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25 Stadt in der Toskana,

25 Stadt in der Toskana, vermutlich September 1824. Bleistift, mit Deckweiß gehöht, auf gelblichem Velin mit Wasserzeichen: Ligatur aus mehreren Buchstaben. 28,5:38,3 cm. – Horizontale Knickfalte im oberen Drittel der Zeichnung, Ränder mit Knickspuren. 72

26 Rom, Blick von den Caracallathermen auf San Giovanni in Laterano, 1824/25. Bleistift, mit nur teilweise sichtbarer Umfassungslinie, auf gelblichem Transparentpapier. 23,5/23,2:43,8 cm. – Rechte obere Ecke ergänzt, mit mehreren winzigen Löchlein. Vgl. Wechssler WV 163: „Rom, Blick von den Caracallathermen auf San Giovanni in Laterano“, Abb. S. 177. Die an dieser Stelle aufgeführte sowie die hier vorliegende Zeichnung stehen in Zusammenhang mit den gemeinsam mit Joseph Thürmer (1789-1833) geplanten Radierungen mit Romansichten aus verschiedenen Himmelsrichtungen, von denen aber nur die südöstliche Ansicht verwirklicht wurde (vgl. Wechssler WV 772); Lehmann, S. 193, Nachlaßnummer „504“, „Kaiserpaläste in Rom, 1825“, geschätzt mit 22 Gulden. Obwohl verso die Nachlaßnummer – üblicherweise mit Bleistift geschrieben – fehlt, was mit der Feinheit des Papieres zu erklären ist, handelt es sich wohl um die im Nachlaßverzeichnis genannte Zeichnung. Die Bezeichnung „Kaiserpaläste“ stammt von Koopmann, der das Inventar erstellte. Wechssler schreibt dazu im WV, S. 27: „Im März (1824) zeichnet er vornehmlich in Rom. Durch Heinrich Hübsch (1795-1863) ist er vermutlich mit Joseph Thürmer aus München bekannt gemacht worden, mit dem er die ‚nordwestliche Übersicht von Rom’ plant, eine großformatige Radierung von zwei Platten, von der je eine Fries und Thürmer radieren sollen. Die Vorzeichnung und Vorlage dazu sind von Fries, die Radierung meint mit dem Titel ‚nordwestliche Übersicht’ den Standpunkt des Kapitolturms, von dem der Blick über die Stadt nach Südosten geht. Die Arbeit an der Platte wird bis in den April gedauert haben. Ende April und im Mai zeichnet er noch am Forum und Palatin. Dann bricht er mit Begas (Karl Begas, 1794-1854) und Heinrich Hess (1798-1863) in die Albaner Berge auf.“ 73