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Halbinsel Malaka - wilde Staemme

114 WILDE STAEMME VON

114 WILDE STAEMME VON MALAKA. Gelegentlich bringt ein Örang Benüa eine Röhre mit Gift als Tauschartikel, und zuweilen macht es auch der Örang „Kuantan" selbst, aber in einer Niederlassung von fünf oder sechs desselben Stammes hat vielleicht nur ein Mann Gift in seinem Besitz, und das, was er hat, ist wahrscheinlich aus ganz harmlosen Ingredienzien zusammengesetzt. Die Anfertigung der Bambus -Sumpitans der Orang Mßntgra. Die eigenthümliche Art von Bambus, welche für diesen Zweck gebraucht wird, wächst ziemlich reichlich zwanzig Meilen von der Stadt Malaka entfernt. Die örang MentSra nennen sie n T des Originals. 5^2 Orang „Sinnoi", örang „Tummeor". ^ ö des Originals. '/j des Originals, y,2 örang „Sinnoi", örang örang MenWra. „Tummeor". Blasrohre der verschiedenen örang Hütan -Stämme. ^ 1^ de» Originals, örang Benüa.

WILDE STAEMME VON MALÄKA. "5 „ßuluh ') Teemeeyung", aber sie liefen keine Internodien, die lang genug wären, um ein Sumpitan ') daraus herzustellen ohne ein verbindendes Glied, wie bei denen der örang „Tummeor". Sobald die Bambus zwischen den anderen Pflanzen in dem Dschangel herausgeschnitten worden sind, werden sie an ihren Aussenflächen sorgfältig mit feinem Sand, Wasser und Zeuglappen abgescheuert, um die feinen Haare „Miong" ') zu entfernen, welche durch ihre Schärfe bei der Bearbeitung die Haut reizen würden. Der Bambus muss von einem gewissen Alter sein, bevor er in Arbeit genommen wird. Er wird zwischen Zeigefinger und Daumen gequetscht. Wenn er merküch nachgiebt, nennt man ihn „Kichur" *) und lässt ihn weiter wachsen. dass Bei der Auswahl des Bambus für den Schaft wird Sorgfalt darauf verwendet, das Bindeglied „Chemaf' der „Sooloo" und „Toonkat"-Abtheilungen des eigentlichen Tubus den Knoten des Schaftes nicht erreicht, und die Höhe des Bambusschaftes „Targoo" wird so ausgewählt, dass sie sich diesem „Chemat" leicht anpasst. Zwei von gleichem Kaliber, aber ungleicher Länge werden ausgesucht. Das längere ist an dem Mündungsende, das kürzere nahe dem Munde. Das längere wird „Sooloo"'), das kürzere ,,Toonkat"") genannt. Das Maass für den „Sooloo'' ist: von den Fingerspitzen eines ausgestreckten Armes (im rechten Winkel zu der Seite) bis zu dem Handgelenk des anderen, gleichartig ausgestreckten Armes. Jenes des „Toonkat" ist von der Fingerspitze des Armes in derselben Lage bis zu der Mittellinie des Körpers, so dass jedes Mannes Sumpitan in der Länge ein wenig variirt. Die beiden Längen werden durch einen Tubus von einer anderen Art Bambus, der unter dem Namen Büluh „Rappen'- bekannt ist, miteinander verbunden. Das Längenmaass für diesen ist von der Spitze des Zeigefingers bis zu der Spitze des ausgestreckten Daumens und die beiden Längen mit dem sie verbindenden Schaft bilden den eigentlichen Sumpitan, der, wie folgt, hergestellt wird. Der „Sooloo" wird, nachdem er vorher über dem HUttenfeuer trocken geräuchert ist, mit einem Zeuglappen, Wasser und Holzasche rein gescheuert. MW Der „Toonkat" wird in derselben Weise gereinigt. Eine Höhlung bis zu eines Fingers Breite wird jetzt zunächst von dem Knoten bis zu dem Grundende eines jeden herausgeschnitten, um der Luft Ausdehnung zu gestatten. Nachdem dies geschehen ist, werden die Bambusen, um sie zu erwärmen, über das Feuer gehalten. dem Wasser, welches bei dem Scheuern des Bambus gebraucht wird, macht ihn weich; er wird nun, nach oben convex gebogen, mit dem einen Ende gegen den Erdboden gestelh, Der Dampf von während das andere in einer schrägen Stellung in der Hand gehalten wird. Mit einem Stück Zeug in der Hand wird nun der Bambus stark niedergestossen und , durch das Auge allein geleitet, werden in dieser Weise die Biegungen oder Krümmungen verbessert. Von den beiden ßambusen werden nun zunächst die beiden Enden (die Knoten) \. des Originals. Verzierungen auf einem Sumpitanschaft der örang „Tummeor". ') [Mal. Buluh TJmiyang: BambuarL D. F. A. Hervey, The Endau and its tributaries J. Str. Br. As. Soc. No. 8, i88a S. 114 giebt: Blowpipe in der Sprache der Orang Djäkun: Tlraiang (a variety of buluh or bambu).] '} Auf der beigegebenen Skizze 3 ist die dicke Harzlage, welche das untere Ende über die eingravirten Ringe weg bedeckte, weggelassen, da sie theilweise abgesprungen war. ') [Mal. Miyang.] *) [Mal Ketjilj „klein'-?] ») [Mal. Sülur>] , 'I [Mal. Tongkat, stut, s'eun; wandelstok] l5*

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