Motocross Enduro Ausgabe 08/2019

mce71
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kolumne Marcel Teucher

back on Track

• Foto: Denis Günther

Hallo, meine Lieben,

wie in der letzten Ausgabe berichtet, bin ich zurück auf dem Bike. Das Training geht ganz gut voran und somit stand ich nach exakt 88 Tagen Verletzungspause

beim Knorpelschänkenenduro am Start.

Ohne große Ambitionen ging ich das Rennen an. Denn wirklich fit war ich noch nicht, vor allem das Training auf dem Motorrad fehlt mir immer noch sehr.

Ich konnte auch erstmals mit meiner neuen Grenzgänger-Gear sowie neuem Dekor ausrücken.

Das Knorpelschänkenenduro ist ein schönes Rennen in einem kleinen Gelände, wo fast alles geboten wird. Erstmals gab es für

uns Expertfahrer einen kleinen Prolog auf einer kurzen Waldprüfung, wo ich den 13. Platz belegen konnte. Aus dem Kalten, nach

so langer Zeit, richtig schnell zu fahren, bereitete mir etwas Schwierigkeiten. Aber kleiner Wermutstropfen: Die Zeiten waren so

eng, dass ich mit nur einer Sekunde schneller gleich auf Platz 7 gelandet wäre.

Zum Rennen: Gleich in der ersten Runde hatte ich leider ein technisches Problem. Mein Betreuer Moritz rannte zum Sprinter, um

das Problem in der nächsten Runde lösen zu können. Da das Rennen aber nur zum Test geplant war, blieb ich cool und rollte gemütlich

weiter, bis wir das Problem schlussendlich behoben hatten. Dennoch hatte ich über die zwei Stunden Renndistanz durchweg

einen Puls im „roten Bereich“. Es war körperlich ein wirklich sehr schweres Rennen, was definitiv dem Wetter geschuldet war.

Am Ende belegte ich Platz 13 in einem starken Feld, was allerdings zweitrangig war. Was jetzt zählt, ist, bis zum nächsten Lauf der

HardEnduroSeries Germany wieder komplett fit zu werden und ohne Schmerzen fahren zu können.

Eigentlich wollte ich auch noch bei weiteren Extremenduroläufen an den Start gehen. Doch aus aktueller Sicht, macht ein Start bei

Marcel

den RedBull Romaniacs noch keinen richtigen Sinn.

#fullforceforward euer

70 MOTOCROSS ENDURO

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