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Vorwort Mit diesem

Vorwort Mit diesem Katalog der Zeichnungen der Gebrüder Ernst und Bernhard Fries stellen wir Ihnen eine Gemeinschaftsarbeit der Galerien Joseph Fach und Winterberg | Kunst vor. Der Inhalt basiert auf einem Glücksfund, dem zwei Gemälde und zwei Aquarelle sowie zwei Zeichnungen beigefügt wurden. Die Qualität der zunächst anonymen Zeichnungen war mir sofort aufgefallen. Nach eingehender Recherche der Arbeiten und zweier Beiblätter (wie abgebildet) mit Besitzangabe, konnten wir den Namen Eugen Dreisch, der schwer zu entziffern war, erklären. Der ehemalige Sammlername, den man unschwer im Internet finden kann, ist in der Kunstwissenschaft durch eine Dissertation von Rudolf Pérard über Bernhard Fries seit 1930 bekannt. Zahlreiche Oelgemälde, Studien und Papierarbeiten sind dort zu finden. In der Publikation von Matthias Lehmann, Nachlaßakte des Landschaftsmalers Ernst Fries, taucht sein Name ebenfalls auf. In der Dissertation von Pérard wird erwähnt, daß die Witwe von Bernhard Fries, Sophie, geborene Feldhoff, noch zu Lebzeiten den Künstlernachlaß, die verbliebenen Arbeiten der Brüder einschließlich der persönlichen Unterlagen von Bernhard Fries an den Architekten Eugen Dreisch, München veräußerte. Bernhard war derjenige, der in verschiedenen Erbgängen die Arbeiten seines Bruders erbte oder erwerben konnte. Auf diese Weise kamen die Arbeiten aus dem Besitz des verstorbenen Vaters (1847), der verstorbenen Schwägerin, Witwe seines Bruders, Louise (1857) und bis 1860 weitere Arbeiten seines Bruders aus dem Besitz seiner Nichten in seinen Sammlungsbestand. Sophie, die Witwe von Bernhard Fries, veräußerte bereits 1880 Teile im Umfang von ca. 100 Zeichnungen und Aquarellen an die Nationalgalerie Berlin. Es bestehen keinerlei weitere Kenntnisse, wieviele und was für Arbeiten nach dem Tod von Sophie Fries, 1918, noch vorhanden waren. Rätselhaft bleibt der weitere Verbleib der Sammlung des Architekten Eugen Dreisch, München und die für die Kunstwissenschaft so wichtigen persönlichen Unterlagen von Bernhard Fries. Diese würden den Werdegang des Künstlers nachzeichnen können und möglicherweise neue Erkenntnisse zu seinem Leben und Freundschaftsbeziehungen zu Künstlerkollegen beleuchten. Desweiteren ist anzunehmen, daß Bernhard Fries’ politische Aktivitäten ebenfalls in ein neues Licht gelangen. Thilo Winterberg 8

Ernst Fries 1801 Heidelberg – Karlsruhe 1833

  • Seite 3 und 4: Gebrüder Ernst und Bernhard Fries
  • Seite 5 und 6: Gebrüder Ernst und Bernhard Fries
  • Seite 7: Inhaltsverzeichnis Vorwort 8 Ernst
  • Seite 14 und 15: weiter über Scharnitz nach Innsbru
  • Seite 17 und 18: Erika Rödiger-Diruf Ernst Fries (1
  • Seite 19 und 20: Folgende Zeichnungen sind Gegenstan
  • Seite 21 und 22: 34 Faleri, etruskische Grabkammern,
  • Seite 23 und 24: ‚Serpentara-Maler‘. Von L. Rich
  • Seite 25 und 26: latent religiösen Aspekt auf beide
  • Seite 27 und 28: Es wäre denkbar, dass sich Fries b
  • Seite 29 und 30: Die exotische Form eines dreiteilig
  • Seite 31 und 32: erhebt; neben dem rechteckigen Turm
  • Seite 33 und 34: Zurück aus Italien Das relativ int
  • Seite 35 und 36: Richter den Obersee gezeichnet (Aus
  • Seite 37 und 38: 35
  • Seite 39 und 40: 2 Oberwesel, mit dem Ochsenturm, 18
  • Seite 41 und 42: ecto 39
  • Seite 43 und 44: 41
  • Seite 45 und 46: ecto 43
  • Seite 47 und 48: ecto 45
  • Seite 49 und 50: 47
  • Seite 51 und 52: 49
  • Seite 53 und 54: ecto 51
  • Seite 55 und 56: 12 Rheinlandschaft bei Koblenz mit
  • Seite 57 und 58: ecto 55
  • Seite 59 und 60:

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  • Seite 61 und 62:

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  • Seite 63 und 64:

    17 Staffelsee. Blick auf das Wetter

  • Seite 65 und 66:

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  • Seite 69 und 70:

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  • Seite 71 und 72:

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  • Seite 73 und 74:

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  • Seite 75 und 76:

    26 Rom, Blick von den Caracallather

  • Seite 77 und 78:

    ecto verso 75

  • Seite 79 und 80:

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  • Seite 81 und 82:

    ecto 79

  • Seite 83 und 84:

    31 Bäume am hohen Seeufer, 1822/26

  • Seite 85 und 86:

    33 Brunnen am Weg vor einer römisc

  • Seite 87 und 88:

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  • Seite 89 und 90:

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  • Seite 99 und 100:

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  • Seite 101 und 102:

    43 Studie einer verknorpelten alten

  • Seite 103 und 104:

    45 Bildnis Louise Stockhausen, im P

  • Seite 105 und 106:

    103

  • Seite 107:

    105

  • Seite 110 und 111:

    Bernhard Fries - Lebenslauf 1820 He

  • Seite 112 und 113:

    Erika Rödiger-Diruf Bernhard Fries

  • Seite 114 und 115:

    ders in Heidelberg verloren hat. Ei

  • Seite 116 und 117:

    66 Capri, um 1844 Feder in Braun un

  • Seite 118 und 119:

    Bäume Ebenso wie sein Bruder Ernst

  • Seite 120 und 121:

    Stilistisch ist die Zeichnung am eh

  • Seite 122 und 123:

    Die untere Darstellung gibt - wie d

  • Seite 124 und 125:

    Anmerkungen 1 Sigrid Wechssler, Ern

  • Seite 126 und 127:

    49 Jäger auf einer Lichtung im Hei

  • Seite 128 und 129:

    50 Ziegelhausen bei Heidelberg mit

  • Seite 130 und 131:

    52 Studie eines Laubbaumes. Feder i

  • Seite 132 und 133:

    54 Tiberlandschaft mit zwei Persone

  • Seite 134 und 135:

    56 Baumgruppe bei Narni, um 1840. F

  • Seite 136 und 137:

    57 Nepi bei Civita Castellana, Land

  • Seite 138 und 139:

    59 Italienische Stadtlandschaft mit

  • Seite 140 und 141:

    60 Berghang mit Mauer und Weinreben

  • Seite 142 und 143:

    61 Blick auf Schloß Tirol, um 1841

  • Seite 144 und 145:

    62 Blick auf Schloß Tirol, um 1841

  • Seite 146 und 147:

    64 Kalterer See in Südtirol, um 18

  • Seite 148 und 149:

    66 Capri, um 1844. Feder in Braun u

  • Seite 150 und 151:

    67 Ischia, Küstenlandschaft, Somme

  • Seite 152 und 153:

    69 Concordia-Tempel, Agrigent, Somm

  • Seite 154 und 155:

    71 Monte Catalfano, Sizilien, Somme

  • Seite 156 und 157:

    73 Palermo, römische Ruine mit dre

  • Seite 158 und 159:

    75 Sizilianische Landschaften. Zwei

  • Seite 160 und 161:

    76 Felsige Küste mit kleinem Boot

  • Seite 162 und 163:

    78 Küstenstreifen bei Palermo, Som

  • Seite 164 und 165:

    80 Studie mit Bäumen und Büschen,

  • Seite 166 und 167:

    82 Landschaft mit Kirche bei Syraku

  • Seite 168 und 169:

    84 Landschaft im Rhônetal, 1846. B

  • Seite 171:

    Ortsregister Aci Reale 68 Agrigent

  • Seite 174:

    Allgemeine Geschäftsbedingungen (A