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MMD16-4253

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LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN - 16. Wahlperiode Drucksache 16/4253 schränkt. Diese bilden nur einen geringen Anteil aller Geschädigten ab. Darüber hinaus werden bei Straftaten gegen höchstpersönliche Rechtsgüter (Leben, körperliche Unversehrtheit, Freiheit, Ehre, sexuelle Selbstbestimmung) gemäß den Richtlinien für die Führung der Polizeilichen Kriminalstatistik i. d. F. vom 01.01.2012, Nr. 4.4.6, in definierten Fällen Betroffene als Opfer erfasst. Jahr Geschädigte gem. IGVP -insgesamt- 2006 14 383 2007 18 407 2008 20 708 2009 23 274 2010 28 963 2011 32 555 2012 34 652 II. Stärke der Polizei Vorbemerkung der Landesregierung Die Landesregierung hat im Hinblick auf die demographische Entwicklung der Polizei Nordrhein-Westfalen in der vergangenen und aktuellen Legislaturperiode die jährlichen Einstellungszahlen für Kommissaranwärterinnen und -anwärter erhöht. So wurden in den Jahren 2011 und 2012 die jährlichen Einstellungen auf jeweils 1.400 erhöht, 2013 auf 1.477. Für das Jahr 2014 ist sogar eine Erhöhung auf 1.500 in Planung. Dadurch werden erfahrene Beamtinnen und Beamte, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen, durch gut ausgebildete junge Kräfte ersetzt. 1. Wie hat sich die Stärke der Polizei im Soll und im Ist seit 1990 in Nordrhein- Westfalen entwickelt? (Bitte in absoluten Zahlen und Prozentwerten angeben!) Die Personalstärke der Polizei in Nordrhein-Westfalen ergibt sich aus dem jährlichen Haushaltsplan (Einzelplan 03) des Landes. Die im Kapitel 03 110 veranschlagten Planstellen und Stellen geben den haushaltsrechtlichen Plan vor. Insofern entspricht das Ist zum Stichtag der Übernahme der geprüften Anwärter/-innen (aktuell 01.09. jeden Jahres) dem dort veranschlagten Soll. 22

LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN - 16. Wahlperiode Drucksache 16/4253 Jahr Planstellen Stellen zur Anstellung Gesamt Veränderung seit 1990 in % 1990 39.808 402 40.210 1991 39.851 452 40.303 93 0,23% 1992 40.085 602 40.687 477 1,19% 1993 41.352 602 41.954 1.744 4,34% 1994 40.931 602 41.533 1.323 3,29% 1995 40.885 602 41.487 1.277 3,18% 1996 40.858 602 41.460 1.250 3,11% 1997 40.779 1.432 42.211 2.001 4,98% 1998 40.771 1.772 42.543 2.333 5,80% 1999 40.765 1.772 42.537 2.327 5,79% 2000 40.682 1.772 42.454 2.244 5,58% 2001 40.390 602 40.992 782 1,94% 2002 40.160 602 40.762 552 1,37% 2003 39.994 602 40.596 386 0,96% 2004 39.762 602 40.364 154 0,38% 2005 39.458 602 40.060 -150 -0,37% 2006 39.111 675 39.786 -424 -1,05% 2007 38.887 965 39.852 -358 -0,89% 2008 38.789 1.257 40.046 -164 -0,41% 2009 38.603 1.157 39.760 -450 -1,12% 2010 39.593 0 39.593 -617 -1,53% 2011 39.715 0 39.715 -495 -1,23% 2012 39.994 0 39.994 -216 -0,54% 2013 40.032 0 40.032 -178 -0,44% (Wegen des Wegfalls des Rechtsinstituts der Anstellung mit Änderung des Beamtenstatusgesetzes im Jahre 2009 sind die im Stellenplan getrennt ausgewiesenen „Stellen zur Anstellung“ in den Planstellen aufgegangen.) 2. Wie hat sich die Zahl der in der Kriminalitätsbekämpfung eingesetzten Mitarbeiter nach der Einführung der GS/VL Organisation von 1994 bis 2012 im Direktionsmodell entwickelt? Der landeseinheitliche Stichtag für vergleichende Betrachtungen ist jeweils der 01.10. eines Jahres. In den nachfolgenden Übersichten erfolgt die Darstellung in Planstellen für Beamtinnen und Beamte. 23

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