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bvv-Jahresbericht 2017

Delegierte aus

Delegierte aus Mittelfranken die im Wesentlichen aus den Beschlüssen des Vorjahres hervorgingen. Dies waren gemäß Beschluss der letzten Mitgliederversammlung die Förderung von regionalen vhs-Verbünden, die Erneuerung der Richtlinien für die Förderung des hauptberuflichen Personals (PFP) und die Erstellung und Weiterentwicklung von Aufgabenportfolios für die Arbeitsschwerpunkte der Geschäftsstelle. der Auseinandersetzung, Vergewisserung und der Versachlichung von teils emotional geführten Debatten von allen Beteiligten unterstrichen. Für die Zukunft stellten die Abgeordneten – bei geringen Unterschieden – die Notwendigkeit eines neuen Gesetzes und einer deutlich besseren Finanzierung durch den Freistaat klar heraus. Die Mitgliederversammlung Die Mitglieder entlasteten den Vorstand des bvv einstimmig für das Haushaltsjahr 2016. Die Delegierten folgten ebenso einstimmig dem Antrag, den Haushalt für das Jahr 2017 in der vom Vorstand vorgelegten Form zu beschließen. Der 1. Vorsitzende, Prof. Dr. Klaus Meisel, führte in Politik und Strategie des bvv ein und benannte die Schwerpunkte des Verbandes, Die vorgelegten PFP-Richtlinien wurden mit wenigen Änderungen beschlossen und ermöglichen in dieser Form richtungsweisend eine Förderung wesentlicher neuer Aufgaben im Bereich des vhs-Managements und in der Beratung, sie unterstützen eine angemessene Vergütung des hauptberuflichen Personals und erkennen neben nationalen Hochschullevels Abschlüsse nach dem Europäischen Qualifikationsrahmen an. Die gezielte Förderung von vhs-Verbünden hatte dazu geführt, dass sich in allen Bezirken zahlreiche Verbünde anbahnen. Mit inzwischen in die Wege geleiteten örtlichen oder regionalen Verbünden verbindet sich die Zielsetzung des Verbandes, dass im Verbund gemeinsame Programmplanung und gemeinsame Programmvermarktung sowie gemeinsames Qualitätsmanagement regelmäßig durchgeführt wird. Die Geschäftsstelle hat mit Portfolios für alle Arbeitsbereiche in übersichtlicher Form ihre Arbeitsschwerpunkte für alle Mitglieder sichtbar gemacht. Damit verbindet sich die Idee einer jährlichen Weiterentwicklung der Portfolios und einer Beteiligung von möglichst vielen vhs-Kolleginnen und Kollegen hierbei. Dieses Vorgehen stellt eine neue weitergehende Kultur des gegenseitigen Vertrauens und der Beteiligung dar. Prof. Dr. Klaus Meisel spricht über Politik und Strategie des Verbands. Zu den verbandlichen bayernweiten Strukturen beauftragte die Mitgliederversammlung den Vorstand, unter Einbezug der bisherigen Strukturkommission bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen Satzungsentwurf vorzulegen, der die Aufgaben der Mitgliederversammlung, des (neuen) Aufsichtsrats, des operativen, durch den Aufsichtsrat zu bestellenden Vorstandes, der bvv-Bezirke und Kompetenzgruppen sowie des Diversity-Ausschusses zum Inhalt haben solle. Es wurde großer Wert darauf gelegt, dafür zu sorgen, dass der neu einzurichtende Aufsichtsrat insbesondere die Vielfalt und Struktur der bayeri- 12 bvv-Jahresbericht 2017

Mitgliederversammlung des bvv 2017 in Amberg schen Volkshochschullandschaft widerspiegelt. Letztlich leitende Überlegung war es, wie es gelingen kann, dass auf Landesebene Aufgaben, Kompetenz und Verantwortung besser als bisher in eine Hand kommen. Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Der bvv pflegt mit dem Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. (DVV) eine gute Zusammenarbeit. Die Anerkennung und das gute Ansehen ist nicht zuletzt der Mitwirkung von Winfried Ellwanger als stellvertretendem Vorsitzenden im DVV-Vorstand zu verdanken. Winfried Ellwanger, Leiter der vhs Landkreis Cham, ist seit mehr als 20 Jahren ohne Unterbrechung Mitglied im bvv-Vorstand. Der 1. Vorsitzende, Prof. Dr. Klaus Meisel, und die 2. Vorsitzende, Cornelia Wabra, vertreten den bvv im DVV- Mitgliederrat. Auch auf der Arbeitsebene wird die enge Verbindung sichtbar: In allen inzwischen neun Bundesarbeitskreisen ist der bvv aktiv vertreten; bvv-Referentinnen und -Referenten haben teilweise Sprecherfunktion. Regelmäßige Präsenz und durchgehend aktive Mitwirkung ist durch den Verbandsdirektor im Organisations- und Finanzausschuss (OFA) gegeben. Qualitätsmanagement in der Geschäftsstelle Die bvv-Geschäftsstelle will den Volkshochschulen Beispiel geben und ihrer führenden Rolle gerecht werden. Dementsprechend legte sie sich ins Zeug und unterzog sich innerhalb der European Foundation für Quality Management (EFQM) einer Auditierung, welche mit dem Level „Committed to Excellence – 2 Stars“ bewertet wurde. Das Zertifikat ist nicht Abschluss einer Qualitätsentwicklung, sondern Anfang eines weiteren Weges der kontinuierlichen Verbesserung. Neben der eigenen Organisation und ihrer Bewertung gemäß EFQM ist es Aufgabe der Geschäftsstelle, Volkshochschulen zu begleiten, zu beraten und zu fördern auf dem Wege einer EFQM-Zertifizierung. Diese ist nach einer Übergangszeit zwingende Voraussetzung für die Förderfähigkeit nach dem EbFöG. bvv-Jahresbericht 2017 13