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Katalog-Fries_Galerie_Fach

30 Vallombrosa.

30 Vallombrosa. Benediktiner Kloster San Benedetto, 1825. Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin mit Wasserzeichen: J Whatman, rechts unten bezeichnet „Val-ombrosa“ sowie vom Bruder des Künstlers beschriftet „gesehen mit ausgezeichneter Zufriedenheit, Wilhelm Fries“. 29,6:37,5 cm. – Mit wenigen Flecken. Vgl. Wechssler WV 422. Mit 28,6:35,9 cm ist die hier aufgeführte Zeichnung nahezu gleich groß wie das vorliegende Blatt. Vallombrosa liegt nahe bei Florenz und ist im Nachlaßverzeichnis (Lehmann, S. 194) mit Zeichnungen vom 2. und 3. Oktober 1825 nachgewiesen. Wilhelm Fries (1819 Heidelberg – Konstanz 1878), Bruder von Ernst, bildete sich in München als Landschaftsmaler aus und war später als Konservator am Wessenberghaus in Konstanz tätig. 80

31 Bäume am hohen Seeufer, 1822/26. Pinsel in Grau und Deckweiß (stellenweise oxydiert), über Bleistift, auf bräunlichem Velin. 31:44,5 cm. – Insgesamt nicht ganz frisch, etwas fleckig. Die Zeichnung ist auf die leere Rückseite einer Lithographie mit dem Bildnis von Ludwig Feuerbach (Philosoph und Anthropologe, 1804-1872), Großvater des Malers Anselm Feuerbach (1829- 1880), montiert, die Bernhard Fries im Selbstverlag herausgegeben hat. Das Gemälde gilt als verschollen (vgl. Pérard, S. 79). Pérard erwähnt auch, daß sich einige Exemplare dieser Lithographie im Besitz des Architekten Eugen Dreisch, München, befanden. 81