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Made in Achim

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Quelle: Stadt Achim Planungsskizze Achim–West mit Varianten DDer Wirtschaftsstandort Achim ist als Knotenpunkt der beiden Autobahnen A 1 und A 27 sowie mit seiner direkten Anbindung an Bremen ein logistisch bedeutendes Drehkreuz. Dies bringt aber auch deutliche Herausforderungen mit sich. Vor allem die besonders stark frequentierte Uphuser Heerstraße sowie die Gewerbegebiete und die Autobahnabfahrten rund um das Bremer Kreuz müssen auf lange Sicht entlastet werden, um Stau, Lärm und Abgase zu verringern. Bereits seit einigen Jahren erarbeiten die Stadt Achim, der Landkreis Verden sowie Stadt und Land Bremen gemeinsam Konzepte, wie diese Mammutaufgabe zu lösen ist. Daraus ergaben sich zwei wichtige Ansatzpunkte: Wesentlicher Bestandteil des Zukunftsprojekts Achim-West ist der Bau einer weiteren – gleichnamigen – Autobahnanschlussstelle an der A 27 direkt südöstlich vom Bremer Kreuz. Außerdem ist eine neue Verbindungsstraße zwischen der Theodor-Barth-Straße und der Landesstraße 158 in Achim-Bierden nötig, inklusive zweier Querungen der Autobahn A 1 und der Bahnlinie Hannover-Bremen. Mit diesen Infrastrukturmaßnahmen erhofft man sich eine Entschärfung der Verkehrssituation und eine bessere Anbindung der bereits bestehenden regionalen Betriebe. Natürlich müssen dabei auch zukünftige Ausbaumaßnahmen der Autobahnen und der Eisenbahnlinie im Blick behalten werden. Dazu gehört zum Beispiel der Das Gemeinschaftsprojekt „Achim-West“ soll länderübergreifend finanziert werden. Das Investitionsvolumen beträgt etwa 100 Mio. Euro, wovon Achim ca. 50 Mio. Euro übernimmt. Etwa 12 Mio. Euro kommen im Rahmen der Förderunterstützung durch Bund und Land Niedersachsen hinzu. Alternative Trassenführungen sind möglich. mögliche achtspurige Ausbau der A 1 und die richtige Dimensionierung der Brückenquerung, um nicht in die Verlegenheit zu geraten, nach wenigen Jahren die gerade errichtete Brücke verbreitern zu müssen. Für den CDU-Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Bürgermeister Langwedels Andreas Mattfeldt wäre alles andere ein Schildbürgerstreich. 90 Made in Achim

Achim hat Potenzial Die Stadt Achim weiß ihre erstklassige Lage als Wirtschaftsstandort zu nutzen. In den letzten zehn, fünfzehn Jahren hat sich in den vorhandenen Gewerbegebieten ein gesunder Branchenmix kleinerer und größerer Unternehmen mit über 2100 Arbeitsplätzen angesiedelt. „Diese Erfolgsstory muss man wirklich mit großem Respekt und Anerkennung zur Kenntnis nehmen“, hebt Andreas Mattfeldt hervor. Jetzt dürfe man aber nicht stagnieren, sondern müsse die günstige Lage weiter ausbauen, denn Achim habe richtig Potenzial. Dem stimmt auch Hans Jakob Baum, Vorsitzender des FDP Stadtverbands Achim und der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Achim, zu. Er möchte diese wirtschaftliche Bedeutung Achims noch mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen, schließlich wachse hier so viel Industrie- und Wirtschaftskraft heran, dass eines Tages sogar eine Außenstelle einer Fachhochschule denkbar wäre. Gero Hocker, Rats- und Kreistagsmitglied und seit September 2017 Mitglied der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, glaubt dabei fest daran, dass man sowohl weitere Unternehmensansiedlung und Infrastruktur schaffen als auch gleichzeitig die Liebenswürdigkeit Achims als Wohnort stärken könne. Die beiden FDP-Politiker sind sich darin einig, dass man neben den harten, messbaren Faktoren gleichzeitig die weichen Faktoren ausbauen müsse. Es reiche nicht, nur neue Arbeitsplätze zu generieren, dabei aber keine Wohnungen und private Baugrundstücke in Achim anzubieten. Damit steige die Zahl der Pendler und die Verkehrsbelastung würde sich verschärfen. Um die Familien zu halten beziehungsweise neue Einwohner anzuziehen, müsse zum Beispiel mehr Wohnraum in unterschiedlichsten Preiskategorien geschaffen, das Innenstadtangebot ausgebaut sowie die Zahl an Ärzten, Krippenplätzen, Kindergärten und Schulen verbessert werden. Doch wie soll das finanziert werden? Eine große Hilfe sei für Hocker und Baum die Ansiedlung eines Amazon-Logistikzentrums im Ueser Feld. Die dann zu erwartende Gewerbesteuer „ist ein enorm wichtiger Mosaikstein auf unserem Weg zur Gesamterschließung von Achim-West und damit zur Weiterentwicklung der Stadt Achim“. Dabei müsse das Geld aber zielgerichtet investiert und nicht verschwendet werden, darauf legen die beiden FDP-Männer besonderes Gewicht. Die Finanzierung muss gesichert sein Doch auch durch die möglichen Mehreinnahmen durch Amazon können die Stadt Achim und ihre 31.000 Einwohner die Finanzierung des Großprojekts Achim-West nicht alleine bewältigen – schon für die neue Verkehrsinfrastruktur ist ein Investitionsvolumen von rund 60 Millionen Euro angesetzt. Ein wesentlicher Teil der Kosten soll aus der „aktiven und kurzfristigen“ Erschließung und Vermarktung neuer Gewerbe- und Industrieflächen südöstlich des Bremer Kreuzes finanziert werden, so die offizielle Stellungnahme der Stadt Achim zum Zukunftsprojekt. Eine Analyse des Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmens Prognos AG Bremen aus dem Jahr 2014 geht von einer Brutto- Foto: Ralf Reincken „Wir sind erst zufrieden, wenn Sie es auch sind‟ Verkauf Vermietung Verwaltung Immobilienbewertung Objekt- oder Interessentensuche Finanzierungsberatung alle Formalitäten bis zum Vertrag sämtliche Hausverwaltungstätigkeiten Roswitha Pongers Bremer Str. 29-31 28832 Achim Tel.: 0 42 02 - 63 73 60 Fax: 0 42 02 - 63 73 62 Mobil: 01 72 - 42 77 800 info@immobilien-pongers.de www.immobilien-pongers.de Made in Achim 91