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Flug- & Wartungshandbuch - pilots 24

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Flug- &

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 37 werden. Das Rückschlagventil hält dann den Druck im System. Somit ist eine einfache Einhandbedienung der Feststellbremse problemlos möglich. Warnung: Dies ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit von Unterlegkeilen beim Parken des Flugzeugs, da die so blockierte Hydraulikbremse schon allein durch Temperaturschwankungen ihre Feststellwirkung einbüßen kann. Das Bugfahrwerk ist am unteren Ende des großen Motortägers drehbar gleitgelagert. Die drehende Gabel ist als Teleskop- federbein ausgeführt. Als Feder- Dämpferelemente werden im Inneren PU- Elemente eingesetzt, die eine Springtendenz des Fahrwerks wirksam unterbinden. Die Anlenkung des Bugfahrwerks erfolgt über Steuerstangen, die direkt an die Pedal- Kinematik angebunden sind. Warnung: Sollte der Geradeauslauf am Boden beeinträchtigt sein, nicht einfach nur über die Steuerstangen nachstellen. Aufgrund der besonderen Kinematik wird dadurch auch die Vorspannung der Seitenruderseile, und damit der Kraftverlaufd es Seitenruders beeinflusst. In diesem Fall bittemit einem FlightDesign Servicecenter Kontakt aufnehmen. Das Bugfahrwerk ist mit einer Faservebundverkleidung aerodynamisch optimiert. Diese Verkleidung kann nur komplett entfernt werden, wenn die Bugfahrwerksgabel ausgebaut wird. Zum Reifenwechsel ist dies jedoch nicht erforderlich, hierzu reicht es, die Verkleidung anzuheben. Bei der Wiedermontage ist dann jedoch darauf zu achten, dass die Verkleiung in der Führung am oberen Ende der Gabel (dort, wo das Teleskop angeschweisst ist) in die dafür vorgesehen Führung einfädelt, da ansonsten die Verkleidung schwingen kann und beschädigt wird. 7.3. Steuerung 7.3.1. Doppelsteuerung Das Flugzeug verfügt über eien Doppelsteuerung, mit der die vollständige Bedienung des Flugzeugs aus beiden Sitzen möglich ist. Die Doppelsteuerung kann nicht getrennt werden. Auch wenn die Steuerung aus beiden Sitzen möglich ist, ist der linke Sitz als Platz für den verantwortlichen Piloten vorgesehen. Auf diesen Sitz ist die Anordnungd er Instrumente und Bedienorgane primär optimiert. Durch die Doppelsteuerung eignet sich das Flugzeug aber dennoch hervorragend für Schulung une Einweisung. 7.3.2. Seitenruder und Bugradsteuerung Das Seitenruder wird über Steuerseile angelenkt, die in einer Kunststoffhülle am Rumpfboden verlegt sind. Die Fußpedale links / rechts sind im Tunnel fest gekoppelt. Im vorderen Tunnelbereich befindet sich auch die die Federeinheit zur Vorspannung der Seile, sowie die Ankopplung an die Bugradsteuerung. Warnung: Es wird dringend davon abgeraten, an der Seitenrudersteuerung selbst Einstellungen vorzunehmen. Aufgrund der kinematischen Kopplungen Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

Flug- & Wartungshandbuch Muster: CT Baureihe: CTLS Seite: 38 ergben sich schnell unerwünschte Seiteneffekte auf die Seilvorspannung oder den Geradeauslauf am Boden. Bei Bedarf bitte iense der FlightDesign Servicezentren kontaktieren. durch Fußpedale seilzugbetätigt über Umlenkrollen. 7.3.3. Höhenruder Die CT verfügt über ein wiederstandsoptimiertes Pendel- Höhenleitwerk mit Antitab. Es ist in einem rumpfseitig montierten Pendelbeschlag aufgehängt. Am Pendelbeschlag befindet sich im Rumpf ein individuell abgestimmtes Gewicht, mit dem das Leitwerk vollständig masseausgeglichen wird. Das Antitab an der Hinterkante des Höhenleitwerks erstreckt sich über 75% der Spannweite. Es ist mit einem elastischen Faserverbundscharnier aerodynamisch optimal an die Flosse angebunden. Die Ansteuerung erfolgt über kinematische Kopplung bei Ausschlag des Höhenleitwerks. Dadurch schlägt das Antitab gleichsinnig mit dem Höhenleitwerk aus, verbessert dabei dessen Wirksamkeit und generiert einen fühlbaren Kraftverlauf am Steuerknüppel. Warnung: Im ausgebauten Zustand, oder bei abgekoppelter Steuerung darf das Antitab auf keinen Fall über den normalen Arbeitsbereich hinaus überdrückt werden, da dabei die elastische Scharnierlinie beschädigt werden kann. In diesem Fall wird empfohlen, das Trimtab durch Aufstecken eines Kantenschutzes oder über Klebeband an der Endkante am äußeren Ende gegen versehentliches Bewegen zu sichern. Die Ansteuerung des Höhenruders erfolgt über ein spezielles Push-Pull- Kabel, das im Tunnel und am Rumpfboden verlegt ist. Dieses Pushpull- Kabel passt sich der Rumpfkontur an und ist wartungsfrei. 7.3.4. Höhenruder-Trimmung Die Höhenruder-Trimmung wird durch das Trimmrad links neben dem Gashebel verstellt. Die Anzeige für die Trimsteuerung befindet sich direkt neben dem Stellrad. Drehung nach vorne bewirkt dabei eine Lastigkeitsänderung in Richtung kopflastig, und umgekehrt. Über einen Seilzug wird über das Trimrad eine Gewindespindel am Höhenleitwerks- Pendelbeschlag betätigt. Diese Spindel ist selbsthemmend und verstellt die Null- Lage des Antitab. Da das Antitab über eine große Spannweite verfügt, ist der festetllbare Ausschlag nicht sehr groß. 7.3.5. Querruder Die Querrudersteuerung erfolgt über Schubstangen. Dabei wird das Steuersignal von den Knüppeln über den Tunnel zum Mischer im Gepäckraum, hinter dem Hauptspant geführt. Im Mischer wird das Querruder mit der Klappensteuerung überlagert, da beim setzen der Klappen auch die Querruder zu einem gewissen Anteil mitgefahren werden. Revision No. 1 Datum: 9. November 2007

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