, die Motorräder waren nämlich schon zu Beginn der Reise in die Mongolei verkauft. Bemerkung am Rand: Alle sechs Mongolei-Teilnehmer reisen zum Vortrag an und stehen vor und nach dem Vortrag für persönliche Gespräche und Fragen bereit. Zudem sind im Rathaussaal-Foyer neueste Modelle von BMW und KTM ausgestellt. Für die Bewirtung sorgt Michael Löffler mit Team. Der Verein „Motorradfreunde Telfs“ freut sich auf zahlreichen Besuch! Eintritt: 9 Euro bei Voranmeldung unterTelefon 0676 83 038 700 oder unter www.motoradlmarkt.at/mongolei - Abendkasse: 12 Euro. Jubilar Roman Hellrigl mit seiner Schwester Elsa und Bürgermeister Christian Härting (v.l.) Foto: MGT/Dietrich (RS) Mit Freunden und Angehörigen feierte Roman Hellrigl am Montag vergangener Woche in Telfs seinen neunzigsten Geburtstag. Auch Bürgermeister Christian Härting gratulierte und überreichte dem Jubilar einen „guten Tropfen“. Roman Hellrigl tritt sein zehntes Lebensjahrzehnt in ausgezeichneter Verfassung an. Er spielt noch regelmäßig Schach und mehrmals in der Woche steht eine Kartenrunde auf Elisabeth Blanik dem Programm. So überrascht es nicht, dass der Jubilar einen großen Freundeskreis hat, der es sich natürlich nicht nehmen ließ, zusammen mit der Familie zum Ehrentag zu gratulieren. Roman Hellrigl war beruflich lange als Polier tätig. Schließlich beschritt er neue Wege und eröffnete eine Pension, die er erfolgreich betrieben hat und die jetzt von seiner Tochter geführt wird. # Ganz was Neues: Politik für alle. Die neue SPÖ Tirol ist da! freudichtirol RUNDSCHAU Seite 25