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Kicker der Ortenau Winter 2004/2005

Verbandsliga Südbaden

Verbandsliga Südbaden Linxer Häuslebauer liegen voll im Plan Rastatt und Bühl wollen aus dem Tabellenkeller Dezember 2004-Winterpause in der Winterpause in der Fußball-Verbandsliga. Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen. Wer waren die Erfolgreichen Wer liegt im Soll? Wer wurde den Erwartungen gerecht. Die erste Frage ist leicht zu beantworten: Der SV Linx (42 P., 53:9 Tore) dominiert vor dem FC Emmendingen (33 P., 46:24 Tore) und dem starken Aufsteiger SV Weil (31 P., 36:25Tore) die Liga. Für Qualität bürgt eben „Deutschlands größter Häuslebauer“, Hans Weber auch im südbadischen Oberhaus. Sein SV Linx steht nicht nur finanziell, sondern auch sportlich auf mehr als gesunden Füßen und hat das Meisterdiplom – auch wenn Polier Michael Baumann noch tiefstapelt – fast schon in der Tasche. Neun Punkte Vorsprung auf Verfolger Emmendingen sind eine ganze menge Holz und Material. Allerdings zeigt die Erfahrung vergangener Winter, dass die Facharbeiter jenseits des Rheines, es mit der Arbeitsmoral nicht so genau nehmen und so in den vergangenen Jahren die Arbeit immer zäh anlief. Das Hochhaus des Offenburger FV (26 P., 33:23 Tore) soll unweit des Burda Medien Centers entstehen. Leider krankt es immer wieder an der Materialzufuhr. Da ist es natürlich für die sportlichen Verantwortlichen SV Linx - FC Emmendingen (Der Kampf um die Spitze ist gnadenlos). schwer pünktlich Baufortschritt zumelden. Die Lehrlinge aus der Offenburger Lehrwerkstatt, haben ihre Ausbildung meist mit Bravour absolviert, aber die Umsetzung in die Gesellenzeit scheint ein Problem. Der in 2001 entwickelte Bauplan sah vor, das 2004 man über alles in der Ortenau strahlt, jedoch vermögen Umfeld und Rahmenbedingungen diesen Plan nicht zu unterstützen. So bleibt Polier Jürgen Hartmann mit Vorarbeiter Hassan Tayebi nur das Geschäft von der Hand in den Mund und der Weg der kleinen Schritte. Keine richtige weihnachtliche Stimmung wollte bei den beiden mittelbadischen Clubs, Aufsteiger VfB Bühl (19 P., 25:28 Tore) und FC Rastatt (17 P., 18:29 Tore) einkehren. Jahrelang zählte das Haus Marke FC Rastat 04 zu den Spitzenmodellen in Südbaden, doch nun zum 100-jährigen Jubiläum raschelt es kräftig im Gebälk, Architekt Franz Carlo Lehmann verließ die Baustelle ohne das der rote Punkt da war. Zwar wurde im letzten Spiel vor der Winterpause noch einmal ein Dreier eingefahren, aber dennoch punktemäßig ist das Team von Spielertrainer Martin Jung in dieser Saison bisher aus allen Fugen geraten. Die Defensive bröckelt – und vorne haut keine auf den Putz. Vom Eigenheim des VfB Bühl, existiert bisher auch nur der Keller. 19 Punkte aus 16 Spielen sind eine schwere Hypothek. Zwar zählte für den Newcomer Bühl von Beginn an der Klassenerhalt, aber der souveräne Landesligameister , hatte sich das Überleben in der Liga doch etwas leichter vorgestellt. Nur zwei Punkte trennen die Hassenstein- Schützlinge vom FC 04. Und im kalten Tabellenkeller lässt es sich nur schwer überwintern. Auch noch nicht fertig ist der erste Stock beim SV Rust (21 P., 20:16 Tore). Zwar konnte man durch einen 4:0 Auswärtssieg beim FC Teningen, kurz vor der Winterpause noch einmal kräftig Mörtel an rühren, aber reichen wird der noch nicht. Der mitspielende Polier Adolf Bachmann, wechselt nach 6 Jahren die Baustelle und man muss abwarten, wie die Ruster Gesellen das Stempeln aus den kalten Tagen verkraftet haben. Es gibt noch viel zu tun – also packen wirs an. Es ist bekannt, dass die Situation der Häuslebauer immer schwieriger wird, zumal die Eigenheimzulagen laufend gestrichen werden. 8 Kicker der rtenau

Der beste SV Linx aller Zeiten Kicker der Ortenau sprach mit dem Präsidenten des SV Linx, Hans Weber. Kk:: Seit 46 Jahren sind Sie Vorstand und Präsident des SV Linx, der Nr 1 in der Ortenau. Im Jahre 1960 wurde die erste von 13 Meisterschaften gefeiert. Wann steht der nächste Titel an? Weber: Das ist richtig, bis 1992 war ich 1. Vorsitzender, dann wurde ich von Fritz Wendling als Vorstand abgelöst und zum Präsidenten gewählt. Ob wir in diesem Jahr die 14. Meisterschaft feiern können, kann man heute noch nicht sagen. Die Chancen mit 9 Punkten Vorsprung sind nicht schlecht, aber jeder Insider weiß, dass in 14 Spieltagen noch viel passieren kann. Torjäger Cedric Stoll im Zweikampf. Kk:Vieles hat sich in diesm Zeitraum im Fußball verändert. Was waren die entscheidenten Änderungen beim SV Linx in dieser Zeit ? Weber: Sie haben recht, in den letzten 46 Jahren hat sich im deutschen Fußball sehr viel geändert und ich glaube, der Erfolg des SV LINX hängt damit zusammen, dass wir uns laufend den neuen Anforderungen sehr schnell angepasst haben. Kk: Nach der Winterpause steht die erste Mannschaft mit 9 Punkten Vorsprung an der Spitze der Verbandsliga. Trauen Sie dem Team von Trainer Michael Baumann den dritten direkten Aufstieg in die Oberliga innerhalb 12 Jahren zu? Weber: Heute schon von einem Aufstieg in die Oberliga zu sprechen wäre, halte ich für viel zu früh, denn die Rückrunde wird für unsere Mannschaft knallhart werden. Es wird sehr schwer sein, den in der Hinrunde überwiegend gezeigten Traumfußball zu wiederholen, da die Gegner ,mit allen Mitteln versuchen werden, diesen Aufstieg zu verhindern. Deshalb ist es verfrüht, bereits heute vom 14. Aufstieg in der Vereinsgeschichte des SV LINX zu reden. Kk: Die Mannschaft hat eine sensationelle Vorrunde gespielt. Ist der SV Linx 2005, die beste Mannschaft aller Zeiten ? Weber: Ja ,ich glaube sagen zu können, dass wir in der Hinrunde bestimmt die beste Mannschaft des SV LINX aller Zeiten gesehen haben. Kk: Beim letzten Aufstieg 2003 in die Oberliga, ist nach einer guten Vorrunde die Mannschaft trotzdem noch abgestiegen. Wird sich bei einem Aufstieg das Gesicht der Mannschaft verändern, d.h. sind personelle Verstärkungen geplant? Weber: In der Oberliga auf Dauer zu bestehen, ist bei der derzeitigen Konstellation der Oberliga äusserst schwierig, denn die Oberliga ist zum Auffangbecken der Zwangsabsteiger aus der 1. und 2. Liga geworden. Zur Zeit tummeln sich dort ehemalige Profivereine, wie Waldhof Mannheim, Ulm, Reutlingen und Mannheim. und man darf gespannt sein, wer der nächste in die Oberliga durchgereichte Profiverein sein wird. Mit diesen Vereinen mithalten zu können, ist sehr schwer und wir machen uns keine Illusionen, denn auch mit den organisatorischen Problemen der sogenannten Fans dieser Vereine klarzukommen verlangt von einem Verein wie dem SV LINX zuvor nie gekannte Maßnahmen, Polizeiaufgebot, Personenkontrollen und vieles mehr, das mit Fußball überhaupt nichts mehr zu tun hat. Trotz dieser Schwierigkeiten, werden wir uns im falle eines Aufstieges den organisatorischen Anforderungen stellen, jedoch den Kader der Hans Weber, seit 46 Jahren Mäzen und Präsident des SV Linx Verbandsligamannschaft nicht groß verändern. Kk: Der SV Linx ist ein Vorbild an kontinuierlicher Vereinsarbeit in der Region. Er kann in der Vorstandschaft auf über 250 Jahre Tatkraft und Erfahrung zurückgreifen. Viele Vereine haben finanzielle Probleme und stehen organisatorisch vor einem Umbruch. Wie sieht die Zukunft beim SV Linx aus ? Weber: Kontinuierliche Vereinsarbeit ist unweigerlich gekoppelt an die finanziellen Möglichkeiten, welche ein Verein hat.. Die dem Verein zur Verfügung stehenden Mittel, müssen daher immer genauestens im Auge behalten werden, denn sie bestimmen, was machbar ist und was nicht. Nach diesem Prinzip haben wir beim SV LINX in der Vergangenheit gearbeitet und dies wird sich auch in der Zukunft nicht ändern. Vielen Dank für das Interview. Kicker der rtenau 9

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