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Steckdosen befinden sich oft in Fußbodennähe und sind schon für

die Kleinsten gut zu erreichen. Einsetzbare Verschlüsse schützen.

Wischen, waschen, reiben, Spinnweben

vertreiben – alle Jahre wieder packt viele

Menschen die Lust, auch den eigenen

vier Wänden Gutes zu tun und mal wieder

einen richtigen Großputz zu veranstalten.

Da werden Schränke gerückt, Regale

entstaubt und alle Ecken gewischt. Auch

kleinen Kindern macht das ungewohnte

Treiben viel Spaß. Doch bevor es losgeht,

sollte sich jede Mutter und jeder Vater ein

paar Gedanken über mögliche Gefahren

für kleine Kinder beim alljährlichen

Grundreinigen machen.

Die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

hat dazu wichtige Tipps zusammengestellt.

„Über 90 Prozent aller Unfälle von Kindern

unter einem Jahr geschehen in der Wohnung.

Deshalb ist es wichtig, gerade hier die

Gefahren für die Kleinsten gut zu kennen“,

sagt Martina Abel, BAG-Geschäftsführerin

in Bonn. Auch wenn die Wohnung kindersicher

eingerichtet ist, können in der

„Ausnahmesituation Großputz“ neue Gefahrenquellen

entstehen.

Beispiel Flüssigreiniger:

Kleine Kinder könnten die bunten Flüssigkeiten

auch für einen interessanten Saft

halten, den sie in einem unbeobachteten

Moment probieren möchten. Einigen Herstellern

ist diese Gefahr bewusst. Sie setzen

den Reinigern Bitterstoffe zu, die das Kind

sofort zum Ausspucken veranlassen, falls

es ihn „probieren“ möchte. Grundsätzlich

sollten diese Reiniger im verschlossenen

Schrank aufbewahrt werden.

Beispiel offene Fenster:

Beim Fensterputzen sollte immer nur

ein Fenster geöffnet sein – das Kind

darf niemals alleine bei geöffnetem

Fenster im Zimmer bleiben. Nach dem

Fensterputzen muss die Fenstersicherung

wieder aktiviert werden.

Beispiel Haushaltsleiter:

Leitern, die zum Putzen benötigt

wurden, sollen auch gleich wieder

weggeräumt werden, da sie sich gut

zum Klettern in große Höhen eignen.

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Gefährliche Dinge sollten nie in Kinderhände gelangen – das gilt für

Messer und Scheren ebenso wie für Elektrogeräte oder Medikamente.

Mit Kindern stressfrei durch den Grossputz

Wer kleine Kinder hat, sollte den Großputz

auf mehrere Tage und kleinere Wohnbereiche

verteilen. Möglichst nicht alles auf

einmal „schaffen“ wollen! Denn neben allen

Sicherheitsvorkehrungen ist der ruhige,

stressfreie und gelassene Umgang mit den

neugierigen Kleinen der beste Unfallschutz

zu Hause.

BAG Mehr Sicherheit

für Kinder e.V.

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