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91. Spengler Cup Davos - Jahrbuch 2017 (30-er Jahre)

Spengler Cup Davos 2017 : Guy Parmelin auf Tuchfühlung mit dem Spengler Cup Das Foto mit Martina Hingis und Spengler Cup-Maskottchen Hitsch, der Besuch der Snowfarm und viele persönliche Kontakte gehörten zu den Highlights von Bundesrat Guy Parmelin bei seinem Besuch des Spengler Cup. Besucht ein Bundesrat den Spengler Cup, ist das immer etwas Spezielles, nicht nur für das Organisationskomitee, sondern auch für den Bundesrat selbst. An welchen Sportevents der Sportminister persönlich anwesend sein kann, entscheidet seine Agenda. « Einen Tag des Wochenendes verbringe ich immer damit, Dossiers zu studieren. Da bleibt dann nicht mehr viel Spielraum für Besuche von Sportanlässen.» Bei der Wahl seiner Besuche versucht er, möglichst verschiedene Sportarten zu berücksichtigen. Curling, Turnen, Behindertensport, aber auch Volleyball, Basketball oder Handball. Für ihn sei die Schweizer Meisterschaft im Seilziehen im Appenzellerland ebenso wichtig wie die Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz. Schon lange hoffte er, dem Spengler Cup einen Besuch abstatten zu können. Als Kind habe er das Traditionsturnier zusammen mit seinem Bruder gerne im Fernsehen verfolgt. « Damit uns dies unsere Eltern bewilligten, haben wir jeweils am Morgen im elterlichen Betrieb besonders fleissig mit angepackt », erzählt er lachend. Doch nicht nur Eishockey, sondern auch das Anpacken machte ihm Freude, führte er doch bis zu seiner Wahl in den Bundesrat im Dezember 2015 zusammen mit seinem Bruder den väterlichen Hof in seinem im Kanton Waadt liegenden Wohnort Bursins. Entspannen beim Wandern Selbst spielte Guy Parmelin nie Eishockey. Doch er erinnert sich an die Erzählungen seiner Eltern, die das legendäre Länderspiel der Tschechoslowakei gegen die UdSSR Ende der 1960er-Jahre hautnah verfolgten. Sein Bruder zählt den Genève-Servette HC zu seinen Lieblingsmannschaften. « Da bin ich natürlich immer für Lausanne », erzählt Parmelin mit einem Augenzwinkern. Sein Herz galt als Junge dem Fussball, dem er dann auch als Schiedsrichter treu blieb: « Ich leitete als Schiedsrichter Spiele in der Drittliga.» Heute geht er gerne wandern – alleine oder mit seiner Ehefrau Caroline. Auch in Davos nutzte er die raren freien Momente, um sich bei kleinen Wanderungen mit ihr zusammen zu entspannen. : Guy Parmelin: « Wir schätzen das Engagement des Hockey Club Davos bei der Organisation des Spengler Cup sehr. Solche Topanlässe sind gut für das Image der Schweiz.» Unterstützung für den Sport Für ihn als Sportminister seien sowohl der Breiten- wie auch der Spitzensport in der Schweiz sehr wichtig. « Der Bund unterstützt im Sinne der Volksgesundheit Jugend + Sport für Kinder und Jugendliche », so Parmelin. In die Spitzensportzentren in Magglingen und Tenero werde zudem regelmässig investiert. Auch bei Grossanlässen wie der Ski-Weltmeisterschaft 2017 oder den Olympischen Jugendspielen 2020 in Lausanne und der Winteruniversiade 2021 in Luzern-Zentralschweiz unterstützt der Bund die Organisatoren finanziell. Die beiden zukünftigen Weltsportanlässe zum Beispiel mit insgesamt 25 Millionen Schweizer Franken, die Eis-

: Guy Parmelin schätzt den Kontakt mit Spitzensportlern. So auch mit Mark Streit, der dem Sportminister die Stanley-Cup- Trophäe zeigt, die er 2017 mit den Pittsburgh Penguins gewann.