Lagersortiment - Häuselmann Metall GmbH

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Aluminium NIE•MET und seine Hardware

deten Korrosionslöcher an Tiefe zunehmen. Im Gegensatz zu anderen

Metallen (z.B. Zink), deren Korrosionsprodukte wasserlöslich sind, ist

Aluminiumoxid bzw. Aluminiumhydroxid (Al(OH) 3 ) unlöslich und bleibt

auf dem Metall haften.

In der Praxis hat sich herausgestellt, daß die Lochfraßkorrosionsgeschwindigkeit

bei Aluminium und seinen Legierungen in den meisten Medien (verschiedene

Atmosphären, Wasser, Feuchtigkeit) über die Zeit schnell abnimmt.

Bei der Lagerung von Aluminiumhalbzeug im Freien (bzw. in geschlossenen

Räumen bei hoher Luftfeuchtigkeit) kann sich in den ersten Wochen

eine oberflächliche Lochfraßkorrosion ausbilden, wobei die Tiefe dieser

Korrosionslöcher jedoch erfahrungsgemäß selbst nach monatelanger Lagerung

selten einige 1/100 mm überschreitet - selbst in Meeresluft oder bei

sehr hoher Feuchtigkeit.

Spaltkorrosion:

Diese auch als Belagkorrosion bezeichnete Korrosionsform bildet sich

in Spalten und Ecken sowie unter Beschichtungen aus, d.h. überall dort,

wo Wasser oder Feuchtigkeit eindringen kann, sich jedoch nicht erneuert.

Spaltkorrosion breitet sich auf Aluminium in der Regel kaum weiter aus,

wohl vor allem aufgrund der Bildung von Aluminiumoxid, das den Spalteingang

schnell verschließt. Beim Zerlegen genieteter und geschraubter

Bauteilverbindungen aus Aluminiumblech, die lange im Wasser gelegen

hatten, wurden durchgehende Aluminiumoxidschichten zwischen den

beiden Blechen festgestellt. Bei der Konstruktion sollten Spalten und

Ecken, die als Korrosionsnischen fungieren können, nach Möglichkeit

vermieden werden. Insbesondere von diskontinuierlichen Schweißverbindungen

(angesetzte Raupen) ist abzuraten.

Interkristalline Korrosion:

Die Untersuchung metallographischer Schnitte zeigt, daß sich Korrosion

auf zweierlei Arten ausbreiten kann:

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