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Steizyt

Steizyt

Frau Gross: Marco: Herr

Frau Gross: Marco: Herr Gross: Frau Gross: Herr Gross: Frau Gross: Herr Gross: Frau Gross: Marco: Frau Gross: Marco: Herr Gross: Marco: Herr Gross: Marco: Müller: Herr Gross: Müller: 25 -- Was isch? Das stört mi gar nid. Bitte! (will Gross provozieren.) Lah mi doch! Das darf me doch zeige, wenn eim e Maa gfallt. Das finden i ganz normal. Du zeigsch ja ou, wenn der e Frou gfallt. Aber doch nid eso, Eliane. Bitte. Das isch typisch, weisch. Wenn ig öppis mache, isch das meischtens pynlech, wenn du ds Glyche machsch, isch es höchschtens eigewillig. Los, mir müesse über das no rede. I wott di nid öppe wägschicke, aber sött me nid zu de Gescht luege? (Marco steht auf, wirft sich in Bodybuilderpose, hält Frau Gross den Arm hin. Sie befühlt die Muskeln des Oberarms.) Sehr ydrücklech, toll. Wärdet er itz Füürbohrprofi? (lacht.) Nei, das sicher nid. Dir söttet nech aber so schnäll wie müglech etabliere. Schrybet doch es Buech, oder machet Kürs. Überläbenswuche. I chäm sofort. I luege Verschiedenes a. (Marco zieht sich um.) Also, zur Sach: Eso stellen i mir das öppe vor: Dir verzellet vo eune Fernseherläbnis, vo den Erfahrige als Sportler, und zum Abschluss machet der Füür. I überlege mer’s. I vierzäh Tag muess is wüsse. Guet. (steckt den Kopf herein.) Entschuldigung, wenn i störe. Dir störet würklech, Herr Müller. Oh, Entschuldigung. (Ab.) © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht.

Herr Gross: Marco: Herr Gross: Angela: Marco: Herr Gross: 26 -- I chönnt mir mit Euch no ganz ander Sache vorstelle. Zum Bispiel e politischi Karriere. Chömet doch i üsi Partei. Das Jahr si Grossratswahle. Glägeheit zum Ystige. (belustigt) Marco for President! Euch brächt i spielend i Gross Rat. Klar, Nationalrat würd scho schwieriger, aber mit ere guete PR-Equipe im Rügge... Lueget, Marco, mir bruuche i üser Partei dringend s jugendlich uufgstellte Elemänt, Sportlechkeit, Sexappeal, Zuegang zum eifache Volk. Dir würdet mit offene Arme empfange. Warum nid? Ig un e Politiker! Nei. U... ja, i bin e Büezer, i ghöre nid zu Euch. Was heisst das scho? Nüt heisst das, nüt! Jede zwöite, wo's ir Schwyz zu öppis bringt, het doch es Bärgpuurli oder e Büezer als Vater. Nid mänge überchunnt eso ne Chance. Mir hei no hert müesse wärche für üsen Uufstieg. Frau Gross: Herr Gross: Marco: I wärchen o. Herr Gross: Da zwyflen i nid dranne. Marco: I verstah nüt vor Politik u no weniger vor Wirtschaft. Aber eis han i gloub begriffe: Ds grosse Gäld, das macht me nid mit chrampfe. Angela: (leise, energisch) Marco! Herr Gross: (verstimmt, aber hält sich zurück.) E küehni Behouptig. Angela: (beschwichtigend.) Är meint's nid eso. Herr Gross: Marco, itz loset mer guet zue: Dir heit itz eui Chance, itz, nächer nie meh. Jetz müesst er luege. Wenn der mal im rächte Vorzimmer sid, denn göh nech d Türe vo sälber uuf. Marco: Mein i ja. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht.

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Dr Götti isch e rächte Ma - Daniel Beutler