Aufrufe
vor 4 Jahren

Modulhandbuch Master Berufspädagogik Pflegewissenschaft

Modulhandbuch Master Berufspädagogik Pflegewissenschaft

Ziele und Konzept

Ziele und Konzept ________________________________________________________________________________ eine akademische Ausbildung nur für Schulleitungen verpflichtend), zuvor unterrichteten dort überwiegend zweijährig mit pädagogischer Ausrichtung weitergebildete Pflegekräfte. Die Universität Bremen hat bereits 1994 mit dem Modellversuch eines Studiengangs Diplom Berufspädagogik Pflegewissenschaft bzw. Lehramt berufliche Schulen, Fachrichtung Pflege einen Studiengang ins Leben gerufen, der nach den für das berufsbildende Lehramtsstudium üblichen Regelungen konzipiert war. Absicht dieses Modellversuches war es, auf die strukturelle Benachteiligung der Pflegeberufe gestaltend Einfluss zu nehmen. Die Anhebung der Lehrerqualifikation in den Berufsgesetzen kann als Bestätigung der Bremer Initiative interpretiert werden. Diese Vorreiterstellung der Universität Bremen wird mit dem vorliegenden Studienkonzept fortgesetzt. Im Unterschied zu anderen Lehramtsstudiengängen wird mit dem vorliegenden Studiengang der Abschluss Master of Arts (anstelle Master of Education) vergeben. Der Abschluss wird in Niedersachsen als 1. Staatsexamen zur Zugangsvoraussetzung für das eineinhalbjährige Referendariat bzw. den Schuldienst an berufsbildenden Schulen anerkannt. In Bremen ist eine Übernahme ins Referendariat und in öffentlichen Berufsschulen nicht möglich. In anderen Bundesländern kann eine Anerkennung im Einzelfall beantragt werden. Die im Bachelor of Arts Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Lehre integrativ studierten Fächer Pflegewissenschaft, 2. allgemeinbildendes Unterrichtsfach und Erziehungswissenschaft (Professionalisierungsbereich) werden im Masterstudium fortgeführt. Im pflegewissenschaftlichen Masterstudium liegen die Schwerpunkte in der vertieften Vermittlung theoretischer Grundlagen pflegerischer Interventionen und Strategien der Implementierung, insbesondere bezogen auf die Zielgruppe älterer Menschen. Im Professionalisierungsbereich bauen die Studierenden in den fachdidaktischen Veranstaltungen des allgemeinbildenden Unterrichtsfachs Kompetenzen im Bereich „Unterrichten“ aus, in der Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung Pflege werden stärker als im Bachelor auch die Kompetenzbereiche „Innovieren“ und „Reflektieren“ fokussiert. Angesichts der ebenso komplexen wie oft nicht vorhersagbaren und insofern nicht technologisch bewältigbaren Herausforderungen in jeglichem pädagogischen Handeln wird vor allem auf die Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen als „reflektierte Praktikerinnen und Praktiker“ abgehoben, die nicht bloß in eingewohnte schulische Routinen praktisch sozialisiert werden können und dürfen. Eine besondere Bedeutung kommen den im Bachelor- und Masterstudium zu absolvierenden Praxisphasen im Umfang von insgesamt 30 Wochen (12 davon während des Masterstudiums) zu, die der Anwendung von im Studium erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten, dem Erwerb von praktischen Erfahrungen in der Arbeitswelt und der Vorbereitung auf die spätere berufliche Tätigkeit dienen. 2

Ziele und Konzept ________________________________________________________________________________ 1.1.2 Konzept In ihrem Beschluss vom Juni 2005 nennt die KMK 2 ein integratives Studium von mindestens zwei Fachwissenschaften und Bildungswissenschaften während des gesamten Studiums als Voraussetzung für die wechselseitige Anerkennung von lehramtsbezogenen Studiengängen. Da die Studierenden der beruflichen Fachrichtung Pflege an der Universität Bremen neben der Tätigkeit an Schulen des Gesundheitswesens, in denen gesonderte Bedingungen gelten, auch für die Tätigkeit im berufsbildenden Schulwesen ausgebildet werden, sind bei der Konzeption sowohl des lehramtsbezogenen Bachelorstudiums als auch des sich daran anschließenden Studiums Master of Arts Berufspädagogik Pflegewissenschaft die Vorgaben der KMK beachtet worden. Um eine Anerkennung des in Bremen erworbenen Abschlusses in Niedersachsen zu ermöglichen, orientiert sich das Konzept außerdem an der Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen vom 8. November 2007 (Nds. Master VO-Lehr) 3 und an dem darauf basierenden Konzept des Studiengangs Lehramt berufliche Schulen Pflegewissenschaft an der Universität Osnabrück 4 . Das Studium des Master of Arts Berufspädagogik Pflegewissenschaft an der Universität Bremen umfasst vier Semester und 120 CP. Im Bachelor- Studium haben die Studierenden bereits 180 ECTS-Punkte erworben, die sich folgendermaßen verteilen: Bildungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Berufs-und Wirtschaftspädagogik sowie Fachdidaktiken für die berufliche Fachrichtung und schulpraktische Studien im Umfang von 45 CP Fachwissenschaften innerhalb der beruflichen Fachrichtung (erstes Fach) im Umfang von 78 CP sowie Fachwissenschaften des allgemeinbildenden Unterrichtsfachs (zweites Fach) im Umfang von 45 ECTS-Punkten. Bachelor-Arbeit im Umfang von 12 ECTS-Punkten. Pflegewissenschaft Bildungswissenschaften 2. Unterrichtsfach 78 CP Bachelor-Arbeit 12 CP 45 CP (einschl. 15 CP Fachdidaktik Pflege und 18 CP Praktika) 45 CP (muss in der beruflichen Fachrichtung Pflegewissenschaft geschrieben werden) 2 Vgl. Kultusministerkonferenz: Eckpunkte für die gegenseitige Anerkennung von Bachelor- und Masterabschlüssen in Studiengängen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt vermittelt werden. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 02.06.2005. Online: www.kmk.org./hschule/home.htm?pub [Zugriff am 24.03.2009] 3 Vgl. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt, ausgegeben in Hannover am 15. November 2007. Online: www.zfl.uni-hannover.de/imperia/md/content/zflehrer/dokumente/mavo_2007_1.pdf [Zugriff: 24.03.2009] 4 Vgl. Remmers, H. (2007): Grundständigkeit der Lehrerbildung im Rahmen konsekutiver Studienstrukturen. Das Studienmodell Pflegewissenschaft an der Universität Osnabrück. In Pflege & Gesellschaft, 12 (1) 34 – 53. 3

neues Modulhandbuch (2013) - ESB Business School
Modulhandbuch BWL_WiWi.pdf - Fachbereich Wirtschaftswissenschaft
Modulhandbuch (PDF) - Hochschule Biberach
Modulhandbuch - ESB Business School
Umweltschutztechnik Modulhandbuch - Bachelor - Universität Stuttgart
Modulhandbuch Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen
Modulhandbuch - HAW Hamburg - Hochschule für Angewandte ...
Modulhandbuch 7. Auflage - Alice Salomon Hochschule Berlin
Master-Lehrgang
Fakultät Life Sciences Modulhandbuch - HAW Hamburg
Modulhandbuch Bibliotheks- und ... - HAW Hamburg
Modulhandbuch (PDF) - Hochschule Biberach
Modulhandbuch Wirtschaftsrecht LL.B. - Studiengang ...
Modulhandbuch IMB - HAW Hamburg
Modulhandbuch - Fakultät II
Mehr wissen Master in Sozialökonomik
Master-Studiengänge (Finanzbranche) - Master-Vergleich
Modulhandbuch - Institut für Sport und Sportwissenschaft
Mehr wissen Master in Arbeitsmarkt und Personal
Fakultät Life Sciences Modulhandbuch - HAW Hamburg
management (Master of Arts) - Department Information - HAW ...
Master of Arts Steuerberater - Master of Arts in Taxation
Fakultät Life Sciences Modulhandbuch - HAW Hamburg
master of arts auditing and taxation - Hochschule Pforzheim
Zukunftswunsch: Weltfrieden Endsieg – ein Master-Abschlussfilm ...