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Ramana Sadhu Arunachala

Gesichtszüge waren

Gesichtszüge waren regelmäßig und seine wundervollen Augen waren berühmt. Seine Stirn war hoch und sein oberer Kopfbereich der höchste, den ich jemals gesehen habe. Da der obere Kopfbereich in Indien als „Kuppel der Weisheit“ gilt, ist es nur natürlich, dass es so war. Sein Körper war von guter Gestalt, doch nur mittelgroß. Das fiel aber nicht weiter auf, da seine Persönlichkeit so dominant war, dass man ihn für groß hielt. Er hatte viel Sinn für Humor und wenn er sprach, lächelte er gerne. Er hatte viele Scherze auf Lager und war ein hervorragender Schauspieler. Erzählte er eine Geschichte, stellte er die Hauptfiguren immer dramaturgisch dar. War der Vortrag sehr pathetisch, wurde er von Emotionen ergriffen und konnte nicht mehr weitererzählen. Erinnerungen eines Sadhus Seite 62 von 291

Wenn Menschen mit ihren Familiengeschichten zu ihm kamen, lachte er mit den Glücklichen und vergoss manchmal mit den Leidtragenden Tränen. Er schien auf diese Weise die Gefühle anderer zu erwidern. Er wurde nie laut, und wenn er gelegentlich ärgerlich zu sein schien, wurde davon sein Friede nicht beeinträchtigt. Wenn man gleich darauf mit ihm sprach, antwortete er ruhig und völlig unberührt. Bei anderen Menschen wirkt der Ärger noch eine Weile nach, auch dann, wenn der Fall bereits erledigt ist. Wir brauchen Zeit, um unsere innere Fassung wiederzuerlangen, aber bei ihm gab es keine Reaktion. Er rührte niemals Geld an; nicht etwa, weil er es hasste - er wusste, dass es zum täglichen Leben notwendig war - aber er brauchte nie Geld und war an ihm nicht interessiert. Der Ashram erhielt Geld und Geschenke. Erinnerungen eines Sadhus Seite 63 von 291

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