Lagersortiment - Häuselmann Metall GmbH

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Lagersortiment - Häuselmann Metall GmbH

Aluminium NIE•MET und seine Hardware

in der Regel eine Anodisierung. Es kommen Bäder in unterschiedlichsten

Zusammensetzungen (zumeist konzentrierte Säuremischungen auf der

Basis von Phosphor-, Schwefel- oder Salpetersäure) zum Einsatz. Die optimalen

Behandlungsbedingungen hängen im Einzelfall von dem verwendeten

Metall (chemische Zusammensetzung, Umformungsbedingungen)

sowie dem gewünschten Einsatzzweck des Produkts ab. Dasselbe gilt für

das elektrolytische Polieren im Säure- oder Laugenbad.

Anodisieren:

Diese Oberflächenbehandlung dient der Bildung von Oxidschichten, die

sich hinsichtlich ihrer Struktur und Eigenschaften vom natürlichen Oxidbelag

des Aluminiums unterscheiden. Ihre Dicke kann zwischen einigen

wenigen μm bis etwa 100 μm betragen. Es handelt sich um ein Verfahren,

das nur bei Aluminium und Aluminiumlegierungen durchgeführt wird. Das

Anodisieren kann verschiedenen Zwecken dienen:

- Erzielung optischer Effekte

- Erhaltung des Aussehens

- Schutz gegen atmosphärisch bedingte Korrosion

- Oberflächenhärtung

- Steigerung der Abriebfestigkeit

- Optimierung der Reibungs- bzw. Antihaft-Eigenschaften

- Erhöhung der Haftung organischer Beschichtungen (Kleber, Lacke)

- Veränderung der elektrischen Eigenschaften (Isolation)

- Änderung optischer Eigenschaften (Reflexionsvermögen)

Es werden insgesamt sechs Anodisationsarten eingesetzt, die sich jeweils

mittels unterschiedlicher Verfahren realisieren lassen:

- Sperrschichtanodisieren (nur bei Reinstaluminium, für elektrische

Anwendungen)

- Schwefelanodisieren (vorwiegend zum Schutz vor atmosphärischer Korrosion)

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