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Taxi Times München - 4. Quartal 2021

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RKU WILL FORTSETZUNG DER

E-TAXI-FÖRDERUNG

POLITIK

Die seit 2017 bestehende E-Taxi-Förderung läuft Ende des Jahres fristgemäß aus.

Das zuständige Referat will sich für eine weitere Verlängerung aussprechen, doch

eine Entscheidung wird der Stadtrat treffen.

Der Münchner Stadtrat will erst im

Dezember über die Zukunft der

E-Taxi-Förderung entscheiden.

Das teilte das Referat für Klima- und

Umweltschutz (RKU) Taxi Times auf Nachfrage

mit. Die Verlängerung wird von Vertretern

des Münchner Taxigewerbes

gefordert, weil der Topf bei Weitem nicht

ausgeschöpft wurde. Laut RKU sind derzeit

31 Förderungen bewilligt, davon 29 noch

aktiv und zwei bereits abgeschlossen. Da

die Frist nur für Neuanträge gilt, werden

laufende Förderungen sowie alle, die noch

bis 31. Dezember genehmigt werden, auch

über 2021 hinaus ausbezahlt.

Die Münchner Förderung zahlt quartalsmäßig

20 Cent pro Besetztkilometer aus.

Bislang sind rund 900.000 Kilometer gefördert

worden, was bedeutet, dass von zwei

Millionen im Fördertopf bislang nur ein

Bruchteil ausgezahlt wurde.

Die Gründe für die schwache Resonanz

sind vielfältig. Zum einen war das Angebot

sowohl an tauglichen E-Taxis wie auch an

Ladestationen 2017 noch sehr gering, zum

anderen zwang Corona zahlreiche Unternehmer

ab 2020 zu einem Investitionsstopp.

Für eine Verlängerung spricht, dass

das Taxigeschäft wieder anzieht und

sowohl Politik als auch Hersteller pro Elektro

tendieren, was 2022 ein steigendes Interesse

an (geförderten) Elektro-Taxis

erwarten lässt. Allerdings ist die E-Taxi-

Förderung nicht das einzige Förderprojekt

der Stadt München. Das RKU spricht gegenüber

Taxi Times von einer „gesamten Förderlandschaft

des Referats“, die man

derzeit „im Rahmen der Strategieentwicklung

zur Erreichung der gesetzten Klimaschutz-

und Klimaanpassungsziele“

überarbeite und die man im Dezember dem

Stadtrat zur Beschlussfassung vorlegen

wolle.

„Das RKU wird eine Verlängerung des

Programms vorschlagen, sodass auch im

Folgejahr Neuanträge gestellt werden

können“, verspricht das RKU, weist aber

darauf hin, dass das letzte Wort der Stadtrat

hat. Wer auf Nummer sicher gehen will,

der sollte noch bis Dezember die Förderung

beantragen.

sg

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