Unternehmens- und Nachhaltigkeitsbericht 2012 - K+S ...

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produktverantwortung

3.7 beseitigung und Verwertung von Abfällen

51

Schematische Darstellung einer Untertage-Deponie ABB: 3.7.1

in m

− 200

Buntsandstein (Ton-, Sand- und Schluffsteine)

− 400

− 600

− 800

Tonstein (wassersperrend)

Zechstein (Steinsalz; gasdicht)

Kalisalz

Zechstein (Steinsalz; gasdicht)

Entsorgungsanlage

− 1.000

− 1.200

Rotliegend (Sandstein)

rückstände, arsen- oder quecksilberhaltige Abfälle sowie

kontaminierte Böden und Bauschutt.

Die Abfälle werden in Big-Bags oder in Fässern und Containern

aus Stahlblech verpackt. Ist die Einlagerung in

einem untertägigen Hohlraum abgeschlossen, wird dieser

durch eine Mauer oder einen Salzwall verschlossen

und damit von anderen Stoffgruppen getrennt. Nach

Beendigung des Betriebes werden die zugehörigen

Schächte nach dem Stand der Technik wasserdicht und

langzeitsicher verschlossen.

Die genehmigten Einlagerungshohlräume beider

Untertage-Deponien reichen bei den derzeitigen Einlagerungsmengen

für mehrere Jahrzehnte aus. Aufgrund

des Kaliabbaus entstehen kontinuierlich weitere

Hohlräume, die nach Erweiterung der entsprechenden

Genehmigung ebenfalls für die Abfalleinlagerung

genutzt werden können.

Verwertung von Abfällen

Im Gegensatz zur Beseitigung ist bei der Verwertung

die Nutzung des Abfalls das Ziel. Zugelassene bergbaufremde

Abfälle werden hier zur Verfüllung dafür geeigneter

Hohlräume verwendet. Für die untertägige Verwertung

geeignet sind beispielsweise Klärschlammverbrennungsaschen,

Filterstäube aus der Rauchgasreinigung

von Hausmüll- und Sonderabfallverbrennungsanlagen,

verunreinigte Böden und Bauschutt sowie Eindampfrückstände

von Deponiesickerwässern.

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