Stress, Burnout und andere psychische Belastungen in Beruf und Privatleben mit dem 180 Grad Modell vermeiden.....

tango123

Tags die Karriere, abends die Familie und irgendwann noch Zeit für sich selbst haben: Sechs von zehn Menschen in Deutschland leiden nach Studien zufolge unter Stress im Alltag, nicht wenige sogar dauerhaft. Besonders sind Frauen, Angestellte und Stadtbewohner betroffen. Die wichtigste Erkenntniss,
Stress im Alltag ist mittlerweile in Deutschland ein Massenphänomen. Fast sechs von zehn Deutschen empfinden nach einer Forsa Studie ihr Leben als stressig. Das vorliegende Buch zeigt, Hintergründe, Ursachen, Folgen und Handlungsmöglichkeiten.

spürt im Vordergrund stehen und zwar für die Kinder genauso wie gemeinsames

Vermögen. Der wichtigste Bereich scheint hier die Lösungsbereitschaft zu sein, beides

kann gelernt und trainiert werden. Nichts ist schlimmer als das Gefühl, mein

Gegenüber hört mir nicht zu oder versteht immer alles anders, als ich sage.

Wenn Eltern sich trennen, bricht für viele Kinder häufig die Welt zusammen. Auch die

Eltern leiden: Dem anfangs vielleicht vorherrschenden Gefühl der Erleichterung, folgt

das schlechte Gewissen, die Enttäuschung wird durch zusätzliche Trauer der geliebten

Kindes erschwert. Eine Trennung bedeutet eine große Herausforderung für die

gesamte Familie, die ja weiterhin – wenn auch in anderer Konstellation – bestand hat.

Kinder neigen dazu einen “Schuldigen” zu suchen und projektieren Streit und

Trennung von den Eltern oft auf sich. Kinder benötigen das Gefühl von Sicherheit und

Verständnis. Versuchen sie in der Regel Streitigkeit von den Kindern fern zu halten,

da diese verunsichert werden und das fatale Gefühl entwickeln könnten, Sie müssten

sich für Mama oder Papa entscheiden. Nehmen Sie die Unterstützung von einem

Psychologen an, eine Trennung ist ein Trauma, das verarbeitet werden sollte. Es gibt

vieles, was neu geordnet werden muss. Lassen Sie sich bei dieser großen Aufgabe

helfen. Das kommt auch ihrem Kind zu Gute. Hören Sie zu, oftmals bringen Kinder

selbst konstruktive und sehr wichtige Punkte mit in den Prozess ein. Die Kunst ist es,

dass Kind weder zu überfordern oder zu unterfordern.

Die Familie – wie auch immer gelagert – ist die Keimzelle der Gesellschaft und sie

birgt große Risiken für unsere Psyche, denn nirgends ist es schwerer, sich

abzugrenzen. Die meisten Gewalttaten, sexuellen Missbräuche, Kapitalverbrechen

werden in der familiären Struktur begangen. Das scheint nicht verwunderlich, denn je

näher uns das Gegenüber, desto weniger Schranken und Scham gibt es. Gleichzeitig

gibt uns Familie Geborgenheit und Verbundenheit.

Dieses Paradoxon zu strukturieren ist nicht leicht, daher ist es wichtig, sich die Risiken

vor Augen zu führen. Wenn die Familie als Rast und Ruheort nicht (mehr) existiert,

wenn wir erkannt haben, dass sie wider aller Erwartungen auch dunkel sein kann, ist

es ungesund, einem antiquierten Bild nachzuhängen, dann sollte man den Mut haben,

diese Beziehung aufzukündigen, um einen Neuanfang, eine Besserung zu

ermöglichen.

Häusliche Gewalt ist in Deutschland oder etwa der Schweiz keine Privatsache mehr.

Seit 2004 wurden etwa in der Schweiz die Gesetze zum Thema häusliche Gewalt

verschärft. So gelten diese bereits als Offizialdelikt, wenn die Partner verheiratet sind,

in einer eingetragenen Partnerschaft leben oder auch für gleichgeschlechtliche Partner,

die zusammenleben. Auch Ex-Partner im ersten Trennungsjahr werden dazugezählt.

Die Neuregelung ist hinsichtlich des Schutzes der einzelnen Personen als enorm

wichtig anzusehen, da die Polizei nicht mehr auf die Anzeige des betroffenen Partners

warten muss, sondern selbst aktiv werden kann. Polizei und Justiz bekommen dadurch

neuen Handlungsspielraum und können, sollten offensichtliche Eingriffe in die

psychische, physische und sexuelle Integrität stattgefunden haben, gleich und zeitnah


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