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LA KW 07

„Asylanträge werden

„Asylanträge werden nur ganz vereinzelt gestellt“ 120 Aufgriffe illegal Eingewanderter im vergangenen Jahr am Reschen Auf österreichischer Seite des Reschens wurden im vergangenen Jahr im Schnitt täglich zwei illegal Eingereiste aufgegriffen. Nur wenige stellen einen Asylantrag, die meisten werden nach Italien zurückgeschickt. Von Daniel Haueis In Österreich wurden im vergangenen Jahr fast 51000 Menschen aufgegriffen, die unrechtmäßig aufhältig bzw. eingereist waren – gut 11800 davon in Tirol. Auf den Reschen entfällt ein minimaler Anteil von 120 Aufgriffen. Fast die Hälfte waren Nigerianer, die übrigen stammen u. a. aus Lybien, Marokko, Gambia und Syrien, berichtet Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Werner Hauser. Die meisten der großteils männlichen Flüchtenden sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln angekommen – mit Linienbussen, so Hauser. Sie kommen aus Südtirol und steigen bei der Bushaltestelle unterhalb von Schloss Naudersberg Ob Kindergeld oder Pension, AK Falter enthält alle Werte Von Ausgleichszulage bis Rezeptgebühr: Im handlichen Falter „Wichtige sozialrechtliche Bestimmungen 2017“ finden AK Mitglieder alle Werte. Kostenlos anfordern unter 0800/22 55 22 – 1631 oder lesen auf ak-tirol.com. E i n e grundlegende Neuregelung betrifft Eltern, wenn ihre Kinder ab 1. März 2017 zur Welt kommen: Dann können sie zwischen einkommensabhängiger Variante und neuem Kinderbetreuungsgeldkonto wählen. Neu sind ab diesem Stichtag auch der Partnerschaftsbonus von 1.000 Euro für Eltern, die sich die Betreuungszeit zumindest im Schlüssel 60:40 teilen, und der Familienzeitbonus („Papa-Monat“). Mehr auf www. bmfj.gv.at, dort gibts den KBG- Rechner. Am Reschen wurden im vergangenen Jahr 120 unrechtmäßig Eingereiste aufgegriffen. Die Planung des Grenzmanagements ist abgeschlossen – ob es „hochgefahren“ wird, hängt von der Entwicklung ab. RS-Fotos: Archiv MEHR GELD. Pensionisten, die Ausgleichszulage beziehen, erhalten seit 1. Jänner mehr Geld: 889,84 Euro brutto pro Monat, Ehepaare im gemeinsamen Haushalt 1.334,17 Euro brutto. Verbesserungen gab es für Pensionisten mit Ausgleichszulage und 360 Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit: Sie bekommen 1.000 Euro brutto. GUT ZU WISSEN. Die Rezeptgebühr wurde auf 5,85 Euro erhöht und das monatliche Netto-Einkommen für die Befreiung auf 889,84 Euro (bei Ehepaaren auf 1.334,17). Die Geringfügigkeitsgrenze stieg auf 425,70 Euro, und die Höchstbeitragsgrundlage auf 4.980 Euro. ANZEIGE aus, weiß Bgm. Helmut Spöttl. „Die Bevölkerung kriegt es nur am Rande mit“, sagt der Dorfchef. MEIST ZURÜCKGE- SCHICKT. Der Großteil der G LANZLICHTER Geruchsfaktor Mensch glanzlichter@rundschau.at Flüchtenden wollte Richtung Norden, nach Deutschland oder noch weiter. „Asylanträge werden nur ganz vereinzelt gestellt“, berichtet Werner Hauser. Diejenigen unrechtmäßig Eingereisten, die wei- Liebe FreundInnen wohltuender Düfte! Wir Menschen können einander mitunter nicht riechen. Für dieses Phänomen gibt es unerklärliche Gründe, die wir mit Begriffen wie Aura umschreiben. Doch wir kennen auch simplere Ursachen. Denn wir alle haben nicht nur Ausstrahlung. Auch Ausdünstung. Und letztere ist beeinflussbar. Zum Beispiel durch Körperpflege! Die meisten von uns gehen dienstlich erst aus dem Haus, wenn sie sich geduscht und ihre Zähne geputzt haben. Allein damit ist ein Grundpfeiler des hygienischen Miteinanders gelegt. Leider hat sich das noch nicht bis zu allen Mitmenschen durchgesprochen. Vor vielen Jahren kontaktierten mich Arbeitskolleginnen mit einer vertraulichen Bitte. Einer unserer Mitarbeiter, der ziemlich nahe neben den geplagten Frauen seiner Tätigkeit nachkam, sei schlicht eine Geruchsbelästigung. Neben kaum noch auszuhaltendem Mundgeruch nannten sie explizit die Problemzonen Achselhöhlen. – Die Erledigung dieses „Auftrages“ verlangte mir viel Fingerspitzengefühl ab. Ich lud den armen Stinker zum Feierabendbier. Und hielt schonend einen Basiskurs für Köperpflege. Um ihm nach und nach, gefühlt beim 4. Bier, reinen Wein einzuschenken. Am Ende des Abends blieben zwei erleichterte Männer über. Unser Kollege bedankte sich, auf diese Art die Wahrheit gesagt bekommen zu haben. Und ich fühlte mich so quasi als Retter der Luftqualität in unseren Büros. So lange es andere betrifft, ist einem dieses Thema nicht peinlich. Doch unlängst ereilte auch mich dieses Schicksal. Als ich mich frühmorgens nach einem fröhlichen Vorabend im Herrenklo erleichterte, kam ein Kollege schreiend herein: „Reiß die Fenster auf!“ Ich tat, was er wollte. Und dachte mir zynisch: Will der mir sagen, dass er bei sowas gut riecht? Wie auch immer. Es geht auch freundlicher. In einer ähnlichen Situation fragte mich ein Deutscher, nach dem ich aus dem Häuschen kam, schelmisch die Nase rümpfend: „Hat Mutti gestern gut gekocht?“ Meinhard Eiter RUNDSCHAU Seite 4 15./16. Februar 2017

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams einen MÖBELTISCHLER (selbständiges Arbeiten) und einen selbständigen MONTAGETISCHLER (Partieführer) Beginn sofort möglich, Entlohnung nach Vereinbarung BAU- & Möbeltischlerei . Fisser Straße 40 . 6533 Fiss Tel. 05476/6394 . Mobil 0664/2808960 . Fax 05476 6871 . info@tischlerei-krismer.at . www.tischlerei-krismer.at Obstlt Werner Hauser: Die meisten Aufgegriffenen sind männlich, stammen aus Nigeria und kommen mit Linienbussen. terwollten, werden zurückgeschickt, genauer gesagt: der italienischen Polizei übergeben. Aufgriffe von Schleppern, etwa mit Klein-Lkw, in die vielleicht ein paar Dutzende Flüchtende gepfercht sind, hat es am Reschen bislang nicht gegeben. GRENZMANAGEMENT. Kontrolliert wird von der Polizei täglich, derzeit sind die Ausgleichsmaßnahmen mit dem herkömmlichen Mannschaftsstand zu bewerkstelligen. Sollte es zu einem verstärkten Andrang kommen, werden möglicherweise Grenzkontrollen eingeführt bzw. ein Grenzmanagement (inklusive Zaun) installiert. „Für die Grenzübergänge Sillian und Nauders ist die Planung abgeschlossen“, 15./16. Februar 2017 Bgm. Helmut Spöttl: bei 120 Aufgriffen jährlich kein Problem, aber wachsam bleiben angesichts der Zahl der Anlandungen in Italien. ließ die Landespolizeidirektion vergangene Woche wissen. Wann es tatsächlich „hochgefahren“ wird, lässt sich schwer sagen: „Kriterium ist wohl die Hauptreiseroute am Brenner“, erklärt Werner Hauser – wenn dort der Andrang stark ist und die Grenzbalken fallen, muss wohl auch am Reschen reagiert werden, um ein Ausweichen durch den Vinschgau und das Obergricht zu vermeiden. Bgm. Helmut Spöttl meint, bei den aktuell 120 Aufgriffen jährlich habe man in Nauders sicher kein Problem. Er begrüßt die schon jetzt regelmäßigen Streifen und findet es gut, wachsam zu bleiben angesichts der Zahl der Anlandungen in Italien: „Schauen wir, was auf uns zukommt.“ Mehr Geisterfahrer (dgh) 363 Geisterfahrerwarnungen gab es im vergangenen Jahr auf Ö3 – 20 weniger als ein Jahr zuvor. 50 davon betrafen Tirol (gleich viele wie 2015), die S 16 Arlberg Schnellstraße elf Meldungen, das ist ein Plus von + 266,7 Prozentpunkten. Die Asfinag erklärt dies mit den geringen Fallzahlen: 2015 waren es drei, 2016 eben acht mehr. Externe Experten schauen sich die Strecken immer wieder an und regen Verbesserungen an. An Maßnahmen gegen Geisterfahrer gebe es einige an der S 16: eine Anonyme Alkoholiker Jeden Dienstag in Landeck Treffen der Anonymen Alkoholiker und Treffen der Angehörigen um 18.30 Uhr. Kontakt: tägl. 19–22 Uhr unter 0664 5165880. Geisterfahrerdetektion in Tunnels, Videoüberwachung etc., im Falle des Falles verbessert die Asfinag auch mal Bodenmarkierungen u. ä., damit im Tunnel nicht umgekehrt wird. Mit dem Wagen ins Schaufenster Am 30. Jänner gegen 15.30 Uhr wollte ein 68-jähriger Deutscher einen allradgetriebenen Pkw mit Automatikgetriebe im Dorfzentrum von Nauders auf einem Parkplatz vor einem Sportgeschäft einparken. Dabei rutschte er vom Bremspedal ab, worauf der Wagen weiterfuhr, ein ca. 30 cm hohes Eingangspodest überwand und in die Auslagenscheibe des Geschäftes und den Eingangsbereich des angebauten Wohngebäudes prallte. Sowohl am Gebäude als auch am Pkw entstand schwerer Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. „Zum dritten Mal“ (dgh) Karl Patscheider ist mit seinem Unternehmen zum wiederholten Mal Opfer von Dieseldieben geworden: „Zum dritten Mal in drei Jahren“, erklärte er am Mittwoch der Vorwoche. In der Nacht von 6. auf 7. Februar wurden Tankdeckel bei seinen Lkw im Gewerbegebiet Ried gewaltsam geöffnet und dann insgesamt 580 Liter Diesel abgezapft. Anzeige hat Patscheider erstattet, er installiert nun Kameras und Bewegungsmelder samt Beleuchtung, KÖRPERÄSTHETIK - ENTSPANNUNG - SCHÖNHEIT ELISABETH SCHLIERENZAUER NEU Jetzt gleich Termin vereinbaren 0664 53 23 57 9 damit der gesamte Platz in Licht getaucht ist, wenn wieder Dieseldiebe auftauchen sollten. Die Polizei bestreift die Gewerbegebiete ohnehin. Wichtig sei, dass Anzeige erstattet wird: So kann sich die Exekutive auf mögliche weitere Diebstähle einstellen und vorbeugend tätig sein, etwa in Form von Fahrzeugkontrollen in der Nähe von Gewerbegebieten, bei denen potenzielle Dieseldiebe aufgrund der mitgeführten Utensilien zu erkennen sind. Der neue Salon für KÖRPERKONZEPTE Ich biete ihnen ein breites Spektrum an: › Figurmodellierung › Fettreduzierung › Gewebestraffung › Konturoptimierung › Schönheit und Vitalität › Hand- und Fußpflege by OPI Hochwertige, geprüfte Geräte sowie Qualitätsprodukte und fundierte Ausbildungen garantieren den Erfolg. Ich freue mich auf Sie! ELISABETH SCHLIERENZAUER Gewerbegebiet 7 - 6493 Mils bei Imst - 0664 53 23 57 9 www.wohlbefinden-schlierenzauer.at Shutterstock | praxmarer.net RUNDSCHAU Seite 5