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Technik im Physikunterricht - Technische Universität Braunschweig

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Löcher, sondern der

Löcher, sondern der Lichtquelle (Abbildung 49). Ein besonders schöner Effekt entsteht, wenn man die Pappe mit den Öffnungen langsam dreht. Abbildung 49: Die „Sonnentaler“ haben nicht die Form der Öffnungen, sondern die der Lichtquelle (aus: Schlichting 1999) Nicht nur Blattwerk zeigt den „Sonnentaler-Effekt“, sondern auch andere Gegenstände mit Löchern – etwa ein Freizeithemd mit rechteckigen Löchern (Abbildung 50 oben) oder ein Haushaltssieb (Abbildung 50 unten). Am Haushaltssieb lässt sich nach Schlichting (1999) auch das Phänomen der „Schattentaler“ beobachten – die Tatsache, dass auch der Schatten eines kleinen Gegenstands in großer Entfernung die Form der Lichtquelle annimmt. Abbildung 50: Sonnentaler bei einem Hemd mit Löchern (oben) und einem Haushaltssieb (unten; beide aus Schlichting 1999) 48

c) „Schwert der Sonne“ Fast jedem ist die Erscheinung bekannt, dass sich die Sonne auf welligem Wasser nicht in runder Gestalt spiegelt, sondern als langgezogenes „Band“ aus Lichtreflexen (Abbildung 51). Grund dazu ist die gewellte Oberfläche des Wassers. Auf der Verbindungslinie Sonne- Beobachter finden sich immer Punkte, an denen die Wasseroberfläche momentan gerade so geneigt ist, dass das nach dem Reflexionsgesetz gespiegelte Sonnenlicht ins Beobachterauge fällt. Abbildung 51: Einzelne Reflexe formen ein „Sonnenschwert“ (aus Schlichting 1999) Im Freihandexperiment ist die Erscheinung am einfachsten mit einer Taschenlampe und einer wellenartig strukturierten Oberfläche (man kann z. B. auch die oben erwähnten gewellten Glasscheiben verwenden). Man erhält dann ein statisches Analogon der Spiegelungen auf dem Gewässer. Weil die Wasseroberfläche (im Gegensatz zur festen Oberfläche) ständig ihre Orientierung ändert, ergibt sich das ständig wechselnde, reizvolle Muster des Sonnenschwerts im Wasser. Analoge Erscheinungen findet man im Alltag auf vielen strukturierten Oberflächen, auf denen die Reflexe punktförmiger Lichtquellen als Band erscheinen. In Abbildung 52 sieht man beispielhaft bandförmige Reflexionen auf verschiedenen Metalloberflächen. Abbildung 52: Bandförmige Reflexionen auf Metalloberflächen (aus: Schlichting 1999) 49

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