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Modulbeschreibungen

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Modulbezeichnung/Titel

Modulbezeichnung/Titel Interkulturalität (General Studies) Verantwortliche Lehrende Prof. Dr. B. Volmerg Modulart Pflichtmodul Stundenbelastung der 120 Stunden Studierenden im Modul Credits 4 Credits Lehr- und Lernformen Vorlesung, Seminare, Felderkundungen, Workshops, Interviewführung und –auswertung, Teamarbeit, Präsentation von Theorieansätzen und Ergebnissen der Felderkundung, Selbst- und Fremdexploration, Rollenspiel, Fallarbeit, Literaturstudium Dazugehörige Lehrveranstaltungen (soweit feststehend) V: „Grundlagen von Interkulturalität“ (2 SWS) Ü: „Interkulturelle Studien“ (1 SWS) S: „Training interkultureller Kompetenz“ (1 SWS) Dauer des Moduls 1 Semester Inhalt des Moduls Anforderungen an interkulturelle Kompetenzen im Arbeits- wie im Privatleben unterliegen im Zuge der fortschreitenden Globalisierung einem Wandel von zunehmender Dynamik. War in früheren Zeiten eine relativ begrenzte Auswahl von Personen mit ausländischen Kontakten im Rahmen des internationalen Warenverkehrs befasst, so berührt heute die fortschreitende Internationalisierung immer weitere Bereiche des privaten wie gesellschaftlichen Lebens mit stark zunehmender Tendenz. Personenkreise, die im direkten oder indirekten Kontakt mit Menschen aus anderen Kulturen kommunizieren und interagieren, sind also heute weiter gesteckt als noch vor wenigen Jahrzehnten und werden in naher Zukunft weiter wachsen. Zudem stehen die in diesen Prozess einbezogenen Personen stetig ansteigenden Anforderungen gegenüber. In diesem Modul wird es darum gehen, anhand ausgewählter Theorieansätze aus psychologischer, sozialpsychologischer und soziologischer Perspektive Zugänge zu einem Verständnis intra- und interpersoneller Prozesse in der interkulturellen Interaktion zu erarbeiten. Das angeeignete Theoriewissen ist Grundlage für eine explorative erfahrungsbezogene Erkundung interkultureller Kommunikation und Interaktion. In simulierten typischen interkulturellen Problemsituationen können eigene Reaktionen auf Begegnungen mit „Fremdem“ studiert und theoriebasiert reflektiert werden. In Felderkundungen werden Erlebensperspektiven von Personen erhoben, die Erfahrungen mit interkultureller Begegnung sammeln konnten beziehungsweise in Prozesse der Internationalisierung unmittelbar einbezogen sind. Ergebnisse der Felderkundungen werden vor dem Hintergrund theoretischer Modelle interpretiert.

Lernziele/Qualifikationsziele des Moduls Häufigkeit des Angebotes des Moduls Voraussetzungen für die Teilnahme Vorlesung „Grundlagen von Interkulturalität“ Überblick über Grundlagen der interkulturellen Psychologie; Ansätze zum Kulturbegriff, zum Verhältnis von Person und Kultur; Sozialpsychologie der interkulturellen Interaktion, zur Funktion von Stereotypen, Vorurteilen, Ethnozentrismus etc.; Funktion der Geschlechterdifferenz und Geschlechtsrollen (Genderperspektive) bezogen auf Interkulturalität Übung „Interkulturelle Studien“ Entwicklung eines methodologischen Zugangs für interkulturelle Felderkundung in Teamarbeit auf der Grundlage des in der Vorlesung vermittelten Theoriehintergrunds sowie eigener Literaturstudien; Erschließung eines Feldzugangs; Durchführung einer Feldexploration und Auswertung; Führen eines Feldtagesbuchs; Erstellung einer Präsentation der systematisierten Ergebnisse der Felderkundung Seminar „Training interkultureller Kompetenz Selbst- und Fremdexploration des Erlebens von Begegnung mit Fremdem anhand simulierter typischer interkultureller Situationen, Reflexion vor dem Hintergrund von Theorieansätzen der interkulturellen Psychologie und Entwicklung von psychologischen Verarbeitungsformen Lernziel dieses Moduls ist eine theoriebasierte Annäherung an interkulturelle Kompetenz. Erreicht werden soll eine theoretisch fundierte und erfahrungsbezogene Qualifizierung zum Umgang mit Personen aus fremden Kulturkreisen sowie ein reflexives Vorverständnis und ein Verstehenskontext zur Orientierung in interkulturellen Handlungssituationen. Interkulturelle Kompetenz wird dabei verstanden als ein die ganze Person mit ihrem Fühlen, Denken und Handeln betreffendes Bündel von Fähigkeiten im Umgang mit kulturell fremden Personen. Sie umfasst Fähigkeiten, sowohl das eigene Wahrnehmen, Denken, Urteilen, Empfinden und Handeln als auch dasjenige von kulturell fremden Personen als Ausdruck des Eingebundenseins in die jeweilige Kultur zu verstehen. Auf diese Weise ist eine Verstehensgrundlage für einen interkulturellen Perspektivenwechsel gelegt und damit zu der Fähigkeit, kulturelle Differenz als Ressource in der kulturübergreifenden Interaktion fruchtbar werden zu lassen. Das Modul wird jährlich (im Sommersemester) angeboten. Keine

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