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E_1929_Zeitung_Nr.070

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Ausgabe: Deutsche

Ausgabe: Deutsche Schweiz* BERN, Freitag 16. August 1929 Nummer 20 Cfs. 25. Jährgang. - N° 70 ERSTE SCHWEIZERISCHE AUTOMOBIL-ZEITUNG Zentralblatt für das schweizerische Automobilwesen ABONNEMENTS-PREISE: Erscheint Jeden Dienstag und Freitag Monatlich „Gelbe LUte" Halbjährlich Fr. 5.—, Jährlich Fr. 10.—. Im Ausland unter Portozuschlag, sofern nicht postamwch bestellt. Zuschlag lOr postamtliche Bestellung 30 ADMINISTRATION: Breitenrainstrasse 97, Bern Rappen. T>ostcheck-Rechnuni» III'414 • Celephon Bollwerk 39.84 '" Telegramm-Adresse: Autorevue, Bern INSERTIONS-PREIS: Die achtgespaltene 2mm hohe Grundzeile oder deren Raum 45 Cts. für die Schweiz; für Anzeigen aus dem Ausland 60 Cts Grössere Inserate nach Seitentarif. Inseraienschhiss 4 Tno« vor Erscheinen der Nummern Nach zweijährigem Unterbruch rassige Trainingstage. — Über 130 Nennungen. — Chiron, Rosenberger, Stuck, de Sterlich im Kampfe um den Grossen Bergpreis. — Aber auch Stuber am Start. Der Klausen ist das grösste Bergrennen des In- und Auslandes. Zwei Jahre sind seit dem letzten Austrage verflossen. Die !>esten Kämpen des Motorsportes standen sich 1927 gegenüber. Das nationale und internationale Treffen waren zwei Rennen aber ein Erfolg. Nicht nur organisatorisch, sondern auch propagandistisch. Tausende verfolgten den Austrag, Hunderte,, die im Freien übernachteten. Die ganze alpine Riesenarena war zwei Tage lang in Fieber, selbst die Berge traten aus ihrer erhabenen Ruhe und brachen den Schall der singenden Motoren. Damals trug die Presse den Namen des Klausens in alle Welt hinaus, und man sprach ,vomgrössten Bergrennen der Welt. Nach-mühevoller, unermüdlicher Arbeit schien man an einem Ziel, wie so hoch es nie gesetzt worden war. Die zwei Jahre, da es. still blieb.am Klausenpass und zur Augustzeit die gewohnte Riesenschlange von Menschen und Wagen nicht einsetzte, waren für die Anhänger des Rennens kritische und bange Jahre. Würde es •möglich sein, nach einem brüsken Unterbruch die Rennfahrer, noch mehr aber das Publikum, für unsern Bergpreis wieder zu gewinnen? Die Frage war um so dringender, als der Klausen mitten in die Zeit- grösster internationaler Sportveranstaltungen angesetzt wurde : acht Tage nach der letzten Etappe der Alpenfahrt, unmittelbar vor der St. Moritzerwoche, während der Radweltmeisterschaft in Zürich, dem Europa-Rundflug und der englischen Tourist-Trophy, die eine Reihe von Klausen-Habitues zu verpflichten verstand. Wir haben 1927 von einer Leidenschaft für den Klausen gesprochen — heute dürfen wir angesichts der gewaltigen Rennbeteiligung von über 130 Konkurrenten von einer alten Liebe zum Klausen sprechen. Fast alle kommen sie wieder u. bringen die, die inzwischen aus den Reihen der Jungen zu den Qrossen gestossen sind, mit. Die Organisatoren haben an diesem Erfolg einen prächtigen Anteil. So wird es denn auch nicht am Andrang der Zugehauer fehlen, denn die Namen der Fahrer werben besser als unsere Worte es tun können. Es wird ein mächtiger Kampf sein, den uns Samstag und Sonntag bringen. Wird der Sieg unseren Farben zufallen? Wir haben unsere besten Leute am Start. Sie werden uns nicht enttäuschen. • 9 Samstag, den 17. August 1929: 7—// Uhr: Abnahme der Automobile in Glarus. Abnahme der Motorräder und Sidecars in Linthal. 13.00 Uhr: Sperrung der Rennstrecke. 14.00 Uhr: Beginn des Rennens: Motorräder (100, 125, 175, 250 und 350 cem), alle Sidecars, alle Tourenwagen. 18.00 Uhr: Beendigung des Rennens. 20.30 Uhr: Begrüssungsbankett im Hotel Glarnerhof in Glarus. Der internationalste aller Klausen! Eine unerwartet grossartige Beschickung., Nun ist die Nennungsliste • des VII. Inter- Auf zum Klausen! grbssfen Internat. Eergreciiten Das Programm für das Klausenrennen. Sonntag, den 18. August 1929: 8.30 Uhr : Sperrung der Rennstrecke. 9.30 Uhr: Beginn des Rennens : Motorräder 500, 750 und 1000 cem), alle Sportwagen, alle Rennwagen. 14.00 Uhr : Beendigung des Rennens. 16.30 Uhr: Festakt mit Preisverteilung auf dem Rathausplatz in Altdorf. 17.45 Uhr: Fakultative Zusammenkunft der Ehrengäste, Komiteemitglieder und Rennteünehmer im Hotel Schlüssel in Alidorf. Organisationskomitees in allen Teilen zutreffend und gerechtfertigt waren, indem wohl ^Deutschen Caraccioia und Merz, etliche fran- ^zösiscüe Bügättifährer, den Italiener Campari etc. — die nun an den beiden genannten 50 Motorräder, 14 Sidecars, 25 Tourenwagen, 35 Sportwagen und 14 Rennwagen. Alle fünf Fahrzeugkategorien weisen somit eine sehr] stattliche Beschickung auf, und um die Renti~ wagenkategorie könnte mancher Grand Prixi des Auslandes den Klausen, beneiden. Aeus-i serst bemerkenswert ist die Beschickung der; Sportwagenkategorie, dieser Fahrzeugart, dieja, wie die diesjährigen Rundstreckenrennen zeigten, in ihrer Konstruktion und Leitung heute ziemlich nahe an die eigentlichen Rennwagen herankommt. So wird man denn speziell bei den Sportwagen am diesjährigen Klausenrenneu hervorragende Resultate bu« chen können. Das Klausenrennen hat seinen Ruhmcslauf seiner stets sehr grossen Internationalität der Konkurrentenliste zu verdanken. Und, auch das diesjährige Rennen steht hinter seinen Vorgängern keineswegs zurück. Von den 64 Motorrad- und Sidecarfahrern entfallen 16 auf Auslandfahrer, von den 74 Automobilisten sind 39, d. h. rund 53 %, Ausländer, ein Ver-« hältnis, wie es noch kein Klausenrennen bisher kannte.... Von allen bisherigen Klausen* Automobilrennen ist das diesjährige weitaus das internationalste. Angehörige von nicht weniger als sechs Ländern sind vertreten 5 Deutschland, Italien, Frankreich, England, Oesterreich und der Schweiz. Und was das besonders Markante ist: Es sind diesmal Fahrer von besonderem Ruf und bester Klasse vertreten. Erstmals ist das italienische Kontingent wieder in zahlreicherem Masse anwesend. Aber auch Frankreich ent-* sendet eine Reihe sehr guter Kämpen und das deutsche Element ist am Klausen 1929 wie gewohnt sehr stark im Feld. Aber auch die technische Seite des Klausenrennens 1929 ist eine vielversprechende, sieht man doch neben den bisher vertretenen Marken von Ruf eine ganze Reihe von Marken zum erstenmal an einem Rennen in der Schweiz vertreten. Es sind hier vor allem die italienischen Maserati-Rennwagen zu nennen, dann die französischen Rosengart, die deutschen Dixi, die französischen B. N. C. etc. Es wird, betrachtet man die Nennliste näher, ziemlich schwer sein, in der Voraussage zum diesjährigen Klausenrennen sich auf einige wenige der Favoriten der einzelnen Fahrzeugkategorien zu konzentrieren. Deno Ghiroa auf Bugatti, der Inhaber des Grossen Berstpreises der Schweiz 1927 Blick von der vorfrutt auf den Urnerboden. nationalen Klausenrennens definitiv geschlossen und man darf ruhig sagen: Der Erfolg ist mal ferngeblieben sind. Auslandrennen teilnehmen, dem Klausen dies- ein unerwartet grosser. Denn die Verhältnisse Das Organisationskomitee hat sich aber lagen, wie das Organisationskomitee die Nationale Sportkommission des A. C. S. schon verschiedene Fahrer — wir nennen nur die dadurch nicht entmutigen lassen und eine Ende 1928 darauf aufmerksam machte, nicht äusserst rege Propaganda entfaltet, die in allzu günstig. Einerseits "lag die Alpenfahrt ihrem Ausmass die analogen Anstrengungen in unmittelbarster Nähe des Klausenrennens, früherer Jahre bei weitem übertraf. All diese was, wie die Erfahrung zeigte, verschiedene vielfachen Anstrengungen der Organisatoren Fahrer und auch Fabriken von der Teilnahme am Klausenrennen abhielt. Dann findet kann das Organisationskomitee melden, dass blieben denn auch nicht unbelohnt. Heule am 17. August die englische Tourist-Trophy total 138 definitive Anmeldungen für Automobile bei Ulster statt und am 18. eingegangen sind, ein hocherfreuliches Resultat, wie es keine andere analoge Veranstal- August der Qrand Prix du Comminges, ein grosszügig angelegtes französisches Rundstreckenrennen. Es hat sich in der Folge denn weisen vermag. Auf die einzelnen Fahrzeugtung des Kontinents in diesem Jahre aufzu- auch erwiesen, dass die Befürchtungen des kategorien verteilen sich dieselben wie folgt: l3St

speziell bei den Sportwagen stehen z. B. die Siegeschancen ziemlich offen, und die Qualität der Fahrer und Maschinen spricht für geringste Zeitunterschiede. .. Der Start der einzelnen Fabrzeugkategorien ist wie folgt vorgesehen: 17. August: die Motorräder 100, 125, 175, 250 und 350 ccm = 27 Fahrer alle Sidecars = 14 Fahrer alle Tourenwagen = 25 Fahrer Total 66 Fahrer. 18. August: die Motorräder 500, 750 und 1000 ccm = 23 Fahrer alle Sportwagen = 35 Fahrer alle Rennwagen = 14 Fahrer Total 72 Fahrer. Auf die einzelnen Fahrzeugkategorien verteilen sich die 138 Nennungen wie folgt: total wovon Ausländer Motorräder 50 13 Sidecars 14 3 Tourenwagen 25 8 Sportwagen 35 20 Rennwagen 14 11 138 55 Stuck startet! Der Deutsche von Stuck ist dieser Tage mit seinem Austro-Daimler in Linthal eingetroffen. Seine Verletzungen bei dem Sturz am Freiburger Bergrennen haben sich glücklicherweise, wie wir schon meldeten, weniger ernst herausgestellt als nach seinem Sturze Stuck, der Bergstreckenspezialiit zu erwarten war. Trotzdem der Rippenbruch • noch Schonung verlangen würde, hat sich der prächtige Sportsmann entschlossen, seiner Nennung für das Klausenrennen Folge zu leisten. Er startet als einer der Favoriten. Der Beginn des Trainings. (Von unserem Sonderberichterstatter.) Linthal, Mittwoch den 14. August, Der erste Trainingstag lässt sich noch sehr still an. Ausser dem Rennleiter, Herrn Frey, dem Starter, Herrn Badertscher, und Herrn Jenny, von der Trainingskommission, sind nur wenige Neugierige anwesend. Polizisten besorgen den Ordnungsdienst. Das Wetter ist gut, die atmosphärischen Verhältnisse sehr günstig. Die Strecke präsentiert sich vorzüglich für den Abschnitt Linthal-Urnerfoodenhöhe, etwas wellig au dem Urnerboden und wiederum vorzüglich für die letzten Kehren zur Passhöhe. Nur in ganz wenigen Kurven sind noch Ausbesserungen nötig, die eine Gruppe von Wegmachern, wie auch auf dem Urnerboden, gegenwärtig noch vornimmt. Die Aussichten für den Sonntag sind damit besonders wenn das gute Wetter anhält, die denkbar günstigsten. Die Fahrer haben allgemein die Ueberzeugung, dass den Rekorden von 1927 das Lebenslicht ausgeblasen werde Namentlich in den verschiedenen Klassen wird ein hübscher Rekordsturz erwartet. Chiron, der schlechthin als der grosse Favorit gilt, hat sein Hotel bis zur Stunde noch nicht verlassen. Die Mercedeswagen, ebenso einige Bugatti und Alfa Romeo, befuhren die Strecke zum ersten Mal und zwar noch in sehr gemütlichem, abtastendem Tempo. Der morgige Tag wird als erster grosser Trainingstag zu betrachten sein, an dem schon ernst zu nehmende Zeiten zu erwarten sind. Die meisten Fahrer müssen sich mit der Strecke eben erst wieder vertraut machen Zur Zeit, da wir diesen Bericht absenden steckt das Qros der Konkurrenten noch in den Garagen oder pflegt der Ruhe. Die Grossen am Werke. Linthal, den 15. August 1929. Gestern abend zwischen 18 und 21 Uhr wurde es auf der Rennstrecke langsam lebendig und heute morgen herrscht seit Tagesanbruch Hochbetrieb. Der mit Spannung erwartete Chiron hat seinen Bugatti in einigen Läufen über die Bahn gebracht und vielversprechende Zeiten erreicht. Seine Durchfahrt hinterliess einen nachhaltigen Eindruck Einer seiner schärfsten Konkurrenten, der Deutsche Rosenberger (Mercedes-Benz), bereitet sich sorgfältig auf die Verteidigung seines Streckenrekordes vor. Neben diesen beiden ganz grossen Kanonen erwartet man von unserem Stuber (Bugatti), der ein höllisches Tempo vorlegte, entscheidende Dinge. Auch Stuck wirft seinen Austro-Daimler mit einer Verwegenheit in die Kurven, als ob er noch nie, geschweige denn vor vierzehn Tagen, vom Geschick gestreift worden wäre. Diese vier werden sich einen ganz grimmen Strauss liefern. Daneben sah man den famosen Kessler auf Alfa Romeo,, Rekordmann des Klausens 1926, seinen Markenkameraden Keller, den Deutschen von Kainein (Bugatti), die Italiener Natali auf Alfa Romeo und Strazza auf Lancia. Die Erfahrungen bestätigen, dass die. Wagen ohne Kompressor in der verdünnten Luft des obersten Teiles der Rennstrecke etwelche Mühe haben, während die Kompressormotoren dank der fortwährenden Homogenität ihres Gases prachtvoll ziehen. Sehr lebhaft wird auch im Lager der Motorradfahrer trainiert. Dabei ist es zu einem Unfall gekommen, bei dem durch ein Wunder der Fahrer vor dem sicheren Tode bewahrt worden ist: die Motosacoche-Maschine des Genfers Augsburger sprang aus einer Kurve und sauste ins Nichts hinaus, um auf einer tiefer gelegenen Kurve zu zerschmettern. Der Fahrer hatte die Geistesgegenwart, von seiner Maschine zu springen und sich am Geländer festzuklammern. Bei den Motorradfahrern stecken einige gefährliche Anwärter nicht nur auf den Motorrad-, sondern auf den Streckenrekord gemeinhin. Der Engländer Handley auf Motosacoche, Martinelli auf der gleichen Marke, Bättig auf Condor Motor MAG, Carmine (Universal), Ceresole (Harley-Davidson) und der Deutsche Gall (Standard), der Sieger am Freiburger Rekordtag, erzielen brillante Leistungen. Bis zur Stunde ist das Training, abgesehen von dem erwähnten Zwischenfall Augsburgers, ohne Unfall verlaufen. Ordnungsvorschriften. Auszug aus dem Erlass des Polizeikomitees. Parkplätze. 1. Alle Zuschauerfahrzeuge müssen ausnahmslos in die durch Holztafeln gekennzeichneten Parkplätze eingestellt werden. Das Aufstellen von Wagen an andern Plätzen ist unbedingt verboten. 2. Auf der Strasse vom Hotel Klausenpasshöhe Richtung Altdorf, hat das Parkieren der Zuschauerwagen nach Anordnung der Polizeiorgane je nach der späteren Abfahrtsrichttmg Linthal oder^Aifdorf~ zu geschehen. Die ; Strecke vom Hotel Khtiijäte»'; passhöhe bia zum Ziel ist für die Aufstellung'-vtoi Zuschauerfahrzeugen während des Rennens gesperrt, nach dem Rennen für Gäste des Balmhotels bergseitig freigegeben. Stuber. 3. Die Parkplätze am Ziel und auf der Klausenpasshöhe sind für die Wagen der Rennteilnehmer und der Rennorganisation vor und während des Rennens reserviert. Abfahrt nach dem Rennen. Die Abfahrt der Zuschauerwagen nach dem Rennen hat strikte nach den Weisungen der Polizeiorgane zu erfolgen. Bei der Talfahrt äusserste Vorsicht, Kolonne halten, nicht vorfahren. Den mit Rotkreuz-Fahnen gekennzeichneten Wagen des Sanitätsdienstes und den Wagen des Organisationskomitees ist die Strasse unverzüglich frei zu geben. Polizeiorgane. Den Anordnungen der uniformierten Polizei als auch der Wegmacher, Feuerwehrleute und übrl gen Polizeiorgane der Rennorganisation, denen sämtliche polizeiliche Funktionen zukommen, is unverzüglich und restlos Folge zu leisten. Fussganger. Fussgänger haben im Renngebiet die markierten und hergerichteten Fussweee zir benützen. Unfälle. Die Rennleitung lehnt jede Verantwortung für Unfälle, welche den Zuschauern bei ihrer Anwesenheit im Renngebiet zustossen können, ab. Ein Appell! Automobilisten. Motorradfahrer: Kolonne iahrenl Tempo halten! Auspuff geschlossenl Vorfahren verboten! Signal geben! Die kantonalen Vorschrift ten sind einzuhalten und ist es Pflicht jedes Motorfahrzeugbesitzers, das Klausenrennen nicht durch unanständiges Heimfahren zu diskreditieren. Unnötiges Herumfahren, besonders bei Nacht in den Ortschaften, ist zu unterlassen. Keine Flaschen und Gläser zerschlagen, son dem dieselben sowie leere Konservenbüchsen und Papiere an den hiefür bezeichneten Stellen deponieren. AUTOMOBIL-REVUE 1929 — zc i Der Gabentisch des Klausenrennens. An der Zürcher Bahnhofstrasse sind dieser Tage n zwei Schaufenstern der Firma PKZ die Preise des Internationalen Klausenrennens ausgestellt. Die wirklich prachtvollen, Trophäen, unter denen man auch-den goldenen Chronometer, den Speziaipreis der «Automobil-Revue» bemerkt, bilden eine • besondere Attraktion. Die beiden Schaufenster sind stärk umlagert. Die Nennungen. Nach Nationalität und Kategorie, aufgeteilt ergibt sich folgende Zusammenstellung : I. Tourtnwaoen. ' Italieh: Büziö," Värese," Lancia. , '••'•-• Sertori, Sondrio, Fiat Clerici, Milano, Salmson. Deutschland: s Graf Arco Zinneberg, Maxirain, Mercedes-B. Wilhelm. Berlin, B.N.G. Freih Michel-Bäulinö, München, Austro-Daiml. Natzmer, Berlin, Stöwer. Butenuth. Hannover. Hanomag. Schweiz: Steinbuck, Zürich, Fischer. Keller. Zürich, Alfa-Romeo. Schmohl, Zürich, Spa. Zwimpfer. Zürich, Chrysler. Giger, Zürich, Martini. Roth, Zürich. Elcar. Dr. Karrer, Zürich. Bugatti. Probst. Bern; Mathis. Rhyner, Feldbach, Salmson. Zemp. Wolhusen. Bianchi. Caspar, St. Gallen, Martini. Beerli. Basel, Martini. Buchwald. Filisur. DixL Petley, Lausanne. Lagonda. Gacon, La Cbaux-de-Fonds, Martini. Stocker. Zürich, Lorraine-Dietrich. Billwiller. Genf. Chrysler. II. Sportwagen. Deutschland: Burggaller, Berlin, Bugatti. Graf Kainein. Schloss Dornnau, Bugatti. Wilhelm, Berlin. B.N.C. Hertenstein, Karlsruhe, Dixi Simons, Berlin. D.K.W Butenuth, Hannover, Hanomag. Ollendorf, Bitterfeld, Salmson. Prinz Leiningen, Amorbach, Mercedes-Benz. Momberger, Frankfurt a. M., Mercedes-Benz. Natzmer, Berlin. Stöwer. Graf Arco Zinneberg. Maxirain, Mercedes-B. Merk, Darmstadt, Mercedes-Benz. Rosenstein, Stuttgart, Mercedes-Uenz. Italien: Dafarra, Vigevano. Alfa-Romeo. -Buzio, Varese, Lancia. Saccomani, Verona, Alfa-Romeo. Strazza. Milano. Lancia. Natali. St Vittore-Olona, Alfa-Romeo. Frankreich: L .' .. Vinatier, Paris, Rosengart. ,, „ ,„ Lepicard, N'anterre,,Donnet. Schweiz: ' - -— Friedrich, Bülach, Amilcar. " " ~ Gacon, La Chaux-de-Fonds, Martini Zero, Zürich, Steyr. Kessler. Zürich, Alfa-Romeo. Kirchhofer. Biel, Salmson. Beerli. Basel, Martini. Caspar, St. Gallen, Martini. Gübelin, Zürich, Chrysler. Scheibler. Laupen, Fiat. Bildstein, Zürich, Bugatti. Stocker, Zürich. Lorraine-Dietrich. Nyffeler, Genf. Amilcar. Escher, Zürich, Bugatti. Billwiller, Genf, Mercedes-Benz. Schneider, Zürich, Derby. III. Rtnnwagea Deutschland: v. Stuck, Sterz, Austro-Daimler. Meyer, Stuttgart, D.K.W. Rosenberger. Pforzheim. Mercedes-Benz. Riccardo. Berlin, Amilcar. Frankreich: Simson. Lyon, Bugatti. Chiron, Paris, Bujtatü. Italien: de Sterlich, Rom. Maserati Sandri, Bologna, Maserati. Clerici, Milano. Salmson. Sertori, Sondrio, Fiat Schweiz: Münz, Zürich, Bugatti. Jenter. Zürich, Cbiribiri. Stuber, Bern, Butatti. England: Evans, Zürich, Amilcar. Nennungsliste nach Kategorien und Klassen. Nationales Rennen. Tourenwagen. 500—700 ccm: Buchwald (Dixi). Butenuth (Hanomas). 750—1100 ccm: Rhyner (Salmson). Sertori (Fiat). 1100—1500 ccm: Clerici (Salmson Kompr.). Keller (Alfa-Romeo). Wilhelm (B.N.C. Kompr.). Zemp (Bianchi). 1500—2000 ccm- Petley (Lagonda). 2000—3000 ccm: Buzio (Lancia). Dr. Karrer (Bugatti). Steinbuk (Fischer). von Michel-Rauitno. (Austro-Daimler). 3000—5000 ccm: CaspaT (Martini). Berli (Martini). * Gacon (Martini). Giger (Martini). vonNatzmer (St5 Probst (MatLis). "Roth (Elcar). Schmohl (Spa). Stocker (LoTraine-Dietrich), Zwimpfer (Chrysler). 5000—8000 ccm: Billwiller (Chrysler). Graf Zinneberg (Mercedes-Benz KomprJu Internationales Rennen. Sportwagen. 500—750 ccm: Butenuth (Hanomag Kompr.). Hertenstein (Dixi Kompr.). Vinalier (Rosengart Kompr.), 750—1100 ccm: Friedrich (Amilcar). Kirchhofer (Salmson). Lepicard (Donnet Kompr.). Nyffeler (Amilcar Kompr.). Ollendorf (Salmson). Simons (D.K.W. Kompr.). Schneider (Derby Kompr.). Wilhelm (B.K'.G. Kompr.). 1100—1500 ccm: Burggaller (Bugatti Kompr.). Natali (Alfa-Romeo Kompr.). Scheibler (Fiat). 1500—2000 ccm: Bildstein (Bugatti). Dafarra (Alfa-Romeo Kompr.). Escher (Bugatti Kompr.). Kessler (Alfa-Romeo Kompr.). Saccomani (Alfa-Romeo Kompr.). 2000—3000 ccm: Buzio (Lancia). Graf von Kainein (Bugatti Komnr.). Strazza (Lancia). 3000—5000 ccm: Caspar (Martini). Berli (Martini). Cacon (Martini). Gubelin (Chrysler). von Natzmer (Stoewer). Stocker (Lorraine-Dietrich). Zero (Steyr). 5000—8000 ccm: Billwiller (Mercedes-Benz Kompr.). Prinz Leiningen (Mercedes-Benz K Merck (Mercedes-Benz Kompr.). Momberger (Mercedes-Benz Kömpr.). Rosenstein (Mercedes-Benz Kompr:). Graf Zinneberg (Mercedes-Benz K Rennwagen. 500—750 ccm: Meyer (D. K. W. Kompr.), 750—1100 ccm: Clerici (Salmson Kompr.). Evans (Amilcar Kompr.). Riccardo (Amilcar Kompr.), Sertori (Fiat). 1100—1500 ccm: Jenter (Chiribiri Kompr.). Sandri (Maserati Kompr.). 1500—2000 ccm: Münz (Bugatti). Simson (Bugatti Kompr.). de Sterlich (Maserati Kompr.). Stuber (Bugatti Kompr.). 2000—3000 ccm: Chiron (Bugatti Kompr.). 3000—5000 ccm: Rosenberger (Mercedes-Benz Kompr.). Stuck (Austro-Daimler). «Mit Auto und Kamera!» ' Wohl eines der modernsten Schlagwörter" unserer Zeit! Welcher Automobilist würde auf seinen Tourenfahrten seinen Apparat vergessen? — In diesen Tagen des Autotourismas and der grössten automobilsportlichen Veranstaltungen bringt die «Illustrierte Automobil-Revue» in ihrem Augustheft einen photographischen Wettbewerb zum Austrag, der auch den Lesern der « Automobil-Revue » offen steht und mit einer Reihe von schönen Preisen dotiert ist. Das Heft mit den Teilnahmebedingungen, das wie üblich reich illustriert ist und dieses Mal im Zeichen des Autotourismus steht, kann in allen Kiosken bezogen werden. Preis der Einzelnummer 1 Fr. Jahresabonnement für Abonnenten der Wochenausgabe statt 10 Fr. mir 6 Fr, Antostrassen Im Waadtland. Der waadtländische Staatsrat verlangt vom Grossen Rat einen Nachtragskredit von 250,000 Franken für die notwendig gewordene Instandsetzung der grossen Durchgangsstrassen. Es •betrifft dies die vier Autoverkehrsader» •Lausanne-Genf, Lausanne-St. Maurice, Lausanne-Neuenburg und Lausanne-Bern. Das Baudepartement sieht eine Verstärkung der Strassenborde, eine Verbesserung des Strassenbettes und der Strassenunterlage vor. •Der Voranschlag für diese Arbeiten beläuft sich auf 623,250 Franken oder 44,500 Franken •per Kilometer. Da die früher bewilligten •Kredite die Durchführung solcher Arbeiten nicht vorsehen, muss um einen Spezialkre-" dit nachgesucht weden. Durch die vermehrten Einnahmen aus dem Benzinzoll, der sich für 1928 auf 724,168 Franken belief, verbunden mit dem verlangten Nachtragskredit, soll die Durchführung dieser Arbeiten ermöglicht werden. gr. Erscheinungsweise der Automobil-Revue In nächster Woche: Nr. 71: Montag, 19. Aug., Klausen-Nummer, Nr. 72: Mittwoch, 21. Aug„ St. Moritzer-Nr. Nr. 73: Samstag, 24. Aue« St. Moritzer-Nr.