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NAMEN & NACHRICHTEN

NAMEN & NACHRICHTEN Maschinenfabrik Leimbach braucht mehr Platz 45 Jahre Kläranlage Radevormwald Foto: Stadt Wuppertal Im Rahmen eines Unternehmensbesuches bei der Maschinenfabrik Johann Leimbach informierten sich Stadtspitze und Wirtschaftsförderung Wuppertal über die Produkte und Leistungen der über 100-jährigen Firma und bekamen gleich noch den Wunsch nach Expansionsmöglichkeiten mit auf den Weg. Yannick Römer führt als Vertreter der fünften Generation gemeinsam mit Matthias Müller das Traditionsunternehmen und begleitete die Gäste bei ihrem Rundgang. Die Maschinenfabrik Johann Leimbach hat ihren Ursprung in der Textilindustrie. 1915 begann man mit Wickelmaschinen für Garne, heute ist das Unternehmen eine Branchengröße in der Kabelindustrie und macht 95 Prozent seines Umsatzes in ausländischen Märkten. Bereits 1950 erfand man den Doppelaufwickler, der für das kontinuierliche Wickeln von isolierten Adern und Leitungen genutzt wird. In der Produktion von Glasfaserkabeln werden diese genauso eingesetzt wie bei starken Unterwasserkabeln. Die Maschinen werden nahezu komplett in Eigenleistung hergestellt. Stetig steigende Umsätze und 17 neue Arbeitsplätze in zwei Jahren zeigen, dass sich die Firma in einem Wachstumsmarkt bewegt. Bei der zunehmenden Digitalisierung, für die Kabel benötigt werden, nicht weiter verwunderlich. Bei ihrer Führung durch die Produktion konnten sich Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke und Wirtschaftsförderer Rolf Volmerig selbst ein Bild davon machen, dass man am Standort Ostersbaum aus allen Nähten platzt. „Wir würden die Endmontage der Maschinen gerne auslagern“, wünscht Yannick Römer. Hierfür ist man jetzt auf der Suche nach einer Produktionshalle mit etwa 1.500 Quadratmetern. In der Produktion (v. l. n. r.): Wirtschaftsförderer Dr. Rolf Volmerig, Geschäftsführer Yannick Römer, Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke und Geschäftsführer Matthias Müller Die Kläranlage Radevormwald wurde 1973 als mechanische Abwasserreinigungsanlage in Betrieb genommen und 1983 um die biologische Reinigungsstufe erweitert. Derzeit werden dort pro Tag im Mittel ca. 18.000 m³ Abwasser gereinigt. Seit dem Ausbau 2008 hat die Anlage einen Anschlusswert von rund 67.000 Einwohnerwerten (an die Kläranlage angeschlossene Einwohner und so genannte Einwohnergleichwerte aus Industrie und Gewerbe). Dadurch wird eine gesicherte Stadtentwicklung für Industrie und Gewerbe gewährleistet. Von 1998 bis 2008 hat der Wupperverband die Anlage ausgebaut, um den für Europa geltenden gestiegenen Anforderungen Rechnung zu tragen. Insbesondere Stickstoff und Phosphor, die in Gewässern zu Überdüngung führen können, werden seit dem Ausbau besser aus dem Abwasser entfernt. Dadurch wird die Qualität des Wassers der Wupper verbessert und ein Beitrag zum Schutz von Rhein und Nordsee geleistet. Jedes Jahr reinigt der Wupperverband in seinen insgesamt elf Kläranlagen rund 120 Millionen Kubikmeter Abwasser. Das ist etwa so viel, wie in die drei größten Talsperren im Wuppergebiet – Große Dhünn-, Wupper- und Bever- Talsperre – passen würde. Diese Luftaufnahme zeigt das Klärwerk Radevormwald nach dem Ausbau im Jahr 2008. Foto: Stadt Wuppertal 4 www.bvg-menzel.de

Das Städtedreieck knüpft internationale Kontakte auf der Tourismusbörse (ITB) Vier Sterne für Mercure Remscheid Foto: Liane Rapp „So viele interessante Fachgespräche habe ich bei der ITB noch nicht geführt“, sagt der Leiter des Solinger Stadtmarketings, Lutz Peters, der mit seinem Team bei der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) für die Klingenstadt trommelte. Industriekultur, Radtourismus und Wandern seien immer noch die gefragten Themen. Weiterhin im Gespräch: Die historische Veränderung von Landschaften. Im Fokus des Gemeinschaftsstandes „der Bergischen Drei“ stand die Müngstener Brücke. Hier wird der internationale Austausch mit Partnern gesucht, die ebenso derlei Großbogen-Stahlbrücken in ihrer Nachbarschaft haben. Eine gemeinsame, transnationale Bewerbung dieser Viadukte als UNESCO-Weltkulturerbe könnte erfolgreich sein, auch um das touristische Potenzial noch besser zu fördern. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (Mitte) stattete dem Stand derBergischen Drei“ bei der Internationalen Tourismusbörse einen Besuch ab. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat das Mercure Hotel am Jägerwald in Remscheid als Vier-Sterne- Hotel ausgezeichnet. Damit würdigt der Verband die hohe Qualität des Angebots in dem 116-Betten-Haus. Das Remscheider Hotel hat in den letzten Jahren sein Konzept modifiziert und sein Profil besonders als Tagungsstätte geschärft. Ein Messingschild sowie eine Urkunde mit der entsprechenden Zertifizierung weisen nun auf die Auszeichnung hin. Neben dem ansprechenden Ambiente der Räumlichkeiten und der zeitgemäßen und zweckmäßigen Einrichtung und Ausstattung haben Hoteldirektor Marco Klij und sein Team dafür gesorgt, dass die Tagungsgäste modernsten Standard und gleichzeitig eine Wohlfühl-Atmosphäre vorfinden. Der Dehoga ist bundesweit für die branchenweit anerkannte Klassifikation der Hotels zuständig. Gutachter überprüfen vor Ort die Selbsteinschätzung des Hauses. Steuererklärung lohnt sich! Wir unterstützen Sie! Wirtschaftsprüfung | Steuerberatung | Unternehmensberatung Hofaue 37 | 42103 Wuppertal Telefon + 49 202 4 59 60 - 0 Telefax + 49 202 4 59 60 60 mail@treumerkur.de www.treumerkur.de der Bergische Unternehmer 04|18 5

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