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E_1929_Zeitung_Nr.070

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N« 70 V. Blatt Bern,

N« 70 V. Blatt Bern, 16. August 1929 il - Revue Revue Hutomoblle No 70 Vme feuille Berne, le 16 aoüt 1929 Eine Signalordnung für den Strassenverkehr. Forts, von S. 27. Die runden Signale entsprechen in Farbe und Zeichen bei den Nummern 7—11 den Empfehlungen des Völkerbundes. Bei Fahrverboten für mehrere Kategorien von Fahrzeugen sind die Zeichen 10 entsprechend zu kombinieren, wobei sie event. auf einer einzigen Tafel vereinigt werden können. Bei Signal Nr. 11 ist nicht gut ohne Aufschrift auszukommen. Da es sich aber um ein Verbot handelt, das im internationalen Durchgangsverkehr keine grosse Rolle spielt, kann dieser Nachteil in Kauf genommen werden. Beim Signal 12 ist die Grundform rund. Mit Rücksicht darauf, dass dem Fahrer die Fahrrichtung bei jeder Witterung rasch erkennbar sein muss, soll die Pfeilspitze vorstehen. Bei Anwendung des Zeichens 9, das vom Völkerbund vorgeschlagen war, könnten Verwechslungen mit Fahrverbotssignalen vorkommen. Das Zeichen 12 ist für den Ueberlandverkehr eine Notwendigkeit, da Strassensperre und Verkehrsumleitung sehr oft nicht an der nämlichen Stelle bezeichnet werden müssen. Als Kompromiss an die Städteverwaltungen, bei denen die Bezeichnung von Parkplätzen und Stationierungsverboten schon weit fortgeschritten ist, und weil die beiden Signale im Ueberlandverkehr nicht dieselbe Bedeutung haben, wurden die Zeichen 13 und 14 unter die runden Signale aufgenommen. Wo eine Verwechslung mit anderen runden Signalen unliebsame Folgen jhaben könnte, dürfte die Verwendung der viereckigen Form immerhin erwogen werden. Die beiden auf dem Signal vorgesehenen Zeichen werden dem Fahrer ebenso gut bekannt sein, ob sie ihm auf runder oder auf viereckiger Tafel entgegentreten. Das Zeichen 14 entspricht nicht dem Vorschlag des Völkerbundes, der eine blaue Scheibe mit rotem Rand empfiehlt. In Anlehnung an die Zeichen 10 ist aber der neue Vorschlag unbedingt logisch und gerechtfertigt, denn die blaue Tafel soll niemals ein Verbot bedeuten. Bei den viereckigen Signalen bedeutet das Signal 15, für welches die Völkerbundskommission keine Vorschläge macht, eine wichtige Neuerung. Nachdem die dreieckige Tafel unter allen Umständen ausscheiden musste und weil die runde Form weder in das Signalisierungssystem hineinpassen würde, noch sich für lange Ortsnamen eignet, ergab sich von selbst der Vorschlag auf die viereckige Form. Dieselbe Form ist übrigens auch schon in verschiedenen Ländern gebräuchlich. Für die Auswechslung der schon eingeführten dreieckigen Ortschaftstafeln wird eine gewisse Uebergangszeit gewährt werden müssen, die aber nicht zu lange dauern sollte. Anderweitige Verwendung der Dreiecktafeln ist wohl möglich, da selbst bedeutende Gefahren noch lange nicht überall ausreichend gekennzeichnet sind. Auch die Durchführung der bundesrätlichen Verordnung über die Sicherung der Niveau- Übergänge wird für die Verwendung von Dreiecktafeln noch manche Möglichkeit bieten. Die Benützung der Rückseite der Tafel zur Orientierung für den Fahrer dürfte allgemein begrüsst werden. Sie wird, wenn dem Ortsnamen eine Entfernung beigegeben ist, nicht missverstanden werden. ' Schweizerfahrer, welche die von uns vorgeschlagene Neuerung schon im Auslande gefunden haben, erklärten sich darüber sehr befriedigt, da diese Orientierung nach Durchfahren grösserer Orte mit mehreren Querstrassen eine wesentliche Erleichterung schafft. Bei der Bezeichnung von Schulhäusern und Spitälern lassen sich leider Aufschrif- l^lWJ^^Wl^^ TALBOT six CABRIOLET Un nouveau Systeme de signalisation routiere. Suite de la Feuille IV, page 26. Les deux instances adopterent alors le triangte, qui pourrait etre evide dans ies »pays oü la couleur du paysage l'impose. II •tient meme, lä, Heu de tous Ies autres signaux — par force majeure. La Conference •des directeurs de travaux reprend ce trian- la visibilite. C'est fort bien. La Conference met ici le point final aux triangles, en vertu du conseil donne par la S. d. N. de ne pas augmenter encore le nombre des signaux de danger. Mais lä, premiere difficulte, preiriier conflit. Dans l'intervatle, 1'AJ.A.CjR. vient d'adopter un septieme Signal : celui du Pont

Hocheleganter Splätziscr Dortse-Hnadster mit S{'rienk;ird.-.-fri(» der in seiner Wertiingsgrupiie mit einem verdienten 1. Preis ausgezeichnet wurde. Elegant Rotrdsfer deux plat'es sur chässis Dod'ge, premier prix de son gronpe. Forts, von S. 31. ten nicht umgehen. Es ist aber damit kein allzu grosser Nachteil verbunden, denn .sowohl «Schule» wie «Spital» werden von den meisten fremden Fahrern verstanden, weil diese Ausdrücke in anderen Sprachen ähnlich lauten. Das Signalzeichen 17 ist unverändert aus den Empfehlungen des Völkerbundes lim über genommen worden. Die Signalordnung enthält auch einige Grundregeln für die Anpassung an die Bedürfnisse des Nachtverkehrs. Zu stark in Details gehende Einzelheiten werden dabei absichtlich vermieden, weil diese Angelegenheit noch stark im Flüss ist und weil den Fortschritten der Technik auf diesem Gebiete nicht durch einschränkende Bestimmungen, die über kurz oder lang veraltet sein können, Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden sollen. Grundsätzlich sollen die nämlichen Signale gelten wie für den Tagesverkehr. Sie müssen deshalb so angebracht werden, dass sie vom Lichtkegel der Scheinwerfer voll getroffen werden. Wichtig ist die Frage der Beleuchtung. AUTOMOBIL-REVUE - REVUE AUTOMOBILE 1829 - N° 70 Eine allgemeine Vorschrift zur Beleuchtung aller Stras.sensignale ist natürlich ausgeschlossen. Man wird sich darauf beschränken müssen, die Signale wenigstens dort zu beleuchten, wo es ohne unverhältmsmässig grosse Kosten möglich ist und wo die Dichtigkeit des Verkehrs, die Grosse der Gefahr oder die besondere Wichtigkeit der Beobachtung von Fahrverboten und von Orientierungstafeln es rechtfertigen. Die Annahme der .Signalordnung durch die Baudirektoren-Konferenz lässt hoffen, das's ihre allgemeine Einführung in der Schweiz nicht mehr zu lange auf sich warten lasse. Für die Umänderung gewisser .schon bestehender Zeichen wird eine Uebergangszeit eingeräumt werden müssen. Was aber neu signalisiert wird, sollte im Interesse einer baldigen Einführung der Einheitlichkeit genau nach den Vorschriften der Signalordnung ausgeführt werden. Mit diesem Wunsche hat der Vorsitzende der Baudirektorenkonferenz die Beratung über die Vorlage in der Tagung vom ß. Mai geschlossen; er möge auch unsere Berichterstattung über die für die Strassenbenützer so wichtige Frage beschliessen. „.. Suite de la page 31. de conduite, tels que les trois ecoliers pour dir« «ecole», le lit pour dire «höpital», le T pour annoncer le debouche dans une voie principale, et ainsi de suite. C'est du reste dans la liigne meme de la Conference, qui proclame quelque part, et ä fort juste titre, que l'ad jouc Hon de t ext es explicatifs ou d'ecriteaux speciaux doit absolument etre ecarte pour ta cirVulatwn rapide en rase campagne. Nous sommes donc plus tideles qu'elle ne Test elle-meme lorsqu'a la colonne suivante eile ecrit: On ne peut pas malheureusement eviter les inscriptions pour indiquer les höpitaux et les ecoles. Nous venons de demontrer qu'on le peut parfaitement. Et voiei la consolation qui nous est Offerte : // n'.v a pas lä un grOs inconvenient, les deux mots «eeoie» et «höpital» etant facüement comprehensibles pour les etrangers. Avec ce raisonnement, chaeun se chargera de justiiier toutes ses inscriptions, ä commencer par I'Union des Villes. La Conference a pourtant grand' raison de condamner ce Systeme, et nous ne äui demandons qu'une chose, c'est de ne pas y suecomber ä son tour. Noter d'ailleurs que ces Villes pourraient facüement exciper d'un malentendu, car pas plus que les cantons eJles ne sont Partisans des textes explicatifs. En les prevoyant pour commencer, e'lles ont formellement declare qu'ils disparaitraient aussitöt le public au courant de leursens. Cette periode d'adaptation ne serait meme pas. indispensable pour les triangles parlant dont nous esquissions tont ä l'heure- la serie, et qui peuvent etre compris ä l'instant de qelui qui les voit pour ia. premiere fois, ne süt-il pas un mot de notre lan- Kue et ignorät-il jusqu'aux caracteres latins. Les heureux cotes. Qu'on ne voie pas surtout dans ces lignes la marque d'un esprit de denigrement. Au contraire: nous esperons, par lä, mieux eclairer le sujet et amener une collaboration de dessus ä plusieurs reprises. Deelarons encore particulierement bienvenue l'idee qui preside aux travaux de la Conference, de suppleer par la forme a l'insuffisance de visibilite du signe, ou ä son etfacement au eours des temps. Par exemple, la pointe de la flcche de direction depassant le rebord du disque bleu. Et encore : la S. d.N., voulant etnployer pour dire «circulation interdite» le disque tout rouge que I'Union des Villes reserve au «stationnement interdit», voudrait voir indiquer cette derniere deiense par un disque bleu cercle de rouge. Les directeurs des travaux repondent fort justement : Le disam bleu ne doit jamais indiquer une deiense. Ei> eifet, et depuis qu'il existe des chemins de ier, c'est le rouge qui est le signal d'interdiction. A notre avis, la S. d. N. aurait fort bien pu conserver le disque rouge pour la defense de parquer et, pour l'interdiction a tout vchicule, le disque rouge barre de blanc usite dejä dans nos villes. Que si eile avait besoin d'indiquer le barrage dans un seul sens, eile n'avaif qu'ä prendre, par exemple, le disque rouge avec flcche blanche dirigee la pointe en bas. Dirons-nous encore que la solution de la Conference : «interdiction de parc» indiquee par ie disque rouge et les lettres St ne nous semble qu'un pis-aller ? En effet. eile introduit par lä un nouveau «texte» — si bref soitil — alors qu"il s'agit de tout indiquer par «signe». Pour le meme motif, d'ailleurs, nous verrons sans deplaisir, dans l'avenir, disparaitre le P blanc qui orne le iond bleu des disques autorisant la Station. Türe ni Japonais ne pourront l'employer decemment chez eux. Tandis que si vous leur mettez une chaise ou n'importe quel objet figurant l'arret, le repos, notre signe devient du coup universel. Or, l'universalite des signes : tel est le but auquel il fatit tendre du moment que le vehicule ä moteur. desormais, est universel. Notre conclusion tous ä une oeuvre aussi parfaite que possible. Mais les usagers ont le devoir, maintenant qu'ils savent enfin ce qu'on se prepare ä leur imposer, de dire franchement ce qu'ils en pensent, afin d'eviter des erreurs plus tard difficilement reparables. Cela ne les empechera pas de reconnaitre tout aussi ouvertement 'les progres que le projet permettrait de realiser. Nous en avons dejä temoigne cisera donc que l'oeuvre de la Conference des directeurs de travaux publics r merite toute gratitude, par le deblaiement äccompli, inais qu'elle a besoin de fortes retouches pour s'adapter dans dommage aux nombreux taits dejä aecomplis, pour les adapter ä leur tour ä eile, et que toute cette päte leve harmonieusement en nourriture une et universelle. FISK HE AVV DUTV RUGGED DE LUXE Ein in jeder Hinsicht hochwertiger Pneu hergestellt nach dem fisk Spezialverfahren v von besonderer Starke und Geschmeidigkeit, er gewährleistet mehr gefahrene Kilometer, angenehmere Fahrt und befriedigt den Automobilisten in höherem Masse als irgend ein anderer Reifen. Erhältlich in allen guten Garagen und Spezialgeschäften. „KAUFEN SIE FISK" den Qualitätsreifen. DER GENERALVERTRETER: I1AX H1INZIKER - ZÜRICH 1 Usteristrasse 14 Telephon Selnau 15.21