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E_1929_Zeitung_Nr.070

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16 AUTOMOBIL-REVUE 192.

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Beschauliche Wanderfahrten durch unsere herrlichen Alpentäler oder über die Bergpässe gehören mit zu den Köstlichkeiten dieser Zeit. Schade aber, wenn bei solchen Fahrten Missklänge entstehen, wenn das Reiseprogramm fehlerhaft war. Der Fahrer weiss zwar, dass er an keine Fahrlinien und Fahrzeiten gebunden ist, er kann hier den kürzesten Weg einschlagen, dort einen Abstecher zu einer monumentalen, landschaftlichen oder wirtschaftlichen Sehenswürdigkeit machen. Immer aber soll das nicht spontan, sondern als Ausfluss eines wohlüberlegten Planes geschehen. Wenn es ihm, der am Lenkrad weder nach links noch nach rechts schauen darf, der im Rhythmus des,. Werktages nur am Wagen und seiner Steuerung selbst Freude hat, auch unbenommen ist, bei Gesellschaftsfahrten auf Halte oder Endziele bestimmend einzuwirken, so will er Automobilfahrten am Wochenende doch zu allgemeinen Familien-Festen machen. — Höchster Reisegenuss u. anhaltende Reiseeindrücke sollen den Seinen warten. Sollen diese aber nicht hinter der Erwartung zurückstehen , so müssen Hin- und Rückfahrt in ihren grossen und kleinen Zügen festgelegt werden. Zur Fahrtvorbereitung und Information während der Tour steht dem Automobilisten ein erstklassiges Orientierungsmittel zur Verfügung. Es ist der Die Schweiz Führer für Automobilfahrer Redaktion: O.R.WAGNER. Was dem seit mehr als 25 Jahren bevorzugten CH-Touring immer wieder die ungeteilte Bewunderung abnötigt, das ist die Beschreibung der Schweiz auf dem Grundakkord der Autotouristik und die planmässige Einstellung dieses meisterhaften Textteiles in das Gesamtwerk. Die im Kartenteil dargestellten Haupt- u. Neben- . strassenzüge der Schweiz werden hier fahrplanmässig in Routenbeschreibungen zusammengefasst, die an ihnen liegenden Orte kurz charakterisiert und mit fortlaufender Kilometrierung versehen, die wertvoll für die Zeiteinteilung ist. Es fehlt auch nicht der Anschlussvermerk für Abzweigungen. Eine besondere Abteilung gibt in alphabetischer Reihenfolge jede touristisch interessante Auskunft über 1000 Orte der Schweiz. Geschichte, Kultur und Volkswirtschaft werden in prägnanten Zügen berücksichtigt, aber auch der Gaststätten wird gedacht. sur le iac Leman Be evue rive droite pres Geneve RESTAURANT DUMONT Cnistne r6pnt6e — Telephone 95 BROC(Gruyere) HOTELDEVILLEA.G.S. Grandes salies p. Societe*. Jardin ombrage. Truites de riviere. Excellente cuislne. Prix moderes. TeL7. Kendez-vous des automobil] st e

70 III. Blatt BERN, 16. August 1929 N° 70 III. Blatt BERN, 16. August 1929 Technische Rundschau • Vergasbarkeit von Brennstoffen Die Vergasbarkeit eines Brennstoffes oder seine Leichtflüchtigkeit ist eine seiner kennzeichnenden Eigenschaften, mit der seine motorische Verwendbarkeit eng zusammenhängt. Ein leichtflüchtiger Brennstoff springt im Motor in der Regel leicht an und verbrennt vollkommen. Die frühere Ansicht, dass die Flüchtigkeit eines Brennstoffes unmittelbar mit seinem spezifischen Gewicht zusammenhängt, ist längst als veraltet und falsch abgetan. Sie gilt höchstens für Benzine gleicher Herkunft, aber schon nicht mehr für solche aus verschiedenen Ursprungsländern und nach verschiedenen Verfahren gewonnene, und erst recht nicht beim Vergleich der Benzine mit anderen Kraftstoffen, wie Benzol und Spiritus und deren Gemischen mit Benzin. Ueberhaupt legt man dem spezifischen Gewicht eines Brennstoffes heute nur noch eine untergeordnete Bedeutung bei und wird es sogar vermutlich bei der früher oder später einmal erfolgenden Normung nicht berücksichtigen. Damit der Motor leicht anspringt, ist es notwendig, dass die Vergasung des Brennstoffes bereits bei nicht zu hoher Temperatur beginnt. Im allgemeinen genügt es, wenn diese Temperatur etwa zwischen 60 und 70° C liegt. Es gibt einfache Apparaturen, mit deren Hilfe man den Vergasungscharakter eines Brennstoffes leicht festlegen kann, also die Temperatur, bei der die Vergasung beginnt und die prozentualen Anteile, die bei stufenweiser Steigerung der Temperaturen allmählich vergasen. Man erhält dann eine Kurve für die Flüchtigkeit des Brennstoffes, die sog. Siedekurve, die Beginn, Ende und das Wesen der Vergasung ausdrückt. Die Kurve kann steil oder flach verlaufen, kann allmählich ansteigen oder vielleicht zuerst sehr stark, dann allmählicher und zuletzt wieder sehr stark usw. Höhenlage und Charakter dieser Siedekurve sind ein vorzüglicher Ausdruck für das Wesen eines motorischen Brennstoffes. Dass die Kurve bei niedriger Temperatur beginnen soll, ist schon gesagt worden; sie soll aber auch nicht bei zu hohen Temperaturen enden; das würde besagen, dass der Brennstoff hochsiedende Bestandteile enthält, die unter normalen motorischen Bedingungen nicht vergasen, also nicht ausgenutzt werden können, sondern unter Umständen das Schmieröl verdünnen und somit den Motor schädigen. Der ganze Verlauf der Vergasung soll bei nicht allzuhohen Temperaturen vor sich gehen. Man bezeichnet im allgemeinen eine Siedekurve als gut, wenn sie in ihrem Verlauf um mindestens 50° und höchstens 150° C ansteigt und wenn sie keine «Sprünge» macht. Eine derartige Siedekurve zeigt die Charakteristik einer vollständigen und « weich » verlaufen^ den, also, was die Ausnutzung des Brennstoffes und die Beanspruchung des Motors betrifft, wirtschaftlichen Verbrennung. , Aus der Siedekurve ist ferner leicht die. mittlere Siedetemperatur des geprüften günstig verlaufende Verflüchtigung einzuleiten; der Motor springt gut an. Bei 100° sind Brennstoffes zu entnehmen, die man als «Kennziffer» bezeichnet. Die Kennziffer sagt zwar nichts aus über Beginn und Ende der Kurve oder den Charakter ihres Verlaufes, aber sie gibt mit einer einzigen Ziffer die mittlere Höhenlage der Kurve an und damit die Flüchtigkeit des Brennstoffes, und darin liegt ihre Bedeutung. Aus den Kennziffern der Bestandteile einer Brennstoffmischung ist ferner leicht die des Gemisches zu er-? rechnen, wenn das Mischungsverhältnis be-i kannt ist. Allerdings ist die «Kennziffer- Rechnung > bei Spiritusgemischen nicht verwendbar, da durch die Zugabe von Alkohol eine Siedepunktbeeinflussung nach unten eintritt. Für die motorische Güte eines .Brennstoffes spricht meist eine niedrige Kennziffer. In der Vorkriegszeit hatten gute Benzine eine Kennziffer, die zwischen 70 und 90 lag; heute liegt die Kennziffer der Motorbenzine wesentlich höher und 110 bis 120 stellt schon einen guten Wert dar. Die Kennziffer, von Benzol. Hegt etwa bei 100, ist' also wesentlich günstiger, doch.,j&t in y|elen; ;FäJIen Ben,- ! 1 ein zu teurer Brennstoff für den praktischen Fahrbetrieb, bei dem dessen günstige motorischen Eigenschaften nicht immer voll ausgenutzt werden können. Ein Gemisch aus gleichen Teilen Benzin und Benzol hat eine noch recht gute Kennziffer von etwa 108, die schon dafür spricht, dass ein derartiges Gemisch für motorische Zwecke gut geeignet ist. Die Praxis beweist das auch, und der Verbrauch an Benzin-Benzol-Gemischen steigt ja stetig. Immerhin soll man nicht selbst Gemische herstellen, weil eine vollkommene Mischung in den Tanks der •Brennfahrzeuge niemals möglich ist und man im allgemeinen zuerst nach der Füllung hauptsächlich mit dem spezifisch schwereren Benzol fährt, später aber bestimmt mit einem zu «mageren» Gemisch. Die handelsüblichen Benzin-Benzol-Gemische sind maschinell, also gründlich durchmischt. Eine nachträgliche Entmischung findet; trotz der Verschiedenheit der spezifischen Gewichte beider Komponenten, niemals statt. Die Vergasung beginnt bei etwa 65* bis 70° C, also frühzeitig genug, um eine •etwa 55 Prozent des Gemisches vergast, wie 'die Siedekurve zeigt, wodurch ein gutes An- •fahrvermögen des Wagens und eine ausreichende Elastizität des Motors gewährleistet .ist. Bei 150° ist ein solches Gemisch restlos vergast; es gehen also keine hochsiedenden Bestandteile ins Schmieröl, das so zwei- bis dreimal so lange verwendungsfähig bleibt wie bei ölverdünnenden Brennstoffen mit petrojeumartigen Anteilen. Die Siedekurve steigt in ihrem Verlauf also um nur etwa 90°C an, was nicht zu viel u. nicht zu wenig ist. Gerade der Verlauf der Siedekurve dieses Brennstoffgemisches beweist, und ebenso natürlich dessen praktische Verwendung, dass es durchaus nicht immer notwendig ist, den hochwertigsten Brennstoff zu verbrennen, sondern dass, abgesehen natürlich von sportlichen und anderen Sonderfällen und besonders hoehverdichtender Motoren, ein gutes Gemisch von Brennstoffen als Kompromisslösüng durchaus ausreichend ist und allen Anforderungen des praktischen Fahrbetriebes durchaus entspricht. A. Z. •>••«• iLtisch«» nLe Windungen in der Benzinleitung zum Vergaser haben den Zweck, die Leitung länger und deshalb elastischer zu machen, damit trotz der gegenseitigen Verschiebungen zwischen dem Vergaser und dem Benzinbehälter, wie sie durch die Motorvibrationen entstehen, das Rohr nicht bricht. Hie und da sind jedoch diese Windungen falsch angeordnet und geben dann Anlass zu Störungen. Liegt die Spirale nämlich senkrecht (wie nebenstehend abgebildet), dann kann sich in ihrem oberen Teil ein Gas- oder Luftpolster ansammeln, das den Nachfluss des Benzins hemmt. Die Leitung scheint dann immer wieder verstopft zu sein, trotzdem beim Durchblasen keine Fremdkörper zu finden sind. Bei der gleichen Anordnung der Windung besteht aber auch die Gefahr wirklicher Verstopfungen. Feine, im Benzin enthaltene Unreinigkeiten sammeln sich schliesslich im untern Teil der Windung zu einer kompakten Masse an und versperren den Durchflussquerschnitt schliesslich vollständig. Aehnlich wie die festen Unreinigkeiten verhält sich Wasser, das in ganz kleinen Mengen in fast jedem Benzin vorhanden ist. Richtig angeordnet, muss die Windung annähernd wagrecht liegen, damit die Leitung ein ununterbrochenes Gefälle erhält. Das Schneiden von Kurven im belebten Verkehr gehört zu Jenen Dingen, die ein beherrschter Fahrer schon aus ästhetischen Gründen nie macht. Pour trouver le plus grand marche de VOITURES adressez-vous ä: FRIBOURG comme .) YVERDON Telephone 800 Telephone 340-341 GRANDS GARAGES DES REMPARTS S. A. STOCK PNEUS , coxxvplet Vous recevrez partout 1© menie accueil empresse. • d'OCC/ISIO Pour vos REPARMTIONSetFOURNITURES Xi-A. SAINTE-CROIX Telephone 33 (OUVERTS JOUR et HUIT) PROPRlETAIRES d'AUTOS! qui voulez vendre ou gehanger, faites inscrire uotre voiture graluitement sur nos listes. Yverdon, den 13 aoüt 1929. Geehrter Herr! Ich bin bereit, 10,000 Fr. 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