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Gesundheitsreport 2012 t Thüringen - Arbeitgeber - Barmer GEK

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26<br />

Fehlzeiten<br />

Abbildung 10 auf Seite 27 zeigt schließlich die aus AU-Fallzahlen und -Dauer in einzelnen<br />

Geschlechts- und Altersgruppen bezogen auf jeweils 100 Versicherungsjahre<br />

resultierenden Arbeitsunfähigkeitszeiten. Zahlenangaben finden sich in Tabelle A3<br />

auf Seite 142 im Anhang.<br />

Trotz der ausgesprochen hohen Zahl gemeldeter AU-Fälle liegen die Fehlzeiten in<br />

den jüngsten Altersgruppen kaum höher als bei Personen im Alter zwischen 25 und<br />

29 Jahren, die 2011 nach bundesweiten Ergebnissen durchschnittlich etwa 11 Tage<br />

krankgemeldet waren (was der Angabe 1.100 AU-Tage je 100 VJ sowie einem Krankenstand<br />

von 3,01 Prozent entspricht). Mit zunehmendem Alter steigt nach Vollendung<br />

des 35. Lebensjahres der Krankenstand. In der höchsten hier berücksichtigten<br />

Altersgruppe der 60- bis 64-jährigen werden schließlich etwa 2,5-fach höhere Fehlzeiten<br />

erfasst. Bei Betrieben ist demnach mit zunehmendem Alter der Beschäftigten<br />

kaum mit einer Veränderung der Krankschreibungshäufigkeit zu rechnen. Da jedoch<br />

einzelne Fälle durchschnittlich erheblich länger als bei jüngeren Beschäftigten dauern,<br />

ist dennoch ein merklich höherer Krankenstand zu erwarten.<br />

Grundsätzlich gelten diese Aussagen auch für Erwerbspersonen in <strong>Thüringen</strong>.<br />

Wie schon im Hinblick auf die AU-Fallzahlen beschrieben, werden dabei in <strong>Thüringen</strong><br />

die bundesweit ermittelten Ergebnisse in allen Altersgruppen überschritten,<br />

wobei die Differenzen hinsichtlich der Ergebnisse bei Frauen zumeist noch deutlicher<br />

als bei Männern sind.<br />

BARMER <strong>GEK</strong> <strong>Gesundheitsreport</strong> <strong>2012</strong>

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