Unternehmens- und Nachhaltigkeitsbericht 2012 - K+S ...

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Unternehmens- und Nachhaltigkeitsbericht 2012 - K+S ...

nachhaltige Unternehmensführung

Vielfalt Leben

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der beweis liegt

im ERTRAG

Die weltweite Nachfrage nach Palmöl steigt weiter. Die

Lebensmittelindustrie, die Ch emisch e Industrie und auch der

Energiesektor setzen auf das tropisch e Pflanzenöl.

Palmöl ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.

Sowohl das Rohöl, das aus dem gelblichen Fruchtfleisch

der Pflanze gewonnen wird, als auch das Kernöl, ein festes

Pflanzenfett, das besonders reich an Laurinsäure ist,

sind ungemein vielseitig, leicht zu verarbeiten und frei

von gesundheitsschädlichen Transfettsäuren.

Die Ölpalme ist eine sehr komplexe Pflanze, die Sonnenenergie,

Wasser und Nährstoffe in ein Pflanzenöl

umwandelt. Die bis zu 30 Meter hohe Palme produziert

Fruchtstände mit einem Gewicht von bis zu 50 Kilogramm.

Eine Palme kann mehr als 3.000 Früchte pro

Wachstumszyklus tragen.

In Deutschland enthält bereits jedes zweite Supermarktprodukt

das Öl dieser tropischen Pflanze. In Margarine,

Schokolade und Kuchen, in Chips, Aufbackbrötchen,

Soßen und Ofen-Pommes steckt es drin. In Fertiggerichten

ist es enthalten, auch in Hautcreme, Seife, Sonnenmilch,

Duschgel und Kerzen. Fünf Prozent der globalen

Palmöl-Ernte werden als Rohstoff für die Strom- und

Wärmeproduktion und als Biokraftstoff genutzt – mit

steigender Tendenz. Und vor allem in den bevölkerungsreichen

Staaten Asiens – Indien und China – decken

viele Menschen ihren täglichen Fettbedarf mit Palmöl.

Aufgrund seiner Hitzebeständigkeit wird es in Asien

und Afrika zum Kochen, Braten und Frittieren eingesetzt.

Ursprünglich ist die Palme in den Regenwäldern von

Westafrika beheimatet und wurde dort seit Jahrhunderten

als Nutzpflanze angebaut. In den Aufzeichnungen

des portugiesischen Seefahrers Gil Eanes aus dem

Jahr 1443 wird die Palme erstmals von einem Europäer

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