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2 MB - Bad Arolsen

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19. FNP-Änd., Stadt

19. FNP-Änd., Stadt Bad Arolsen, STT Mengeringhausen Umweltbericht lich“ einzustufen. Diese traten jedoch (mit Ausnahme des Kranichs) in sehr geringer Individuenzahl auf (vgl. Tab. 1). Tabelle 1: Artenliste mit Angaben zur Häufigkeit (Summe aller Individuen) während des Herbstzuges 2011 Deutscher Name Wissenschaftlicher Name EU-VRL BNatSchG Anzahl Bachstelze Motacilla alba - § 657 Bluthänfling Carduelis cannabina - § 105 Buchfink Fringilla coelebs - § 10473 Brandgans Tadorna tadorna - § 2 Dohle Coloeus monedula - § 591 Eichelhäher Garrulus glandarius - § 1 Feldlerche Alauda arvensis - § 3060 Feldsperling Passer montanus - § 405 „Finken“ - - - 150 Fischadler Pandion haliaetus Anh. I §§ 1 Gimpel Pyrrhula pyrrhula - § 183 Goldammer Emberiza citrinella - § 1003 Graugans Anser anser - § 31 Graureiher Ardea cinerea - § 21 Grünfink Carduelis chloris - § 960 Grünspecht Picus viridis - §§* 1 Heckenbraunelle Prunella modularis - § 150 Kiebitz Vanellus vanellus - §§* 34 Kolkrabe Corvus corax - § 38 Kormoran Phalacrocorax carbo Art. 4.2 § 9 Kranich Grus grus Anh. I §§ 543 Mäusebussard Buteo buteo - §§ 70 Mehlschwalbe Delichon urbicum - § 531 “Pieper” - - - 51 Rabenkrähe Corvus corone - § 2047 Raubwürger Lanius excubitor - §§* 1 Rauchschwalbe Hirundo rustica - § 240 Raufußbussard Buteo lagopus - §§ 1 Ringeltaube Columba palumbus - § 1265 Rohrweihe Circus aeruginosus Anh. I §§ 1 Rotdrossel Turdus iliacus - § 817 Rotkehlchen Erithacus rubecula - § 87 Rotmilan Milvus milvus Anh. I §§ 37 Saatkrähe Corvus frugilegus - § 24 Schwanzmeise Aegithalos caudatus - § 120 Schwarzmilan Milvus migrans Anh. I §§ 4 Silberreiher Casmerodius albus Anh. I § 5 PNL – Planungsgruppe für Natur und Landschaft, Raiffeisenstr. 5, 35410 Hungen, Tel.: 06402/512540 Seite 16

19. FNP-Änd., Stadt Bad Arolsen, STT Mengeringhausen Umweltbericht Deutscher Name Wissenschaftlicher Name EU-VRL BNatSchG Anzahl Singdrossel Turdus philomelos - § 319 Star Sturnus vulgaris - § 10361 Stieglitz Carduelis carduelis - § 2483 Stockente Anas platyrhynchos - § 72 Turmfalke Falco tinnunculus - §§ 4 Turteltaube Streptopelia turtur - § 87 Türkentaube Streptopelia decaocto - § 148 Wacholderdrossel Turdus pilaris - § 6541 Wiesenpieper Anthus pratensis - § 53 Wiesenschafstelze Motacilla flava ssp flava - § 29 „Zeisig“ - - - 75 Summe 43.932 Durchschnitt/Zeit 468 Ind./St. fett: windkraftempfindliche Arten (gemäß PNL 2012b) EU-VRL = EU-VSchRL (2009/147EG, urspr. 79/409/EWG): - = nicht aufgeführt, I = nach Anhang I geschützt, Art. 4.2 = nach Art. 4.2. geschützt (nur bedeutsame Arten mit relevanten Rastbeständen in Hessen) BNatSchG: § = besonders geschützte Art nach § 7 (2) Nr. 13 BNatSchG, §§ = streng geschützte Art nach § 7 (2) Nr. 14 BNatSchG, §§* = BundesartenschutzVO (2005, zuletzt geändert durch Art. 22 G v. 29.7.2009 I 2542) Insgesamt konnte ein Gesamtzugaufkommen von 468 Individuen/Stunde festgestellt werden. Im Vergleich zum Zugaufkommen im mitteleuropäischen Binnenland handelt es sich bei dieser Größenordnung um ein geringes Zugaufkommen. Als Stundenmittel eines Tages mit guten Witterungsbedingungen und hoher Zugvogelaktivität wurden 621 Individuen/Stunde erfasst. Dieser Wert liegt im unteren Bereich eines als durchschnittlich zu bewertenden Zugaufkommen. Dies deckt sich auch mit den Ergebnissen von KORN & STÜBING (s. PNL 2012b), die im Rahmen der Abgrenzung relevanter Räume für windkraftempfindliche Vogelarten in Hessen zwischen 2001 und 2010 umfangreiche Zugvogelzählungen in Hessen durchgeführt haben und für den Bereich des Untersuchungsgebiets an den Standorten Massenhausen und Mengeringhausen ein durchschnittliches Zuggeschehen ermittelten. Der Vogelzug erfolgte im Herbst 2011 überwiegend in westlicher bis südwestlicher Richtung. Knapp 80 % aller Individuen flog dabei in einer Höhe von unter 100 m, lediglich 2,5 % zwischen 150 und 200 m. Die durchziehenden Kraniche befanden sich in einer Höhe von mindestens 200 m (durchschnittlich ca. 400-1.000 m). Von den weiteren windkraftempfindlichen Zugvogelarten, die vergleichsweise häufiger waren, zogen Kiebitz, Graugans und Graureiher vorwiegend in geringer bis mittlerer Höhe (0-100 m). Der Rotmilan wurde auf den Höhenstufen von 0-200 m relativ gleichmäßig beobachtet (Schwerpunkt 100-150 m). Insgesamt wurde im Bereich von 150-200 m die geringste Zahl windkraftempfindlicher Zugvögel registriert. Bei der ergänzend durchgeführten Erfassung des Kranichs wurden im Herbst 2011 insgesamt 3.751 ziehende Kraniche beobachtet. Für den Zeitraum von Anfang August bis Ende Dezember 2011 wurden für ganz Hessen knapp 67.000 ziehende Kraniche gemeldet (Quelle: Ornitho.de, Abfrage am 25.06.2012). Für den Landkreis Waldeck-Frankenberg beträgt die Zahl der gemeldeten Kraniche während des Herbstzuges 2011 insgesamt 5.783 Individuen. Damit entspricht der Anteil der im Bereich des Planungsgebiets ziehenden Kraniche 5,6 % der über Hessen beobachteten Individuen. Im Hinblick auf die Beurteilung möglicher Konflikte im Zusammenhang mit der Errichtung von Windkraftanlagen ist jedoch die Anzahl der PNL – Planungsgruppe für Natur und Landschaft, Raiffeisenstr. 5, 35410 Hungen, Tel.: 06402/512540 Seite 17

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