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Ein unbemerktes Leben

Ein unbemerktes Leben

Ein

Ein unbemerktes Leben Gregor Lisa Gregor Ob ich mich freue? - Was mache ich jetzt mit ihr? Leg sie wieder ins Bett. Du musst ihren Kopf halten. So. Gregor legt Angela ins Bett. Eine Tochter! Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Fokus auf Frau Lem im Rollstuhl Frau Lem stillt ihren Teddybär. Die Arbeiter machen sich wortlos lustig darüber. Fokus auf Erinnerung: Im Bett Gregor und Lisa im Bett. Was hast du, Lisa? Nichts. Lass mich. äfft. Nichts. Lass mich! Bitte. Und ich soll das verstehen? Verzeih. Ein ander Mal. Und wie soll ich das verstehen, wenn du mir nichts erklärst? Ich frag dich und frag dich, und du sagst mir nichts. Ich merk doch, dass etwas nicht mit dir stimmt. Es ist der Krieg, Gregor. Lass uns Zeit. Zeit! Zeit! Lass uns Zeit! Wir haben uns über ein Jahr nicht mehr gesehen. Da ist es doch normal, dass ich mit dir schlafen will. Oder nicht? Sag bloss, du hast niemand gehabt in all der Zeit. So dumm bist du nicht, dass du mich so etwas fragst. Und du, mit wem hast du es getrieben in der Zwischenzeit? © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 23-

Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Angela beginnt zu weinen. Jetzt hast du unser Kind geweckt. schreit. Unser Kind! Woher soll ich das wissen, ob das unser Kind ist? Josephine sagt, sie hätten dich vergewaltigt. Ist das wahr? Lisa steht auf, geht ans Kinderbett und nimmt Angela heraus. Geh, Gregor. Bitte geh jetzt. Ob das wahr ist, habe ich dich gefragt! Ich kann so nicht leben, Gregor. Du ziehst in den Krieg, und dann kommst du auf Urlaub und machst mir ein Kind und bist wieder weg und ich höre nichts mehr von dir und spüre das Kind in mir wachsen und werde fast verrückt vor Angst und ich weiss nicht, wie es weitergehen soll. Soll ich abtreiben? Soll ich es behalten? Wo bist du? Wie lange geht der Krieg noch? Werde ich dich je wiedersehen? Mit wem soll ich denn reden?- Und dann kommen diese - diese - Und dann ist der Krieg aus und ich kriege mein Kind, in einem zerbombten Krankenhaus, und es hat zehn Stunden gedauert und war eine einzige Tierquälerei, weiss Gott, warum er uns das antut. Aber dann ist mein Kind da, und gesund, und ich nehme es zum ersten Mal in die Arme und weiss, ich werde es immer, immer lieben, und ich bin einfach nur dankbar… Und dann, endlich, kommst du nach Hause, ich wusste doch gar nicht, ob du überhaupt noch am Leben bist, und dann kommst du und bist endlich da, und… Du kannst schön reden. Schön reden, das kannst du. Warum glaubst du mir nicht? Glauben! Warum glaubst du mir nicht? Du musst mir glauben! Ich im Krieg und du hier zu Hause. Warum sollte ich dir glauben? Gregor zieht sich an. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 24-

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