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APPS Radfahrer-Spezial

APPS Radfahrer-Spezial DIESE GERÄTE SIND ALTERNATIVEN ZU DEN ROUTEN-APPS. HAUPTVORTEIL: IHRE AKKUS HALTEN OHNE ZWISCHENLADUNG DEN GANZEN TAG DURCH. NAVIS FÜR RADTOUREN FALK IBEX 32 DE Der Großbildschirm unter den Fahrrad-Navis bietet für 380 Euro Tourenplanung für alle Freizeitradler – und jede Menge Extras. Klein ist er nicht, dafür ist der 4:3-Bildschirm des Falk Ibex breiter als die meisten Smartphone-Screens. Das Gerät funktioniert wie ein mobiles Autonavi, ergänzt die Kartenansicht geplanter Routen aber auf Wunsch mit Extras wie etwa dem Höhenprofil. Touren lassen sich wahlweise als Zielführung vom aktuellen Standort oder über mehrere Punkte hinweg planen. Auch Rundfahrten schlägt der Falk nach Distanz- oder Zeitangabe vor, die Daten dazu stammen aus Fahrrad-Tourendatenbanken des Anbieters. Auch ein Reiseführer von Marco Polo ist dabei. Die Routingoptionen sind vielfältig: Die Art der Steigungen oder die Frage, ob Pfade genutzt werden dürfen, zählen da- zu. Zu jeder Tour berechnet der Falk auf Wunsch zwei Alternativen. Die Routen waren für Tourenräder und Mountainbikes prima, hin und wieder fand das Gerät sogar Singletrails. Für Straßenradler dagegen gab’s keine gut passende Option. Bei Abweichungen von der Strecke schickte der Falk uns eher rückwärts zum letzten GARMIN EDGE TOURING PLUS Punkt auf der Originalroute, als Alternativrouten Richtung Ziel zu finden. Das simple Bedienkonzept und eine flotte Navigation machen den Edge Touring plus zum idealen Radtouren-Navi. Der rund 300 Euro teure Garmin wiegt mit seinen 98 Gramm nur halb soviel wie der Falk. Sein Hauptmenü ist schlank gestaltet: Es gibt eine Kartenansicht sowie die Suche nach Adressen, Orten oder Strecken. Auch bereits gefahrene Touren kannst du importieren und abfahren. Entsprechend einfach findet man sich zurecht: Eine Tour mit Start- und Zieladresse ist ebenso schnell ausgewählt wie eine im Gerät gespeicherte Strecke abgerufen. Strecken, die du etwa aus der Garmin-Community (connect. garmin.com) ) ins Gerät importiert hast, versieht der Edge mit Routing infos, die allerdings nicht immer ganz zum Track passen. Das Gerät schlägt auch Rund touren vor, bei denen man Startpunkt und ungefähre Stre- ckenlänge eingibt. Zum Edge Touring Plus gehört die spezielle Garmin Cycle Map mit guter Fahrradnavi. Der günstigere Edge Touring nutzt Karten auf Basis der weniger detaillierten Open Cycle Maps. 40

Freestyle 4/2014 STROMVERSORGUNG Kaum etwas saugt so viel Strom wie die GPS- Ortung. Zusatzenergie ist daher für Smartphone- Navigatoren Pflicht. Für alle beliebten Smartphones gibt es Schutzhüllen mit Zusatzakku. Per Universalhalter (siehe Seite 44) lässt sich das Phone auch damit fixieren. Fahrer Berlin etwa liefert mit der stoßgeschützten Akkubox „Incipio Offgrid“ eine Extra-Ladung fürs iPhone 5. Die Hülle lässt sich per Klettverschluss direkt auf den Lenkerhalter „Spitzel“ setzen (unten rechts, um 80 Euro). Etwas umständlicher am Rad zu nutzen, aber meist noch leistungsfähiger sind externe Akkus, mit denen du je nach Kapazität und Gerätetyp zwei bis vier Smartphone-Ladungen in der Trikot-Tasche dabeihast. Clever: Der neue Elgato Smart Power (oben, 89 Euro) meldet seinen Ladestand auf Wunsch per Bluetooth an die zugehörige App auf dem Smartphone. Unabhängig von Netz und Akku läuft das Biologic Reecharge Dynamo Kit (rechts oben, 25 Euro) an Fahrrädern mit Nabendynamo. Der Regler stabilisiert den variablen Dynamostrom und lädt das Phone so während der Fahrt ab circa 15 km/h auf. Automatisch geht das aber nicht, du musst dir deinen Strom schon selbst zusammenstrampeln.