2017-02: TOP Magazin Dortmund | SOMMER

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Kultur

Vorhang auf ...

Anders als in den vergangenen Spielzeiten

hat der Schauspielchef auch einige

„Klassiker“ ins Programm aufgenommen,

so etwa Max Frischs „Biedermann

und die Brandstifter“, die am 16. Dezember

gemeinsam mit Ray Bradburys „Fahrenheit

451“ (Regie: Gordon Kämmerer)

Premiere feiern. In Tschechows „Kirschgarten“,

bei dem Sascha Hawemann für

die Regie verantwortlich zeichnet, können

die Zuschauer ab dem 29. Dezember lustwandeln,

während ab dem 30. Dezember

Thomas Bernhards „Theatermacher“ in

einer Inszenierung des Hausherrn auf die

Zuschauer wartet.

Interessant dürfte die Uraufführung der

nach Haydns gleichnamigem Oratorium

entstandenen „Schöpfung“ sein, ein Hybrid

aus Sprech- und Musiktheater, gestaltet

von Opernsolisten, Musikern und

Schauspielern, bei dem Claudia Bauer Regie

führt. Premiere ist am 7. April.

BALLETT IM WUNDERLAND

In seinem Werk „Rachmaninow/Tschaikowsly

wagt Ballettchef Xin Peng Wang

ab dem 11. November einen Blick hinter

die Kulissen der Kunst. Ab dem 10. Februar

ist „Alice“ nach Lewis Carrolls „Alice’s

adventures in Wonderland“ des italienischen

Starchoreografen Mauro Bigonzetti

auf der Dortmunder Bühne zu sehen, ein

Wiedersehen gibt es mit Tschaikowskys

„Nussknacker“, der am 8. Dezember wieder

aufgenommen wird, sowie mit Xin

Peng Wangs „Faust II-Erlösung“ am 26.

Mai.

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BüHnen

Die Zeit des „exils“ ist vorbei:

Ab Dezember ist das ensemble

des Schauspielhauses wieder

an seinem angestammten

platz am Hiltropwall zu

erleben. Die letzte Vorstellung

im meGAStore, der

provisorischen Spielstätte,

wird im frühen Herbst Kay

Voges inszenierung von „Die

Borderlineprozéssion sein.

text: martina lode-Gerke

... das Spiel beginnt

MÄRCHENHAFTES AUCH

IM OPERNHAUS

Die Saison im Opernhaus startet am

24. September mit Strauss’ „Arabella“ in

einer Inszenierung von Jens-Daniel Herzog

unter der musikalischen Leitung von

Gabriel Feltz. Am 2. Dezember hat dann

Tschaikowskys „Eugen Onegin“ Premiere.

Auch hier wird Gabriel Feltz die musikalische

Leitung der Dortmunder Philharmoniker

übernehmen, Regie führt Tina

Lanik. Verdis „Nabucco“ ist ab dem 10.

März zu sehen, ebenfalls in der szenischen

Umsetzung von Jens-Daniel herzog, am

Pult wird Motonori Kobayashi stehen.

ADDIO DORTMUND

Freunde des Musicals dürften ab dem

21. Oktober auf ihre Kosten kommen,

wenn Marc Shaimans „Hairspray“ die

Bühne einnebelt. Und auch die jungen Zuschauer

werden wieder bedacht mit einer

Familienoper: Ab dem 8. April ist Marius

Felix Langes „Schneekönigin“ nach dem

gleichnamigen Märchen von Hans Christian

Andersen zu sehen, die im April 2016

in Duisburg uraufgeführt wurde.

Am 15. Juni verabschieden sich dann

Hausherr Jens-Daniel Herzog und sein

Ensemble in einer großen Abschiedsgala

mit dem Titel „Addio Dortmund“ vom

Dortmunder Publikum. n

Fotos: Björn Hickmann (links), thomas m. jauk/Stagepicture (rechts)

104 Sommer 2017 · top magazin DortmunD

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