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E_1929_Zeitung_Nr.070

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22 AUTOMOBIL-REVUE

22 AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N° 70 Briefe an Iris Von Alfred Graber. (Sehluss.) i Lassen Sie mich heute in der Erinnerung schwelgen, in der Erinnerung an Sie und an unsere gemeinsamen Tage! Vergessen ist die strahlende Sonne u. die drückende Hitze, vergessen um ihretwillen und jenes Novembermonats, der zum Unvergänglichen meines Lebens gehört. Ist es lächerlich, dass ich es Ihnen erst jetzt sage, dass ich Sie damals lieben lernte, dass Sie mir seither das Wundervollste meines Lebens bedeuten? Dass mit der Erinnerung alles so schwer wird, so fern und so unwiderbringlichl Wie oft waren wir doch zusammen in jenen Tagen, wir drei, Sie und ich und der Stahlgraue. Freilich für den Wagen gab es nicht viel zu tun. Er musste sich mit Stadtfahrten bequemen, oft stundenlang an einer Ecke stehen und warten, mich und Sie zum Tee begleiten oder vor Ihrem Hause ausharren. Ob ihm nicht davor bangte zu erfrieren, während wir vor dem offenen Kamin sassen und plauderten oder schwiegen. Man kann erkennen, wie sehr zwei Menschen harmonieren, wenn sie auch schweigen können. Dann blickten wir hinaus auf die nebelverhangene Stadt, auf die feuchten, kahlen Bäume, die ihre toten Aeste in den Nebel streckten. Von allem sprachen wir, nur von einem nicht, von unserer Liebe. War dies gut so? Ich weiss es nicht. Sie erzählten mir einmal von einer Bindung, die Sie irgendwo im Ausland hätten, wie von etwas Unweigerlichem. Darüber hinaus fragte ich Sie nie, und ich glaube, dass Sie dies schätzten. Wussten Sie aber auch, wie schwer es mir oft war um Sie, wie mich auch die allerflüchtigste Berührung elektrisierte. Nie hatte ich so geliebt, und nie würde ich mehr so lieben. Als ob ich erst jetzt den Mut hätte zu sagen, was Sie schon lange wussten! Eine Frau weiss es immer, weiss es oft schon lange, bevor es einem Manne überhaupt bewusst wird. Wie kam ich mir ausgestossen vor in die Nacht, wenn ich Sie verliess! Wie eine graue Silhouette stand der Wagen frierend am Strassenrand und der Motor kam nur mühsam in Bewegung. Er zog schlecht und mürrisch durch die Strassen. Mein Blut war aber froh und sang von Ihnen. Tourismus Anfangs August. Langweile ich Sie sehr heute? Vielleicht erzähle ich Ihnen das nächste Mal etwas Schnurriges! Aber jetzt noch ein paar Minuten Geduld, eine Erinnerung noch, die ich heute nicht loswerde. In einer schmalen vornehmen Gasse wartete ich im Dämmerlicht des Abends auf Sie. Ich blickte vom Führersitz hin auf das alte schmiedeeiserne Tor, durch das Sie heraustreten mussten. Plötzlich sah ich Ihre Gestalt durch die Eisenstäbe, dann öffnete sich das Tor langsam und schwer. Im kostbaren Pelzmantel Ihre dunkle, geliebte Gestalt. Da packte mich zu tiefst eine unfassbare Sehnsucht nach Ihnen. Schon sassen Sie neben mir, schon klang Ihre Stimme und der Wagen zog an. Aber in Gedanken sah ich Sie immer wieder aus dem Tor heraustreten und die paar Schritte auf mich zu tun. «Liebstes, wenn Du immer bei mir bliebst, wie würde ich Dich tragen, wie würde ich alles für Dich tun, wie würden wir zusammen kämpfen, und wie schön wäre es bei Dir, wenn ich müde und traurig bin. Dann wäre dieses unsinnige und schöne Leben doch nicht mehr so verdammt schwer.» Verzeih! Das Rapperswiler Spiel vom Leben and vom Tod (Zur Feier des 700-jährigen Bestandes der Rosenstadt.) Mit machtvollen, die Gewalt und Allmacht des Schöpfers von Himmel und Erde bezeugenden Worten werden Tod und Leben aufgerufen zum Kampf um der Welten Herrschaft und Ruhm. Auf einem kleinen Erdenfleck, dort wo der Endingerhügel als kurze Landzunge in den See hinausragt, sollen sie versuchen, die Welt aus ihren Angeln zu heben. So gehen denn Leben und Tod zu Werke. Eine neue Stadt entsteht. Das frisch aufblühende Grafengeschlecht verlegt Macht und Hauptsitz vom linken Seeufer ans rechte, von Alt- nach Neu-Rapperswil. Sprudelndes Leben, frohes Treiben geben dem ersten Bild sein Gepräge. Schon im zweiten Bild, das uns ins Jahr 1283 versetzt, wird der junge Graf tödlich verletzt von der Jagd zurückgetragen. Das ist des Todes erster Sieg. Die Herrschaft geht über an die Homburger. Im dritten Bild erleben wir die Zerstörung der gesamten Stadt. Hoch zu Ross erteilt Brun Befehl, die Stadt bis zum letzten Stein zu schleifen. Trotzdem ist das Los der Rosenstadt nicht besiegelt. Das vierte Bild führt den Zuschauer ins Jahr 1388. Es soll ihm Einblick ins mittelalterliche Leben gewähren. Glück und Unglück wechseln im Geschick der Zeiten. Die Jungmannschaft Rapperswils steht im Felde. Ein unbekannter, schwarz gekleideter Mann verbreitet die Kunde, dass alle Rapperswiler in der Schlacht bei Näfels gefallen seien. Dann nähert sich dumpfes Trommeln; die Ueberlebenden, viele Verwundete mit sich tragend, marschieren durchs Tor. Trotz allen Unglücks, die höchste Ehre bleibt der Stadt bewahrt : die Fahne ist unversehrt. Die Eidgenossen nähern sich, um die Stadt zu belagern. Schultheiss und Hauptmann treffen die notwendigen Vorbereitungen für die Stadtverteidigung. Weder der Tod vermag das Leben zu vernichten, noch gelingt es dem Leben, den Tod zu überwinden. Der stete Kampf geht weiter; wir kommen zum Jahre 1464, in dem Rapperswil mit der Eidgenossenschaft ein Schirmbündnis eingeht. Das ist ein neuer Erfolg des Lebens. Doch im Zeitenschosse, in des Lebens wechselvollem Spiel ruhen die schwarzen und die heitern Lose. Die grosse geistige Bewegung am Ausgange des Mittelalters führt auch Rapperswil zur Reformationszeit. Das sechste Bild soll den Zuschauer in das Schalten und Walten dieser unduldsamen Zeit führen. Von neuem hat der Fürst der Unterwelt sein verheerendes Werk begonnen; um jeden Preis versucht er, Rapperswil zu zerstören. Im siebenten Bild wird die Stadt von der Pest heimgesucht. Allein Rapperswil lebt noch, neues Leben erwacht, ein Neugeborener wird unter den Klängen des Kirchenglöckleins zur Taufe getragen. Weitere Bedrängnis naht: die Belagerung der Stadt Rapperswil durch die Zürcher im Jahre 1656. In die Zeit des ersten Vilmergerkrieges führt uns das achte Bild. Das neunte Bild ist dem 18. Jahrhunden und der Revolution gewidmet. Trotz aller Geschicke der Zeit strebt die Stadt vorwärts. Im Jahre 1866, in das uns das zehnte Bild versetzt, wird ihr die Ehre zuteil, das eidgenössische Sängerfest in ihren Mauern beherbergen zu können. Auch in der Gegenwart, im elften Bild, kämpfen Tod und Leben miteinander in wechselvollem Spiel. Keiner der Kämpfer vermag Sieger zu werden, und sie legen ihre Macht in die Hände des Herrn zurück. Dieser aber kann seine Diener nicht entlassen. Der Allweise spricht: Müsst wiederum die schwere Welt anlassen, Doch nicht mehr streiten sollt ihr um die Welt, Du Tod, du räumst beiseite, was verfällt. Du Leben, wirst die Menschheit unterweisen, Dass alles kreist in unmessbaren Kreisen, Dass alle Unruh erst in Mir ausruht, Dass nur in Mir verströmt des Lebens Flut. (Die erste Aufführung des Festspieles fand am 11. August statt.) AUSLAND Front gegen die amerikanische Einfuhr will jetzt, nach dem Vorgang der italienischen, auch die englische Automobilindustrie machen. Fünf der grössten Gesellschaften und zwei kleinere vereinigen sich in eine- Gesellschaft mit zehn Millionen Dollars Kapital. Der erste Zweck der Gesellschaft soll sein, die Einfuhr fremder Autos zu bekämpfen. Zu diesem Ziel soll die ganze Kraft der Gesellschaft zusammengefasst werden für die Erzeugung von bloss zwei Typen von Autos, einer von der Stärke von zehn Pferdekräften, was beim englischen Käufer der beliebteste Typus ist, und ein anderer von zwanzig Pferdekräften, womit die Gesellschaft die fremden Märkte zu überschwemmen gedenke. Die neuen Maschinen sollen den amerikanischen angeähnlicht werden und hinsichtlich des Preises mit ihnen konkurrieren können. Die sieben Gesellschaften haben sich auch geeinigt über den besten Ankauf des benötigten Rohstoffes und über die gemeinsame Verwendung der Verkaufslager. H. Kurze italienische Nachridhten. Der italienische Automobil-Club lässt in Ventimiglia auf italienischem Boden einen Palast erstellen, der das erste der vielen Bureaus beherbergen soll, welche der Automobil-Club mit moralischer Unterstützung der Regierung allmählich an allen Grenzübergängen einrichten will. Zweck ist, den Touristen, nament- Grand Garage du Prebarreau Segessemann et Perret Telephone No. 16.38 N&IClicuGl Telephone No. 16.38 Im Auto durch! die Oslscfaweiz Ateliers de Reparation^ Grand Hall pour voitures Toutes fournitures Service de jour et de nuit Boxes particuliers Agence pour la region de la Marque „FIAT" Grand choix de voitures d'occasion, ä bas prix »••»»*•»»•••»••« AUTO - GARAGEN in Eternit doppelwandig, heizbar, demontabel, seit 15 Jahren bewährte Bauart Länge cm Breite cm Hohe cm Preis Fr. Nr. 1 360 240 250 900.— Hr. 2 480 240 2S0 1100.— Hr. 3 480 300 250 1200.— Hr. 4 600 300 250 1400.— Preise ab Fabrik — Lieferbar sofort — Nähere Auskünfte durch ETERNIT A.-G., NIEDERURNEN 1O LASTWAGEN Herlief - Camion la. OCCASION! Rudolf Hebeisen, Wohlen (Aarg.) 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N° 70 — 192& AUTOMOBIL-REVUE lieh den ausländischen, alle Notizen zu vermitteln, die ihnen beim Besuche Italiens nützlich sein können. Nach einer Statistik des offiziellen Organs des R. A. C. I. wächst die Zahl der italienischen Automobile rapid. Allein in der Zeit vom 1. Dezember vorigen Jahres bis zum 30. April des laufenden Jahres ist die Zahl der Autos von 188,952 auf 211,675 gestiegen. In Mailand beträgt die jährliche Zunahme 50 Prozent, ebensoviel in Rom, in Turin 32 Prozent. Der italienische Automobilclub lässt durch seine 104 Sektionen eine EnquSte veranstalten über die Unglücksfälle durch den Autoverkehr. Sie soll sich über einen längern Zeitraum erstrecken und es soll der Zentrale monatlich genau berichtet werden über alle Unglücksfälle und Begleitumstände und zwar speziell Kurven, Steigungen, Niveauübergänge, Zustand der Strassen, über die Beschaffenheit der Autos, die das Unglück verursachten, über deren Fahrer, über die Verunglückten und über die anerkannten und mutmasslichen Ursachen des Unglücks. Die Zentraldirektion wird dann diese Daten mit ihren Wünschen und Ratschlägen an das Verkehrsministerium weiterleiten. Es sollen so allmählig die gefährlichen Punkte des Strassennetzes erneuert und die nötigen Verbesserungen eingeleitet werden. Die italienische Presse mahnt zum Aufsehen über eine internationale Schwindelgesellschaft, die sich damit abgibt, Automobile, die in den Vereinigten Staaten gestohlen wurden, in den europäischen Ländern zu Spottpreisen zu verkaufen. So seien in Griechenland mit einem Nachlass von vierzig bis fünfzig Prozent Automobile für zwölf Millionen Drachmen verkauft worden. Die Schwindler wurden verhaftet, mussten aber wieder freigelassen werden, da nach griechischem Gesetz weder sie noch auch die jetzigen Besitzer haftbar gemacht werden können, weil der Schaden von ausländischen Untertanen auf ausländischem Boden erlitten worden sei. Die amerikanische Gesandtschaft in Athen unterhandle aber mit der griechischen Regierung, indem es bedenklich erscheine, die Sache einfach auf sich beruhen zu lassen. Nach einer amtlichen Statistik hat der italienische Staat bis jetzt folgende Autostrassen teils gebaut, teils im Bau unterstützt: die Strasse Mailand-Seen, mit 83,4 km- Länge und 70 Millionen Lire Kosten; die Strasse Mailand-Bergamo (48,6 km und 54 Millionen Lire); die Strasse Neapel-Pompeji mit 36 Millionen Kosten. Im Bau begriffen ist die Strasse Florenz-Viareggio, 83 km und 120 Millionen Kosteravoranschlag. Demnächst beginnt der Bau der Strassen Bergamo-Brescia (45 km und 54 Millionen Kostenvoranschlag) und Padua-Mestre mit 24 km und 38 Millionen Kostenvoranschlag. H. Die amerikanische Automobilproduktion im ersten Halbjahr 1929. Innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Jahres sind in den Vereinigten Staaten und Kanada zusammen insgesamt 3.411.451 Automobil© gebaut worden gegen 2.326.509 in demselben Zeitraum des verflossenen Jahres, was einer Zunahme um nicht weniger als 1,084.942 Automobile entspricht Nach dem Department of Commerce stellen sich die Produktionsziffern der einzelnen Monate wie folgt: Personenautos Lastautos Insgesamt 1928: Januar 212 351 27.840 240191 Februar 801466 34834 336300 März 387 048 43 735 430 783 April 385 394 48 921 434315 Mai 405 627 45 098 459 725 Juni 381963 43 232 425195 Insgesamt 2 073 849 252 660 2 326 509 1929: . , Januar 366 610 55 927 422 537 Februar 433 400 64 239 497 639 März 548178 77 537 625 715 April 573 303 89 934 663237 Mai 542 502 93 077 635 579 Juni 470467 96 277 566 744 Insgesamt 2 934 460 476991 3411451 P. Bg»i»sT»Ml»^»'^aB-si«^^ . . . 14 Tote an einem Niveauübergang! Ein Expresszug der Texas- und Pacific-Eisenbahn überführ an einem Bahnübergang ein Lastautomobil, in dem zwei Familien von einem Ausflug zurückkehrten. Von den Insassen des Automobils wurden 14 auf der Stelle getötet, während ein Kind, das als einziges mit dem Leben davonkam, mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das Unglück ereignete sich nur etwa 120 Meter von dem Heim einer der beiden Familien entfernt. Der Vater, der nicht an dem Ausflug teilgenommen hatte, sah von dem Hause aus mit an, wie seine Frau und seine sieben Kinder den Tod fanden. Die Bahnübergänge machen immer wieder von sich redenI Wir haben schon su verschiedenen Malen auf den gefährlichen Bahnübergang in der: Leimern» — zwischen Lyss und Aarberr — hingewiesen, wo es bekanntlich letztes Jahr infolge Veisazens. der automatischen Signalvorrichtung zwischen einem Eisenbahnzug und dem Autobus Lyss—Aarberg zu einem ernsteren Zusammenstosse kam, der wunderbarerweise keine Menschenopfer kostete. Dieser Uebergang befindet sich an der Kreuzung der stark frequentierten Durchgangs- Kleinsteinpflästerung 21,5 » Nacovia 1,0 » Wasserglas 0,7 » Von diesen Hauptrouten sind demnach 82,6 % verbessert worden. Bei den gewöhnlichen Strassen I. Klasse ist das Verhältnis noch etwas besser, indem dort sogar 84 %, des Netzes verbessert worden sind, welcher Prozentsatz sich bei den Strassen II. Klasse allerdings auf 21 % reduziert. Die am weitgehendsten verbesserten Strassen weisen die beiden Bezirke Zürich und Horgen auf, wo durchschnittlich über 37 % des gesamten Strassennetzes I. und II. Klasse ausgebaut worden sind. Dielsdorf mit nur 4,1 % steht am Schluss dieser Liste. Welche Qualitäten an Baustoffen' verwendet werden, geht wohl am besten aus der Tatsache heTvor, dass für neue Innenteerungen und Nachbehandlungen im Jahre 1928 insgesamt 2738 Tonnen Material wie Teer, Bitumen, Goudronit etc. verbraucht wurden. Die kantonale Baurechnung, so beträchtliche Ausgaben sie auch aufweist, wird doch in ganz erheblichem Masse durch die Leistungen der Motorfahrzeug- und Velobesitzer verbessert. So stehen in 'der Rechnung des Fonds zur Verbesserung der Hauptverkenrsstrassen den Ausgaben von 2,46 Millionen. Franken Einnahmen von 3,15 Millionen Franken gegenüber, wovon allein 2,37 Millionen aus den Verkehrsgebühren von Motorfahrzeugen stammen. Das gesamte Tiefbauwesen inklusive Besoldungen, Strassenbauten und -Unterhalt sowie Gewässerkorrektion verursachte Totalausgaben von 6,1 Millionen Franken. In 524 WärteTbezirken des Kantons sind rund 444 Strassenwärter im Dienst, so dass sich die Strassenlänge eines Wärterbezirks durchschnittlich auf 4,3 km stellt. z. A travers un beau pays CHA8MPV POJ BOUBG GOUVERES AlE-Hi m dana »on parc ombrage, en face la gare. n H.b.0. «le coin de la bonne chere et du bon vin», eau courante dans toutes les chambres, jjarages, lunch fr. 4.-, diner fr. 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